Diese 10 skurrilen Gadgets versprechen die Lösung deiner Alltagsprobleme
Im Alltag sind wir teilweise mit kleinen Problemen konfrontiert, die uns zwar nerven, bisher aber nie genug schlimm waren, als dass wir uns ihrer so wirklich annehmen wollten. Ob zu dick aufgetragene Butter, ungleichmässig gegrillte Würstchen oder zu lautes Telefonieren. Folgende Gadgets versprechen Abhilfe.
Shit Shoes
Diese XXL-Plateau-Schuhe sollen nicht nur fancy aussehen, sondern den Toilettengang erleichtern. Bislang nutzten einige dafür schon einen Hocker, nun sollen die Shit Shoes der Marke Lee Loose diesen ersetzen.
Der Schuh wurde speziell für die Darmgesundheit konzipiert. Mit einer Plattform von 18 Zentimetern werden die Knie beim Sitzen angehoben, womit automatisch eine leichte Hockposition erlangt wird. Durch die natürliche Haltung müssen Toilettengängerinnen und -gänger weniger stark pressen.
Die Schuhe sind in zwei Grössen für umgerechnet 65 Franken erhältlich. Die rund 50 Franken Liefergebühr sind dabei aber nicht inkludiert.
Nap-Kissen
Nein, das ist kein Astronautenübungshelm, sondern ein Kissen. Genauer ein Kissen zum Überziehen. Das Modell von Ostrich Pillow soll etwa Nickerchen für zwischendurch im Flugzeug oder im Büro erleichtern. «Das Kissen ist wie ein Kokon und hält Licht und Wärme fern», heisst es auf der Webseite. Für 99 Franken ist das Teil in vier Farben erhältlich.
NoPhone
Es sieht aus wie ein Smartphone, ist aber keines: Das NoPhone ist bloss eine Handyattrappe für Smartphonesüchtige. Mit dem Plastikklotz in Smartphone-Grösse sollen Menschen mit Handysucht trotzdem das Gefühl haben, ein Smartphone in den Händen zu halten. Anfangs sollte das Ganze noch ein Gag sein. Finanziert wurde die Aktion über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Die wenigen Glücklichen, die ein Fakehandy ergattert haben, zahlten dafür rund zehn Franken.
Wer sich vom Pöbel abheben wollte, konnte auch die Gold-Version (14 Karat) für umgerechnet 7650 Franken zahlen, schreibt 20 Minuten. Momentan ist das NoPhone nicht zu erwerben. Den gleichen Effekt bieten aber auch Handyspielzeuge für Kinder.
Elektroschock-Armband
Mit den Armbändern und Uhren von Pavlok können sich Nutzerinnen und Nutzer freiwillig leichte Elektroschocks verpassen lassen. Angesprochen werden damit allerdings nicht Masochisten oder Fans von «Fifty Shades of Grey», sondern Menschen, die schlechte Gewohnheiten ablegen möchten, wie etwa notorische Langschläfer. Das Gadget soll das Aufstehen erleichtern: Zunächst weckt es mit sanften Vibrationen. Reagiert die Person nicht, folgen leichte Elektroschocks. Diese gelten als ungefährlich.
Gespeichert werden können auch Gewohnheiten wie Nägelkauen oder Rauchen. Kontrolliert wird das Ganze mit der dazugehörigen App.
Baby-Mopp
Früh übt sich, wer ein Meister werden will – dies könnte das Motto dieser Firma sein. Mit dem Babymop-Strampleranzug sollen Kleinkinder schon früh den Boden wischen und ihren Eltern das Leben erleichtern. Was witzig aussieht, hat seine Kritiker. Als der Strampler viral ging, empörten sich Tausende von Eltern rund um die Welt und sprachen von Kinderarbeit.
Butter-Stick
Wer kennt es nicht, da streicht man sich ein leckeres Butterbrötchen, aber die Butter ist einfach zu dick aufgetragen oder zu hart zum Verstreichen. Abhilfe soll da dieses Gadget schaffen. Indem die Butter wie bei einem Lippenstift herausgedrückt wird, kann gleichmässig auf Brot oder Waffel Butter verteilt werden. Ebenfalls hilfreich soll der Stick beim Backen sein. So können etwa Backbleche eingefettet werden, ohne sich die Finger schmutzig zu machen.
Finger-Essstäbchen
Ebenfalls sauber bleiben die Finger mit diesen Essstäbchen. Sie werden direkt zwischen die Finger gesteckt. Insbesondere für Gamerinnen und Gamer sollen die Stäbchen ein nützliches Gadget darstellen, denn so werden keine kostbaren Spieleminuten dafür verwendet, nach dem Chipsessen die Hände waschen zu müssen. So bleiben Controller und Tastatur fettfrei.
Schreibtisch-Boxsack
Na, hast du dich mal wieder über deinen Chef oder den nervigen Arbeitskollegen geärgert? Deinen Frust kannst du nun mit diesem aufblasbaren Boxsack fürs Büro ablassen. Das Anti-Stress-Gadget wird einfach mit dem Saugnapf am Tisch befestigt. Kostenpunkt: 15 bis 25 Franken.
Der Wurster
Du liebst Würstchen, schaffst es aber nicht, sie gleichmässig zu bräunen? Oder du hast auch keine Lust, die Wurst selbst zu wenden? Dann ist der Wurster WT 5005 dein Problemlöser. Für rund 140 Franken kann dieses Gerät gleich ZWEI Würste aufs Mal schnell, einfach und ohne Zugabe von Fremdfett zubereiten. Die Programme für dicke und dünne Würste sowie die anpassbare Grilldauer machen die Bedienung alltagstauglich und kontrollierbar, heisst es zumindest auf der Webseite.
Hushme
Im Tram vom letzten Date schwärmen, über die Kollegin lästern oder von der vergangenen Darmspiegelung erzählen: Solche Gespräche gehören eher nicht in die Öffentlichkeit und können schon mal peinlich werden. Für dieses Problem gibt es aber Hushme: Das Gerät wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und dämpft die Stimme bei Telefonaten. Optisch erinnert es allerdings eher an eine Mischung aus Headset und Hannibal-Lecter-Maske. Im Grossraumbüro könnte das ungewöhnliche Gadget trotzdem praktisch sein.
