Terrorismus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nordirak

IS lässt über 300 Jesiden-Frauen, -Kinder und Alte frei



Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach übereinstimmenden Quellen im Irak mehr als 300 Jesiden freigelassen. Zu den freigelassenen Geiseln zählten Frauen, Kinder, alte Menschen und psychisch Kranke, sagte ein General der kurdischen Peschmerga-Kämpfer.

Kurdish security forces help an elderly man from the minority Yazidi sect, seated in a truck, on the outskirts of Kirkuk January 17, 2015. Islamic State freed around 350 members of Iraq's Yazidi minority on Saturday, delivering them to safety in the country's Kurdish north. REUTERS/Ako Rasheed (IRAQ - Tags: POLITICS MILITARY CIVIL UNREST CONFLICT SOCIETY) - RTR4LTPR

Kurdische Sicherheitskräfte nahe Kirkuk heben einen älteren Mann im Rollstuhl von einem Fahrzeug. Er war von den IS-Extremisten freigelassen worden. Bild: © STRINGER Iraq / Reuters/REUTERS

Die Jesiden seien aus der nordirakischen Provinz Niniwe in die südlicher gelegene Stadt Kirkuk gebracht und dort freigelassen worden, teilte der Kurdenpolitiker Saman Dschabbari mit. Der jesidische Aktivist Chodr Domli sprach sogar von 350 freigelassenen Jesiden im Süden von Kirkuk, die von kurdischen Sicherheitskräften und Behördenvertretern in Empfang genommen worden seien.

Die Angehörigen der religiösen Minderheit werden von den sunnitischen IS-Extremisten als «Teufelsanbeter» verfolgt. Der IS hatte bei seiner Blitzoffensive im Irak im Sommer das Sindschar-Gebirge eingenommen und dabei tausende Jesiden getötet. Zahlreiche weitere Jesiden wurden verschleppt.

People from the minority Yazidi sect sit while waiting along a road on the outskirts of Kirkuk January 17, 2015. Islamic State freed around 350 members of Iraq's Yazidi minority on Saturday, delivering them to safety in the country's Kurdish north. REUTERS/Ako Rasheed (IRAQ - Tags: POLITICS MILITARY CIVIL UNREST CONFLICT SOCIETY) - RTR4LTOZ

Noch ist zwar unklar, warum sie gehen durften: Ein Grund aber könnte sein, dass es sich vor allem um ältere und kranke Gefangene handelte. Bild: © STRINGER Iraq / Reuters/REUTERS

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden hunderte, wenn nicht tausende jesidische Frauen als Ehefrauen an Dschihadisten verkauft oder als Sexsklavinnen unterjocht. Einige nahmen sich laut Amnesty das Leben, um diesem Schicksal zu entgehen.

People from the minority Yazidi sect wait along a road on the outskirts of Kirkuk January 17, 2015. Islamic State freed around 350 members of Iraq's Yazidi minority on Saturday, delivering them to safety in the country's Kurdish north. REUTERS/Ako Rasheed (IRAQ - Tags: POLITICS MILITARY CIVIL UNREST CONFLICT) - RTR4LTPE

Auch einige schwer Kranke sollen unter den Befreiten sein.  Bild: © STRINGER Iraq / Reuters/REUTERS

Die Geiselnahmen zählten zu den Gründen, die US-Präsident Barack Obama bewogen, Luftangriffe auf den IS im Irak und in Syrien zu autorisieren und eine internationale Anti-IS-Allianz zu schmieden. Auch die irakische Armee, kurdische Truppen, schiitische Milizen und sunnitische Stammeskämpfer kämpfen im Irak gemeinsam gegen den IS, der aber weiterhin weite Teile des Landes unter seiner Kontrolle hat. (mbu/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

IS-Miliz bekennt sich zu Anschlag mit zwölf Toten im Irak

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu einem Bombenanschlag mit zwölf Toten nahe der zentralirakischen Stadt Kerbela bekannt. Die am Freitagabend erfolgte Explosion in einem Bus an einem Kontrollpunkt gehe auf ihr Konto, teilte die IS-Miliz am Samstag mit.

Zu den zwölf Todesopfern zählen Frauen und Kinder. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Die irakischen Sicherheitsbehörden teilten am Samstag mit, sie hätten einen Mann festgenommen, der die Bombe in dem Bus platziert …

Artikel lesen
Link zum Artikel