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Tour de France: Evenpoel gewinnt im Zeitfahren vor Pogacar

epa13124961 Belgian cyclist Remco Evenepoel of Red Bull - Bora - Hansgrohe in action during Stage 16 of the Tour de France, a 26.1 km Individual time-trial (ITT) from Evian-les-Bains to Thonon-les-Bai ...
Remco Evenepoel war im Zeitfahren der Schnellste.Bild: keystone

Evenepoel schlägt Pogacar auch im Zeitfahren – Lipowitz erleidet Schlüsselbeinbruch

Remco Evenepoel gewinnt das Einzel-Zeitfahren der Tour de France 2026. Der Olympiasieger und Weltmeister aus Belgien setzt sich auf den 26 km mit einer Höhendifferenz von 500 auf dem Weg von Evian-les-Bains nach Thonon-les-Bains 28 Sekunden vor Tadej Pogacar durch.
21.07.2026, 17:4821.07.2026, 22:16

Remco Evenepoel gewinnt das Einzel-Zeitfahren der Tour de France 2026. Der Olympiasieger und Weltmeister aus Belgien setzt sich auf den 26 km mit einer Höhendifferenz von 500 auf dem Weg von Evian-les-Bains nach Thonon-les-Bains 28 Sekunden vor Tadej Pogacar durch.

Der Slowene liegt Gesamtklassement mit viereinhalb Minuten Vorsprung auf Evenepoel weiterhin komfortabel in Führung. Isaac del Toro behält Platz 3, der junge Franzose Paul Seixas hat aber bis auf 20 Sekunden zu ihm aufgeschlossen.

Remco Evenepoel a survolé le "chrono" Thonon-Evian
Evenpoel siegt zum zweiten Mal nacheinander.Bild: fxp-fr-sda-rtp

Das beste Schweizer Resultat am Südufer des Genfersees ging auf das Konto von Yannis Voisard. Der Jurassier wurde 23. und war damit unmittelbar vor Mauro Schmid klassiert. Die beiden Schweizer büssten etwas mehr als drei Minuten ein.

Voisard ist im Gesamtklassement auf Platz 10 vorgerückt. In der Kurve in der Ebene kam Florian Lipowitz zu Fall. Der Deutsche, Dritter der Tour 2025 und auch heuer in den Top Ten klassiert, musste die Rundfahrt mit dem Griff an die Schulter aufgeben. Wie sein Team am Dienstagabend bestätigte, hat sich Lipowitz einen Schlüsselbeinbruch und mehrere Schürfwunden zugezogen.

Evenepoel, der am Sonntag bereits die Bergetappe vor Pogacar gewonnen hatte, gelang ein Start-Ziel-Sieg. Auf den ersten 10 km, als es die 500 Höhenmeter in einer moderaten Steigung zu bewältigen galt, holte er auf Pogacar 14 Sekunden heraus. Der restlichen Fahrer hatte schon eine Minute und mehr kassiert. In der Abfahrt und der Ebene ging Pogacar nicht das volle Risiko ein und machte keine Zeit gut.

Am Mittwoch dürfen sich die Sprinter Hoffnungen auf einen Etappensieg in Voiron machen, sofern sich nicht doch eine Ausreissergruppe in den Anstiegen zu Beginn der Etappe entscheidend absetzt. Auch 10 km vor dem Ziel müssen die Sprinter in einer kleinen Steigung viel investieren, um dran zu bleiben. (riz/sda)

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