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Rep.-elect Alexandria Ocasio-Cortez, a freshman Democrat representing New York's 14th Congressional District, takes a selfie with Rep. Ann McLane Kuster, D-NH, and Rep. Barbara Lee, D-Calif., on the first day of the 116th Congress with Democrats holding the majority, at the Capitol in Washington, Thursday,  Jan. 3, 2019. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Frauenpower im US-Kongress: Alexandria Ocasio-Cortez macht ein Selfie mit zwei Kolleginnen. Bild: AP/AP

Jetzt haben auch die Superreichen Angst vor Alexandria Ocasio-Cortez

Die Steuerpläne der jungen Demokratin werden auch am WEF in Davos diskutiert. Trump macht aus ihr eine neue Rosa Luxemburg.



Zuerst schien es bloss ein harmloser Gag zu sein, als die junge Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ihren Plan vorstellte, alle Einkommen, die jährlich die Grenze von zehn Millionen Dollar überschreiten, mit einer Steuer von 70 Prozent zu belegen. Man erinnerte sich an den alten Spruch: Die Reichen zu besteuern ist zwar nutzlos – aber es macht Spass.

Participants walk inside the Congress Center during the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, January 23, 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic

Das WEF-Kongresszentrum. AOCs Steuerpläne sind dort ebenfalls ein Thema. Bild: KEYSTONE

Nun aber ist Schluss mit lustig. Selbst die Reichen und Mächtigen am WEF in Davos nehmen AOC Ernst. Gegenüber Bloomberg erklärte Scott Minerd vom Vermögensverwalter Guggenheim Partners, der 265 Milliarden Dollar kontrolliert: «Es ist unheimlich. Spätestens bei den nächsten Präsidentschaftswahlen wird dieser Vorschlag Auftrieb erhalten. Und ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Steuerplan dieser Art aktuelle Politik werden kann, ist gross.»

Die Angst des Vermögensverwalters ist begründet. Umfragen zeigen, dass AOC mit ihrem Vorschlag den Nerv der Zeit trifft: Nachdem sie ihn in der renommierten TV-Sendung «60 Minutes» vorgestellt hatte, stimmten ihr 59 Prozent zu. Selbst 45 Prozent der republikanischen Wähler äusserten sich positiv.

Die junge Demokratin aus der Bronx beherrscht das Spiel auf den sozialen Medien virtuos und legte sofort nach. «Ich finde es stark, dass einige Leute mehr Angst vor einem Grenzsteuersatz haben als vor der Tatsache, dass 40 Prozent aller Amerikaner kämpfen müssen, um ihre elementaren Bedürfnisse wie Essen und Miete befriedigen zu können», tweetete sie.

Inzwischen wird AOCs Vorschlag in allen US-Medien heftig diskutiert. Er ist keineswegs so radikal, wie er auf den ersten Blick erscheinen mag. Die 70-Prozent-Grenzsteuer trifft wie gesagt erst bei einem Jahreseinkommen von zehn Millionen Dollar in Kraft; ein Wert, den nur eine extreme Minderheit erreicht.

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Wettert täglich gegen AOC: Sean Hannity. Video: YouTube/Jason Hancover

Er ist auch nicht neu. Selbst in den USA wurden hohe Einkommen bis in die Achtzigerjahre mit diesem Steuersatz belegt. Heute noch ist ein Grenzsteuersatz von 70 Prozent in den skandinavischen Ländern üblich.

Trotzdem ist AOC über Nacht zur Hassfrau von Trump und Fox News geworden. Sie gilt als Paradebeispiel der angeblichen Radikalisierung der Demokraten. «Es ist eine Schande, was mit den Demokraten passiert», wetterte Trump gestern vor Journalisten. «Sie sind so radikalisiert worden.»

Die Demokraten bewegen sich tatsächlich nach links. Rund 20 Prozent der aktiven Wähler bezeichnen sich heute als «progressiv». Sie knüpfen damit an die Tradition der sogenannten Progressiven an. Sie kämpften vor dem Ersten Weltkrieg für die Zerschlagung der Monopole der Räuber-Barone (Rockefeller & Co.) und vor dem Zweiten Weltkrieg für das Arbeitsbeschaffungsprogramm New Deal.

Die Progressiven sind vor allem beim oberen Mittelstand in den Küstenstädten wie Boston und New York beliebt. Ihre Vorschläge stossen jedoch auch bei den normalen Amerikanerinnen und Amerikanern auf Beifall: Eine Einheitskrankenkasse für alle, Gratis-Studium, Mindestlohn von 15 Dollar pro Stunde – all dies sind Dinge, die sich der Mittelstand landesweit wünscht.

Die rechten Hassprediger treten in Aktion

Aus diesem Grund haben die Rechten die Propagandamaschine angeworfen. AOC und die Progressiven würden den amerikanischen Bürgern alles Wertvolle wegnehmen und die USA im Nu in ein neues Venezuela verwandeln, warnen hysterische Fox-News-Kommentatoren wie Sean Hannity mittlerweile täglich.

Der Präsident hat derweil Juan Guaido, den venezuelischen Oppositionsführer, als legitimen Präsidenten anerkannt. (Und sich dabei auf ein gefährliches Abenteuer eingelassen, aber das ist eine andere Geschichte.)

