Wirtschaft
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Erneuerbare Energien Auto Haus

Bild: shutterstock.com

Wie man jedes Einfamilienhaus in eine Wasserstoff-Tankstelle verwandeln kann

EPFL-Professor Andreas Züttel hat eine Art «Wasserstoff»-Batterie entwickelt. Er will damit unsere Energieversorgung revolutionieren.



Ein geläufiges Bonmot über Brasilien lautet: «Es ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben.» Ältere Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalisten haben gegenüber Wasserstoff eine ähnlich zynische Haltung entwickelt. Seit Jahrzehnten werden sie periodisch zu Anlässen eingeladen, in denen Wasserstoff als das Wunder beschrieben wird, das sämtliche Probleme der Menschheit lösen wird – ausser vielleicht Liebeskummer. Stets sind diese Versprechungen danach irgendwie versandet.

Andreas Züttel will dies ändern. Dem Professor an der ETH Lausanne (EPFL) ist es gelungen, eine Art «Wasserstoff»-Batterie zu entwickeln, die es erlaubt, sehr viel mehr dieser kostbaren Energie auf sehr viel kleinerem Raum zu speichern.

Aber der Reihe nach: Heute wird Wasserstoff meist mittels Dampfreformierung hergestellt. Als Rohstoff dient Erdgas. Man kann jedoch auch CO2 verwenden, das beispielsweise aus Kehrichtverbrennungsanlagen zurückgewonnen wird. Die Gewinnung von Wasserstoff durch Elektrolyse ist dagegen umweltfreundlich, aber teuer. Wasser wird dabei durch Zuführung von Strom in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Wird es verbrannt, bleibt nichts als Wasser übrig.

Theoretisch und ökologisch ist dieser Brennstoff daher optimal. In der Praxis ist es bin anhin an zwei Hürden gescheitert: Der hohe Stromverbrauch macht es unwirtschaftlich. Weil Wasserstoff sehr viel Platz beansprucht, war es bisher schwer zu transportieren und zu lagern.

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EPFL-Professor Andreas Züttel (vorne) und Ingenieur Hans-Michael Kellner bei der Präsentation.

Solar- und Windenergie sind im Begriff, das erste Problem zu lösen. Der Preis für erneuerbare Energie ist dramatisch gefallen und das Volumen ebenso dramatisch gestiegen. «Bereits in rund zehn Jahren werden wir theoretisch den gesamten Energiebedarf der Menschheit mit nachhaltiger Energie decken können», so Professor Züttel.

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Der Siegeszug der erneuerbaren Energie in Zahlen. bild:zvg

Billiger Strom plus CO2, das nicht aus fossilen Brennstoffen, sondern beispielsweise aus der Luft gewonnen wird, in Wasserstoff zu verwandeln, ist daher eine prima Sache, falls man diesen Energieträger auch noch speichern und transportieren kann.

Auftritt EPFL Lausanne: Einem Team um Professor Züttel ist es gelungen, eine Art «Metall-Schwamm» zu entwickeln – in der Fachsprache heissen die Dinger Metallhydrid . Ähnlich wie Spaghetti Wasser aufsaugen, saugt dieser Schwamm Wasserstoff auf. Auf diese Weise kann man diesen Energieträger viel verdichteter aufbewahren und transportieren. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz von Wasserstoff bei Autos geschaffen.

Dazu kommt, dass dieser «Metall-Schwamm» auch die Gefahr von Explosionen eliminiert. Wasserstoff kann dank dieser Erfindung betankt werden wie Benzin. Wasserstoff-Autos gibt es schon sehr lange.

Die heute gängigen Modelle haben einen Tank, der für eine Reichweite von rund 600 Kilometer reicht. Das ist prima, wann man sein Auto nur zum Pendeln braucht. Das ist suboptimal, wenn man damit auch mal in den Urlaub fahren will. Von einem flächendenkenden Wasserstoff-Tankstellennetz sind wir noch weit entfernt. Doch auch dieses Problem kann gelöst werden.

Die Messer Group aus Lenzburg ist seit mehr als 100 Jahren im Gasgeschäft rund um den Globus tätig und beschäftigt 11’000 Mitarbeiter. Wie man Gas lagert und transportiert, weiss man bei Messer. Wie man jedes Einfamilienhaus in eine Minitankstelle verwandeln kann, erklärt einer ihrer Ingenieure, Hans-Michael Kellner.

Bild

So mühsam muss heute Wasserstoff transportiert werden. bild:zvg

Bisher ist die Versorgung mit Wasserstoff mühsam und kostspielig. Es sind grosse Laster nötig, die den Treibstoff mit einem grossen Behälter herankarren. Das ist lärmig, teuer und braucht viel Platz. Dank dem «Metall-Schwamm» könnte dies ganz anders werden. Der Wasserstoff kann nun in verdichteter Form transportiert werden.

Wer grosse Mengen davon benötigt, – etwa eine Fabrik – kann sich einen Container vor das Haus stellen lassen und den Wasserstoff mit Abwärme gewinnen. Aber der «Metall-Schwamm» macht es auch möglich, dass kleine Mengen produziert und gar kommerziell genutzt werden können. Das bestehende Tankstellen-Netz könnte so auch wasserstoffkompatibel umgerüstet werden.

