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KI-Blase: Raiffeisen CIO erklärt warum sie bald platzen könnte

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Der Anlagechef der Bank Raiffeisen befürchtet, dass die KI-Blase bald platzen wird (Symbolbild).Bild: imago

Wegen dieser Trends warnt der Raiffeisen-Anlagechef vor dem Platzen der KI-Blase

08.07.2026, 15:2108.07.2026, 15:21

Firmen mit KI-Bezug waren die letzten Jahre die Überflieger an den Börsen weltweit. Jedoch könnte die Blase bald platzen, befürchtet Matthias Geissbühler, Anlagechef der Bank Raiffeisen.

«Ich habe schon im Herbst 2025 vor dem Entstehen einer Blase gewarnt», sagte Geissbühler im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Zwar könne der genaue Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Laut Geissbühler bestehe aber «in den nächsten zwei, drei Quartalen» ein erhöhtes Risiko.

Matthias Geissbühler, Anlagechef Raiffeisen Bank
Der Investitionszyklus sei weit fortgeschritten, meint Matthias Geissbühler, Anlagechef der Raiffeisen Bank.Bild: raiffeisen.ch

Er macht seine Einschätzung an mehreren Entwicklungen in der Branche fest. «Eine Indikation könnte die Verlangsamung der Investitionen sein», sagte er. So habe etwa Meta begonnen, Rechenleistung zu verkaufen, da eine Überkapazität für eigene Anwendungen bestand. Gemäss Geissbühler sind dies erste Anzeichen, dass der «Investitionszyklus sehr weit fortgeschritten» ist. «In den nächsten Quartalen könnten die grossen Hyperscaler die Investitionen zurückfahren, was dann zu einer deutlichen Korrektur bei Halbleiteraktien führen könnte.»

Ein weiterer Aspekt sei die aktuelle Welle von Börsengängen bei KI-Firmen. SpaceX machte den Anfang, und Ende des Jahres könnten noch die KI-Riesen Anthropic und OpenAI folgen. Schon bei anderen Zyklen hätten viele Börsendebüts den Höhepunkt einer Entwicklung markiert.

«Es gibt dieses Sprichwort, dass man die letzten zehn Prozent einer Hausse getrost den Spekulanten überlassen kann», so Geissbühler. Die Bank selber habe daher bei Technologieaktien zuletzt Gewinne mitgenommen und den Anteil reduziert. (nil/sda/awp)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rannen
08.07.2026 15:57registriert Januar 2018
Es wäre nicht überragend wenn es da einen Knall gäbe. Mit dieser zunehmend gefährlichen KI wird masslos übertrieben und viele sehen eine Möglichkeiten sich zu bereichern
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