Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
LONDON, ENGLAND - MAY 22:  Phil Taylor of England in action during the McCoys Premier League Darts Play-Offs Semi Final match between Raymond van Barneveld and Phil Taylor at O2 Arena on May 22, 2014 in London, England.  (Photo by Ben Hoskins/Getty Images)

Der alte Mann und die Pfeile: Phil Taylor. Bild: Getty Images Europe

Oooone hundred and eeeeeiiiightyyyyy!

Wird «The Power» zum 17. Mal Weltmeister? Das sind die Topfavoriten der Darts-WM

Ab morgen Donnerstag kämpfen 72 Darts-Spieler um die Krone und ein Preisgeld von 1,9 Millionen Franken. Im Mekka ihres Sports, dem Alexandra Palace in London, heisst der Evergreen: Alle gegen Phil Taylor.



Die Buchmacher sind sich einig: Phil «The Power» Taylor ist in der alkoholgeschwängerten Luft des «Ally Pally» in London der Mann, den es zu schlagen gibt. Wieder einmal ist der 54-Jährige in der Rolle des Gejagten, die er nur zu gut kennt. Denn Taylor gilt als der «Roger Federer des Darts-Sports». Schon 14 Mal wurde er Weltmeister im PDC-Verband, zuletzt 2013. Hinzu kommen zwei Titel beim Konkurrenzverband BDO.

Im Vorjahr scheiterte «The Power» schon in der zweiten Runde und er wurde nach einem schwachen ersten Halbjahr 2014 von einigen Experten bereits abgeschrieben. Doch gerade rechtzeitig vor der WM ist seine Form zurückgekehrt: Taylor entschied das zweitwichtigste Turnier des Jahres, das World Matchplay, zu seinen Gunsten. Im Final machte er mit dem amtierenden Weltmeister Michael van Gerwen kurzen Prozess. Taylor besiegte ihn mit 18:9 und zeigte, dass er auch nach dem Wechsel zu einer anderen Darts-Marke wieder der Alte ist.

Die Topfavoriten der Darts-WM 2015

Britische Dominanz hält an

Der erst 25-jährige «Mighty Mike» aus Holland, von Fans gerne als Riesenbaby verspottet, ist dennoch der erste Herausforderer der englischen Darts-Legende aus Stoke-on-Trent. Die Stadt in den Midlands ist auch die Heimat des Überraschungs-Weltmeisters von 2011, Adrian «The Jackpot» Lewis. 2012 gelang es ihm als bislang letztem Spieler, seinen Titel zu verteidigen.

Der Darts-Sport wird nach wie vor von Briten dominiert. In der Weltrangliste finden sich auf den ersten 13 Positionen sieben Engländer, drei Schotten und ein Nordire. Einzig der Holländer Van Gerwen – als amtierende Weltnummer 1 – und der extravagante Simon Whitlock aus Australien machen aus den Darts-Weltmeisterschaften mehr als britische Meisterschaften.

Popularität dank Sport 1

Die Übertragungen der WM aus London haben sich in der Schweiz in den vergangenen Jahren als TV-Alternative zum Spengler-Cup etabliert. Auch in diesem Jahr überträgt der deutsche Sender Sport 1 die Darts-WM live. Der Final findet am 4. Januar 2015 statt.

abspielen

Festzelt-Atmosphäre bei einem Sport, bei dem die Akteure hoch konzentriert zu Werke gehen müssen. Kein Vergleich zum Tennis, wo es während der Ballwechsel mucksmäuschenstill sein muss. Video: Youtube/Dunderguy

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

So will der neue Alpinchef dafür sorgen, dass die Schweiz die Skination Nummer 1 bleibt

Seit Jahren galt Walter Reusser bei Swiss-Ski als Wunschkandidat für das Amt des Alpinchefs. Im Herbst 2019 klappte es mit der Liaison zwischen dem Skiverband und dem vormaligen CEO von Stöckli endlich. In den letzten Monaten setzte der 44-Jährige die ersten Schwerpunkte seiner Arbeit um.

Wer über Walter Reusser spricht, der erwähnt zwei Dinge: die innere Ruhe und das Kommunikationstalent. Der ehemalige Servicemann und Europacup-Trainer ist ein Chef, bei dem man sich verstanden fühlt. Seine Führungsqualitäten stellte der auf der Hügelkette des Luzerner Seetals wohnhafte Berner nach dem Wechsel in die Privatwirtschaft ab 2005 auch bei Stöckli unter Beweis. Geholt als Rennsportleiter im alpinen Skisport, übernahm er dort immer mehr Verantwortung. Zuerst für die gesamte …

Artikel lesen
Link zum Artikel