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Achtelfinal, wir kommen! Die Schweizer Nati schlägt Algerien souverän mit 2:0
Keine Minute ist in der zweiten Halbzeit gespielt, und schon liegt der Ball im Tor der Algerier. Die Hereingabe von Denis Zakaria wird ungenügend geklärt, Dan Ndoye kommt an der Strafraumgrenze an den Ball und hat Zeit, sich die Ecke auszusuchen. Ein platzierter Schuss, und Ndoye kann auch an der WM erstmals seine Krallen zum Jubel ausfahren.
Für den 25-Jährigen dürfte es eine grosse Erleichterung gewesen sein, nachdem er in den ersten beiden Partien noch durch viele vergebene Chancen aufgefallen war. Nach einer Pause im dritten Gruppenspiel, als er erst kurz vor Schluss eingewechselt wurde, nahm ihn Trainer Murat Yakin für den Sechzehntelfinal wieder in die Startaufstellung, was Ndoye entsprechend dankte.
Mit seinem Treffer sorgte der Waadtländer zudem für ein besonderes Déjà-vu. Bereits im letzten Spiel gegen Kanada, ebenfalls im BC Place von Vancouver, hatten die Schweizer unmittelbar nach der Pause getroffen. Der Unterschied: Gegen Kanada war es das 1:0, gegen Algerien bereits das 2:0.
Manzambi leitet das 1:0 ein
Der schnelle Treffer sorgte nicht nur für den Ausbau der Führung, er schien den Algeriern auch etwas den Mumm genommen zu haben. Denn vom aufsässigen Spiel, das die Nordafrikaner in der ersten Hälfte gezeigt hatten, war nach der Pause nur noch wenig zu sehen. Zwar kam Captain Riyad Mahrez in der 50. Minute noch zu einer guten Gelegenheit auf den Anschlusstreffer, danach gingen dem Team des ehemaligen Schweizer Nationaltrainers Vladimir Petkovic aber etwas die Ideen aus.
Das hatte in den ersten Minuten des Spiels noch anders ausgesehen: Während sich die Schweizer überraschend weit zurückzogen, liess Algerien den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren. Allerdings schaffte es der Dritte der Gruppe mit Argentinien, Österreich und Jordanien selten, die solide Schweizer Abwehr zu überspielen. Und wenn doch, dann kamen die Abschlüsse auf Gregor Kobel nicht gezielt genug.
Die Schweizer zeigten zu Beginn dafür das, was ihnen an diesem Turnier noch nicht oft gelungen war: eiskalte Effizienz. In der 10. Minute zog Johan Manzambi los und liess Gegenspieler Aïssa Mandi alt aussehen und passte in die Mitte. Dort stand Breel Embolo genau richtig und erzielte seinen 26. Länderspieltreffer – den zweiten an dieser WM. Damit ist er nun der erste Schweizer, der an zwei Weltmeisterschaften (2022 und 2026) doppelt getroffen hat.
Zakaria überzeugend
Es war nach dem Führungstreffer nicht so, dass die Schweizer alles im Griff gehabt hätten. Nein, die Algerier hatten mehr Ballbesitz und gegen Ende der ersten Halbzeit auch einige gute Gelegenheiten auf den Ausgleich. Doch Farès Chaïbi schoss zu zentral aufs Tor, und Ibrahim Maza zielte daneben. So nahmen die Schweizer den Vorsprung mit in die Pause, ordneten sich neu und kamen zielgerichtet aus der Kabine zurück.
Dass der zweite Treffer auf das Konto von Zakaria und Ndoye geht, war auch eine Bestätigung für Trainer Murat Yakin. Er hatte die beiden im Vergleich zum letzten Gruppenspiel zurück in die Startaufstellung beordert. Für Zakaria war es gar erst der zweite Einsatz nach dem Auftakt gegen Katar. Auf der für ihn eigentlich ungewohnten Position machte er viel für die Offensive, hatte aber auch defensiv seine Glanzmomente.
Weil von Algerien in der zweiten Hälfte nur noch wenig kam, konnte es sich Fabian Rieder leisten, in der 81. Minute eine Riesenchance auszulassen. Nachdem Zakaria – wieder er – auf den zweiten Pfosten gepasst hatte, musste der Berner eigentlich nur noch einschieben. Er traf den Ball aber nicht wie gewünscht und sah, wie Goalie Luca Zidane den dritten Schweizer Treffer noch verhindern konnte.
Nun gegen Kolumbien oder Ghana
Da die Schweizer zum ersten Mal an diesem Turnier ohne Gegentreffer blieben, redete am Ende niemand mehr über die ausgelassene Chance. Stattdessen konnten sich die Schweizer, bei denen Noah Okafor zu seinem ersten Einsatz kam, darüber freuen, dass die WM für sie noch weitergeht.
Das nächste Spiel steht am Dienstag, 7. Juli, auf dem Programm. Im Achtelfinal, der um 22.00 Uhr Schweizer Zeit angepfiffen wird, treffen die Schweizer entweder auf Kolumbien oder Ghana. Dabei werden sie zum dritten Mal in Folge in Vancouver antreten – und den dritten Sieg an Kanadas Westküste anstreben.
Schweiz - Algerien 2:0 (1:0)
Vancouver. 52'497 Zuschauer. SR Falcón Pérez (ARG).
Tore: 10. Embolo (Manzambi) 1:0. 46. Ndoye 2:0.
Schweiz: Kobel; Zakaria (87. Widmer), Elvedi, Akanji, Rodríguez; Freuler, Xhaka; Ndoye (87. Aebischer), Manzambi (71. Okafor), Vargas (71. Rieder); Embolo (83. Amdouni).
