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«Kein Platz für Pyro im Stadion» – UEFA sieht sich durch Studie bestätigt

Luzern Fans zuenden Pyros beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Luzern am Samstag, 9. April 2016, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYST ...
Blick in den Fanblock des FC Luzern bei einem Gastspiel in Zürich.Bild: KEYSTONE

«Kein Platz für Pyro im Stadion» – UEFA sieht sich durch Studie bestätigt

Für Fussballfans ist Pyrotechnik oft unverzichtbar. Dabei ist sie im Stadion verboten – zu Recht? Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine Untersuchung, welche die UEFA und eine Fanvertretung gemeinsam in Auftrag gaben.
04.07.2017, 14:4404.07.2017, 15:15

Die UEFA spricht sich weiterhin deutlich gegen Pyrotechnik in Fussballstadien aus. Sie verweist auf eine Studie, welche «signifikante Gesundheits- und Sicherheitsrisiken» festgestellt hat. Michael van Praag, Präsident der zuständigen UEFA-Arbeitsgruppe hält fest: «Mit dem Gebrauch von Pyrotechnik riskiert man die Beeinträchtigung der Gesundheit, der Sicherheit und des Lebens anderer Fans.»

Die Untersuchung war gemeinsam vom europäischen Fussballverband und der Fanvertretung Football Supporters Europe in Auftrag gegeben worden. Ihr Ergebnis zeige «ein für alle Mal, dass es keinen Platz für Pyrotechnik auf Tribünen in Fussballstadien gibt», sagte van Praag zum «Spiegel».

Im Stadion ist kein Platz

Der Report belege, dass Pyrotechnik Sprengstoff sei und so behandelt werden muss «und dass Sicherheit in solch begrenzten Räumen über alles geht.» Für pyrotechnische Objekte seien nicht grundlos «Sicherheits»-Distanzen vorgeschrieben, so der UEFA-Mann, welche aber den im Stadion verfügbaren Platz überschreiten würden.

Der Verband verstehe zwar, dass Pyrotechnik in manchen Ländern als ein Teil der Fankultur wahrgenommen werden möge. Die Botschaft sei aber klar, betonte van Praag: «Die Leute müssen erkennen, dass Massnahmen, die eingeführt wurden, um Pyrotechnik entgegenzutreten, den Zweck haben, ihre Gesundheit und ihre Sicherheit zu gewähren, und sie sollten nicht gesehen werden als Angriff auf die Kultur der Fans.» (ram)

Video: reuters

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quelle: keystone / ennio leanza
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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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sapperlord
04.07.2017 17:12registriert September 2015
Und mit wem wurde die Studie durchgeführt? Mit Leuten, die einmal pro Jahr ins Stadion gehen (wenn überhaupt)?
Der Fussball lebt erst durch die Fankultur; und dazu gehört Pyrotechnik!
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phreko
04.07.2017 17:33registriert Februar 2014
Ich glaub auf den Fussballplätzen selbst gibt es deutlich mehr Verletzte als in den Fanblocks.
Unbrauchbare Studie.
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