Der Versuch, die Demokraten als radikale Linke und Alexandria Ocasio-Cortez als neue Rosa Luxemburg darzustellen, ist absurd, der Vergleich mit Venezuela grotesk. Die grosse Mehrheit der Demokraten sind nach wie vor etwa so links wie hierzulande die FDP. Wenn die Progressiven irgendjemandem Dank für ihren Erfolg schulden, dann ist es der Präsident selbst.

Trump hat ihre Vorschläge salonfähig gemacht. «Wie sehr die Linksliberalen Amerikas 45. Präsidenten auch verachten mögen», stellt Edward Luce in der «Financial Times» fest, «sie können sich bei ihm bedanken, dass er das vorsichtige Mitte-Denken, das die Demokraten während Generation beherrschte, weggewischt hat.»

Trump ist für «Schlechtester Darsteller» nominiert

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dominik Treier (1) 24.01.2019 23:06
    Highlight Highlight Es ist schon lange bekannt, dass grosse Ungleichheit nicht nur die Gesellschaft spaltet und zu Konflikten und Radikalisierung führt, nur gibt es immer noch Menschen, die jedem Sinn für Realität verloren haben und mit aller kraft an ihrem völlig übetriebenen Besitz und der Macht daraus festhalten wollen, in der Hoffnung sie würden noch davon profitieren ohne dass es Krieg gibt. Ich mag die Leistungsgesellschaft nicht, weil sie nicht auf den Menschen und seine Eigenheiten eingeht, aber nicht mal danach ist ein Milliardenvermögen, dass gar nicht aus Eigenleistung erwachsen kann, gerechtfertigt!
  • Palpatine 24.01.2019 22:10
    Highlight Highlight "Die grosse Mehrheit der Demokraten sind nach wie vor etwa so links wie hierzulande die FDP."

    Uihhhh, dann steht eine bolschewistische Revolution maoistischer Prägung kurz bevor! 🤔😘
  • sekret 24.01.2019 21:22
    Highlight Highlight auch in der Schweiz bitte. 75% Steuer auf Einkommen über 1000k sowie Erbschaften über 1000k.
    Dazu Mindestlohn von 10k für 40h Arbeit egal ob im ökonomischen, sozialen oder kulturellen Bereich. Stellt Euch nur mal die Auswirkungen auf den Binnenmarkt vor. Sozialkosten wären Geschichte.
    Nicht zu vergessen die drolligen Argumente der rechtsliberalen hinsichtlich Arbeitsplatzverlust u a Angstmacher-Horrorszenarien.
  • Junges Blut 24.01.2019 18:59
    Highlight Highlight AOC = Lisa Simpson?
  • locogoa 24.01.2019 18:09
    Highlight Highlight Bei aller Abneigung gegen Trump und der Hoffnung auf einen demokratischen Präsidenten/in verstehe ich den ganzen Hype um AOC absolut nicht.... ausser markigen Sprüchen und perfekter Inszenierung auf Social Media ist ihr Profil und leistungsausweis doch eher dürftig... nichts weiter als eine junge Hillary die ziemlich bald auf establishment Linie liegt oder in der Versenkung verschwindet... wer ernsthaft glaubt dass im europäischen Sinn linke Positionen in Amerika mehrheitsfähig werden kennt das Land nicht... die USA bestehen leider nicht nur aus Kalifornien, und der Ostküste....
    • roger.schmid 24.01.2019 20:37
      Highlight Highlight @locogoa:
      "wer ernsthaft glaubt dass im europäischen Sinn linke Positionen in Amerika mehrheitsfähig werden kennt das Land nicht... "

      Da sprechen alle Umfragen aber eine ganz andere Sprache..

      Und eine junge Hillary ist AOC schon gar nicht- im Gegenteil.
      Hillary wurde nicht gewählt, weil sie zu rechts war, nicht zu links.
    • locogoa 25.01.2019 12:29
      Highlight Highlight Wen man Umfragen glauben könnte wäre Trump nicht Präsident....
  • Snowy 24.01.2019 18:07
    Highlight Highlight Die Erhöhung/Anpassung dieser zwei Steuern würde der Gesellschaft und langfristig auch der Volkswirtschaft nutzen:

    - Erbschaftssteuer
    - Einkommenssteuer für sehr reiche Menschen

    Eigentlich weiss dies jeder Volkswirtschaftler ausserhalb von rechten Thinktanks -leider aber hat der Mittelstand keine allzugute Lobby - weder hier noch in den USA....

    https://www.cnbc.com/2019/01/07/ocasio-cortezs-70percent-tax-even-warren-buffett-says-rich-should-pay-more.html

