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Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo feiert WM-Premiere – doch sein Traumtor zählt nicht

Portugal's Cristiano Ronaldo (7) celebrates after scoring their first a goal during the World Cup round of 32 soccer match between Portugal and Croatia in Toronto, Thursday, July 2, 2026. (Sammy  ...
Endlich: Bei seiner sechsten Weltmeisterschaft hat Cristiano Ronaldo erstmals in einem K.o.-Spiel getroffen.Bild: keystone

Ronaldo trifft erstmals in WM-K.o.-Spiel – das viel schönere Tor zählte aber nicht

03.07.2026, 03:1703.07.2026, 03:20

Der grossartige Cristiano Ronaldo füllt eine weitere Lücke in seinem Lebenslauf. Mit 41 Jahren hat er erstmals in einem K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft getroffen. Beim 2:1-Sieg im Sechzehntelfinal gegen Kroatien zeigte er sich in der 68. Minute vom Penaltypunkt eiskalt.

Nachdem Ex-Basler Renato Veiga bei einem Eckball zu Boden gerissen wurde, versenkte Ronaldo den Elfmeter cool in der Mitte. Kroatien-Goalie Dominik Livakovic tauchte aus seiner Sicht in die rechte untere Ecke, wo der Portugiese im Nationalteam zuletzt häufig hinzielte. Dieses Mal jedoch nicht. So kam Ronaldo in seinem neunten WM-K.o.-Spiel endlich zu seinem ersten Tor. Wie viel ihm das bedeutete, zeigte sein Jubel. Insgesamt traf er damit in 26 WM-Partien elfmal.

Das viel schönere Tor hatte Ronaldo aber einige Minuten zuvor erzielt. In der 61. Minute schlug Pedro Neto einen langen und hohen Pass in die Spitze, Ronaldo startete in Richtung Tor, pflückte den Ball perfekt aus der Luft und spitzelte ihn mit dem nächsten Kontakt mit dem Aussenrist an Livakovic vorbei. Doch weil er mit der Schulter und einem Teil seines Kopfes im Abseits stand, zählte der Treffer nicht. Bei einem solchen Traumtor ist das schade, aber die Regeln sind nun mal die Regeln.

Ebenso wie über das aberkannte Tor ärgerte sich Ronaldo über die Auswechslung nach 80 Minuten beim Stand von 1:1. Als er seine Nummer 7 auf der Anzeigetafel des Vierten Offiziellen sah, schüttelte er fassungslos den Kopf. Einen Handschlag mit Trainer Roberto Martinez und den weiteren Ersatzspielern gab es trotzdem. Ohnehin war die Enttäuschung nur von kurzer Dauer. Auch ohne den 41-jährigen Superstar setzten sich die Portugiesen noch durch: Gonçalo Ramos traf in der Nachspielzeit per Kopf zum Sieg. Zum Man of the Match wurde dennoch Ronaldo gekürt.

Damit geht Ronaldos Karriere im Nationalteam noch mindestens ein Spiel weiter. Im Achtelfinal treffen die Portugiesen am Montag (21 Uhr, Schweizer Zeit) auf Spanien. Vor der Partie gegen Kroatien hatte seine Schwester davon gesprochen, dass Ronaldo seine Nationalmannschaftskarriere nach der WM beenden wolle. Eine Bestätigung von ihm selbst steht noch aus.

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