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Olympia 2026

Olympia 2026: Noémie Wiedmer verpasst die Medaille nur ganz knapp

Noemie Wiedmer of Switzerland reacts after the quarter final in the women's snowboard cross event at the 2026 Olympic Winter Games in Livigno, Italy, on Friday, February 13, 2026. (KEYSTONE/Peter ...
Noémie Wiedmer verpasst die Olympiamedaille ganz knapp.Bild: keystone

«Vierte bei Olympia ist Crazy»: Wiedmer verpasst die Medaille im Snowboardcross ganz knapp

Fast hätte sich die Schweiz über eine weitere Medaille freuen können. Noémie Wiedmer zeigte im Snowboardcross eine fantastische Leistung und zog überraschend in den Final ein. Schlussendlich fuhr die 18-Jährige auf den vierten Platz.
13.02.2026, 14:5013.02.2026, 15:33

Noémie Wiedmer verpasst die Olympiamedaille ganz knapp und wird Vierte. Im Finallauf startete Wiedmer stark und lag bis zur zweiten Zwischenzeit in Führung. Schlussendlich wurde sie zurückgereicht und muss sich mit dem vierten Platz und einem Diplom zufriedengeben. Die Goldmedaille sichert sich die Australierin Josie Baff vor Eva Adamczykova aus Tschechien und Michela Moioli. Die Italienerin wurde vor vier Jahren in Peking Olympiasiegerin.

Bereits am Morgen sorgte die 18-Jährige im Seeding-Run für eine erste Überraschung, als sie auf den dritten Platz fuhr. Nachdem sie ihren Achtelfinal-Heat gewinnen konnte, fuhr sie im Viertel- und Halbfinal auf den zweiten Platz.

Nach dem Rennen sagte Wiedmer im SRF-Interview: «Meine Emotionen sind überall. Ein vierter Platz ist natürlich scheisse, aber an den Olympischen Spielen ist das crazy.» Kurz nach dem Wettkampf war Wiedmer noch immer sprachlos, konnte aber bereits wieder lachen: «Ich weiss nicht, wie ich das heute gemacht habe. Ich war bereits vor drei Wochen brutal nervös. Aber heute bekam ich es in den Griff.»

Im Weltcup startete die Schweizerin zum ersten Mal am 14. Dezember 2024, fuhr aber noch nie auf ein Weltcup-Podest. Über die Weihnachtstage brach sich die Junioren-Weltmeisterin aus dem Jahr 2024 noch das Handgelenk und musste mehrere Wochen pausieren. Im Weltcup stand sie zuletzt Mitte Dezember im Einsatz. Darum waren auch ihre Erwartungen ein wenig gedämpft und sie fuhr auch noch mit einer Schiene, wie sie nach dem Wettkampf erklärte.

Um die Zeit nach dem Qualilauf, welcher bereits am Morgen war, zu überbrücken, setzte Wiedmer auf Kopftraining. «Ich machte Sudoku-Rätsel und hatte mein Rentner-Rätselbuch dabei und löste ein paar Aufgaben», erklärte die Bernerin.

Die weiteren Schweizerinnen scheiterten bereits früh. Während es Sina Siegenthaler in den Viertelfinal schaffte, war der Wettkampf für Aline Albrecht und Anouk Dörig bereits nach dem Achtelfinal zu Ende. Am Sonntag findet im Snowboardcross noch der Mixed-Wettbewerb statt. Dort wird höchstwahrscheinlich Wiedmer zusammen mit Kalle Koblet die Schweiz vertreten. Wiedmer freut sich darauf, dann nochmals «geil snowboarden» zu können.

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Mit aufgemaltem Schnauz fährt es sich bei Eva Adamczykova besser.

quelle: keystone / julia demaree nikhinson
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Olympia: Hier staubt die Schweiz vier Medaillen ab
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