    https://www.nytimes.com/2011/08/16/business/buffett-calls-on-congress-to-raise-taxes-on-the-rich.html
  • Politikinteressierter 24.01.2019 17:48
    Highlight Highlight Sorry, wenn ich die Einheitsbrei in diesem Forum hinterfrage, aber dieser Vorschlag bringt überhaupt nichts. Einkommensstarke und/oder vermögensstarke Leute sind, ob es euch passt oder nicht, viel mobiler in der Wahl ihres Wohn- und Arbeitsortes als normale Lohnabhängige. Zudem sollte Amerika besser mal etwas gegen ihre Steueroase Delaware unternehmen. Von den diversen eutopäischen Oasen (Monaco, Luxemburg, div. britische Überseeinseln) haben wir gar noch nicht gesprochen. Wenn Hamilton sein Privatjet auf einer britischen Insel praktisch zum Nulltarif einführen kann, dann läuft einiges schief.
    • FrancoL 24.01.2019 18:20
      Highlight Highlight Immer das gleiche Argument und doch findet bei Steuersatzänderung nur moderat eine Fluktuation statt. Die Steuersätze sind nicht alles, da zu einem guten Teil die Schlupflöcher eben auch höhere Sätze tragbar machen. Aber wenigstens hat der Staat etwas mehr als mit tiefen Steuersätzen und den gleichen Schlupflöchern.
    • Dominik Treier (1) 25.01.2019 01:17
      Highlight Highlight Genau mit diesem Steuerwettbewerb und diesen Argumenten dafür, gewinnen die Reichen auf ganzer Linie und die Gesellschaft und deren Zusammenhalt verlieren ebenso... Wenn jeder für sich denkt er könne so Reiche anlocken verlieren am Schluss alle!
  • mrmikech 24.01.2019 17:11
    Highlight Highlight Ist in die Niederlanden schon ab €100'000 so, mit 60%. Funktioniert prima, reiche sind immer noch da und bezahlen einfach steuer.
  • b4n4n4j03 24.01.2019 17:05
    Highlight Highlight Ich wünsche mir solche vorschläge auch von den hiesigen parteien (SP, Grüne).
    Ich finde es schade, dass obwohl die einheitskasse knapp gescheitert ist nicht mehr darüber diskutiert wird. Es war doch ein recht grosser teil des Stimm-Volkes dafür.
    • FrancoL 24.01.2019 18:17
      Highlight Highlight Da hast Du mehr als nur recht; es ist nicht mehr die Stärke der linken Parteien die richtigen Themen zu setzen, sie sind leider zu einem guten Teil damit beschäftigt die anderen Parteien zu massregeln und vergessen das Lösungen die beste Massregelung sein würde.
    • Mutzli 24.01.2019 20:14
      Highlight Highlight @FrancoL

      Es werden ja laufend Vorstösse und Initiativen von linker Seite initiiert, welche praktisch die ganze Bandbreite an Themen abdecken. Momentan wird z.B. für die 99%-Initiative gesammelt, welche auch auf schädliche Vermögensungleichheit abzielt.

      Man muss sich aber bewusst sein, dass 1.) Die Mehrheit der Bevölkerung und Parlament ings. Mitte-Rechts ist, d.h. muss dann sowas auch Chancen haben und 2.) Hat SP/Grün schlicht weniger Geld und damit Ressourcen zur Verfügung als die Bürgerlichen.

      Initiativen zu lancieren z.B. kostet ne Stange Geld, wenn mans Ernst meint.
    • FrancoL 24.01.2019 20:40
      Highlight Highlight @Mutzli; Das ist alles richtig, richtig für Insider aber nicht für den grossen Rest.
      Es geht um Auftritte, um markante Lösungen auf den Tisch knallen und nicht immer schauen was die anderen tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 24.01.2019 16:22
    Highlight Highlight Naja, die Frage ist wie fertig gedacht das Ganze ist. Als reicher würde ich einfach meinen Lohn unter die zehn Millionen im Jahr bringen. 90% Arbeiten oder sonst irgendwie und schon hast du bei weniger Arbeit mehr Nettolohn.
    • nJuice 24.01.2019 17:37
      Highlight Highlight Du scheinst das System nicht kapiert zu haben.
      Nehmen wir mal einen Steuersatz von 30% bis 10mio$ und 70% ab 10mio$ an. Bei einem Verdienst von genau 10mio$ zahlt man dann 3mio$ Steuern.
      Erst jeder zusätzliche Dollar Einkunft ab 10mio$ wird mit 70% versteuerst, du hast also immer noch 30 Cent pro Dollar Mehreinkunft mehr in der Tasche.
      Dies betrifft sowieso fast niemanden. Um es in die obersten 0.1% zu schaffen braucht man 1.6mio$ Jahreseinkommen, dieses neue Steuergesetz "schadet" also nicht mal 1/1000 der Bevölkerung, nützt aber dem ganzen Rest.
    • _kokolorix 24.01.2019 17:57
      Highlight Highlight Wenn du aber 15Mio abzockst ist es mit 90% nicht getan😁
      Im Ernst. Wozu braucht irgendjemand mehr als 3Mio im Jahr? Das reicht nach ein paar Jahren immer noch locker für eine Jacht oder Privatjet
    • FrancoL 24.01.2019 18:14
      Highlight Highlight @Ville-16: Du machst einen entscheidenden Denkfahler. Menschen die so viel verdienen wollen dies so auch fliessen sehen, die sind gierig und geben zudem sogar lieber einem RA 100 KCHF und 100KCF Steuern zu sparen. Ein Vielzahl dieser Megareichen wollen den Staat umgehen, spenden lieber um Macht auszuüben um selbst zu bestimmen wer, wann, was bekommt, das ist eine Machtdarstellung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kerZHakov 24.01.2019 16:00
    Highlight Highlight Gute Idee, das Problem: Wenn diese Idee umgesetzt wird, verdient plötzlich kein Dutzend Amerikaner mehr als 10 Millionen...Schon gar nicht die Anwaltskanzleien die das ermöglichen!
    • FrancoL 24.01.2019 16:18
      Highlight Highlight Glaube ich nicht, ein gutes Gesetz würde die Schlupflöcher minimieren.
    • kerZHakov 24.01.2019 16:54
      Highlight Highlight @FranoL

