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Roger Federer of Switzerland reacts after missing a return against Andreas Seppi of Italy in their men's singles third round match at the Australian Open 2015 tennis tournament in Melbourne January 23, 2015.   REUTERS/John French (AUSTRALIA  - Tags: SPORT TENNIS)

Roger Federer ist nach dem frühen Aus bei den Australian Open (Bild) bereit für neue Taten. Bild: STRINGER/AUSTRALIA/REUTERS

Rückkehr auf die ATP-Tour

Federer vor zwei Meilensteinen: «Du musst nicht alle schlagen, nur denjenigen auf der anderen Netzseite» 

Roger Federer kehrt nach einem Monat Pause wieder auf die ATP-Tour zurück. Vor dem Turnier in Dubai spricht er über sein Problem bei Heimturnieren und wie es ist, nach so langer Pause zurückzukehren. 



Federer zieht in seiner zweiten Heimat für das Turnier in Dubai wieder ins Hotel. Im letzten Jahr blieb er in seinem Haus – und gewann den Titel. «Ich muss im Kopf vom Trainings- in den Wettkampf-Rhythmus wechseln. Dafür gehe ich gerne ins Hotel. Das sagt mir selber: ‹Okay, jetzt bist du an einem Turnier.›» Denn Dubai bezeichnet Federer als seine Trainings-Basis und er weiss: «Die ersten Spiele nach einer Pause sind immer schwierig».

Zwei Meilensteine liegen für den Maestro in dieser Woche bereit. In Dubai könnte er ein drittes Turnier zum siebten Mal gewinnen. Zuvor gelang ihm dies in Halle und in Wimbledon jeweils auf Rasen. Auf Hartplatz wäre es eine Premiere für den Baselbieter.

Roger Federer of Switzerland displays his trophy after beating Tomas Berdych of Czech Republic during the final match of the Dubai Duty Free Tennis Championships in Dubai, United Arab Emirates, Saturday, March 1, 2014. (AP Photo/Kamran Jebreili)

Roger Federer will nach dem Sieg 2014 seine siebte Trophäe in Dubai abholen. Bild: Kamran Jebreili/AP/KEYSTONE

Federer wird der vierte Spieler mit über 9000 Assen

Die zweite Marke, die in Sichtweite liegt, betrifft die Asse. 8977 hat Federer bisher geschlagen. Im Normalfall knackt er im Wüstenstaat als vierter Spieler die Marke von 9000 Assen in der Karriere. Bald dürfte er dabei auch Andy Roddick (9074) überholen. Ivo Karlovic – der die Marke im Januar durchbrach – steht aktuell bei 9322. Ass-König bleibt vorerst Goran Ivanisevic, mit 10'183 Assen. Allerdings wird erst seit 1991 gezählt, womit beim Kroaten nicht alle Asse der Karriere (ab 1988) erfasst wurden. 

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Sechsmal vier Asse in Serie in einem Game von Roger Federer Video: Youtube/parth35

Federer schenkt den Meilensteinen momentan noch wenig Beachtung. Für ihn steht der Auftaktgegner Michail Juschni (heute nicht vor 16 Uhr Schweizer Zeit) im Fokus. Vor 15 Jahren traf er erstmals auf den Russen und er hat bisher alle 15 Duelle für sich entschieden; in Dubai unter anderem 2005 im Viertelfinal auf dem Weg zum ersten Titel und 2007 im Endspiel beim dritten Erfolg. Nur gegen David Ferrer (16:0) weist er bisher eine noch bessere Bilanz auf. 

Nach dem Sandsturm zum schönen Wetter.

Federer: «Es wird hart. Aber es ist seit Jahren hart»

Der 33-Jährige will seinen ersten Widersacher aber nicht unterschätzen. Vier Wochen war er weg von der Tour. So lange wie seit Jahren nicht mehr während der Saison. «Die Pause war nötig. Ich hatte in den sechs bis acht Monaten zuvor viel gespielt», sagt Federer. Er habe den Unterbruch aber optimal genutzt: «Ich war mir von Anfang an im Klaren, woran ich arbeiten will. Es war für mich eine super Zeit, um meine Ziele neu zu setzen und stärker zurückzukommen.» Das überraschend frühe Aus beim Australian Open gegen Andreas Seppi hat er verarbeitet: «Es war einfach ein schlechter Match.» 

Philipp Kohlschreiber, Roger Federer, Novak Djokovic und Tomas Berdych im «Sandsturm-Training». Das Feld in Dubai ist hervorragend besetzt.

Das Feld in Dubai ist mit Novak Djokovic, Andy Murray, Tomas Berdych oder Ernests Gulbis stark. Federer lässt sich davon allerdings nicht mehr beeindrucken: «Es wird hart. Aber es ist seit Jahren hart. Vor allem wenn du auf das ganze Teilnehmerfeld schaust. Aber ich muss nicht alle 31 schlagen, sondern nur jeweils denjenigen, der auf der anderen Netzseite steht.»  

Die Weltnummer 2 blickt vor seinem dritten Turnier des Jahres auch noch etwas weiter voraus: «Ich fühle mich an jedem Turnier sehr willkommen. Wenn du etwas machst, das dir so viel Freude bereitet, warum sollst du dann aufhören?»

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