Es ist jedoch noch weit mehr möglich: Angenommen, du hast ein mit Solarzellen ausgerüstetes Einfamilienhaus. Scheint die Sonne, kannst du nun den überschüssigen Strom zur Produktion von Wasserstoff verwenden, diesen in einer «Metall-Schwamm»-Batterie lagern und weiterverkaufen. Im Nu hätten wir so ein dichtes und landesweites Wasserstoff-Tankstellennetz.

Okay, das mag noch ein bisschen utopisch klingen. Aber zusammen mit Entwicklungen in der Finanzindustrie – Apps, die Überweisungen auch von kleineren Beträgen zum Kinderspiel machen –, ist dies realistischer, als dies auf den ersten Blick erscheinen mag.

Es ist daher weniger die Technik als die Politik, die sich etwas einfallen lassen sollte. Sie muss die Rahmenbedingungen schaffen, die dafür sorgen, dass dem Wasserstoff endlich der Durchbruch gelingt. Gelingt es, müssen selbst die übelsten Zyniker unter den Journalisten klein beigeben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Platon 16.10.2019 23:00
    Highlight Highlight Diese Kommentarspalte ist so nerdy <3
  • Heinzbond 16.10.2019 04:00
    Highlight Highlight @ Herr löpfe, finde den Artikel ja hochinteressant, nur hat schon mal ein seriöser Wissenschaftler ausgerechnet was schädlicher für das Klima ist? Al das co2 das wir jetzt freisetzen oder der wasserdampf den wir mit einer wasserstoff Ökonomie freisetzen. Wobei man sicher berücksichtigen muss das der Dampf in vielen trockenen Gegenden aufgefangen würde....
    • Lienat 16.10.2019 08:23
      Highlight Highlight Dafür braucht es keinen seriösen Wissenschaftler. Es reicht, die Grössenordnung abzuschätzen. Jährlich verdunsten weltweit etwa 65 Billiarden Liter Wasser (https://www.mpg.de/599940/pressemitteilung20101008). Pro Kilowattstunde Strom aus einer Brennstoffzelle werden etwa 1.3 Liter Wasser freigesetzt. Selbst wenn wir den gesamten weltweiten Primärenergiebedarf von etwa 150 Billionen kWh aus Brennstoffzellen bezeihen würden, würde das die gesamte Verdunstung gerade einmal um 0.3% erhöhen. Da wird wohl das Bewässern der Ackerflächen einiges mehr ausmachen.
    • Heinzbond 16.10.2019 09:34
      Highlight Highlight Aha, wir reden hier von wasserdampf, das heisst per se er könnte heiss sein, und nicht von hier und da der wasserkocher sondern von ganzen Städten die wasserdampf erzeugen. Und das auf dem polar Kreis und dem Äquator. Da finde ich eine überschlagsrechnung nicht seriös. Genauso wie das bisschen co2 kann ja nicht schaden oder es sind nur ein par Autos oder dampfmaschinen... Wir sind 7,irgendwas Milliarden, sicher sogar acht bis die Umstellung durch wäre, das muss einen Effekt haben...
    • Lienat 16.10.2019 10:56
      Highlight Highlight Ach so, Deine Bedenken betreffen also eigentlich die freigesetzte Wärmemenge. Da werden die Relationen noch extremer. Verglichen mit der Einstrahlung der Sonne macht die gesamte, von Menschen freigesetzte Energie gerade mal 0.01% aus. Das ist weit unterhalb der natürlichen Schwankung der Sonnenintensität und damit vernachlässigbar.

      Auf den Wasserdampf bin ich gekommen, weil dieser ein starkes Treibhausgas ist. Dies aber wegen seiner enormen Menge (die wir auch mit ein paar Milliarden Brennstoffzellen nicht wirklich beeinflussen würden).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 15.10.2019 18:24
    Highlight Highlight Ähm, nein, aus CO2 aus der Luft macht man sicher kein Wasserstoff... zusammen mit Wasser gibts vielleicht Methan, ja.

