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Fribourg dreht Partie, Davos und Lugano feiern Heimsieg

EHC Kloten Torhueter Davide Fadani gegen Fribourg-Gotteron Stuermer Anthony Richard waehrend dem Qualifikationsspiel der Eishockey-Meisterschaft der National League zwischen den Teams EHC Kloten und F ...
Fribourg dreht im Schlussdrittel auf und kehrt die Partie gegen Kloten.Bild: keystone

Fribourg dreht auf + Davos feiert Heimsieg + Servette gewinnt nach Penaltyschiessen

Ein Schützenfest in Lausanne, Drama in Bern, eine Auferstehung in Lugano und ein neues Schlusslicht. Das sind die wichtigsten Fakten der fünf Spiele vom Freitag.
02.10.2026, 19:0702.10.2026, 22:52

Bern – Servette 2:3 n.P.

Goalie Robert Mayer macht sich in Bern zum Buhmann und zum Matchwinner für den Tabellenzweiten Servette. Im Penaltyschiessen provoziert er mit Mätzchen, verzögert das Spiel, kassiert dafür sogar eine Zweiminutenstrafe - und hält vor allem sämtliche Versuche der Berner. Da für die Genfer der Amerikaner Jimmy Vesey einmal trifft, entführen die Grenat auch ohne den gesperrten Jesse Puljujärvi zwei Punkte aus der Hauptstadt. Der SCB führte 2:1, der Ausgleich durch Dave Sutter, der im zweiten Spiel in Folge eines seiner seltenen Tore schoss, fiel in der 45. Minute.

Bern - Genève-Servette 2:3 (0:0, 2:1, 0:1, 0:0) n.P.
15597 Zuschauer. SR Piechaczek (GER)/Dipietro, Huguet/Steenstra (CAN).
Tore: 22. Bozon (Vesey, Manninen) 0:1. 34. Rohrbach (Mitchell, Baumgartner) 1:1. 39. Merelä (Bemström, Mitchell/Powerplaytor) 2:1. 45. Sutter 2:2.
Penaltyschiessen: Bemström -, Le Coultre -; Rohrbach -, Saarijärvi -; Dionicio -, Bozon -; Abols -, Vesey 0:1; Baumgartner -.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Rohrbach; Manninen.
Bern: Hughes; Mitchell, Rhyn; Dionicio, Lindholm; Kreis, Barandun; Kindschi, Füllemann; Bemström, Aaltonen, Alge; Rohrbach, Baumgartner, Lehmann; Merelä, Abols, Mottard; Graf, Marco Müller, Marchon.
Genève-Servette: Mayer; Saarijärvi, Le Coultre; Rutta, Henauer; Sutter, Karrer; Bozon, Manninen, Vesey; Kneubuehler, Verboon, Miranda; Ignatavicius, Jooris, Rod; Lemyre, Oliver Achermann, Dandois; Raphael Achermann.
Bemerkungen: Bern ohne Milano (überzähliger Ausländer) und Scherwey (verletzt), Genève-Servette ohne Chanton, Granlund, Hischier, Nicolas Müller, Praplan, Untersander (alle verletzt) und Puljujärvi (gesperrt).

Davos – Ajoie 3:1

Ajoie, die positive Überraschung dieses Saisonstarts, enttäuscht auch in Davos nicht. Der Underdog vom anderen Ende des Landes führt bis zur 26. Minute 1:0, hält dann bis elf Minuten vor Schluss das 1:1, ehe Filip Zadina und Adam Tanbellini den Playoff-Finalisten zum hart erkämpften Sieg schiessen. Bemerkenswert: Ajoie agiert nicht mit einer ultradefensiven Taktik. Mit 28:23 halten die Jurassier das Schussverhältnis nahezu ausgeglichen. (sda)

