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SpaceX will 100 Milliarden US-Dollar in neuen Weltraum-Bahnhof stecken

SpaceX President and COO Gwynne Shotwell, left, speaks with Louisiana Gov. Jeff Landry, center, and Sec. of Louisiana Economic Development Susan Bonnett Bourgeois during an event with SpaceX announcin ...
SpaceX Präsidentin Gwynne Shotwell (links) spricht mit Louisiana Gov. Jeff Landry und Sec. of Louisiana Economic Development Susan Bonnett Bourgeois (rechts). Bild: keystone

SpaceX will 100 Milliarden US-Dollar in neuen Weltraum-Bahnhof stecken

SpaceX plant in Louisiana den Bau seiner grössten Startanlage. Ab 2029 sollen dort Starship-Raketen starten – mit dem Ziel, die kommerzielle Raumfahrt zu beschleunigen.
26.08.2026, 22:4126.08.2026, 22:41
Steve Haak / t-online
Ein Artikel von
t-online

Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk will im US-Bundesstaat Louisiana einen riesigen neuen Weltraumbahnhof bauen. Das Unternehmen werde rund 100 Milliarden US-Dollar in den Standort im Vermilion Parish an der Golfküste investieren, teilten SpaceX und die Wirtschaftsförderung des US-Bundesstaats mit. Es soll die grösste Startanlage des Unternehmens und «der Welt» werden, hiess es von dem Bundesstaat.

Der Standort soll demnach fünf Startkomplexe umfassen, von denen jeder über zwei Startrampen verfügt. SpaceX schrieb, der Weltraumbahnhof werde das Ziel von «Tausenden Flügen» pro Jahr ermöglichen und die kommerzielle Raumfahrt vorantreiben.

Texas bleibt zentraler Standort

Der Bau soll demnach 2027 beginnen, erste «Starship»-Raketen könnten 2029 von dort starten. Die Riesenrakete «Starship» absolviert aktuell noch Testflüge. SpaceX betreibt bereits seinen zentralen «Starship»-Standort im US-Bundesstaat Texas.

SpaceX verfolgt eigenen Angaben zufolge langfristig das Ziel, mit vollständig wiederverwendbaren Raketen regelmässige Flüge zum Mond und zum Mars zu ermöglichen und eine dauerhafte menschliche Präsenz auf anderen Himmelskörpern aufzubauen.

«Starship» soll als Landefähre für Mondmissionen dienen

«Starship» ist mit mehr als 122 Metern das grösste je gebaute Raketensystem. Die US-Weltraumbehörde Nasa hat eine abgewandelte Version der Oberstufe als Mondlandefähre für das Artemis-Programm ausgewählt. Bevor «Starship» dort zum Einsatz kommen kann, muss das Raumschiff noch weitere Voraussetzungen erfüllen, etwa den Nachweis erbringen, dass es im Orbit betankt werden kann.

«Starship» besteht aus der Erststufe «Super Heavy» und der Oberstufe «Starship», die zugleich als Raumschiff dient. Beide Stufen sollen vollständig wiederverwendbar sein: «Super Heavy» bringt «Starship» in den Weltraum und kehrt dann kontrolliert zurück. «Starship» selbst soll mit Hitzeschild und Steuerklappen wieder in die Atmosphäre eintreten, landen und erneut eingesetzt werden.

Angetrieben wird das System von sogenannten Raptor-Triebwerken, die mit flüssigem Methan und Sauerstoff arbeiten und hohe Leistung bei vergleichsweise günstigen Betriebskosten ermöglichen.

Verwendete Quellen:

  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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Die beliebtesten Kommentare
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HugiHans
26.08.2026 23:25registriert Juli 2018
Schön und gut. Aber gibt es wirklich einen Bedarf für tausende von Raumflügen pro Jahr?

Wer bezahlt für diese?

Oder werden da immer neue „Visionen“ zelebriert um von den fünf Milliarden Verlust im letzen Jahr abzulenken? Soll das überhaupt jemals rentabel werden?
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