      Ganze Armeen von Steueranwälten werden schon heute engagiert um jedes legale, halblegale oder auch illegale Steuerschlupfloch zu finden. Das ist wie beim Virenschutz bei Computern oder Alarmanlagen: immer ein Schritt zu spät...
    • FrancoL 24.01.2019 17:57
      Highlight Highlight @kerZHakov; Dies ist nur möglich weil die Steuergesetze bewusst so angelegt wurden. Ein einfacheres Steuergesetz ohne viele Ecken und Kanten, dafür aber mit sinnvollen Steuersätzen würde vieles verhindern. Auch würde zB eine griffigere Bestrafung von Steuersündern mithelfen die Schlupflöcher weniger zu nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 24.01.2019 15:40
    Highlight Highlight Gute Idee aber am Problem vorbei. Das Grundproblem ist die Kaptalakkumulation mit Kontrolle der Produktionsfaktoren und damit der Gewinne.
  • Triumvir 24.01.2019 14:37
    Highlight Highlight Wer etwas in der Politik im Land der - begrenzten - Möglichkeiten bewegen will, darf und kann durchaus etwas utopische Vorschläge machen. Der aktuelle Potus hat das ja auch gemacht mit seinem Mauerbau-Fetisch...
    • Hades69 24.01.2019 16:44
      Highlight Highlight Nur sind die Mauer Plaene noch von Bush senior..
    • DieFeuerlilie 24.01.2019 17:05
      Highlight Highlight Aha.. aber wollte Bush auch die Mexikaner dafür bezahlen lassen?
    • Hades69 24.01.2019 17:31
      Highlight Highlight Natuerlich nicht aber darum gehts ja nicht..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 24.01.2019 14:32
    Highlight Highlight Wenn ich 12 Millionen netto verdiene, dann zahle ich gerne 70% auf 2 Millionen. Her damit.
    • FrancoL 24.01.2019 16:20
      Highlight Highlight Ich glaube da verstehst Du etwas falsch die, die restlichen 10 Mio wird Du auch noch versteuern eventuell mit Progression und Stufen-Flat.
    • Butzdi 24.01.2019 17:16
      Highlight Highlight Nix falsch verstanden, income tax rates gehen schrittweise nach oben und sind bei 600K am maximum von etwa 38%. Das bliebe dann bis 10M so und erst dann greifen die 70%. Her damit!
    • FrancoL 24.01.2019 18:07
      Highlight Highlight Und was genau sage ich anders als dass die 10 Mio auch versteuert werden müssen.
      Du bezahlst die 10 Mio nach schrittweiser Staffelung mit maximal 38% und 2 Mio mit 70%. zusammengezählt ca 5 Mio. über alles gezählt also eine Besteuerung von ca. 42% auf 12 Mio. Also ca das was wir in der Schweiz bezahlen, wenn man nicht an einem super günstigen Ort lebt. Markant grösser wird die Belastung wenn man dann 25 Mio verdient, dann wären es bereits 14 Mio oder 56%.
  • Ökonometriker 24.01.2019 14:31
    Highlight Highlight Die hohen Einkommen sind nicht das Problem. Die seit Generationen in wenigen Familien aufkonzentrierten extrem hohen Vermögen sind es. Vermögensungleichheit verhindert soziale Mobilität. Einkommensungleichheit IST dagegen soziale Mobilität.
    • FrancoL 24.01.2019 16:24
      Highlight Highlight Ich denke dass man die zu wenig gut verteilten Wirtschaftsgewinne von heute oder morgen nicht unterschätzen sollte. Es geht um die unteren Schichten und diese können nur gestützt werden wenn die Spitze gekappt wird.
      Und ja natürlich die grossen Vermögen sind ein Problem, aber es gäbe da auch Mittel um diese weniger florieren zu lassen.
    • Nausicaä 24.01.2019 17:02
      Highlight Highlight @Ökonometriker: Einkommensungleichheit ist bestimmt nicht gleich soziale Mobilität. Da muss man früher ansetzen. Soziale Mobilität wird ermöglicht durch ein gutes Schulsystem, dass nur Talent und Leistung belohnt und das so gut wie gratis ist. Für Studiengänge, neben denen man kaum arbeiten kann, bräuchte es zinslose Darlehen, damit ärmere Studierende in dieser Zeit ihre Lebenskosten decken können.
  • El Pepedente 24.01.2019 14:30
    Highlight Highlight Wow! Wirklich gute idee! Ich hoffe sie wird umgesetzt! Einfach nur super!
  • FrancoL 24.01.2019 14:21
    Highlight Highlight Ich finde den Denkansatz mit den 70% ist eine Möglichkeit. Aber wieso erst am Schluss abschöpfen und dann mühsam die unteren Schichten, die Benachteiligten, die den Anschluss verpasst haben und viele mehr mit diesen Einnahmen stützen?

    Wäre es nicht viel besser, dass man verhindern würde dass man irre Gewinne einheimsen kann um diese dann wieder hoch zu besteuern?

