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Ein übler Crash und 8 weitere Dinge, die in der Champions League aufgefallen sind



Ein Schubser vor dem Tor

Manchester Citys Gabriel Jesus gleicht bei Real Madrid zum 1:1 aus. Bei seinem Kopfball verschafft er sich gegen Reals Abwehrchef Sergio Ramos einen Vorteil, indem er ihn leicht wegdrückt. Für Schiedsrichter und VAR ist die Aktion im Rahmen des Erlaubten:

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Video: streamja

Das Foul an Sterling

ManCity-Trainer Pep Guardiola überrascht mit seiner Aufstellung: Raheem Sterling wird nur eingewechselt, Sergio Agüero sitzt gar 90 Minuten lang auf der Bank. Der schnelle Sterling ist dann erst zehn Minuten auf dem Feld, als er kurz vor dem Ende entscheidenden Anteil am 2:1-Siegtreffer der Engländer hat. Verteidiger Dani Carvajal kann noch so sehr behaupten, er habe den Ball gespielt und Sterling den sterbenden Schwan gemimt – ein Penalty ist die logische Konsequenz nach so einem Tackling. Kevin De Bruyne verwandelt:

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Rambo-Ramos raus

Sergio Ramos wird Real im Rückspiel fehlen. Denn der Captain fliegt kurz vor dem Ende nach einem Notbremse-Foul an Gabriel Jesus vom Feld. Der 33-Jährige greift der brasilianischen «Rakete» kurz an die rechte Schulter. Das reicht, um Jesus aus dem Gleichgewicht zu bringen. Der Entscheid ist für die «Königlichen» deshalb umso härter, weil die Aktion wohl in etwa mit dem Schubser an Ramos vergleichbar ist – und der ging in Ordnung.

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Video: streamable

Es ist Platzverweis Nummer 26 in der Karriere – alle im Dress von Real Madrid. In 170 Länderspielen für Spanien sah Ramos nie Gelb-Rot oder Rot. In der Champions League war es sein vierter Platzverweis, womit Ramos zu den bisherigen Rekordinhabern Zlatan Ibrahimovic und Edgar Davids aufgeschlossen hat.

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Die musikalische Hommage an einen grossartigen Verteidiger mit Hang zum vorzeitigen Abgang: «Rambo Ramos». Video: YouTube/WUMMS

Guardiolas Rekord

Die Titelverteidigung in der Premier League ist nahezu unmöglich, aber Pep Guardiola könnte den Scheichs ihren grossen Traum vom ersten Triumph in der Champions League ermöglichen. Der Spanier besitzt jetzt schon einen persönlichen Rekord: Der Erfolg im Bernabeu war sein 28. in einem K.o.-Spiel der Königsklasse – mehr Siege als jeder andere Trainer.

Kein Kroos

«Wir haben uns auf ihn in der Startelf eingestellt», sagte ManCitys Ilkay Gündogan verwundert. Er meinte Landsmann Toni Kroos, der bei Real Madrid in der Regel gesetzt ist. Doch ausgerechnet in diesem wichtigen Spiel lässt Zinédine Zidane den Deutschen auf der Ersatzbank schmoren. «Er ist ein wichtiger Spieler für uns», erklärte Zidane seine Entscheidung. «Nichts gegen Toni, er macht das gut. Aber ich hatte alle Spieler zur Verfügung, und ich habe heute diese Spieler gewählt.»

Kroos lässt die Reporter wortlos stehen, spricht dafür kurz mit Gündogan. Der sagt wenig überraschend: «Toni hätte gerne gespielt.» Auch mit Pep Guardiola unterhält sich Kroos, bei Bayern München arbeiteten sie einst zusammen.

Nur ein Tor in Lyon

Quelle surprise! Aussenseiter Olympique Lyon mauert sich gegen Juventus zu einem 1:0-Heimsieg. Lucas Tousart ist nach einer halben Stunde der einzige Torschütze des Abends:

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Video: streamja

Bitter für die Turiner: Sie sind im Moment des Gegentreffers nur zu zehnt auf dem Platz, weil Matthijs de Ligt behandelt werden muss.

De Ligt wird zum Turbanträger

Alex Sandro stürzt nach einem Luftduell in seinen Mitspieler Matthijs de Ligt, der eine klaffende Kopfwunde davonträgt. Mit Turban geht es dann weiter für den Holländer – aber eben erst nach dem Gegentreffer:

Juves Frust mit dem Schiedsrichter

Es läuft nicht bei Cristiano Ronaldo und Co. Nach dem Schlusspfiff steht bei den Schüssen aufs Tor eine blanke Null auf Seiten von Juve:

In der Schlussphase beklagen sich die «Bianconeri» zwei Mal über ausbleibende Penaltypfiffe. Erst fällt Ronaldo nach einem leichten Stossen, dann stürzt Paolo Dybala, nachdem er zurückgehalten wird. Vielleicht fällt Dybala ein wenig zu theatralisch und der Pfiff bleibt deshalb aus – Lyon dürfte sich jedenfalls nicht über einen Penalty beklagen.

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Ronaldo fällt – kein Penalty. Video: streamable

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Dybala fällt – kein Penalty. Video: streamable

Sarris Wut auf die Spieler

Juve-Trainer Maurizio Sarri sagte, in Italien hätte sein Team in beiden Aktionen einen Penalty erhalten. «Aber im Europacup wird mit anderen Massstäben gemessen, daran müssen wir uns gewöhnen.» Sarri kritisierte aber insbesondere seine Spieler. «Ich kriege sie nicht dazu, zu verstehen, wie wichtig es ist, den Ball zügig laufen zu lassen», sagte Sarri zu «Sky Sport Italia».

epa08250827 Juventus FC Italian head coach Maurizio Sarri gestures during the UEFA Champions League round of 16 first leg soccer match between Olympique Lyon and Juventus FC in Lyon, France, 26 February 2020.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Bild: EPA

In der Vorbereitung habe alles noch geklappt, ärgerte sich der Tabaksüchtige mit einem Konsum von täglich 60 Zigaretten. «Aber in letzter Zeit machen wir immer wieder das Gegenteil vom Training. Und das verstehe ich nicht. Ich mag es auch nicht, wenn der Ball 60 Meter nach vorn geschlagen wird, wenn dort alle festgeklemmt sind. Es ist immer besser, ihn nach vorne zu tragen und Schnittstellenpässe zu versuchen.» In der zweiten Halbzeit sei das Juventus-Spiel zwar besser gewesen, «für ein Champions-League-Match ist das eindeutig nicht gut genug.»

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