Davos - Ajoie 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)
4667 Zuschauer. SR Kaukokari (FIN)/Castelli, Obwegeser/Bürgy.
Tore: 12. Anttoni Honka (Turkulainen, Tanus) 0:1. 26. Andersson (Steiner) 1:1. 50. Zadina (Unterzahltor!) 2:1. 56. Tambellini (Lemieux) 3:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 1mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Tambellini; Tanus.
Davos: Hollenstein; Andersson, Jung; Allard, Frick; Egli, Gernat; Bächler; Lemieux, Corvi, Tambellini; Kessler, Waidacher, Parrée; Frehner, Nussbaumer, Schreiber; Steiner, Jäger, Zadina; Aebli.
Ajoie: Keller; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Christe, Pilet; Berthoud; Turkulainen, Tanus, Nättinen; Carr, Smirnovs, Christen; Sopa, Devos, Cormier; Wick, Diem, Cavalleri; Tarchini.
Bemerkungen: Davos ohne Asplund, Gross, Ryfors und Van der Kaaij (alle verletzt), Ajoie ohne Gerber, Horak, Kellenberger und Robin (alle verletzt). Ajoie von 56:48 bis 58:06 und ab 58:24 ohne Torhüter.

Kloten – Fribourg 1:4

Das so erfolgsversprechend in die Saison gestartete Kloten rutscht nach der sechsten Niederlage in Folge ans Tabellenende ab. Dennoch darf sich die Leistung beim 1:4 gegen Fribourg-Gottéron lange sehen lassen. Im Duell der beiden Teams, die die Torhüter getauscht haben, führt Kloten ohne den Freiburger Meistergoalie Reto Berra 1:0, hält bis achteinhalb Minuten vor Schluss das Unentschieden, ehe Nathan Marchon das Siegtor zum 2:1 für Gottéron gelingt. Der Meister gewinnt zum dritten Mal in Folge.

Kloten - Fribourg-Gottéron 1:4 (0:0, 1:1, 0:3)
4708 Zuschauer. SR Ströbel/Neva (FIN), Bachelut/Kovanen (FIN).
Tore: 24. Keanu Derungs (Weibel, Körbler) 1:0. 38. Seiler (Borgström, Richard) 1:1. 52. Marchon (Rathgeb) 1:2. 59. (58:28) Bertschy 1:3 (ins leere Tor). 60. (59:14) Marchon (Borgström) 1:4.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Ruotsalainen; Sörensen.
Kloten: Fadani; Sidler, Lindroth; Johansson, Delémont; Schlumpf, Wolf; Rupli; Puhakka, Ruotsalainen, Luoto; Meyer, Prassl, Rafael Meier; Liniger, Schäppi, Ramel; Körbler, Keanu Derungs, Weibel; Ian Derungs.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Rathgeb, Jecker; Seiler, Streule; Grossniklaus, Nemeth; Grangier; Bertschy, De la Rose, Richard; Sörensen, Schmid, Dorthe; Taibel, Borgström, Reber; Hedlund, Walser, Marchon; Etter.
Bemerkungen: Kloten ohne Aberg, Gignac, Hausheer, Henry, Hügli, Simon Meier, Profico (alle verletzt) und Berra (krank), Fribourg-Gottéron ohne Glauser, Johnson, Kapla und Nicolet (alle verletzt). Kloten von 58:22 bis 58:28 ohne Torhüter.

Lausanne – Biel 7:4

Lausanne bietet seinen Fans zum zweiten Mal innert 48 Stunden ein Spektakel mit Happy-End. Holten die Waadtländer am Mittwoch in den letzten drei Minuten einen Dreitore-Rückstand auf, liegen sie gegen Biel 1:3 und im Schlussdrittel noch einmal 3:4 im Hintertreffen. Auch dank Doppeltorschütze Ahti Oksanen gewinnen sie am Ende 7:4.

