Wirtschaft
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Mit einem Menschenbild auf der Zuercher Bahnhofstrasse in Form der Zahl

Die Mindestlohn-Befürworter stehen nach dem Abstimmungssonntag im Regen. Bild: KEYSTONE

Umfrage nach der Abstimmung

Hätten Sie dem Mindestlohn eine Chance gegeben, wenn...?

Der Mindestlohn ist gescheitert. Die Frage bleibt, ob die angestrebte Untergrenze von 4000 Franken pro Monat oder 22 Franken in der Stunde zu hoch angesetzt war.

Die Schweiz hätte den höchsten Mindestlohn der Welt bekommen sollen. Doch die Stimmbürger erteilten dem Vorhaben eine Absage.

Ist die Mindestlohn-Initiative an der Höhe des geforderten minimalen Gehaltes gescheitert? Oder wollen sich die Schweizer überhaupt keine Untergrenze für Löhne vorschreiben lassen? Hätten Sie eher Ja gestimmt, wenn der Mindestlohn auf deutlich weniger als 4000 Franken festgesetzt gewesen wäre? Wie hoch dürfte ein Mindestlohn sein?

Stimmen Sie nochmals ab!

Umfrage

Wie hoch sollte ein Mindestlohn in der Schweiz pro Monat sein?

  • Abstimmen

236

  • Es braucht keinen Mindestlohn – wie das Stimmvolk sagt.35%
  • Bei 2500 Franken.4%
  • Bei 3000 Franken.23%
  • Bei 2800 Franken.3%
  • Ich bleibe bei 4000 Franken.34%



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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 18.05.2014 22:54
    Highlight Highlight Es braucht ein bedingungsloses Grundeinkommen. Sozialstaat entrümpeln und für alle die gleichen fairen Bedingungen. Niemand sollte finanziell abhängig sein müssen. Ein Mindestlohn festlegen ist bestenfalls sehr seltsam.
  • Chefkoch 18.05.2014 22:22
    Highlight Highlight In grossen Betrieben sicherlich nicht! Aber viele kleine Betriebe hätten sich sicher diese Frage gestellt, im übrigen in meinem Geschäft auch. Und sind wir doch ehrlich wir brauchen diese Hilfskräfte, ohne diese würde in der Gastronomie nichts gehen. Diejenigen welche gute Arbeit leisten sollen auch einen guten Lohn erhalten und den bekommen sie auch, dass kann ich versichern.
  • Philipp 18.05.2014 21:28
    Highlight Highlight Jetzt können also gewisse Firmen weiter machen wie bisher: Äusserst tiefe Löhne bezahlen. Und weil viele Menschen davon nicht leben können, müssen sie Ergänzungsleistungen beziehen. D.h.: Wir Steuerzahler unterstützen per Steuern die Arbeitgeber. Letztlich kostet uns alle dies viel mehr als ein Basislohn.Aber irgendwann merken das auch jene, die dagegen gestimmt haben. Kommt Zeit, kommt Rat, kommt ein Ja.
  • Amoeba Mühsam 18.05.2014 15:37
    Highlight Highlight Ich bin nicht überrascht über das Ergebnis, nur etwas erzürnt. Ein zentrales Argument, nämlich der GAV, wurde die meiste Zeit unterschlagen und kaum genannt. Die Annahme hätte beudetet, dass man den Wert des Menschen und die Arbeit die er verrichtet neu hätte definieren müssen. Somit hätte ein Leben in Würde für viele in der CH arbeitenden Menschen ermöglicht werden können. Denn 4000.- sind bloss ein Betrag, bei dem Niemand genau weiss wie viel er in Zukunft wert seind wird. Aber eine Gesellschaft muss für sich immer wieder definieren, wie viel Wert die Schwächsten haben. Heute ist erneut ein schwarzer Tag!
    • Chefkoch 18.05.2014 16:41
      Highlight Highlight Würden Sie einem Tellerwäscher, einer Küchenhilfe oder einer sonstigen ungelernten Arbeitskraft 4000.- zahlen wenn man für 4100 Franken einen "gelernten" Koch anstellen kann bezahlen? Gerade in der Gastronomie ist man auf günstige Arbeitskräfte angewiesen! Diese Initiative hätte hunderten Hilfsarbeitern in der Gastronomie den Job gekostet. Warum für 100 Franken weniger einen Leihen anstellen wenn man für hundert mehr einen Profi haben kann?
    • Amoeba Mühsam 18.05.2014 18:50
      Highlight Highlight Aber Sie können mir doch nicht weiss machen, dass x100- Menschen ihren Job verloren hätten. Diese Stellen müssten ja auch noch nach Annahme der Intiative besetzt werden. Es hätte den Druck auf viele Unternehemen erhöht, was mit Sicherheit zu Lösungen geführt hätte. Des weiteren verstehe icht nicht, warum der gesamte Abstimmungskapf mit dem Argument der 4000.- geführt wurde. Es wäre so wichtig gewesen häufer zu erwähren, dass es auch und besonders um die GAV`s gegagen wäre.
    • Stephan Locher 18.05.2014 21:22
      Highlight Highlight Wie wäre es denn, wenn man z. B. Studenten die erwähnten Arbeiten erledigen lässt Anstatt Menschen ohne Deutsch Kenntnisse dafür auszunutzen?
      Diese sind nämlich schon heute vom Mindestlohn ausgeschlossen.

      Aber ja, es ist im Nachhinein sicher ein Fehler, dass die Mindestlohn Komponente an erster Stelle dieser Initiative für eine Stärkung der Sozialpartnerschaft erwähnt wurde.

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