DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Menschen schmeissen kochendes Wasser in die Polarwirbel-Luft – und es geht nicht immer gut



Bild

Thermoskanne bei Minusgraden im zweistelligen Bereich ausleeren kann ziemlich schön aussehen. Bild: Twitter/@KyleTWN

In Teilen der USA ist es gerade verdammt kalt. Also: arktische Verhältnisse. Der massive Wintereinbruch wird durch den sogenannten Polarwirbel verursacht. Das ist eine gigantische Ansammlung sehr kalter Luft, die in 20 bis 25 Kilometern Höhe um den Nordpol kreist. Im Winter misst sie üblicherweise etwa minus 70 Grad Celsius. Normalerweise wird sie vom Jetstream – einer starken Windströmung in höheren Luftschichten – über der Arktis gehalten. Dieser aber kann «flattern» oder sich abschwächen – und der Polarluft den Weg nach Süden eröffnen.

Viel kann man nicht machen bei solchen Temperaturen. Aber manches kann man eben auch nur bei solchen Temperaturen machen. Zum Beispiel kochendes Wasser in die Luft schmeissen und dabei zugucken, wie es in Sekundenschnelle gefriert und als sowas wie Schnee zu Boden fällt. 

In der Kleinstadt Mahnomen im Nordwesten des Bundesstaats Minnesota fiel das Thermometer am Mittwoch um 06.00 Uhr morgens auf minus 40 Grad Celsius. Die Behörden in den Bundesstaaten Illinois, Wisconsin und Michigan hatten Notstandsmassnahmen in Kraft.

In Chicago, der drittgrössten Stadt der USA, sanken die Temperaturen am Morgen auf minus 30 Grad. Da mischten besonders kreative Wasserwerfer sogar noch  Lebensmittelfarbe ins Wasser. Sieht dann so aus: 

Der Klassiker unter den Teilnehmern der «Boiling Water Challenge»: einen schönen Kreis machen. 

Okay, einer noch, weil geile Slowmo: 

Ein bisschen aufpassen sollte man natürlich schon. Und vielleicht vorher mal die Windrichtung checken. Als die Leute im mittleren Westen der USA im ebenfalls eiskalten Januar 2014 bereits ihre Kochtöpfe ausleerten gab es laut «LA Times» mindestens 50 Verletzte. Sah wahrscheinlich ungefähr so aus: 

Aua: 

Hier noch die Version für Fortgeschrittene: 

Ausser kochendes Wasser in die Luft werfen kann man auch noch andere lustige Sachen bei zweistelligen Minusgraden machen. Seifenblasen blasen gehört aber nicht dazu. 

Lieber mal kurz die Hose zum Trocknen rausstellen: 

Deshalb gibt es überall gefrorene Hosen in Minneapolis

Video: watson/Emily Engkent

(sda/tam)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

CO₂-Gesetz könnte kippen: Städte verzeichnen tiefe Stimmbeteiligung

Die Städte melden tiefe Stimmbeteiligungen. Das CO2-Gesetz wird angesichts Umfragewerte durch die Schlussmobilisierung entschieden werden.

Am kommenden Sonntag steht fest, wie sich die Klimapolitik der Schweiz entwickeln wird. Die Stimmbevölkerung entscheidet in einem Referendum über das CO2-Gesetz, dessen Chancen derzeit alles andere als gut stehen. Dies zeigen die repräsentativen Umfragen von gfs.bern und SRF, die vor der Abstimmung veröffentlicht wurden.

Gründe für die schlechten Chancen dürften in der urbanen, städtischen Bevölkerung zu finden sein: Diese befürwortet zwar gemäss jüngsten Umfragen mehrheitlich das …

Artikel lesen
Link zum Artikel