Algerien: Zidane; Belghali (82. Boulbina), Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri; Zerrouki (58. Gouiri), Bentaleb (71. Boudaoui), Chaïbi; Mahrez (71. Hadj Moussa), Maza, Aouar (58. Hadjam).
Verwarnungen: 36. Chaïbi. 72. Boudaoui. (nih/sda)
Der Liveticker zum Nachlesen
Die Schweiz schlägt Algerien 2:0 und steht im WM-Achtelfinal! - Spielende
96'
91'
Sechs Minuten Nachspielzeit
88'
87' - Auswechslung - Schweiz
87' - Auswechslung - Schweiz
85'
83' - Auswechslung - Schweiz
81'
Wir schulden euch noch das 2:0 von Nodye als Video
77'
75'
73' - Gelbe Karte - Algerien - Hichem Boudaoui
72' - Auswechslung - Algerien
72' - Auswechslung - Algerien
71' - Auswechslung - Schweiz
70' - Auswechslung - Schweiz
Nächste Werbepause!
Übrigens dürfte es jetzt gleich Wechsel auf beiden Seiten geben, bei Algerien machen sich gleich zwei Spieler bereit.
66'
65'
63'
59' - Auswechslung - Algerien
59' - Auswechslung - Algerien
58'
Die Maag-Halle ist prall gefüllt – und es wird nicht nur Kaffee und Orangensaft getrunken
54'

User-Input von raffi(niert)
50'
46' - Tor - 2:0 - Schweiz - Dan Ndoye
Zakaria erobert den Ball im Pressing auf dem rechten Flügel, bringt den Ball in die Mitte. Der Klärungsversuch fällt Ndoye vor die Füsse. Der nimmt ihn mit links an und schliesst mit rechts schön ins flache linke Eck ab. Sensationell!
W.Nuss in Winti!
Beginn der 2. Halbzeit
Die Statistiken zur Halbzeit
Zmorge holen in der Pause
Fazit zur Pause
Die Schweiz führt zur Pause 1:0 gegen Algerien! - Ende erste Halbzeit
45+2'
Es gibt vier Minuten Nachspielzeit
43'
39'
Die Winti-Arena ist bis zum letzten Platz gefüllt
37'
36' - Gelbe Karte - Algerien - Farès Chaïbi
35'
Es war die FIFA voll Genuss, raubte uns den Spielfluss. Infantino, der Banause, mit seiner blöden Trinkpause.
32'
Kanntet ihr schon den Spitznamen der Schweizer Nati?
28'
Endlich Werbung 😍
25'
22'
Auch am Röschibachplatz gibt es ein Public Viewing
So ging die Schweiz in Führung
Überall in Zürich sind die Nati-Fans schon wach und draussen
19'
So lässt sich ein Nati-Spiel doch auch geniessen
16'
Wir können, glaube ich, aufatmen: Manzambi steht wieder und joggt an die Seitenlinie, dort muss er nun eine Minute warten, bis er wieder aufs Feld darf.
15'
14'
Es fühlt sich surreal an
10' - Tor - 1:0 - Schweiz - Breel Embolo
Und sie hat es wieder der Brillanz von Johan Manzambi zu verdanken: Der 20-Jährige, der heute im offensiven Mittelfeld spielt, dribbelt sich mit einem brillanten Solo durch die gesamte algerische Abwehr und dann steht Breel Embolo in der Mitte am richtigen Ort und muss nur noch den Fuss hinhalten.
8'
7'
6'
4'
Derweil muss Gregor Kobel aufpassen, er ist gerade noch vor dem algerischen Stürmer am Ball und schiesst ihn raus.
2'
1'
Das Spiel läuft – hopp Schwiiz! - Spielbeginn
Input von Sergio Minnig – Achtung, sonst gibt's bald Wallis-Verbot, Sergio!
Alles ist bereit in Vancouver
Die Nationalhymnen erklingen – es geht also gleich los!
Unser Oli Meier in Sydney muss hingegen alleine schauen:
Die Maag-Halle ist bereits gut gefüllt:
Und draussen warten noch viel mehr:
Das sagt Murat Yakin:
Zakaria soll gegen seinen Gegenspieler (Farès Chaïbi), der ein Mittelfeldspieler ist und eher ins Zentrum rückt, eine gute Position finden, aber er hat auch eine unglaubliche Dynamik und kann etwas für die Offensive tun. Ich erhoffe mir sehr viel von seiner Position.»
Ungewöhnliche Anspielzeiten erforden ungewöhnliche Mahlzeiten
Bundespräsident Parmelin ist auch in Vancouver:
Regen kann die Schweizer Fans natürlich nicht stoppen
The Switzerland march arrives in numbers despite a rainy day in Vancouver! 🇨🇭🌧️ #FIFAWorldCup pic.twitter.com/ULzyZwyaNL
— TSN (@TSN_Sports) July 3, 2026
Das sagt Johan Manzambi über den Schlüssel zum Erfolg:
Input von Timo Rizzi – die wenigen freien Tage während einer WM soll man ja geniessen
Die Nati-Fans sind bereit
Die Aufstellung Algeriens
Die Aufstellung der Schweiz
Im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Kanada nimmt Nati-Trainer Yakin zwei Änderungen vor. Einerseits ersetzt Denis Zakaria den angeschlagenen Luca Jaquez. Andererseits nimmt der 51-Jährige auch Djibril Sow aus der Startformation. Für ihn rückt Manzambi ins offensive Mittelfeld und Ndoye übernimmt dessen Position auf dem rechten Flügel.
Wiedersehen mit Vladimir Petkovic
Aufgepasst vor diesen Spielern beim Gegner
Jubiläumsspiel für Captain Xhaka
Ungewöhnliche Anspielzeit
Guten Morgen, Schweiz!
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