    Man könnte die Gewinnabschöpfung schon an der Basis etwas besser verteilen, keine Gleichmacherei(!!), aber eine flachere Lohn-Pyramide und man hätte den Vorteil dass man oben keine hohen Steuersätze anwenden müsste.
    • goldmandli 24.01.2019 15:58
      Highlight Highlight Sie wahnsinnige/r Kommunist/in. Die Firmen würden sofort pleite gehen und die Wirtschaft kollabieren. Wissen sie das denn nicht?
    • FrancoL 24.01.2019 16:28
      Highlight Highlight Nein würden sie nicht, denn es geht nicht um Gleichmacherei sondern um eine flachere Pyramide und eine Pyramide bleibt eine Pyramide auch wenn sie flacher ist. Ich sehe nicht ein wieso der Chef 100-150 x mehr als die unterste Lohnstufe verdienen muss, das 20-fache würde auch schon genügen.
      Im Gegensatz zu Dir weis ich dass es bestens funktionieren kann und das seit vielen Jahren und nicht nur im Einzelfall.
    • Nausicaä 24.01.2019 17:05
      Highlight Highlight @FrancoL: Ich glaube, goldmandli ist ironisch :).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Salat Summer chunnt. 24.01.2019 14:05
    Highlight Highlight Das schuldige ERBRECHT knacken hätte weit mehr Sinn und Interesse in den Ländern, als die banale, leicht umgehbare Steuererhöhung.

  • Chrigi-B 24.01.2019 13:49
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass die Reichen bleiben würden um die 70% zu bezahlen. Siehe Frankreich. Aber für die Schweiz wäre es top. Mehr Pauschalbesteueerte 👌🤞
    • Fabio74 24.01.2019 14:08
      Highlight Highlight Mehr verfassungswidrige Steuerzahler, toll.
    • Ville_16 24.01.2019 16:26
      Highlight Highlight @Fabio74 Lieber einen verfassungswidrigen Steurerzahler als einen verfassungswidrigen Sozialhilfebezüger.
    • sekret 24.01.2019 21:29
      Highlight Highlight So ziemlich die dümmste Antwort hier. Warum? Sozialhilfebezüger sind Menschen am unteren ökonomischen Rand der Gesellschaft. Ein Steuerhinterzieher, was ein Pauschalbesteuerter faktisch ist, gehört zum oberen vorher genannten Rand.
  • Dä Salat Summer chunnt. 24.01.2019 13:49
    Highlight Highlight Ihr wollt auch zu den Superreichen gehören?
    Hier das bildliche Rezept dazu.
    Geschäft gründen, Waren und Dienstleistungen verkaufen. Jetzt der Trick: Konstant mit der Bagger Schaufel das Geld heim bringen und ganz behutsam und überlegt mit dem Schüüfeli wieder etwas draussen verteilen. Noch Fragen?
    • Füdlifingerfritz 24.01.2019 16:54
      Highlight Highlight Nein, nein, das geht doch nicht. Da müsste man ja selber etwas dafür machen, das kommt gerade bei Linken Hochsteuerfreunden gar nicht gut an. Lieber vom Geld das andere durch ihre Leistung und ihre Risikobereitschaft verdient haben etwas abzwacken. Das ist viiieeel bequemer.
    • überflüssig 25.01.2019 08:32
      Highlight Highlight füdlifingerfritz:
      weil linke ja aus prinzip niemals arbeiten würden, gell?

      dein bild impliziert ein einsames chefli, dass sich 24h/täglich abrackert und so milliarden verdient.

      sind es nicht eher unternemen mit zig angestellten, die für den umsatz arbeiten?

      meine meinung: unternehmer dürften ab einer gewissen obergrenze gewinn nicht behalten, sondern verpflichtend in lohnerhöhungen und sozialleistungen reinvestieren.
      gewinnoptimierung muss nicht zwingend endlos betrieben werden.

      und eigentlich finde ich, jeder vernunft- und empathiefähige mensch sollte das selber merken.
  • Jungleböy 24.01.2019 13:35
    Highlight Highlight Also verstehe ich das richtig, ich baue ein rentables geschäft auf welches mehr als 15 mio einbringt und soll dann 70% verschenken. Wow
    👏👏👏
    • Philipp Löpfe 24.01.2019 13:53
      Highlight Highlight Du versteht es falsch. Sorry. Lies den Text noch einmal.
    • Relativist 24.01.2019 14:08
      Highlight Highlight Lesen ist anstrengend. Alles komplexer als eine Meme ist elitäres, weltfremdes Geschwafel.
    • Caerulea 24.01.2019 14:09
      Highlight Highlight Lol! nein du verschenkst es nicht... du bezahlst sozusagen dem staat alle dienstleistungen die du von ihm bezogen hast. Wie schule, strassen und andere infrastrukturen.
      Da ist es nur gerecht wenn dies am Verögen angepasst ist. Oder willst du nen armen Schlucker gleich viel Geld aus der tasche ziehn wie bill gates? Macht doch keinen sinn
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 24.01.2019 13:32
    Highlight Highlight Schön wäre es, wenn die Superreichen Angst vor Journalisten haben, da diese ihren Job machen statt irgendwelchen Personenkult zu betreiben. Gilt genau so für die hanebüchene Berichterstattung über das schwedische Mädchen in Davos.
    • äti 24.01.2019 14:47
      Highlight Highlight ... aber offensichtlich hat dir die Berichterstattung über das Mädchen mächtig Angst eingejagt.
  • Tanuki 24.01.2019 13:23
    Highlight Highlight 70% ist eine Maximalforderung die sich kaum durchsetzen lässt, jedoch ebnet es den Weg zu einem vernünftigen Kompromiss. Interessant ist doch, dass sich die MAGA Anhänger immer auf die Zeit so in den 60er Jahren berufen wenn sie davon sprechen wann Amerika "great" war. Genau die Zeit wo die Steuern für die Reichen sehr hoch waren....
    • Cédric Wermutstropfen 24.01.2019 13:31
      Highlight Highlight Daran ist prinzipiell noch gar nichts interessant. Dazu müsste man zuerst den Einfluss dieser Steuern von damals auf die amerikanische Wirtschaft und Gesellschaft kennen. Vielleicht waren sie auch kontraproduktiv.

