Deutlicher Sieg zum Auftakt: Bencic in Wimbledon ohne Probleme in die 2. Runde
Die Vorbereitung war durch eine Verletzung im unteren Bereich der rechten Wade beeinträchtigt, so dass Belinda Bencic vor dem Auftakt feststellte, sie fühle sich noch nicht ganz parat. Tatsächlich geriet die als Nummer 11 gesetzte Ostschweizerin gegen die erst 17-jährige Engländerin nach einem Break zum Auftakt gleich 0:2 in Rückstand.
«Man kann sich ja auch ein bisschen ins Turnier hineinspielen», hatte Bencic gehofft - und genau das tat sie dann ziemlich zügig. Nach dem 0:2 gewann die letztjährige Halbfinalistin elf Games in Folge. Die Wildcard-Empfängerin Stojsavljevic, die druckvoll begonnen hatte, konnte Bencic nicht mehr viel entgegensetzen und wirkte auf dieser grossen Bühne etwas überfordert. Die zwölf Jahre ältere Ostschweizerin fand ihren Rhythmus hingegen schon sehr gut. Nach nur 65 Minuten war sie dann die erste Spielerin im diesjährigen Turnier, die die 2. Runde erreichte.
Für Bencic, die bei ihrer zehnten Wimbledon-Teilnahme zum achten Mal in der 2. Runde steht, war es der ideale Auftakt. Die Auslosung erscheint generell vorteilhaft. Auch gegen die nächste Gegnerin, die Italienerin Elisabetta Cocciaretto (WTA 46) oder die Chinesin Wang Xinyu (WTA 39), wird sie als Favoritin ins Spiel gehen. Gegen Cocciaretto gewann sie im letzten Jahr in der 3. Runde eine Marathonpartie über fast drei Stunden, gegen Wang gab es noch keine Begegnung. (riz/sda)
