Wirtschaft
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Januarloch (Bild: shutterstock)

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Januarloch: 8 Geld-Tipps, damit du darin nicht stecken bleibst

beni manz / moneyland.ch



Nach all den kostspieligen Feierlichkeiten ist es im neuen Jahr wieder Zeit für günstige Vorsätze. Wie du das berüchtigte «Januarloch» dieses Jahr doch noch stopfen kannst, erfährst du dank den folgenden 8 Tipps.

Ein Artikel von

1. Definiere deine finanziellen Ziele

Wie stellst du dir deine finanzielle Situation bis Ende Jahr vor? Wie in fünf Jahren? Frag dich, was du in deinem Leben aus finanzieller Sicht noch erreichen willst. Das gibt dir die richtige Perspektive für deine finanziellen Entscheidungen.

Alles eine Frage der Perspektive:

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2. Erstelle einen Finanzplan

Damit du deine Ziele auch erreichen kannst, solltest du einen kurzen Finanzplan aufsetzen. Dafür brauchst du keine ausgeklügelte Software. Eine kurze Übersicht in einer Tabelle mit deinen Einkünften und Ausgaben sowie einem realistischen Sparplan reicht in der Regel bereits aus.

3. Kürze deine Ausgaben

Ein markant höheres Einkommen bleibt – zumindest innert nützlicher Frist – meistens ein Wunschtraum. Wenn du mit deinen Finanzen auf einen grünen Zweig kommen möchtest, musst du deshalb deine Ausgaben in den Griff kriegen. Dafür kannst du zum Beispiel deine letztjährigen Kreditkarten- und Kontenauszüge zur Hand nehmen, um die bisherigen Ausgaben realistisch einzuschätzen.

Viele sind bei der Analyse der eigenen Ausgaben erstaunt, wie viel sie im Alltag tatsächlich ausgeben für Verpflegung, Körperpflege, Mobilität, Kleider, Wohnen, Telekommunikation, Freizeit und Ausgang. Frage dich, was du zum Leben wirklich brauchst. Verzichte wenn nötig auf alles andere.

Nicht jeder hat so viel Glück wie sie. Also schau auf deine Ausgaben!

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4. Optimiere deine Ersparnisse

Gemäss Bundesamt für Statistik bleibt einem privaten Haushalt in der Schweiz nach Abzug aller Ausgaben durchschnittlich rund 1500 Franken pro Monat zur freien Verfügung. Viele lassen dieses Geld aber fälschlicherweise auf dem Privatkonto liegen.

Besser angelegt wäre es beispielsweise auf einem Säule-3a- oder Sparkonto. Passive ETFs wären ebenfalls eine Alternative, wenn auch etwas riskanter. Bei allen Varianten gilt: Vergleiche die Angebote, um das Optimum aus dem eigenen Ersparten herauszuholen.

5. Verzichte auf überflüssige Versicherungen

Schweizer Versicherungskunden sind in der Regel eher überversichert. In bestimmten Bereichen wie Auto-, Rechtsschutz- und Reiseversicherungen sind sogar Doppel- und Mehrfachversicherungen keine Seltenheit.

Frag dich daher, welche deiner Versicherungen du wirklich brauchst. Bei den sinnvollen und obligatorischen Versicherungen solltest du unbedingt die Prämien der verschiedenen Anbieter vergleichen, da die Kostenunterschiede markant sind. Häufig kannst du jedes Jahr mehrere Hundert Franken sparen.

6. Nimm keinen Kredit auf

Das schnelle Geld lockt auch in der Schweiz. Es sind hierzulande rund 400'000 Konsumkredit-Verträge im Umlauf, beim Leasing sind es sogar fast 600'000 Verträge. Es scheint verlockend: Anstatt weniger auszugeben, kannst du dank einem Kredit plötzlich noch mehr konsumieren.

Es ist aber eine denkbar schlechte Idee, Schulden mit einer Kreditaufnahme zu bekämpfen. Denn Kredite sind teuer: Trotz der Senkung des Maximalzinssatzes im Juli 2016 kosten Barkredite immer noch bis zu 10 Prozent, Kreditkarten-Kredite sogar noch bis zu 12 Prozent an effektiven Jahreszinsen. Auch ein Auto-Leasing lohnt sich aus finanzieller Sicht praktisch nie.

Auch wenn dir die Werbung etwas anderes erzählt ...

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7. Begleiche deine Schulden

Auch in der reichen Schweiz sind viele knapp bei Kasse. Besonders betroffen sind junge Personen: Untersuchungen gehen davon aus, dass rund ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen verschuldet sind.

Falls auch du Schulden hast, solltest du diese so rasch als möglich begleichen. Das gilt auch für allfällige Konsumkredite, die du auch vor Ablauf der offiziellen Laufzeit zurückzahlen darfst.

Je länger nämlich die effektive Laufzeit, desto teurer ist der Kredit. Falls eine schnelle Rückzahlung nicht möglich ist, kannst du auch die Möglichkeit einer Kredit-Ablösung prüfen, da es zwischen den einzelnen Kreditangeboten grosse Kostenunterschiede gibt. Viele Kreditnehmer zahlen zu hohe Gebühren. Mehr dazu erfährst du hier

8. Lass dich beraten

Weisst du weder ein noch aus? Wenn du mit deiner finanziellen Situation überfordert bist, lohnt sich ein Gang zu einer unabhängigen Schuldenberatung. Verschiedene Organisationen arbeiten gemeinnützig und sind deshalb kostenlos. Weitere Informationen zu den kantonalen Beratungsstellen findest du hier

Der allerletzte Ausweg:

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Luzi Fair 18.01.2017 07:06
    Highlight Highlight Inwiefern ist mein Geld auf einem Sparkonto besser angelegt? Zwischen null und null sehe ich keine Differenz.
    • Amboss 18.01.2017 07:51
      Highlight Highlight Hehe, genau dasselbe hab ich auch gedacht, als ich dies gelesen habe.
      Man hat wirklich die Wahl zwischen null Zins oder Risiko eingehen, zB durch Anlagen...

      Sparkonto ist nur gut, um Geld, zB für Steuern, zu reservieren
    • Posersalami 16.02.2017 12:26
      Highlight Highlight Naja, also ich zumindest gebe Geld, was auf dem Sparkonto liegt, einfach nicht aus. Ich komme nämlich mit der Maestro Karte nicht an das Geld ran.
  • Momo_1 17.01.2017 21:49
    Highlight Highlight 👍

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