      MAGA Anhänger finden nicht zwangsläufig alles von damals gut.
    • Statler 24.01.2019 14:24
      Highlight Highlight @Cédric: die hohen Steuern waren erwiesenermassen nicht kontraproduktiv.
  • Scho ël 24.01.2019 13:15
    Highlight Highlight Trump beklagt aller ernstes eine Radikalisierung der Dems?? Er als total gemäsigter Präsdent/“Politiker“....
    • D(r)ummer 24.01.2019 16:00
      Highlight Highlight Er hat dafür auf jeden Fall die nötige Methoden-/Fachkompetenz.

      Leider.
  • Ril 24.01.2019 13:15
    Highlight Highlight Verständnisfrage: Auf welchen Betrag muss jemand, der 15 Mio jährlich (!) verdient, 70% Steuer zahlen?
    • Dä Salat Summer chunnt. 24.01.2019 13:32
      Highlight Highlight Almosen werden nicht versteuert. Du erhältst 70% Subventionen für das nächste Jahr ausbezahlt. :-)
    • Jein 24.01.2019 13:37
      Highlight Highlight Nur der Teil des Einkommens der über 10m hinaus geht würde mit 70% besteuert.
    • Fanta20 24.01.2019 13:38
      Highlight Highlight @Ril: Nur auf jenen 5 Mio., welche die 10 Mio. übersteigen. Alles andere wäre absurd. Wenn der Steuersatz auf den gesamten Betrag wirken würde, dann wäre es möglich, dass 1 zusätzlich verdienter Dollar dazu führt, dass sich der Steuersatz erhöht und du trotz nur 1$ mehr Einkunft deutlich höhere Abgaben entrichten müsstest und netto viel weniger hättest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 24.01.2019 13:11
    Highlight Highlight Das wäre ja mal ein Schritt vorwärts.

