DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Keine falsche Bescheidenheit: Feilschen kann sich durchaus lohnen.
Keine falsche Bescheidenheit: Feilschen kann sich durchaus lohnen.
Bild: Shutterstock

Feilschen: Mit diesen 11 Tipps ziehst du den Verkäufer über den Ladentisch

14.12.2016, 14:3422.03.2017, 17:44
beni manz / moneyland.ch

Fehlt dir der Mut zum Feilschen? Mit den folgenden 11 Verhandlungstricks sollte es beim Einkaufsbummel besser klappen.

Ein Artikel von
Branding Box

1. Nachfragen lohnt sich

Vielen Konsumenten käme es nie in den Sinn, einen Schweizer Ladenpreis in Frage zu stellen. Dabei kann bereits ein simples Nachfragen von Erfolg gekrönt sein. Besonders in den Bereichen Elektronik, Schmuck, Möbel, Auto, Sport und Bekleidung funktioniert das erstaunlich oft.

Stichproben von moneyland.ch in der Zürcher City haben ergeben, dass immerhin rund ein Fünftel der angefragten Geschäfte ohne weiteres bereit waren, auf Nachfrage eine Vergünstigung zu gewähren. Manche Geschäfte erstellen für ihre Verkäufer Listen, für welche Produkte sie welchen maximalen Rabatt gewähren dürfen.

2. Selbstbewusst verhandeln

Verhandelst du auch ungern? Schämst du dich, um den Preis zu feilschen? Dann bist du in der Schweiz keine Ausnahme. Gute Verkäufer merken dir aber die Unsicherheit sofort an, was deine Chancen auf einen attraktiven Rabatt schmälert. Vergiss nicht: Der Kunde ist König.

3. Freundlich bleiben

Auf den meisten Märkten dieser Welt gehört das Feilschen zum guten Ton. Aber auch in der Schweiz kannst du beim Shoppen verhandeln, ohne dein Gesicht zu verlieren. Vorausgesetzt natürlich, dass du anständig bleibst. Du brauchst kein Ferengi zu werden, um einen besseren Preis zu erzielen. Die Devise lautet: Freundlich, aber bestimmt.

4. Vorbereitung zahlt sich aus

Wissen ist Macht, das gilt auch beim Shoppen. Je besser informiert du über ein Produkt bist, desto besser stehen deine Chancen auf einen Rabatt. Informiere dich wenn möglich im Internet über die gängigen Preise und Produktvarianten. Gute Verkäufer sind offen für gute Argumente. Schliesslich haben sie ein Interesse daran, dass sie dich nicht an die Konkurrenz verlieren.

5. Bestpreis-Garantie

Manche Schweizer Ladenketten bieten eine Geld-Zurück-Garantie an. Wenn du woanders das gleiche Produkt günstiger siehst, erhältst du den Kaufpreis wieder zurückerstattet. Die Händler rechnen damit, dass ein Umtausch für die meisten Konsumenten zu umständlich ist.

Alternativ kannst du den Verkäufer aber bereits im Laden auf ein günstigeres Produkt bei der Konkurrenz aufmerksam machen, um die Chance auf einen Rabatt zu erhöhen.

Wenn auch das nicht klappt: Manche Kreditkarten bieten eine Bestpreis-Garantie an. Du brauchst die Ware dann nicht einmal umzutauschen.

Kreditkarte zücken, aber bar zahlen.
Kreditkarte zücken, aber bar zahlen.
Bild: Shutterstock

6. Nicht zu viel Interesse zeigen

Die Chance auf einen Preisnachlass sinkt, wenn dir das Ladenpersonal anmerkt, dass du eine Ware um jeden Preis besitzen möchtest. Ein Kaufinteresse deinerseits darf natürlich erkennbar sein, aber eine übertriebene Begeisterung ist kontraproduktiv. Ein Verkäufer gibt dir nicht mehr Rabatt als notwendig. Lass dir auch günstigere Produkt-Varianten zeigen, um dein begrenztes Budget zu unterstreichen.

7. Nach Kombi-Deals fragen

Je mehr du einkaufst, desto mehr verdient der Händler an dir. Viele Geschäfte sind deshalb bereit, einen zusätzlichen Kombi- oder Mengen-Rabatt zu gewähren, wenn du zusätzliche Produkte erwirbst.

8. Studenten-Rabatte

Falls du studierst oder in Ausbildung bist, kannst du in vielen Geschäften von Rabatten profitieren. Das gilt längst nicht nur für Buchhandlungen. Ein kurzes Nachfragen schadet bestimmt nicht.

9. Nicht mit dem Lehrling verhandeln

Oft fährst du günstiger, wenn du mit einem erfahrenen Verkäufer oder sogar der Geschäftsleiterin verhandelst. Frisch eingestellte Verkäufer haben häufig noch nicht die Kompetenz, von sich aus einen Preisnachlass zu gewähren.

10. Kreditkarte zücken, aber bar zahlen

Wenn du mit der Kreditkarte zahlst, kann das ein Geschäft bis zu 2% an Gebühren kosten. Manche Händler verlangen deshalb einen Kreditkarten- Aufpreis. Umgekehrt kannst du nach einem Rabatt fragen, wenn du statt mit der Karte in bar zahlst.

11. Das richtige Timing

Kaufe wenn möglich zu Randzeiten ein. Wird das Ladenpersonal von kauflustigen Kunden belagert, wirst du kaum von Vergünstigungen profitieren. Weshalb solltest du auch: Die Ware geht ja so oder so über den Ladentisch.

Du bist bereit zum Feilschen? Hier ein paar Ideen, für was du feilschen kannst ...

35 Geschenkideen, die nicht nur Tech- und Gadget-Nerds gefallen

1 / 37
35 Geschenkideen, die nicht nur Tech- und Gadget-Nerds gefallen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ist Einkaufstourismus asozial? Wirtschaftsverbände weibeln für Shopping in der Schweiz

«Shopp Schwiiz» sagt, wer statt im Ausland im Inland einkaufe, der tue Gutes, der handle solidarisch und zeige, dass ihm oder ihr etwas an der Schweiz liegt – tun Einkaufstouristen also Böses?

Einkaufstouristen tun Schlechtes. Diese Botschaft scheinen die Macher einer neuen Kampagne übermitteln zu wollen, mit dem Slogan «Shopp Schwiiz - hier lebe ich, hier kaufe ich». Dahinter stehen drei grosse Wirtschaftsverbände: Gewerbeverband, Swiss Retail Federation und Agro-Marketing Suisse. An das «Gemeinschaftsgefühl» wollen sie appellieren und an die «Solidarität». Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Gewerbeverbands, sagte zum Kampagnenstart: «Wer statt im Ausland im Inland einkauft, …

Artikel lesen
Link zum Artikel