    Die Wasserstoff-Produktion ist zu ineffizient, als dass sie das Transportwesen revolutionieren könnte. Warum die Umwelt durch die Umwandlungsverluste heizen, wenn der Strom stattdessen direkt in die Batterie könnte?
    • Heinzbond 16.10.2019 09:42
      Highlight Highlight Ich denke die grundidee ist die das eben nicht mehr so viel produziert und von A nach b transportiert werden muss. Jedes Haus oder jedes Dorf wird sein eigenes kraftwerk sein, ist gleichzeitig auch effizienter als grosskraftwerke. Wenn Strom im überschuss da ist, windig, sonnig, kann man den überschuss in wasserstoff Umwandlung investieren und in der Nacht oder Winter wieder als Energieträger nutzen...
  • Küsel64 15.10.2019 13:28
    Highlight Highlight Hier ist Herr Löpfe aufgesprungen https://www.watson.ch/schweiz/svp/148710658-svp-und-fdp-wollen-gemeinsame-stossrichtung-bei-klimapolitik-vorgeben und hier https://www.watson.ch/schweiz/svp/302527776-jetzt-doch-springt-nach-der-fdp-auch-die-svp-auf-den-klimazug-auf als er so schnell einen Artikel schreiben wollte ... Doris Fiala und Albert Rösti geht es um das Halten ihrer alten vergrauten Domainen (Erdölvereinigung etc.) und opfern damit den Fortschritt und den Erfolg der KMUs und vor allem aber der Kleinunternehmen, welche ja den Hauptanteil der schweizerischen Wirtschaft ausmachen.
  • Hans Jürg 15.10.2019 13:26
    Highlight Highlight Da ist aber die Batterie-Fraktion mächtig am Haten gegen Wasserstoff. Das ist ja ähnlich, wie wenn die Diesel/Benzin-Jünger jeweils gegen die Elktro-Jünger wütet oder die Tesla- gegen die Nicht-Tesla-Jünger.
    • DerHans 15.10.2019 14:00
      Highlight Highlight Hans und sie mitten drin. Wasserstoff wir der nächste Transrapid, tolle Technik aber unwirtschaftlich und unbrauchbar in der Realität. Ja ich weis in China und Japan haben die da eine kurze funktionierende Strecke, aber kein Vergleich zum Eisenbahnnetz. Ihnen würde ich sogar ein Wasserstoffauto gönnen. Sie dürften weiterhin teuer tanken gehen und noch eine Menge für Unterhalt hin legen. So wie sie das jetzt halt schon immer gemacht haben. Hauptsache sie kaufen keinen Verbrenner mehr.
    • Shlomo 15.10.2019 17:17
      Highlight Highlight Naja Hans wiso der Unterhalt auch teurer sein soll ist mir ein Rätsel, da ja ausser der Brennstoffzelle und dem Tank das selbe drin ist wie beim E-Auto. Aber gut gebrüllt Löwe.
    • DerHans 15.10.2019 22:13
      Highlight Highlight Shlomo wie gesagt sie haben keine Ahnung. Genau die BZ und der Tank sind Wartungsintensiv. Die Brennstoffzelle hat mehrer Verdichter, Sensoren und Ventile damit die Reinheit und Menge des Sauerstoff sichergestellt ist, sonst klappt die kalte Verbrennung noch schlechter als gewünscht. Falls sie denken Drucktanks die bis zu 700bar aushalten sollten müssen nicht ständig kontrolliert und revidiert werden, glauben sie wohl noch an den Weihnachtsmann. Aber kaufen sie sich so ein Ding, das Gejammer danach dürfen sie aber für sich behalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Küsel64 15.10.2019 13:11
    Highlight Highlight Was für ein Durcheinander in diesem Artikel: Moderne Wasserstoffautos sind Brennstoffzellenautos, also Elektrofahrzeuge, die gibt es noch nicht so lange. Wasserstoff in Verbrennungsmotoren verbrennen ist unwirtschaftlich, da der Wirkungsgrad bei etwa 30% liegt. Wasserstoff aus Erdgas ist ein Rückschritt in die Vergangenheit, ein letzte Verzweiflungstat der Erdölvereinigung und ihren politischen Anhänger. Warum lässt sich Watson politisch einwickeln? Wasserstoff kann nur mit Solarstrom ökologisch sinnvoll erzeugt werden. Also muss die Politik schauen, dass auf jedes Dach PV kommt.
    • Shlomo 15.10.2019 17:18
      Highlight Highlight Ach Küsel, die Wasserstofftankstellen in der Schweiz werden mit Power-to-Gas betrieben.
  • DerHans 15.10.2019 12:56
    Highlight Highlight Könnte man auch mal auf die Sicherheit eingehen? Wie würde sich so en Leck im System in einem Keller auswirken? Ich durfte mal mit ansehen was ein alter Boiler anrichtet, als alle Sicherheitsventile versagten. Und dass nur mit Wasserdampf. Ein seltenes Ereignis aber nicht unmöglich. Nehmen wir nun an Wasserstoff würde unbemerkt austreten und mit Sauerstoff Knallgas bilden. Der kleinste Funken eines Relais würde wohl einen Krater hinterlassen.
    • Shlomo 15.10.2019 17:19
      Highlight Highlight Hast du vor deinem Erdgasanschluss auch so angst?
    • DerHans 15.10.2019 18:55