    Frage an den Journalisten: Weshalb sind jene, die eine solche Steuer bekämpfen, "Hassprediger"?
    • pamayer 24.01.2019 13:31
      Highlight Highlight Hör dich doch mal bei der SVP um, wie diese diplomatisch und freundlich Wetter und poltern.
    • Jungleböy 24.01.2019 13:39
      Highlight Highlight Das löst dann natürlich alle probleme. Wie naiv muss man sein!
    • LeserNrX 24.01.2019 14:02
      Highlight Highlight Der Artikel nimmt klar auf FOX-Moderator Sean Hannity Bezug, wenn von "Hasspredigern" die Rede ist. Ich empfehle dir mal zehn Minuten FOX-News zu schauen, dann weisst du wieso dieser Ausdruck gewählt wurde (, das Niveau ist relativ bescheiden, deshalb finde ich den Begriff "Hass" in diesem Zusammenhang etwas übertrieben, da Hetze meiner Meinung nach ein Minimum an Eloquenz und Witz erfordert).
      In Anbetracht dessen, dass es sich bei FOX-News um Trumps Lieblingssender handelt, scheint es auch gerechtfertigt, dass gerade dieser Sender das Niveau der Gegner von AOC aufzeigen soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eh Doch 24.01.2019 13:11
    Highlight Highlight Wie hoch ist das bei uns?
    • Hiker 24.01.2019 14:18
      Highlight Highlight Geht bei einem Steuerbaren Einkommen von Fr.150’000.- / Jahr los und kann je nach Kanton bis zu 55% des Einkommens betragen das über dieser Schwelle liegt. Krass nicht?
    • Eh Doch 24.01.2019 14:46
      Highlight Highlight Nein, finde ich nicht krass. Wenn man zB Millionen pro Jahr an Mehrwert generiert und die Steuern nicht mal im Saldo merkt dann ist das nicht krass. Krass ist bei einem Lohn ab 3500.- fast einen ganzen Monatslohn pro Jahren zahlen zu müssen, DAS ist krass
  • Dä Salat Summer chunnt. 24.01.2019 13:06
    Highlight Highlight Tönt alles ein wenig zu schön um wahr zu sein.
    Saläre können Aktiengesellschaften so vielfältig verpacken, dass am bis am Schluss gar keine steuerbaren Einkommen vorhanden waren. Es gab schon viele die glaubten das System und vor allem die schlauen variantenreichen Unternehmer austricksen zu können. Gähn.
    • D(r)ummer 24.01.2019 16:04
      Highlight Highlight Das dachte ich mir auch.
  • Linus Luchs 24.01.2019 12:57
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass Trump auch nur eine Ahnung hat, wer Rosa Luxemburg war. Abgesehen davon, wenn die Linke respektive die Sozialdemokratie, zu welcher ich die Demokraten nun mal fälschlicherweise dazuzähle, aus der Talsohle herauskommen will, dann muss sie wohl genau das tun: Die sozialen Themen vehement wieder besetzen, statt sich in der Mitte ankuscheln. Menschen wie die Gilets jaunes gibt es in den USA, in Deutschland, in der Schweiz... In ihnen liegt nicht nur eine Chance für die Rechtspopulisten, sondern auch DIE Chance für die Linke. Aber sie muss sich endlich trauen. AOC macht es vor.
  • Fairness 24.01.2019 12:56
    Highlight Highlight Recht hat sie! Müssteglobal kommen.
  • Muselbert Qrate 24.01.2019 12:52
    Highlight Highlight https://www.cnn.com/videos/business/2019/01/23/wef-davos-2019-dell-70-percent-tax-lon-orig.cnn
  • Heinzbond 24.01.2019 12:38
    Highlight Highlight Auch wenn ich wohl eher links wähle, denke ich 70% sind zuviel, 50% erscheint mir für die oberen 1% mehr als gerecht. Nur das Problem wird sein das es immer einen steuerfluchtsort geben wird. Und das grundproblem packt es ja auch nicht an.
    Geld das vom Staat eingenommen wird versickert meist in Verwaltung des Status quo als das es in die Zukunft und ins jetzt investiert wird....
    • PatsNation 24.01.2019 13:03
      Highlight Highlight Spezielle Steuerfahnder machen das schon :) Die Frage ist wieviele Personen das in etwa betrifft...
    • FrancoL 24.01.2019 13:16
      Highlight Highlight Sollte das Geld wirklich nur versickern, dann hat es das Volk in der Hand dieses Versickern zu bekämpfen.
      Du scheinst den demokratischen Prozessen keine grosse Achtung entgegen zu bringen.
    • Heinzbond 24.01.2019 13:34
      Highlight Highlight Ich denke das Eine echte und wahre Demokratie immer noch die beste Gemeinschaftsform ist in der man Leben kann, aber leider gibt es immer weniger von denen, sie werden entweder und tosenden Applaus zu grabe getragen, im Namen der Sicherheit immer mehr beschränkt oder durch Lobbyisten in Karikaturen ihrer selbst verwandelt..
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  • Philipp L 24.01.2019 12:38
    Highlight Highlight Hoffen wir das sie das macht, wir in Europa nehmen die Reichen gerne mit Handkuss und normalen Steuern auf ;). Es gibt keine bessere inovationsbremse als unnötig hohe Steuern und den Kampf gegen Erfolg der zu Reichtum führt.
    • just sayin' 24.01.2019 12:47
      Highlight Highlight ich habe genau das gleiche gedacht.
      das land wäre innerhalb eines halben jahres am boden.
    • 1+1=3! Initiative 24.01.2019 12:55
      Highlight Highlight Ajo, wer weniger als 10Mio Einkommen im Jahr hat, kann man keines Falls erfolgreich nennen, das ist doch viel mehr ein fauler Sack.. 😂
    • dan2016 24.01.2019 13:02
      Highlight Highlight wird nicht besser, wenn man es ewig wiederholt. Kalifornien gilt schon jetzt als Hort der Linken, die mögen öV, Sozialsysteme, gute Schulen etc... Der Anteil Wähler von Trump korreliert stark mit keinen Innovationen. Und, in der Blütezeit der USA waren solche Steuersätze alles andere als ein Hindernis, den Vorsprung auszubauen....
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  • Yogi Bär 24.01.2019 12:37
    Highlight Highlight Toll meine Unterstützung hat Sie. Die Verschuldung der Amis ist gigantisch und würde uns alle mitziehen.
  • banda69 24.01.2019 12:35
    Highlight Highlight Immer dieses Reichen-Bashing! Ich kanns nicht mehr hören. Wer reich ist, ist überduchschnittlich fleissig und leistet Enorm viel mehr. Alle Anderen sind faue Säcke.

    https://www.der-postillon.com/2019/01/reichtum-armut.html?m=1
    Benutzer Bild
    • *sharky* 24.01.2019 12:47
      Highlight Highlight Ich glaube Du "musst" ein paar Leuten hier den Postillon erklären... 😉
      *facepalm*
    • SpoonerStreet 24.01.2019 12:55
      Highlight Highlight Deiner Meinung nach sind also wir alle faul. Die Handwerker, die Sachbearbeiter, das Pflegepersonal. Die alle könnten also mehr verdienen, wenn sie nur nicht so faul wären?
      Die wenigsten können es sich vorstellen so hart zu arbeiten wie die geknechteten Menschen welche unsere billigen Produkte herstellen.
      Kein Superreicher würde einen einzigen Tag in einer Textilfirma in Bangladesch überhaupt durchstehen. http://Ch
    • Fairness 24.01.2019 13:00
      Highlight Highlight Fleissigen? Ein paar ja. Der Rest hatteeinfach das Glück im richtigen Moment am richtigen Ort gewesen zu sein unddie Chance genutzt zu haben. Mehr Glück mit etwasFleiss. Ist mir übrigens selbst mal passiert. Ich spreche aus Erfahrung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 24.01.2019 12:34
    Highlight Highlight Die politische Rechte kann AOC nicht viel anhaben. Sie wird von ihrer eigenen Partei abgesägt werden, genau wie einst Sanders.

    Bevor Zuckerberg, Cook und Konsorten 70% Einkommenssteuer bezahlen, wählen sie die Reps. Auch Michelle Obama, die aktuell fast eine Million Dollar für 90min Plaudern bekommt, will davon nicht 70% abgeben.