Lausanne - Biel 7:4 (1:1, 2:2, 4:1)
9165 Zuschauer. SR MacFarlane (USA)/Wiegand, Stalder/De Paris.
Tore: 3. Fuchs (Rüegsegger) 1:0. 11. Sever (Skinner) 1:1. 22. (21:04) Aeschbach (Söderström) 1:2. 22. (21:30) Neuenschwander (Cajka, Burren) 1:3. 28. Oksanen 2:3. 35. Loeffel (Suomela) 3:3. 48. (47:36) Söderström (Neuenschwander, Sylvegard/Powerplaytor) 3:4. 48. (47:50) Oksanen (Suomela, Vouardoux) 4:4. 51. Vouardoux (Suomela, Loeffel/bei 5 gegen 3) 5:4. 58. (57:50) Suomela (Caggiula) 6:4. 59. (58:39) Caggiula (Vouardoux) 7:4 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 6mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Fuchs; Sylvegard.
Lausanne: Pasche; Heldner, Baragano; Loeffel, Sansonnens; Vouardoux, Fiedler; Gael Haas; Riat, Suomela, Oksanen; Simic, Lazar, Caggiula; Rüegsegger, Fuchs, Zehnder; Vidal, Bougro, Douay; Fust.
Biel: Säteri; Söderström, Aeschbach; Trutmann, Iakovenko; Burren, Zryd; Christen, Stampfli; Sylvegard, Andersson, Skinner; Sever, Gaëtan Haas, Zwerger; Hofer, Cajka, Neuenschwander; Sablatnig, Vermin, Bärtschi.
Bemerkungen: Lausanne ohne Brännström, Czarnik, Fora, Marti und Miller (alle verletzt), Biel ohne Grossmann (verletzt) und Rajala (überzähliger Ausländer). Biel von 58:25 bis 58:39 ohne Torhüter.

Lugano – Rapperswil 5:2

Lugano gelingt gegen einen seiner Lieblingsgegner ein kleiner Befreiungsschlag. Das (bisherige) Schlusslicht sorgt gegen die Rapperswil-Jona Lakers schon früh für klare Verhältnisse. Bis zur Spielhälfte schiessen Olle Lycksell in Überzahl Lassi Thomson und Zach Sanford die Tessiner 3:0 in Front. Auch auf das 3:1 reagieren sie durch Ramon Tanner, der wie Sanford erstmals in dieser Saison erfolgreich ist, postwendend. Lugano punktet gegen die Lakers im siebten Spiel in Folge (eine Niederlage) und gewinnt am Ende 5:2.

Lugano - Rapperswil-Jona Lakers 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)
5376 Zuschauer. SR Hungerbühler/Stolc (SVK), Nater/Cattaneo.
Tore: 2. Lycksell (Fazzini/Powerplaytor) 1:0. 24. Thomson 2:0. 28. Sanford (Fazzini) 3:0. 34. Graf (Hornecker, Segafredo) 3:1. 38. Tanner (Olsson) 4:1. 53. Maier (Moy) 4:2. 59. Innala (Shore, Dahlström) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Thürkauf; Larsson.
Lugano: Schlegel; Thomson, Müller; Aebischer, Dahlström; Alatalo, Jesper Peltonen; Cjunskis; Fazzini, Sanford, Canonica; Bertaggia, Thürkauf, Innala; Marco Zanetti, Shore, Lycksell; Olsson, Morini, Tanner; Aleksi Peltonen.
Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Ustinkov, Larsson; Capaul, Pilut; Dufner, Jelovac; Quinn, Maier; Fritz, Rask, Wetter; Hofer, Moy, Herzog; Labanc, Dünner, Lammer; Graf, Hornecker, Segafredo.
Bemerkungen: Lugano ohne Guebey, Simion, Brian Zanetti (alle verletzt) und Kupari (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Jensen, Zangger (beide verletzt) und Nyffeler (krank). Rapperswil-Jona Lakers von 57:17 bis 58:29 ohne Torhüter. (car/sda)

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quelle: keystone / ennio leanza
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