Jetzt beginnt für die Schweiz das Warten – diese Gegner sind in der K.o.-Phase möglich
Mit einem 2:1-Sieg gegen Kanada hat sich die Schweiz den Gruppensieg gesichert. Damit steht sie als Gruppenerste in der K.o.-Phase und trifft im Sechzehntelfinal auf einen Gruppendritten. Das bedeutet auch, dass die Nati erst am Sonntagmorgen (Schweizer Zeit) weiss, wer ihr nächster Gegner ist. Als Zweiter wäre das Team von Trainer Murat Yakin auf den Zweiten der Gruppe A, die in der Nacht auf Donnerstag beendet wird, getroffen. Nun sind noch 14 Gegner möglich:
- Curaçao (Gruppe E)
- Ecuador (Gruppe E)
- Elfenbeinküste (Gruppe E)
- Japan (Gruppe F)
- Niederlande (Gruppe F)
- Schweden (Gruppe F)
- Ägypten (Gruppe G)
- Belgien (Gruppe G)
- Iran (Gruppe G)
- Neuseeland (Gruppe G)
- Irak (Gruppe I)
- Senegal (Gruppe I)
- Algerien (Gruppe J)
- Österreich (Gruppe J)
Wenn man Duelle mit der Elfenbeinküste oder der Niederlande ausschliesst, wagt man sich nicht gerade auf die Äste hinaus, da sie gegen deutlich schwächer einzuschätzende Gegner verlieren müssten, um noch auf Platz 3 zurückrutschen zu können. Bei der Elfenbeinküste ist dies Curaçao – gleichzeitig müsste zudem Ecuador gegen Deutschland gewinnen –, bei den Niederlanden Tunesien. Auch Duelle mit Curaçao oder dem Irak, die als grosse Aussenseiter gewinnen müssten, sind eher unwahrscheinlich.
Wer am Ende tatsächlich im Sechzehntelfinal auf die Schweiz trifft, hängt auch davon ab, welche acht von den zwölf Gruppendritten weiterkommen. 495 mögliche Kombinationen gibt es dafür. Die FIFA hat bereits festgelegt, welcher Gruppendritte in jedem dieser Fälle in welchem Sechzehntelfinal spielt. In 260 Fällen trifft die Schweiz gemäss dem CH-Media-Portal Schweiz heute auf den Dritten der Gruppe G, in 190 auf den Dritten der Gruppe J. Nur in insgesamt weniger als zehn Prozent der Fälle trifft die Schweiz also auf einen Gegner aus den Gruppen E, I oder F.
Es ist gut möglich, dass der Dritte der Gruppe G am Ende nicht genügend Punkte hat, um sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Dann würde die Nati wohl auf den Dritten der Gruppe J treffen – also Algerien oder Österreich, die zum Abschluss der Gruppenphase noch aufeinandertreffen. Österreich reicht ein Unentschieden für Platz 2. Somit scheint aktuell das von Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic betreute Algerien der wahrscheinlichste Gegner zu sein.
Bereits klar ist hingegen, wann die Schweiz ihr erstes K.o.-Spiel bestreitet. Nämlich am Freitag, 3. Juli, um 5 Uhr (Schweizer Zeit. Die Fans in der Schweiz müssten auch bei allfälligen weiteren Spielen in Achtel- und Viertelfinal früh aufstehen oder lange wachbleiben. An diesen Terminen würden die Schweizer Spiele stattfinden, wenn die Nati die jeweiligen Runden erreicht:
- Freitag, 3. Juli, 5 Uhr: Sechzehntelfinal gegen 3. der Gruppe E/F/G/I/J
- Dienstag, 7. Juli, 22 Uhr: Achtelfinal gegen 1. der Gruppe K (Kolumbien oder Portugal) oder 3. der Gruppe D/E/I/J/L
- Sonntag, 12. Juli, 3 Uhr: Viertelfinal
- Mittwoch, 15. Juli, 21 Uhr: Halbfinal
- Samstag, 18. Juli, 23 Uhr: Spiel um Platz 3
Sonntag, 19. Juli, 21 Uhr: Final
Wegen der vielen Möglichkeiten werden die möglichen Gegner ab dem Viertelfinal nicht mehr aufgelistet.
