FCSG-Hunziker widerspricht FCB-Degen: «Das wüsste ich, wenn sie mich gerne hätten»
Für vier Jahre hat Andrin Hunziker beim FC St.Gallen unterschrieben – weil ihm der FC Basel keine Chance geben wollte. So sieht das der 23-jährige Stürmer. Nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Zürich am Sonntag sprach Hunziker über eine Aussage von FCB-Präsident David Degen. Dieser hatte behauptet, man hätte Hunziker gerne in Basel gesehen.
«Das wüsste ich, wenn sie mich gerne zurückgeholt hätten», meinte Hunziker, den Basel in der vergangenen Saison an den FC Winterthur ausgeliehen hatte. Für den Abstieger erzielte er 11 Meisterschaftstore. Trotzdem schien Basel nicht an ihn zu glauben. Der Angreifer sagte im «Blue»-Interview: «Die Überzeugung hat in allen Belangen gefehlt. Ich hatte noch ein Jahr Vertrag, aber da ist nichts gekommen.»
Die Zeichen standen daher auf Abschied. «Für mich war klar: Wenn so ein Verein wie St.Gallen kommt, der so gut aufgebaut ist, das Team so zusammenhält und wo ich wirklich von Tag 1 die Überzeugung gespürt habe, ist es für mich richtig schön.» Das familiäre Umfeld in der Ostschweiz passe hervorragend zu ihm, das habe er von Anfang an gespürt. «Deshalb bin ich sehr froh, da zu sein.»
Und in St.Gallen waren sie gegen den FCZ ein erstes Mal froh, Andrin Hunziker da zu haben. Drei Tage nach dem 2:1-Coup gegen Benfica traf er gleich im ersten Super-League-Einsatz. Für Grün-Weiss geht es Schlag auf Schlag weiter: Am Donnerstag geht es im Rückspiel in Lissabon darum, der ersten Sensation eine zweite folgen zu lassen. (ram)
