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Mann verletzte Polizisten mit E-Trotti schwer: Nun steht er vor Gericht

Mann verletzte Polizisten mit E-Trotti schwer – nun steht er vor Gericht

07.08.2026, 07:0707.08.2026, 07:07

Ein 38-jähriger Mann hat sein E-Trottinett mehrfach als Waffe benutzt: Er fuhr einen Polizisten über den Haufen und verletzte ihn schwer. Zudem beschädigte er mit seinem Gefährt ein Auto. Dafür muss er sich am Freitag vor Bezirksgericht Dielsdorf verantworten.

Elektro-Trottinetts in Reih und Glied wie hier in Zürich sind in Tel Aviv ein seltenes Bild. Die Behörden haben seit Anfang Jahr 13'000 Bussen ausgestellt und 1000 chaotisch abgestellte E-Trottis ...
Ein Mann aus Zürich verwendete ein E-Trottinett als Waffe.Bild: KEYSTONE

Der Beschuldigte war im April 2024 mit etwa 50 oder 60 km/h auf seinem E-Trottinett unterwegs. Kurz vor Regensdorf wollten ihn Gemeindepolizisten anhalten und kontrollieren. Statt anzuhalten, fuhr er den Polizisten gemäss Anklage kurzerhand über den Haufen.

Der Gemeindepolizist erlitt unter anderem zwei Halswirbelbrüche und ein Schädel-Hirn-Trauma. Zwei Monate lang war er arbeitsunfähig.

Rückspiegel abgeschlagen

Bei einer anderen Gelegenheit beschädigte der Slowene das Auto einer Lenkerin, die ihn darauf aufmerksam machte, dass er mit seinem E-Trottinett den Verkehr behindere. Statt Platz zu machen, schlug er mit seinem E-Trottinett oder mit seinem Fuss gegen den Kotflügel, so dass eine massive Delle entstand. Zudem schlug er den Rückspiegel ab.

Die Staatsanwaltschaft fordert für den Slowenen unter anderem eine Verurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung und vorsätzlicher Sachbeschädigung. Dafür soll er mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten sowie einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 50 Franken bestraft werden, beides mit einer Probezeit von drei Jahren. Zwei Wochen sass er bereits in Haft. (dab/sda)

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