Xherdan Shaqiri wird Aktionär beim FC Rapperswil-Jona. Das teilte der Klub aus der Promotion League am Dienstagabend mit. So habe der «erfolgreichste Schweizer Fussballer der letzten Jahrzehnte» Anteile am FCRJ gekauft und sei neu Minderheitsaktionär bei dem Klub. Zu Beginn des Jahres stiegen schon Shaqiris Bruder Erdin und Berater Arber Sakiri als Berater in Rapperswil-Jona ein.
«Mit dem Entscheid, beim FCRJ einzusteigen, will ich meinen Weg nach der Karriere vorbereiten. Dazu gehört es, die Strukturen eines Klubs kennenzulernen. Der FCRJ ist für mich dazu der ideale Verein. Er hat eine gute Grösse, ein schönes Stadion und eine lange Tradition», sagt Shaqiri dazu.
Dass der Star des FC Basel sich für diesen Klub entschieden habe, liege auch an seiner langjährigen Freundschaft mit FCRJ-Präsident Rocco Delli Colli, heisst es in der Mitteilung des Klubs. Ausserdem lebe der Klub jene Werte, die dem Ex-Nationalspieler sehr wichtig seien: «Seriöse Arbeit, Jugendförderung, Integration und soziales Engagement.»
Delli Colli zeigte sich über den Einstieg von Xherdan Shaqiri sehr glücklich: «Mit Xherdan kommt nicht nur ein Publikumsliebling und Spitzenfussballer nach Rapperswil-Jona, sondern auch ein grossartiger Mensch.» Shaqiri habe viele Stärken, die grösste sei aber seine Bescheidenheit. «Er ist sich auch als Weltklasse-Fussballer immer treu geblieben und hat nie vergessen, woher er kommt», so Delle Colli.
Mit der Beteiligung des zweifachen Champions-League-Siegers sowie Meisters in der Schweiz, Deutschland und England wolle Delli Colli, Gründer des Pizza-Unternehmens Dieci, nicht nur den Leistungssport, sondern auch den Breitensport vorantreiben. Kurz- bis mittelfristig dürfte es aber auch das Ziel sein, die 1. Mannschaft zurück in die Challenge League zu bringen, wo Rapperswil-Jona zwischen 2017 und 2019 vertreten war. Derzeit belegt der von David Sesa trainierte Klub in der dritthöchsten Schweizer Liga Platz fünf.
Die Zusammenarbeit zwischen Shaqiri und dem im Stadion Grünfeld heimischen Verein sei detailliert mit dessen aktuellem Arbeitgeber abgesprochen. Es ergebe sich daraus weder für den Fussballer noch für den FC Basel ein Interessenskonflikt. (nih)
Freut euch doch darüber, dass Shaq den Sport unterstützt.
Mich freut es, dass er einen FC ganz in meiner Nähe unterstützt und Freude daran hat.