      Highlight Highlight Shlomo im Gegensatz zu Erdgas ist Wasserstoff geruchlos. Und Knallgas rumpelt um einiges mehr als Erdgas. Aber das wissen sie bestimmt als Genie.
    • Shlomo 16.10.2019 06:03
      Highlight Highlight Hahaha, von wegen keine Ahnung 🤣
      Du weist schon das Der Geruch von Erdgas vom Zusatz an Mercaptanen Stammt. Aber again gut gebrüllt 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 15.10.2019 12:41
    Highlight Highlight Fein, jemand hat den Speicher verbessert. Aber wie kommt das H2 in den Tank, wo kommt es her? So lange niemand den Wirkungsgrad dramatisch verbessert ist das nichts für den Massenmarkt..
  • John H. 15.10.2019 12:34
    Highlight Highlight To whom it may concern:
    Darum geht es anscheinend: https://www.energate-messenger.ch/news/195880/kompressor-speichert-und-verdichtet-wasserstoff?media=print
    Basiert wahrscheinlich auf dieser Veröffentlichung (von 2010?): https://royalsocietypublishing.org/doi/pdf/10.1098/rsta.2010.0113
  • Gwaggli 15.10.2019 12:18
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig gerechnet habe kommt damit Wasserstoff mit der volumetrischen Energiedichte nahe and Benzin ran. Da der Wirkungsgrad von Brennstoffzellen höher ist als von Ottomotoren (~35% vs. ~50%) sind das doch ziemlich tolle news. Stellt sich die Frage nach dem Wirkungsgrad der Speicherung und der dichte dieser "Batterie".
    • Auric 15.10.2019 12:39
      Highlight Highlight Also als erstes haben Grossdiesel einen Wirkungsgrad von knapp über 50% PKW Diesel im Normalen Pendlerbetrieb keine. 20% und Ottomotore sind nochmal einiges drunter.
      Zweitens werden in PKWs seit über 20 Jahren keine Metallhydridspeicher mehr eingesetzt weil sie viel zu groß und zu schwer sind, im U-Boot dagegen sind sie praktisch weil das sie als Kielballast verwenden werden kann
    • Gwaggli 15.10.2019 13:08
      Highlight Highlight Danke für die Ergänzung, war zu faul den Teil zu recherchieren.
      Vielleicht muss man noch anmerken, dass mit Grossdiesel Kraftwerks- oder Schiffsanlagen gemeint sind.
      Habe den von rundumeli verlinkten Artikel nochmals überflogen: Das Lanthan in LaNi5 sollte auch ein paar Alarmglocken zum klingen bringen.
  • Tornadillo 15.10.2019 11:30
    Highlight Highlight Das grundlegende Problem bleibt bestehen: Mit dem Strom, der für die Produktion von Wasserstoff benötigt wird kann ein normales Elektrofahrzeug mit Akku 3 bis 4 mal weiter fahren. Das wird auch so bleiben, Elektrolyse bleibt Elektrolyse.
    Dazu würden dann noch die teuren Gerätschaften kommen für den H2 Speicher usw...
    Ich sage nicht, dass es keine Zukunft für Wasserstoff gibt. Ganz im Gegenteil. Aber sie liegt bestimmt nicht in der Mobilität.
    • maylander 15.10.2019 11:43
      Highlight Highlight Schon in der Mobilität. Raketen erreichen den Weltraum mit Wasserstoff und Sauerstoff. Praktischerweise fällt bei der Elektrolyse gleich beides an.
      Flugzeugturbinen könnten damit betrieben werden. Für PKWs rechnet es sich aber niemals.
    • Tornadillo 15.10.2019 13:05
      Highlight Highlight Bei Raketen wird der Wasserstoff aber verbrannt und nicht erst wie im PKW wieder durch eine Brennstoffzelle in Strom zurückverwandelt.
      Aber Du hast recht. Für PKW unwirtschaftlich und unsinnig. Für den Schwerverkehr mag es zum Teil Sinn ergeben oder natürlich für die saisonale Speicherung.
    • Shlomo 15.10.2019 17:23
      Highlight Highlight Und wo speicherst du deine Energie für deinen Akku? Power-to-Gas ist hier eine Lösung, ausser wir stauen den ganzen Zigerschlitz.
  • Scaros_2 15.10.2019 11:07
    Highlight Highlight Ich empfehle den Artikel vom Netz zu nehmen und nochmals 2h in Chemie zu investieren. Das erklärte ist Kreuzfalsch
  • Zeit_Genosse 15.10.2019 10:54
    Highlight Highlight Statt einzelne Technologien gegeneinander auszuspielen, sollte man nicht das einzelne Instrument, sondern das Orchester sehen und dort eine vernünftige Harmonie erzielen. Wer ist der Dirigent? Wer jetzt Markt sagt, wird auf Feld 1 landen wo einzelne Technologien gegeneinander antreten statt dass man den Verbund sucht. So verliert man Zeit die man nicht hat. Das Beste von allem zu einer Gesamtstrategie führen wäre eine neue Form von kapitalistischer Verantwortung die in die Breite zielt. Die zukünftigen Systeme laufen vernetzt und brauchen zur Risikoverteilung mehr verbundene Stränge.
  • rundumeli 15.10.2019 10:51
    Highlight Highlight hier gibts feine erklärung zur technologie von martin bolliger:

    https://blog.bkw.ch/energie-in-wasserstoff-speichern



    Benutzer Bild
  • Rechi 15.10.2019 10:18
    Highlight Highlight Das ist ein sehr, sehr dürftiger Bericht und besagt gar nichts. Es gibt keine Angaben wieviel H2 dieser Schwamm aufnehmen kann und wieviel Platz er beansprucht. Und ich zweifle ob das besser ist als verflüssigter H2 oder verdichteter H2. Wasserstoff wird heute meist in Hochdruckflaschen (min. 150 bar) gehandelt.
    • Gwaggli 15.10.2019 12:23
      Highlight Highlight Der Speicherfaktor entspricht (volumetrisch) 2300 bar 😉
  • Hans Jürg 15.10.2019 10:00
    Highlight Highlight Das klassische Henne-Ei-Problem: Es werden keine Wasserstoff-Autos gekauft, weil es nicht genügend WS-Tankstellen gibt. Es werden keine WS-Tankstellen gebaut, weil es nicht genügend WS-Autos gibt.

    z.Zt. gibt es in der Schweiz nu 2 WS-Tankstellen. Eine in Dübendorf und eine irgendwo in der Westschweiz.

    Stand heute, hätte Wasserstoff eigentlich gegenüber allen Energieträgern für Autos die meisten Vor- und wenigsten Nachteile. Leider ist die notwendige Infrastruktur nicht vorhanden. Blöd.
    • TheBase 15.10.2019 10:35
      Highlight Highlight und wie kommst du auf diese sehr gewagte These?
    • DerHans 15.10.2019 10:39
      Highlight Highlight Hans welche Vorteile sollen dass den sein? Eine Tankstelle anfahren? Platin für die BZ-Stacks gibts an jeder Ecke? Die höheren Betriebs und Unterhaltskosten? Ich hab noch keine Vorteile gefunden. Selbst das Tanken würde mir auf den Wecker gehen, wer möchte schon daneben stehen und warten wenn man einfach einstecken und davon laufen könnte. Habe nun bald 30‘000km elektrisch abgespult gewartet habe ich alles in allem wohl weniger als 10 min.
    • kobL 15.10.2019 10:50
      Highlight Highlight Klar ist es ein Henne-Ei-Problem. Aber der grösste Teil von Wasserstoff wird heute per Dampfperforation aus Erdgas gewonnen. Dann kann man Wasserstoff nicht einfach so easy lagern: Entweder auf 700-800 bar komprimieren , verflüssigen (~-250 ° C) oder wie im Artikel erwähnt mit Hydrid. Tanken ist auch komplexer als nur ein Kabel einzustecken.

      So lange das so bleibt, ist ein Elektroauto mit Batterie immer noch umweltfreundlicher und vor allem praktischer als eines mit Brennstoffzelle. Ausser man leidet an der Reichweitenangst™.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 15.10.2019 09:49
    Highlight Highlight Ja, die Wasserstoffgeschichte, seit 40 Jahren wird es als die Lösung versprochen. Was dabei gerne unter den Tisch gekehrt wird sind die massiven Energieverluste beim Konvertieren der Primär-Energie zu Wasserstoff bzw. den Weg zurück zu Elektrizität. Deshalb ist Wassertsoff tanken ca. 8 mal teuerer als Batterien zu beutzen. Ein etwas effizienterer Speicher wird dieses grundlegende Problem leider auch nicht lösen. Fand dieses Video dazu ganz interessant:
    Play Icon
    • Supermonkey 15.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Die Entwicklung der Wasserstoffgewinnung ist aber nicht seit 40 Jahren stehen geblieben. Es gibt mittlerweile ziemlich effiziente Verfahren!
    • maylander 15.10.2019 11:36
      Highlight Highlight @Supermonkey Die im YT Video besprochenen Verfahren sind die effizientesten Verfahren. Er hat sogar im best case Szenario mit Wirkungsgraden gerechnet, die nur im Labor erreicht wird.
    • DerHans 15.10.2019 12:11
      Highlight Highlight Supermonkey und die wären?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Casimir R. 15.10.2019 09:24
    Highlight Highlight ich habe hier etwas nicht verstanden. wo genau ist jetz das "H" in "CO2"? das problem ist auf andere weise schon längst gelöst. methanol resp. e-fuel. einfach zu lagern, zu handeln, zu tanken und zu transpirtieren. zudem in herkömmlichen kraftmaschinen unbegrenzt einsetzbar.
    • Urs457 15.10.2019 14:19
      Highlight Highlight Wasserstoff ist und bleibt verglichen mit Akkus ineffizient. Aber vielleicht haben wir ja eines Tages Solarstrom zum Versauen 😀!
      Benutzer Bild
    • Casimir R. 15.10.2019 18:55
      Highlight Highlight der wirkungsgrad ist nicht überall das wichtigste. es zählen auch attribute wie energiedichte, verfügbarkeit, lebensdauer u.v.m. sonst würden wir schon lange mit akkus fliegen, schiffe betreiben, energie speichern (nicht nur einige kwh) lkws betreiben usw. "elektro" ist ein 1.welt ansatz. in den meisten anderen regionen der welt wird das nie funktionieren. daher reine zeitverschwendung und es gehen wichtige jahrzehnte verloren.
    • Bruuslii 16.10.2019 09:04
      Highlight Highlight die idee, methan zu verwenden, das aus co2 gewonnen wurde, ist gar nich so dumm.
      verbrennungsmotoren (benziner) sind relativ einfach auf methanverbrennung umzurüsten. ebenfalls ist das tankstellennetz relativ einfach umzurüsten. und alle dürfen ihre gewohnheiten behalten 😉
      die empa forscht in diesem bereich.

      dass verbrennungsmotoren den technischen lebensabend verbringen, ist unbestritten. aber als gangbare zwischenlösung unbedingt in betracht zu ziehen.

      https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/zukunft-ohne-benzin?id=b1709a7e-937c-43ad-966f-629b50c08398
    Weitere Antworten anzeigen
  • benn 15.10.2019 09:16
    Highlight Highlight Na ja wenns an der Politik liegt ist das Projekt eh tot, bisher konnten die kein wirklich relevantes Problem nachhaltig lösen Gesundheitssystem, Schulsystem, Verkehr oder Rentensystem.
  • Raphael Stein 15.10.2019 08:56
    Highlight Highlight Das tönt schon gut. Aber warum Strom umgewandelt werden muss, weiterhin komplizierte Machanik in der nachfolgenden Verbrennung eingesetzt werden soll, um damit von A nach B zu fahren, ist doch eigenartig. Der Wirkungsgrad ist doch gesamthaft gesehen tief. Der direktere Weg ist doch günstiger.
    • dmark 15.10.2019 10:57
      Highlight Highlight Es geht um die Aufbewahrung, den Transport und Einsatz von Energie. In Form von Strom ist Energie eher eine "lokale" Lösung, benötigt aber für den Transport den Weg durchs Kabel oder eben in einem Akku. Auch da gibt es Verluste und ist umständlich.
      Einen Kanister mit Energie kann man einfacher handhaben.
      Oder anders gesagt, als Bsp. - 5 Kg Diesel entsprechen ca. 50 KWh Energie. Die passen in einen normalen Auto-Reservekanister. So und nun nimm mal 50KWh in Form von Strom mit...
    • Raphael Stein 15.10.2019 11:06
      Highlight Highlight @dmark,

