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WM-Spielorte warten offenbar immer noch auf Millionen-Zahlungen der FIFA

epa13033871 USA fans watch the USA vs Paraguay soccer match at a World Cup 2026 Fan Zone on the National Mall in Washington, DC, USA, 12 June 2026. The FIFA World Cup 2026 will run from 11 June to 19  ...
Die Austragungsorte der WM warten noch auf FIFA-Geld.Bild: keystone

WM-Spielorte warten offenbar immer noch auf Millionen-Zahlungen der FIFA

Mehrere WM-Spielorte sollen je eine Million Dollar von der FIFA erhalten – ausgezahlt wurde offenbar noch nichts. Für FIFA-Präsident Gianni Infantino kommt der Bericht zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
05.08.2026, 10:3805.08.2026, 10:39
Ein Artikel von
t-online

Ein neuer Bericht erhöht den Druck auf die FIFA und ihren Präsidenten Gianni Infantino. Laut «The Athletic» warten mehrere Austragungsorte der Fussball-WM 2026 auf Zahlungen der FIFA. Der Weltverband soll den Städten je eine Million Dollar versprochen haben – für fussballbezogene Infrastruktur und soziale Projekte. Ausgezahlt worden sei das Geld bislang nicht.

Der Sport-Ableger der «New York Times» schreibt: «Die vier Vertreter gaben an, dieses Versprechen sei mündlich von Mitgliedern der FIFA-Spitzenführung gemacht und den Städten in Besprechungen erneut bestätigt worden. Eine Auszahlung sei jedoch bislang nicht erfolgt, weshalb sich nun mehrere Städte bei FIFA-Mitarbeitern nach dem Status der Zahlungen erkundigen.»

FIFA nahm 15 Milliarden US-Dollar ein

Die Forderungen wurden laut «The Athletic» laut, nachdem FIFA-Präsident Gianni Infantino entsprechende Zahlungen für die Gastgeberstädte der Klub-WM 2025 in den USA angekündigt hatte. Zu den Austragungsorten der WM 2026 gehörten Seattle, San Francisco, Los Angeles, Dallas, Kansas City, Atlanta, Philadelphia, Miami, Boston sowie New York/New Jersey.

Das 39-tägige Turnier im Juni und Juli, bei dem erstmals 48 Mannschaften antraten, trug zu Rekordeinnahmen der FIFA bei. Medien zufolge sollen sich diese im Finanzzyklus 2023 bis 2026 auf 15 Milliarden US-Dollar (rund 12 Milliarden Franken) belaufen. Damit übertraf die FIFA ihre eigenen Vorstellungen um zwei Millionen.

Für Infantino kommt der Bericht zur Unzeit: Er steht bereits wegen Plänen unter Druck, die WM für private Investitionen zu öffnen. Selbst aus dem internen Kreis gibt es Gegenwind, weshalb der FIFA-Präsident für heute eine Krisensitzung einberufen hat. (abu/t-online.de)

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24 Kommentare
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c-bra
05.08.2026 10:50registriert April 2016
Mündliche Versprechen über Millionen von Dollar. Also bitte, ich möchte die FIFA nicht in Schutz nehmen, aber das ist schon sehr naiv. Vermutlich wurden noch andere, private Benefits mündlich versprochen, desshalb gibts keinen Vertrag.
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Arthurius
05.08.2026 10:50registriert Januar 2026
Interessant und wenig schmeichelhaft für den FIFA-Diktator: sogar Jordanien wendet sich vom unappetitlichen Leader ab. Die Luft wird definitiv dünner für den so sympathischen Weltverbesserer.
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S1mz1e
05.08.2026 10:55registriert Oktober 2021
Da sind auf allen Seiten Profis am Werk... "... Mündlich zugesagt..."
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