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National League: Ein Kommentar zum sensationellen Saisonstart

Jeff Skinner (EHCB), links, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Fribourg-Gotteron, am Dienstag, 15. September 2026, in der Tissot Arena in Biel. (KEYS ...
Jeff Skinner traf zum Saisonauftakt gleich doppelt.Bild: KEYSTONE
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Was kann sich ein Eishockey-Fan mehr wünschen als diese National League?!

Die National League ist zurück und am ersten Spieltag kam es zu reichlich Überraschungen und Spektakel. Dieser bestätigt das Gefühl: In dieser Saison wird alles möglich sein und wir dürfen uns auf eine ausgeglichene Meisterschaft freuen.
16.09.2026, 09:1716.09.2026, 09:17

Der amtierende Meister Fribourg verliert gegen Biel, bei welchem der neue Starspieler Jeff Skinner gleich in seinem ersten Pflichtspiel einen Doppelpack erzielt, Zug startet nach einem unruhigen Sommer mit einem 5:0-Kantersieg gegen Lausanne und im Klassiker zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern gewinnen die Zürcher trotz dreimaligen Rückstands. Dies sind nur einige Ereignisse vom ersten Spieltag der National-League-Saison 2026/27.

Fast jedes Spiel ausgeglichen

Natürlich hat ein einziger Spieltag noch wenig Aussagekraft, doch kann er auch ein erster Gradmesser sein. Zumal es den Eindruck bestätigt, dass in dieser Spielzeit vieles schwierig vorherzusagen ist. Der Kreis von möglichen Meisterschaftskandidaten ist riesig. Wir haben die letztjährigen Finalisten Fribourg und Davos, die ZSC Lions, welche nach der enttäuschenden letzten Saison eine Reaktion zeigen möchten, und Lugano, das sich im Sommer mit einigen starken Ausländern verstärkt hat.

Dies ist aber bloss die Hälfte der möglichen Kandidaten für den Meistertitel. Denn auch die Teams aus der Westschweiz, Servette und Lausanne, sowie die beiden Titanen Zug und Bern muss man trotz grosser Unruhegefahr immer auf dem Zettel haben.

la joie des joueurs du EV Zug, EVZ, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Lausanne HC (LHC) et EV Zoug (EVZ) ce mardi 15 septembre 2026 a la patinoire de la  ...
Der EV Zug siegt deutlich gegen Lausanne.Bild: KEYSTONE

Dass uns eine so ausgeglichene Saison wie lange nicht bevorstehen könnte, hat eben auch der gestrige Dienstagabend gezeigt. Abgesehen von der Partie zwischen Lausanne und Zug fiel die Entscheidung überall erst im letzten Drittel oder danach. Eine Liga, in der mehr als die Hälfte der Klubs zu den Meisterkandidaten zählen und die Aussenseiter die Favoriten stets ärgern können, ist doch genau das, was man sich als Fan wünscht.

Neuverpflichtungen bereits angekommen

Wer bereits in der neuen Saison angekommen scheint und auch Lust auf mehr macht, sind die Neuverpflichtungen. Nicht nur der neue Biel-Star Skinner brillierte mit einem Doppelpack, sondern auch Arttu Ruotsalainen (Kloten), Vinzenz Rohrer (Zug), Simon Knak (ZSC Lions) und Davyd Barandun (SC Bern) starteten mit zwei Toren bei ihrem neuen Team. Besonders beeindruckend ist dies bei Verteidiger Barandun, der in den letzten zwei Spielzeiten insgesamt gleich viele Tore erzielte wie in seinem ersten Pflichtspiel für den SCB.

Die Berner jubelt mit dem Torschuetzen Davyd Barandun (SCB), vorne, nach dem Tor zum 2:3 bei dem Spiel der Eishockey National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Dienstag, 15. September 2 ...
Davyd Barandun traf gegen die Lions doppelt.Bild: PostFinance

Das Verrückteste kommt aber erst jetzt: Weil Ajoie zum Auftakt gegen Ambri-Piotta erst im Penaltyschiessen verloren hat, befinden sich die Jurassier in der Tabelle aktuell auf einem Play-In-Platz. In dieser Saison ist also wirklich alles möglich. Freuen wir uns also auf acht Monate geiles National-League-Eishockey.

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