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Stan Wawrinka hat seine Ziele am US Open fest im Blick. Bild: Getty Images North America

Romand ist heiss

Wawrinka hat am US Open grosse Pläne: «Wenn ich die ersten Runden überstehe, bin ich danach auch in der Lage zu brillieren»

Stan Wawrinka und vier Schweizerinnen greifen am US Open bereits am Montag ins Geschehen ein. Der als Nummer 3 gesetzte Romand blickt vorsichtig optimistisch auf die anstehenden Herausforderungen.



Als erster der Mitfavoriten startet Stanislas Wawrinka am Montag gegen 20 Uhr im riesigen Arthur Ashe Stadium zum US Open. Der letztjährige Halbfinalist und aktuelle Australian-Open-Champion gibt sich vor dem ersten Aufeinandertreffen mit dem 21-jährigen Tschechen Jiri Vesely (ATP 76) vorsichtig, aber zuversichtlich. «Im Moment konzentriere ich mich nur auf dieses erste Spiel», sagte er am Samstag. «Aber es ist klar, dass ich in diesem Turnier so weit wie möglich kommen will. Wenn ich die ersten Runden überstehe, bin ich danach auch in der Lage zu brillieren.»

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Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wawrinka trainiert in New York schon im Morgengrauen. bild: instagram/stanwawrinka85

Er sei sich bewusst, dass er nicht gleich zu Beginn sein bestes Tennis spielen werde. Im Training laufe es aber sehr gut. «Die Bedingungen hier sind anders als in Cincinnati, heisser und feuchter. Das macht die Spiele physisch anspruchsvoll.» Er fühle sich auf jeden Fall bereit.

Schweizer Frauen-Quartett ist früh gefordert

Bereit sein müssen am ersten Turniertag auch gleich alle vier Schweizerinnen. Belinda Bencic (WTA 59) erlebt ihr US-Open-Debüt bei den Frauen gleich um 17 Uhr (11 Uhr Lokalzeit). Die 17-jährige Ostschweizerin trifft auf die fünf Plätze hinter ihr rangierte Belgierin Yanina Wickmayer, 2009 Halbfinalistin in New York. 

Die Schweizer Tennisspielerin Belinda Bencic (TC Locarno) retourniert einen Ball gegen Mandy Minetta beim NLA Interclub Turniert zwischen dem TC Locarno gegen Mail Neuchatel am Donnerstag, 31. Juli 2014, in Locarno. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Belinda Bencic trifft bei ihrer US-Open-Premiere auf Yanina Wickmayer. Bild: TI-PRESS

Ebenfalls zum «Frühschoppen» antreten muss Stefanie Vögele (WTA 67) gegen die Qualifikantin Zheng Saisai (WTA 147) aus China. Etwas später spielen schliesslich Romina Oprandi (WTA 157) gegen Daniela Hantuchova (WTA 36) und Timea Bacsinszky (WTA 78) gegen die sechs Positionen hinter ihr rangierte Kiki Bertens.

Federer hat Selbstvertrauen getankt

Voraussichtlich am Dienstag greifen dann die Basler Jugendfreunde Roger Federer (gegen Marinko Matosevic) und Marco Chiudinelli (gegen Ilja Martschenko) ins Geschehen ein. Federer sprach am Samstag über sein nach zuletzt vier Finals in Folge wieder gefundenes Selbstvertrauen.

NEW YORK, NY - AUGUST 23: Roger Federer of Switzerland talks to the media during previews for the US Open tennis at USTA Billie Jean King National Tennis Center on August 23, 2014 in New York City.   Julian Finney/Getty Images/AFP
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Roger Federer kommt mit Rückenwind nach New York. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

 «Letztes Jahr versuchte ich mich davon zu überzeugen, dass ich gewinnen kann», sagte die 33-jährige Weltnummer 3. «Aber ich wusste, dass ich dafür Glück und eine gute Auslosung gebraucht hätte.» Nach einem von Verletzungssorgen geprägten Sommer verlor er schliesslich so früh wie seit 2003 nicht mehr, im Achtelfinal gegen Tommy Robredo. «Die Angst vor einer Rückkehr der Rückenprobleme war immer da.»

«Dieses Jahr komme ich nach vielen guten Resultaten ans US Open – und du weisst einfach, wie es ist, hier zu gewinnen», erklärte Federer. «Du vergisst fast, wie es ist zu verlieren, und alles ist plötzlich wieder viel einfacher. Es ist ein schönes Gefühl. Ich freue mich und spüre, dass ich ein grossartiges Turnier spielen kann.» (dux/si)

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