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WM 2026: Schweizer Nati analysiert Katar-Remis und bleibt optimistisch

Switzerland's Ruben Vargas writes his name on a film clapperboard at the start of an interview with the FIFA after a press conference of the Swiss national soccer team at the SDJA in San Diego, C ...
Ruben Vargas hat kein Problem mit der Kritik von Captain Granit Xhaka.Bild: keystone

Keine dicke Luft bei der Nati nach Xhaka-Kritik: «Gut, wenn man Dinge anspricht»

Am Tag nach dem 1:1 gegen Katar analysierte das Schweizer Nationalteam die Partie im Videostudium. Ruben Vargas erklärt, welche Erkenntnisse dabei gewonnen wurden.
15.06.2026, 22:3615.06.2026, 22:36
michael lehmann, san diego / keystone-sda

Wenig überraschend stellte auch Vargas fest, dass die Chancenverwertung im Auftaktspiel in Santa Clara das grösste Manko war. Dies betraf auch ihn selbst: In der zweiten Halbzeit hatte er die grosse Möglichkeit auf den zweiten Treffer, scheiterte jedoch durch einen ungenauen Abschluss.

«Unsere Defensive hat uns in der Qualifikation stark gemacht. Daran müssen wir wieder anknüpfen.»

«Das nimmt mich natürlich mit, es war keine einfache Nacht für mich», sagte der 27-Jährige an der Pressekonferenz vom Montag. Schliesslich gehöre es zu seinen Aufgaben als Offensivspieler, Tore und Vorlagen zu liefern.

Kritik ist nachvollziehbar

Dass Granit Xhaka danach erneut die Disziplin im Team kritisierte, kann Vargas nachvollziehen: «Ich finde es gut, wenn man Dinge anspricht. Natürlich analysieren wir das auch intern.» Dabei seien neben der fehlenden Effizienz auch Aspekte der fehlenden Cleverness thematisiert worden. «Unsere Defensive hat uns in der Qualifikation stark gemacht. Daran müssen wir wieder anknüpfen.»

Dass der Gegner unterschätzt worden sei, glaubt Vargas nicht: «Alle Teams, die hier sind, haben es verdient.» Vielmehr habe es sich um eines jener Spiele gehandelt, die man in neun von zehn Fällen gewinnt – aber das eine mal eben nicht.

«Es war erst ein Spiel, und es ist noch vieles möglich.»

Die Kritik aus der Öffentlichkeit nehme das Team wahr, lasse sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und konzentriere sich auf die eigene Analyse. «Wir müssen zusammen positiv bleiben und zusammenhalten», betonte Vargas. «Es war erst ein Spiel, und es ist noch vieles möglich.»

Selbstvertrauen zurückgewinnen

Auf die Frage, ob die mit viel Selbstvertrauen gestartete Kampagne ein unerwartet negatives Ende nehmen könnte, entgegnete er gelassen: «Ich bin ein positiv eingestellter Mensch.» Er mache sich mit Blick auf die kommenden Aufgaben keine Sorgen: «Wir müssen jetzt im Training hart arbeiten.» Besonders die Torabschlüsse müssten nochmals genau analysiert werden, um das Selbstvertrauen zurückzugewinnen.

Switzerland's head coach Murat Yakin speaks to his players during a training session of the Swiss national soccer team at the SDJA in San Diego, California, USA, Sunday, June 14, 2026, during the ...
Die Nati will sich im Training das Selbstvertrauen zurückholen.Bild: keystone

Am Montag trainierte die Mannschaft noch nicht geschlossen. Wie üblich arbeiteten die Spieler zwei Tage nach dem Spiel individuell. Die taktische Vorbereitung auf das wegweisende Spiel gegen Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 21.00 Uhr Schweizer Zeit) beginnt am Dienstag. (abu/sda)

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