Fussballer will nicht mehr in die Türkei zurückkehren – weil er verliebt ist
Recep Durul ist sauer. Der Präsident des türkischen Erstligisten Kocaelispor hat sich in den dortigen Medien über einen seiner Spieler beschwert. Es geht um Habib Ali Keita, der nicht mit ins Trainingslager gereist ist. Das sei «ohne Erlaubnis» passiert, so Durul. «Das ist keine erfreuliche Sache. Man könnte es als Verrücktheit betiteln», schimpfte er.
Keita weigere sich, zu seinem Verein zurückzukehren. «Den Berichten zufolge hat er sich im Ausland in eine Frau verliebt», sagte Durul. Der Vereinspräsident stellte klar: «Er möchte nicht zurück in die Türkei, sondern bei einem Verein im Ausland spielen, seine Berater gehen aber nur manchmal ans Telefon, manchmal nicht. Wir als Kocaelispor werden rechtliche Schritte einleiten.»
Habib Ali Keita spielt seit einem Jahr bei Kocaelispor, kam zunächst auf Leihbasis vom französischen Verein Clermont Foot und wurde in diesem Sommer fest verpflichtet. Ein weiterer Wechsel aufgrund der aktuellen Entwicklungen wäre denkbar. Aber: «Es wird berichtet, dass es drei bis vier Interessen und ein Transferangebot gibt, aber bisher ist kein offizielles Angebot bei uns eingegangen», so Recep Durul.
«Wenn er zurückkehrt, werden wir überlegen, was im Interesse von Kocaelispor liegt und ihm gegebenenfalls verzeihen», sagte der Klubchef. Bis zum Saisonstart sind es noch anderthalb Wochen. Am 16. August ist Kocaelispor bei Nuri Şahin und Basaksehir zum ersten Spieltag in Istanbul zu Gast. (abu/t-online.de)
- FIFA-Boss unter Druck: Infantino beruft für heute eine Krisensitzung ein
- Jordaniens Verbandspräsident wirft Infantino Erpressung vor – und hat konkretes Beispiel
- Auf Magaths Spuren: Urs Fischer wird wegen seiner Trainingsmethoden nun «Quälix» genannt
- «Es tat ihm schon leid»: Oliver Baumann enthüllt Telefonat mit Julian Nagelsmann

