Ukraine
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Machtspiel in der Ukraine

Lawrow: «Wir haben überhaupt keinen Einfluss auf die prorussischen Kräfte»



Russian Foreign Minister Sergey Lavrov arrives for talks over Iran's nuclear programme at the airport in Geneva Switzerland, Friday, 22 November 2013.  Six world powers and Iran have narrowed gaps on a deal to curb Tehran's nuclear programme in return for suspended sanctions, but diplomats said that a full consensus was still lacking in Geneva.  Diplomats from Britain, China, France, Russia, the United States and Germany were working with their Iranian counterparts on the technical steps to limit the enrichment of uranium, to ensure that Iran's uranium stock cannot be used for nuclear weapons, and to stop work on a new plutonium-producing reactor at Arak.   (KEYSTONE POOL/Martial Trezzini)

Sergej Lawrow wittert die Amerikaner als «Showmaster» in der Ukraine.  Bild: POOL KEYSTONE

Moskau hat nach Angaben seines Aussenministers Sergej Lawrow keinen Einfluss auf die prorussischen Kräfte in der krisengeschüttelten Ostukraine. «Wir haben überhaupt keine moralische Autorität, keine Hebel des Einflusses», sagte Lawrow dem russischen Staatsfernsehen RT, wie der Sender am Mittwoch mitteilte.

Zugleich warf Lawrow den USA vor, die Handlungen der Machthaber in Kiew zu steuern, ohne das Land zu kennen. Er habe keine Zweifel, dass die Amerikaner «die Show dirigieren», sagte Lawrow.

Es sei auffällig, dass in der Ukraine die Regierung immer gerade dann das Militär gegen die protestierende eigene Bevölkerung im Osten des Landes einsetze, wenn gerade ein US-Funktionär in Kiew gewesen sei. Die USA hätten aber keinen Einfluss in der Ukraine, sondern nur auf diejenigen, die im Februar durch den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch die Macht ergriffen hätten. (rar/sda) 

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