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Olympia 2026: Die Nationen mit den meisten vierten Plätzen

epa12713306 Switzerland's Marco Odermatt reacts in the finish area during the men's alpine skiing downhill race at the 2026 Olympic Winter Games at the Stelvio Ski centre in Bormio, Italy, 0 ...
In der Abfahrt fuhr Marco Odermatt auf den 4. Platz.Bild: keystone

Deutschland, das Land der 4. Plätze – Schweiz in der unrühmlichen Tabelle weit vorne

Die Olympischen Winterspiele 2026 sind vorbei und keine Nation war so erfolgreich wie die Norweger. Ein Blick auf die meisten undankbaren 4. Plätze wird besonders ein Nachbarland der Schweizer ärgern.
23.02.2026, 09:3623.02.2026, 09:36

Feierlich wurden die Olympischen Winterspiele am Sonntagabend in Verona beendet und das olympische Feuer gelöscht. Über 16 Tage kämpften 2917 Athletinnen und Athleten in 116 Wettkämpfen um die Medaillen. Ein Blick auf den finalen Medaillenspiegel zeigt, dass Norwegen das mit Abstand erfolgreichste Land dieser Winterspiele war. So holten sie nicht nur die meisten Medaillen insgesamt, sondern konnten sich so oft wie sonst keine andere Nation über die Goldmedaille freuen.

Nicht ganz so nach Plan liefen die Olympischen Spiele für die Deutschen. Zwar konnten sich unsere nördlichen Nachbarn 26 Mal über Edelmetall freuen, blieben aber hinter den Erwartungen.

Das Ziel war es, im Medaillenspiegel die Top 3 zu erreichen, dies wurde aber klar verpasst. «Man ist den eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden», stellte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein klar. Ein Grund dafür ist sicher, dass die Deutschen fast nur im Eiskanal überzeugen konnten.

Der zweite Grund sind die vielen 4. Plätze, welche das Team Deutschland schlussendlich vorzuweisen hatte. Nicht weniger als 14 Mal schrammte ein deutscher Athlet ganz knapp am Podest vorbei. So oft wie sonst keine Nation an diesen Winterspielen. Hinter Deutschland klassierten sich die USA (zwölf 4. Plätze) und Norwegen (elf) auf dem unrühmlichen Podest.

Wie im Medaillenspiegel klassiert sich die Schweiz auch im Blechspiegel vor den Österreichern. Mit insgesamt acht 4. Plätzen sichert sich das Team von Swiss Olympic hinter Frankreich und Italien den sechsten Platz. Die Österreicher mussten sich fünfmal mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben.

Gleich dreimal gab es im Ski Alpin einen 4. Platz für die Schweizer. Neben Marco Odermatt in der Abfahrt und Thomas Tumler im Riesenslalom verpasste auch Wendy Holdener nur ganz knapp Edelmetall. Im Langlauf liefen Nadja Kälin und das Duo Janik Riebli/Valerio Grond knapp neben das Podest. Wie bereits vor vier Jahren landete Andri Ragettli im Ski-Slopestyle auf dem Lederplatz und auch Skibergsteiger Arno Lietha und Snowboardcrosserin Noémie Wiedmer landeten bei ihrem olympischen Debüt auf dem 4. Platz. (riz)

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quelle: keystone / wu hao
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