    Sobald es ums eigene Portmonnaie geht, obsiegt in der Regel die Gier.
    • Bynaus @final-frontier.ch 24.01.2019 13:07
      Highlight Highlight Wen die direkt betroffenen wählen, spielt keine grosse Rolle, denn wie erwähnt handelt es sich um eine winzige Minderheit. Die Frage ist, wie viele andere sie überzeugen können, deswegen ebenfalls nicht die Demokraten zu wählen...
    • Loeffel 24.01.2019 13:55
      Highlight Highlight John, bin grundsätzlich mit Dir einig. Wusstest du aber, das Zuckerberg ein Jahressalär von genau 1 US Dollar hat? 😊 Er wäre also von der Steuer gar nicht betroffen.

      Quelle: https://gehaltsreporter.de/promi_gehaelter/wirtschaft/mark-zuckerberg/
    • D(r)ummer 24.01.2019 16:10
      Highlight Highlight @Loeffel

      Guter Punkt.
      Wo beginnt der Begriff 'Einkommen'?
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 24.01.2019 12:32
    Highlight Highlight Sie soll jetzt erstmal anpacken und arbeiten
    Im Moment ist es ein Hype um ihre Person da sie sich gut auf Twitter präsentieren kann.
    Das reicht noch nicht
    Trump kann sich sehr schlecht auf Twitter präsentieren und ist dennoch Präsident oder?
    • phreko 24.01.2019 12:55
      Highlight Highlight Was soll sie anpacken und wo arbeiten?
    • Hiker 24.01.2019 14:37
      Highlight Highlight Trump kann sich schlecht auf Twitter präsentieren??? Was für ein Komiker sind denn Sie? Der ist doch nur wegen Twitter und Co. überhaupt Präsident. Was hier so alles gepostet wird, unglaublich.
    • My Senf 24.01.2019 14:42
      Highlight Highlight Das mit den Komikern die posten stimmt genau
  • yoh 24.01.2019 12:31
    Highlight Highlight Interessant mit anzusehen wie sich die Rechte in den USA klar als Partei der Reichen positioniert. Auf Fox News wird im Minutentakt Propaganda betrieben.

    Wenn auch sonnst nicht sehr erfreulich, die Presidentschaft von Trump zeigt auch dem letzten auf wohin „Konservative“ auf der ganzen Welt hinsteuern.
    • INVKR 24.01.2019 12:37
      Highlight Highlight Auch dem letzten? Ich befürchte leider nicht.
    • KenGuru 24.01.2019 13:17
      Highlight Highlight Da wäre ich mir nicht so sicher, Schuld sind nämlich nicht die Reichen sondern die Ausländer :D
    • Eh Doch 24.01.2019 13:39
      Highlight Highlight KenGuru
      hahaha n1
      Genau!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 24.01.2019 12:25
    Highlight Highlight AOC?
    Benutzer Bild
  • Bekoller 24.01.2019 12:22
    Highlight Highlight Wäre schön, wenn sie Amerika zurück auf eine normale Schiene bringen könnte. Fragt sich aber, ob die Mehrheit der Amerikaner diese Veränderungen (die jedes durchschnittlich entwickelte Europäische Land besitzt) wollen, oder ob sie weiterhin geblendet von Fox News und Co. den Reichen hinterherrennen und ihren Mittelstand abschaffen...
    • glüngi 24.01.2019 13:25
      Highlight Highlight das zweite.
    • nJuice 24.01.2019 17:59
      Highlight Highlight Kommt zwar von Bernie Sanders' Facebookseite, die Zahlen stimmen aber, soweit ich das überprüfen konnte.
      Dazu kommt, dass eine Mehrheit AOCs Vorschlag heute unterstützen würde ("A majority of Americans support raising the top tax rate to 70 percent"; The Hill).
      Die USA sind also nicht rechts, sondern relativ klar links. Die Demokraten sind einfach nicht fähig (oder wollen es nicht sein dank "Wahlkampfspenden"=Bestechungen), aus dieser Ausgangslage Kapital zu schlagen und den Bürgern einen modernen Staat mit allem drum und dran zu bieten. Stattdessen bekommt man regelmässig Repulicanism light.
      Benutzer Bild
    • jen23 24.01.2019 18:57
      Highlight Highlight Ich würde nicht generell sagen, dass der Lebensstandard in Europa höher ist als in den USA. Kommt stark auf das Land drauf an.
      Europa hat auch viele Probleme (hohe Arbeitslosigkeit, den grosszügigen Sozialsystemen droht der Bankrott durch die Überalterung, EU Kriesen wie Brexit etc...)

Hat Trump 40'000 Tote in Venezuela auf dem Gewissen?

Der renommierte Entwicklungsökonom Jeffrey Sachs hat die Folgen der US-Sanktionspolitik gegen Venezuela untersucht. Er spricht von 40’000 Toten, darunter viele Kinder. Weitere 300’000 Leben sind in Gefahr.

Vorbemerkung: Dieser Artikel ist keine Rechtfertigung der Politik von Nicolas Maduro. Er fasst lediglich die Ergebnisse einer Studie zusammen, die ein anderes Bild von der aktuellen Situation in Venezuela zeigt.

Venezuela gilt als Symbol einer verfehlten sozialistischen Politik. Präsident Donald Trump und politische Kettenhunde bei Fox News werden nicht müde, den Demokraten vorzuwerfen, ihre Politik würde die USA im Nu in ein «zweites Venezuela» mit Hunger, Armut und Hyperinflation verwandeln.

Die …

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