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Blatter ruft zum Widerstand gegen Infantino auf

epa11986898 Former FIFA President, Joseph (Sepp) Blatter speaks to journalists after the verdict at the special appeals court, in Muttenz, Switzerland, 25 March 2025. A special appeals court, sitting  ...
Sepp Blatter ruft zum Widerstand gegen FIFA-Präsident Infantino auf.Bild: keystone

Blatter ruft zum Widerstand gegen Infantino auf: «WM hat ihre Glaubwürdigkeit verloren»

22.07.2026, 03:3322.07.2026, 03:35

Ex-FIFA-Präsident Joseph Blatter hat in einem Tweet zum Widerstand gegen Präsident Gianni Infantino aufgerufen. Zwar sei die WM – mit dem richtigen Gewinner – vorbei, «doch auf dem Weg zum Schlusspfiff hat das Turnier seine Glaubwürdigkeit verloren».

Die Politik dürfe den Sport nicht überschatten, so Blatter weiter: «Jetzt liegt es an den Fans, den Spielern und den nationalen Verbänden, den Fussball zurückzuerobern und ihn unter neuer Führung zu seinen Wurzeln zurückzuführen.»

Worauf genau Blatter anspielt, ist aus dem Tweet nicht herauszulesen. Er könnte damit die ganze Aufregung um US-Star Folarin Balogun gemeint haben, dessen Rote Karte für das Spiel gegen Belgien von der FIFA aufgehoben wurde.

Blatter könnte aber auch die Szene bei der Pokalfeier gemeint haben, bei der sich Trump, wie schon bei der Klub-WM 2025, in den Vordergrund gedrängt hatte.

Dass Blatter und Infantino das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben, ist bekannt. Der Ex-FIFA-Präsident attackierte Infantino wegen dessen Führungsstils in den letzten Jahren immer wieder. (ome)

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52 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rethinking
22.07.2026 06:25registriert Oktober 2018
Die FIFA und die WM haben schon lange, zu Zeiten Blatters, die Glaubwürdigkeit verloren
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Viva Svizzera
22.07.2026 04:48registriert März 2023
Entschuldigung, ein Teil meines ersten Kommentars ging verloren.

Infantino ist ein Produkt derselben Schule, die schon Havelange geprägt hat. Er führt weiter, was seine Vorgänger begonnen haben: die totale Kommerzialisierung des Fussballs.

Dieser Sportwurde zu einem globalen Marketingvehikel degradiert. Die Fans hätten die Macht, Infantino und der FIFA die rote Karte zu zeigen. Doch solange die Stadien voll bleiben und die Einschaltquoten stimmen, wird sich nichts ändern.

Solange die Mehrheit schweigt, bleibt der Fussball das, was Infantino daraus gemacht hat: ein Produkt, kein Spiel.
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Atheist1109
22.07.2026 06:24registriert Oktober 2015
Wir mussten ihm schon viel zulange als fifa-Präsident zuhören. Auch damals schon zuviele Lügen und Geldgier am Start. Darum sei doch endlich ruhig Sepp.
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