      und das würde den Prozess der Wasserstoffgewinnung gegenüber Strom den auch aufwiegen?
    • maylander 15.10.2019 11:34
      Highlight Highlight Die 50kWh kannst du aber nur vergleichen wenn du damit heizen willst. Wird mechanische oder elektrische Energie muss die Effizient des Kraftwerks oder des Motors betrachtet werden. Der ist bei 60% für sehr grosse Schiffsdiesel oder Gas und Dampf Kombikraftwerke. Also hast du noch 30kWh elektrische Energie in dem Kanister
      40 % effizienz Prozent für LKW Motoren oder Dieselgeneratoren. Macht noch 20kWh im Kanister.
      Immer noch besser als jede Batterie aber der Motor,das Schaltgetriebe, die Abgasbehandlung etc haben auch ein Gewicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 15.10.2019 08:54
    Highlight Highlight Was fehlt ist das Bündeln der technischen Ausrichtungen/Strategien auf politischer Ebene. Da braucht es eine Taskforce pro Land oder Erdteil usw, wo gebündelt und informiert wird. Die ETH z.B. hat eine Studie, dass mit gezieltem Aufforsten, 2/3 CO2 weltweit gebunden werden könnte. Politisch hört man nichts. Die EU eiert mit den Briten rum und lässt sich von Erdogan und Putin lahmlegen! Die sollen mal Führung übernehmen. Aber ob Ursula v.d.L. das machen wird/kann?
    • Hillman 15.10.2019 10:47
      Highlight Highlight Schon mal was von Eigenverantwortung gehört? Wie wärs wenn du selbst aktiv wirst und entweder selber dafür arbeitest das Ziel zu erreichen in dem du bspw. für eine Firma arbeitest die in die richtige Richtung geht, selber etwas neues auftust oder mindestens in diese Firmen investierst (mindful-money.ch, Yova etc.)?
    • Noblesse 15.10.2019 12:12
      Highlight Highlight Zum global auzuforsten Hillmann, müssen wir beide keine Firmen auftun. Sorry das Geld ist da. Aber wo geht es hin. In Rüstung und Kriege! Sind all diese Zusammenhänge nicht politisch?
  • whatthepuck 15.10.2019 08:50
    Highlight Highlight So lustig wie hier viele an bestehenden Technologien festankern, einfach weil sie's halt kennen. Wer sagt denn, dass wir bald soviel bessere Superbatterien zur Verfügung haben werden? Und wer beseitigt den Rohstoffverbrauch bzw. säubert die Rohstoffgewinnung für die Batterien?

    Abgesehen davon läuft das vorgestellte System ja auch unter dem Begriff "Batterie"... ein Energiespeicher halt.

