DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Gemäss Rummenigge soll die Allianz-Arena ausgebaut werden.
Gemäss Rummenigge soll die Allianz-Arena ausgebaut werden.
Bild: Bongarts
Wird die Bundesliga noch langweiliger?

Stadionausbau, Marco Reus und Rekordumsatz – Rummenigge spricht über Bayerns Zukunftspläne

Der FC Bayern knackt sportlich und wirtschaftlich Rekorde. Vorstandschef Rummenigge reicht das nicht. Die Vormachtstellung soll vergrössert und das Stadion ausgebaut werden.
28.11.2014, 16:36
Ein Artikel von
Spiegel Online

Wenn es gegen den FC Bayern München geht, sind die Ansprüche der Gegner gering. Auf einen Sieg zu hoffen, ist für die meisten Bundesligateams von vornherein keine Option. Sie sind froh, wenn sich die Niederlage im Rahmen hält. «Wenn man in München 0:4, 0:5 oder 0:6 verliert, ist doch alles normal», hatte Hoffenheims Trainer Markus Gisdol vor der Partie seines Teams beim FC Bayern gesagt, die dann tatsächlich mit einer 0:4-Niederlage für Hoffenheim endete.

Die Dominanz des Rekordmeisters in der Bundesliga ist beachtlich. Sieben Punkte beträgt vor dem 13. Spieltag der Vorsprung auf den Tabellenzweiten, den VfL Wolfsburg. Von einem echten Kampf um die Meisterschaft kann in dieser Saison wie schon im Vorjahr keine Rede sein. Es dürfte keinen Fussball-Fachmann in Deutschland geben, der am erneuten Titelgewinn des FC Bayern zweifelt.

Bayern voraussichtlich mit Rekordumsatz

Den Münchnern reicht das nicht: Sie wollen ihre Machtstellung in den kommenden Jahren noch vergrössern - auf allen Ebenen. Die Bundesliga soll noch langweiliger werden, so können Fussball-Fans die Äußerungen von Karl-Heinz Rummenigge in der «Bild»-Zeitung deuten.

Karl Heinz Rummenigge spricht über Bayerns Zukunftspläne: «Wir sind jetzt oben angekommen. Damit dürfen wir uns aber nicht zufriedengeben.» 
Karl Heinz Rummenigge spricht über Bayerns Zukunftspläne: «Wir sind jetzt oben angekommen. Damit dürfen wir uns aber nicht zufriedengeben.» 
Bild: Bongarts

Vor der Mitgliederversammlung am Freitagabend, auf der die Münchner offenbar einen Umsatzrekord von 528 Millionen Euro bei einem Gewinn von 16,5 Millionen Euro verkünden werden, sagt der Vorstandschef des Rekordmeisters: «Wir sind jetzt oben angekommen. Damit dürfen wir uns aber nicht zufriedengeben.» Nach dem Motto: Stillstand ist Rückschritt, auch auf höchstem Niveau.

Rummenigge will sich ein Beispiel am FC Barcelona nehmen, der zwischen 2006 und 2011 dreimal die Champions League gewann und über Jahre das beste Team Europas war. Er träume davon, «dass wir auch die Zyklen zwischen zwei Champions-League-Triumphen verkürzen», sagte Rummenigge. Nach dem Titel im Jahr 2001 vergingen zwölf Jahre, bis es im vergangenen Jahr durch den Finalsieg gegen Borussia Dortmund wieder mit dem Erfolg in der Königsklasse klappte.

Jetzt auf

Bayern nach wie vor an Reus interessiert

Um die Vorherrschaft in der Bundesliga zu sichern und erneut Europas Thron zu erklimmen, will der FC Bayern weiter in Top-Stars investieren. «Wir müssen die Qualität der Mannschaft jedes Jahr neu hegen und pflegen», sagte Rummenigge, der aus dem Interesse der Bayern an Dortmunds Offensivspieler Marco Reus kein Geheimnis macht - nachdem die Münchner dem BVB zuvor mit Mario Götze und Robert Lewandowski schon die besten Spieler abgenommen hatten.

Schnappt sich Bayern nach Lewandowski und Götze auch noch Reus?
Schnappt sich Bayern nach Lewandowski und Götze auch noch Reus?
Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

Auch das Stadion soll größer werden. Rummenigge kündigte an, in «die Erhöhung der Kapazität» der Arena zu investieren. Im Moment fasst der Bau rund 71.000 Zuschauer. Geld sollte kein Problem sein, immerhin hat der FC Bayern das Stadion nach eigenen Angaben schon abbezahlt - 15 Jahre früher als geplant.

Mehr zum Thema

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

SFV verhängt Stadionverbot gegen UCK-Jacken-Flitzer, Serben fordern Sanktionen für Shaqiri

Es geschieht, als Nati-Kapitän Xherdan Shaqiri nach dem 2:0-Sieg der Schweiz gegen Nordirland dem Tessiner Fernsehen TSI ein Interview gibt: Unverhofft tritt ein Zuschauer mit Jacke ins Bild – und streift diese Shaqiri über. Auf der Jacke prangt das Logo der kosovarisch-albanischen Befreiungsarmee UCK, darunter der Doppeladler (siehe Video oben).

Shaqiri ist sichtlich verdutzt ob der Situation, zieht die Jacke sofort aus und fährt ganz normal mit dem Interview fort. Mittlerweile hat der …

Artikel lesen
Link zum Artikel