Ukraine
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Abstimmungen in der Ostukraine

USA halten Ergebnisse für «illegal»

epa04202938 People celebrate as they gather for the announcement of the referendum results on the status of the Republic of Lugansk, at the square before the monument of Shevchenko in Lugansk, Ukraine, 12 May 2014. The secession referendum was held on 11 May to let the three million residents of the provinces of Luhansk and Donetsk vote on whether they want to remain part of Ukraine. Russian-speakers and supporters of Moscow have been rallying in the region since March, when a referendum on independence led to Russia's annexation of Crimea.  EPA/IGOR KOVALENKO

«Siegestanz» in Lugansk nach Bekanntwerden des Ergebnisses Bild: EPA/EPA

Die USA haben die Ergebnisse der umstrittenen Referenden für die Abspaltung des Ostens der Ukraine zurückgewiesen. Die Abstimmungen seien «illegal» gewesen, sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Jen Psaki, am Montag.

Die von prorussischen Gruppen in den ostukrainischen Regionen Lugansk und Donezk organisierten Referenden seien «ein Versuch, weitere Spaltungen und Unordnung in dem Land zu schaffen».

Nach Angaben der Organisatoren sprachen sich am Sonntag 89 Prozent der Teilnehmer für die Unabhängigkeit der selbsterklärten «Volksrepublik Donezk» aus. Auch in Lugansk stimmte demnach eine grosse Mehrheit für eine Loslösung von Kiew.

Da es keine Wahlbeobachter gab, war eine unabhängige Bestätigung nicht möglich. Am Montag beantragten die prorussischen Separatisten in der Region Donezk den Beitritt zu Russland. Im März hatte Russland nach einem international kritisierten Referendum die ukrainische Halbinsel Krim annektiert. (tvr/sda/afp)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Horny 13.05.2014 12:41
    Highlight Highlight Dass die USA und die EU diese Abstimmung nicht akzeptieren ist Logisch, da sie bei diesem Referendum kein Mitspracherecht haben. Dies, weil es eben nicht um die USA und EU geht, sondern um die Menschen vor Ort. Dass aber eben genau diese Staaten, die nicht den Hauch einer Ahnung haben, was in den Ortsansässigen abläuft, mit der Unterstützung einer Putschregierung, die mit der Armee gegen das eigene Volk vorgeht, ist Menschenverachtung pur. Der stetige Vorwurf an V.Putin, dies Inszeniert zu haben um die Gebiete einzunehmen, ist so Absurd, wie die reine Zerstörungswut mittels Sanktionen der Weststaaten. Wie kann vom Westen gegenüber der Russischen Föderation der Vorwurf erhoben werden, dass Dieser zu wenig für die Deeskalation unternimmt, wenn der Westen selbst, in Zusammenarbeit mit der nicht gewählten Übergangsregierung aus Kiew, jede nur erdenkliche Möglichkeit nutzt, zu Eskalieren. Fakt ist, dass vor Allem der Übergangsregierung jede demokratische Legitimation fehlt, der Westen diese aber ohne Rechtsgrundlage Legalisiert, mit der Begründung der "Westfreundlichkeit"
    Dies obschon 85% dieser Übergangsregierung nachweislich Rechtsnationalistisch und anderen Extremistischen Gruppierungen entstammt, die an Korruption kaum zu Überbieten sind. Im Wissen dieser Tatsachen ist auch klar, warum Kiew nie mit dem Osten kommunizieren wird, obschon die Wirtschaftskraft vor allem im Nordosten, Osten, Südosten und Süden der Ukraine domiziliert ist. Der Kommunismus erlebt wohl zur Zeit eine unerwartet hohe Zustimmung, mit ungewollter Unterstützung des Westen. Ein klarer Rohrkrepierer.

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