    Bin zudem der Meinung, dass Wirkungsgrade doch sekundär sind, wenn wir unendlich (erneuerbar) und klimaneutral Energie produzieren können. Dann bauen wir halt ein paar Wasserstoffanlagen mehr.
    • DerHans 15.10.2019 09:02
      Highlight Highlight Lustig ist dass die Rohstoffgewinnung nur für Akkus gilt, Brennstoffzellen und alles was dazu gehört fällt aber einfach so vom Himmel. Auch das der Wirkungsgrad keine Rolle spielt gilt nur für Wasserstoff. Kleiner Tipp wir werden nie überschüssigen grünen überschüssigen Strom haben, niemand wird den einfach so produzieren ohne Gewinn machen zu wollen.
    • illoOminated 15.10.2019 09:25
      Highlight Highlight Wie willst du denn bitte "unendlich und klimaneutral" Energie produzieren? Ich bin grosser Befürworter erneuerbarer Energien und arbeite selbst im GreenTech Sektor, aber von "umsonst" und "unendlich" sind wir noch sehr weit entfernt, selbst wenn die Entwicklung im Kosten- und Verbreitungsbereich schön logarithmisch weitergeht.
      Die Zahlen Sind extrem wichtig, allein schon um halbwegs abschätzen zu können, wieviel der am Tag / im Sommer überschüssig produzierten Energie in der Nacht / im Winter tatsächlich noch zur Verfügung steht. Solche Systeme sind nur dezentral wirklich sinnvoll.
    • Hans Jürg 15.10.2019 10:01
      Highlight Highlight Oups, wollte nicht blitzen, habe daneben gelickt. Sorry.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 15.10.2019 08:41
    Highlight Highlight Als zynischer Journalist hätte ich noch folgende Fragen gestellt:
    - Wie sind die Wirkungsgrade im Vergleich zur konventionellen Wasserstoffgewinnung und der anschliessenden Umwandlung in elektrische Energie?
    - Wie viel graue Energie wird bei diesem Verfahren benötigt?
    - Welche Rohstoffe werden eingesetzt und wie werden die gewonnen?
    - Wie lange bzw. wie viele Zyklen hält dieser Metal-Schwamm?
    - Wie sieht es bezüglich Entsorgung aus?
    - Wie sind Energiedichte und massenbezogene spezifische Energie?
  • Hiker 15.10.2019 08:32
    Highlight Highlight Ich kann kaum glauben was ich hier von Ihnen Herr Löpfe lese. Das ist ja mal was ganz neues. Vor 40 Jahren war ich im Zuge meines Studiums bei einem Pionier in Sachen Umwelt. Dieser erzeugte mittels Solarenergie Wasserstoff und benutzte diesen in einem umgebauten Toyota Bus als Treibstoff. Und als Speicher benutzte er.... einen Metallhydrid Tank! Was soll jetzt und heute daran neu sein? Wenn Sie lieber Herr Löpfe sich als Retter der Menschheit sehen möchten, sollten Sie sich besser genauer mit der Materie auseinander setzen.
  • koks 15.10.2019 08:30
    Highlight Highlight Einfamilienhäuser sind die umweltschädlichste Form zu wohnen. Aber lieber ein paar technische Spielereien für die Happy Few anstatt zu verzichten.
  • Kari Baldi 15.10.2019 08:21
    Highlight Highlight Wenn die Wirtschaft und die Finanzwelt ein lukratives und machbares Geschäftsmodell wittern, dann wird sich dieses auch etablieren. Ich habe eher den Eindruck, dass gewisse politische Kreise das Wasserstoff-Modell nur deshalb als Zukunftsmodell preisen, um weiterhin auf fossile Brennstoffe zu setzen um damit so lange wie möglich viel Geld zu verdienen. Der abtretende SVP-NR-Giezendanner bringt immer wieder das Thema Wasserstoff ins Spiel - ausgerechnet einer, der den Klimawandel klein redet. Sieht eher nach Verzögerungstaktik aus als um echte Sorge um unseren Planeten.
  • Gulasch 15.10.2019 08:18
    Highlight Highlight Wofür wird CO2 bei der Elektrolyse benötigt?
    2x H20 + Strom = 2x H2 + 1 O2
    Kein CO2!
    • bikobeko 15.10.2019 08:42
      Highlight Highlight Das wollte ich auch anmerken. Ich vermute Löpfe hat ein Durcheinander mit Power to Gas gemacht. Dort werden aus Wasserstoff und Co2 einfache Kohlenwasserstoffe erzeugt.
    • 03_szust 15.10.2019 08:55
      Highlight Highlight Beim Strom.
      Elektrolyse braucht eine grosse Menge Strom. Woher kommt Strom heutzutage?
      Aus dem Kraftwerk.
      Je nach Kraftwerk Typ entstehen unterschiedliche Mengen CO2.
      Frage beantwortet?
    • 03_szust 15.10.2019 08:56
      Highlight Highlight nevermind, das was Löpfe da geschrieben hat macht tatsächlich keinen Sinn...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFreeze 15.10.2019 08:08
    Highlight Highlight Herr Löpfe Sie schreiben "Wasserstoff gewinnt man mittels einer Elektrolyse aus Wasser und CO2". Können Sie den chemischen Vorgang bitte genauer erklären? Speziell den Punkt mit dem CO2. Ich dachte immer dass Wasser (H2O) mittels Elektrolyse in 2 Wasserstoff und ein Sauerstoff Atom aufgespaltet wird. Wo hier Kohlendioxid ins Spiel kommt ist mir unklar.
    • Philipp Löpfe 15.10.2019 10:16
      Highlight Highlight #DrFreeze (und viele andere): Dieser Artikel ist für ein Laienpublikum gedacht und kein Beitrag eines Post-doc-Seminars für Chemiker. Ich bitte um Verständnis.
    • Stratosurfer 15.10.2019 10:32
      Highlight Highlight Das hat nichts mit einem Laienpublikum zu tun. Der Vorgang der Elektrolyse ist im Artikel schlicht und einfach falsch beschrieben.
    • John H. 15.10.2019 10:36
      Highlight Highlight #Philipp Löpfe: Unterschätzen Sie gerade unser Bildungssystem?
    Weitere Antworten anzeigen
  • zoobee1980 15.10.2019 08:08
    Highlight Highlight Ist zwar schon ein Weilchen her, aber wenn ich mich richtig erinnere, haben wir im Chemieunterricht Wasser durch Elektrolyse in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Das CO2 hat dabei höchstens zugeschaut... Geht es hier nicht eher um Syngas und Ähnliches, also aus CO2 und Wasser wieder Kohlenwasserstoffe zu bauen? Bin verwirrt.
    • Pafeld 15.10.2019 09:42
      Highlight Highlight Bin zwar nur Chemiedoktorant und hatte noch keinen Kaffee, bin aber auch verwirrt.
      Der Syngasprozess lässt sich auch umkehren. So kann man aus Methan tatsächlich Wasserstoff gewinnen. Dabei entsteht allerdings CO2. Und zwar in rauen Mengen.
  • Ludwig XVI 15.10.2019 08:08
    Highlight Highlight Kann der liebe Herr Huber dieses Thema aufgreifen? ;-)
    Eine Präsentation mit zynischem Journalistenbericht als Ergebnis interessiert uns wohl weit weniger als die technischen Hintergründe und die daraus folgenden Möglichkeiten. Wäre spannend mehr über die Möglichkeiten zu erfahren.
  • Hieronymus Bosch 15.10.2019 08:05
    Highlight Highlight Aber zusammen mit Entwicklungen in der Finanzindustrie – Apps, die Überweisungen auch von kleineren Beträgen zum Kinderspiel machen –, ist dies realistischer, als dies auf den ersten Blick erscheinen mag.

