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Luis Figo schiesst scharf gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino

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Da waren sie noch Freunde: Luis Figo und FIFA-Präsident Gianni Infantino im Jahr 2016.Bild: imago sportfotodienst

«Infantino muss weg»: Legende Figo schiesst scharf gegen FIFA-Präsidenten

Bleibt er oder geht er? Gianni Infantinos Zukunft war selten so offen. Ex-Fussballer Luis Figo positioniert sich klar.
05.08.2026, 15:4205.08.2026, 15:45
Benjamin Zurmühl / t-online
Ein Artikel von
t-online

Wenn es nach Luis Figo geht, ist Gianni Infantino nicht mehr lange Präsident der FIFA. In einem Gastbeitrag für die «Daily Mail» kritisierte die portugiesische Fussball-Legende den Schweizer scharf. «Ich könnte 10'000 Wörter über die Probleme bei der FIFA schreiben. Aber die Lösung lässt sich in nur drei Worten zusammenfassen: Infantino muss weg», schrieb Figo.

Der ehemalige Ausnahmespieler von Real Madrid, Inter Mailand und dem FC Barcelona liess kein gutes Haar an Infantino. «Ich liebe den Fussball mein ganzes Leben lang. Ich war 20 Jahre lang Profifussballer. Und glauben Sie mir: In dieser Zeit bin ich im Fussball einigen zwielichtigen Gestalten begegnet», schrieb Figo weiter. «Doch was in den vergangenen zehn Tagen ans Licht gekommen ist, ist das niederträchtigste, betrügerischste und eigennützigste Verhalten, das ich je erlebt habe.»

Seiner Ansicht nach dürfe Infantino «keinen Platz» in der Zukunft des Fussballs haben. Der FIFA-Präsident wollte mithilfe einer Tochtergesellschaft Anteile an der Fussball-WM an private Investoren verkaufen. Ein Plan, der ihm um die Ohren flog und viel Kritik einbrachte. «Wenn es so eine gute Idee war, warum hast du es dann euren Mitgliedern nicht gesagt, als du sie vor dem WM-Final alle in einem Raum versammelt hattest?», fragte Figo in seinem Gastbeitrag in Richtung Infantino.

Gianni Infantino «sollte gehen»

Der Portugiese ging auch auf den jordanischen Fussballverbandschef Prinz Ali bin al-Hussein ein, der Infantino am Dienstag «Erpressung» vorgeworfen hatte. Dem Jordanier zufolge hat die FIFA bis heute angekündigte Zahlungen für den FIFA Arab Cup aus dem Dezember 2025 nicht geleistet. Der Weltverband habe monatelang seine Hilfe verweigert. «Bis mir während der Weltmeisterschaft mündlich mitgeteilt wurde, dass es unserem Fussballverband sehr helfen würde, wenn ich Infantino unterstütze», schrieb er auf X und legte nach: «Wir haben ihn bisher nicht unterstützt und werden das auch jetzt ganz sicher nicht tun.»

Figo warf Infantino daraufhin «mafiöses Verhalten» vor. «Infantino hat das Amt des FIFA-Präsidenten herabgewürdigt, das er eigentlich zu erhöhen versprochen hatte. Er hat gelogen, getäuscht und versucht, sich auf Kosten des Sports, dem er eigentlich dienen sollte, persönlich zu bereichern.» Sein Fazit: «Er sollte gehen.»

Infantino hat für den heutigen Mittwoch in Marokko eine Krisensitzung mit den höchsten FIFA-Verantwortlichen einberufen. Noch ist nicht bekannt, was dabei besprochen wurde.

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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PapaSchlumpf1978
05.08.2026 17:40registriert November 2023
Jetzt auf einmal empören sich alle über Infantino! Wo wart ihr alle vorher?
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Zum Kommentar
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FP
05.08.2026 16:57registriert Mai 2022
👏Bravo Figo, heitzt den Kessel richtig ein,er soll sich richtig sein Allerwertesten verbrennen!
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