    Huh? Was hat das mit Metallhydridspeicher am Hut? Wo ist die Innovation?
    • maylander 15.10.2019 09:01
      Highlight Highlight Elektrische Energie kann man schlecht speichern. Mit smart Grids, IoT und Apps kann man erreichen, dass bei Überschuss die Waschmaschine läuft. der Elektrospeicherofen aufgeheizt wird oder eben das Elektroauto aufgeladen oder Wasserstoff produziert wird.
      Und wenn ich noch freie Parkplätze habe, kann ich den Leuten Strom oder Wasserstoff verkaufen.
  • mrmikech 15.10.2019 08:01
    Highlight Highlight Elektrizität ist und bleibt viel einfacher zu generieren, speichern und transportieren.
  • Randreeh 15.10.2019 07:54
    Highlight Highlight Für alle Hobby"wissenschaftler" hier, die hier in diesem Chat gerade die Welt neu erfinden wollen: Ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-Zykluss hat zwar wirklich nicht denselben Wirkungsgrad wie ein Akku zu laden-entladen. ABER der unterschied liegt in der zeitlichen Periode der Nutzung. Ein Akku könnte bestenfalls einige wenige Tage einen Haushalt überbrücken (wird bereits auch so genutzt), ein Sommer-Winter Unterschied hingegen ist viel zu gross. Ausserdem kann man elementarer Wasserstoff wie eine Art Legostein betrachten, mit dem man fast beliebig Kohlenwasserstoffe,Alkohole...herstellen kann.
    • Walter Sahli 15.10.2019 09:48
      Highlight Highlight "Ausserdem kann man elementarer Wasserstoff wie eine Art Legostein betrachten, mit dem man fast beliebig Kohlenwasserstoffe,Alkohole...herstellen kann."...wenn man denn die richtigen Katalysatoren hat, die die ach so easy Herstellung von Kohlenwasserstoffen und Alkoholen bei ökonomisch vernünftigen Bedingungen erlauben.
    • Pafeld 15.10.2019 12:17
      Highlight Highlight Wasserstoff ökologisch und in rauen Mengen ist im Moment der fehlende Baustein, um Dimethylfuran aus Celluloseabfällen grosstechnisch herzustellen. Dimethylfuran hat in etwa ähnliche Verbrennungseigenschaften wie 100er Benzin (mit bedeutend weniger Russproduktion). Sprich, ein vollwertiger, nachhaltiger Benzinersatz, mit dem jeder moderne Ottomotor von heute auf morgen fahren könnte.
    • Lienat 15.10.2019 13:04
      Highlight Highlight @Pafeld: Dann stellt mir bitte bei unserer Dorftankstelle sofort eine Säule mit diesem Dimethlydingsbums hin. Sofern die Edukte dafür nachhaltig und erneuerbar gewonnen werden, bin ich auch bereit, das doppelte für eine Tankfüllung zu bezahlen. (Dies als Zwischenschritt für unser altes Auto. Das nächste wird dann vollelektrisch sein 😉.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 15.10.2019 07:51
    Highlight Highlight Können wir dazu bitteschön noch ein paar Zahlen haben? Interessieren würde mich hier insbesondere, wieviel Massen- und Volumenprozenz Wasserstoff dieser Schwamm jetzt speichern kann. Metalhydridspeicher sind ja nicht neues. Worin liegt jetzt genau die Innovation oder der Durchbruch?
    • DaveKnobs 15.10.2019 22:25
      Highlight Highlight Chabis, siehe Wikipedia: „Metallhydridspeicher waren 2018 noch im Entwicklungsstadium.“
      Könntest ja auch mal selber was nachlesen gehen, ist gut für‘s Gehirn, und verhindert, dass du dich blamierst... 😉

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffverbrennungsmotor?wprov=sfti1
    • Lienat 16.10.2019 07:54
      Highlight Highlight @DaveKnobs: Nur weil sie 2018 noch im Entwicklungsstadium waren, heisst das nicht, dass sie etwas neues sind. Mindestens seit 1999 gibt es sie:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hydra_(Boot)

      Während meinem Studium (2003-2007) war der Stand der Technik, dass man mit Metallhydridspeichern etwa 3-5 Massenprozent Wasserstoff speichern kann. Die Frage, was denn jetzt neu sein soll, ist daher durchaus berechtigt.

      ps: Selber nachdenken ist noch besser fürs Gehirn. Und sich selbst blamieren, wenn man jemand anderen blamieren will, nennt sich Karma 😜
  • Zeit_Genosse 15.10.2019 07:50
    Highlight Highlight Ist es eine abstruse Idee, Fahrzeuge für den Nahverkehr mit kleineren Akku (kleine Reichweite 50-100km) und für längere Strecken Wasserstoff-Zusatztank? Im Alltag reicht der Akku. Diese E-Hybride können mit Strom und Wasserstoff (bestehendes Tankstellennetz) betankt werden und dann auf den E-Antrieb übertragen. Auch die Brennstoffzellentechnik für Gebäudeheizungen und Fahrzeuge soll weiter entwickelt werden. Kurz: es braucht staatliche Lenkung einer breiten techn. Entwicklung und den Markt für die Durchsetzung verschiedener Systeme. Ziel: Schnelle Breitenwirkung ohne Monopole/einseitige Lobbys
    • DerHans 15.10.2019 08:10
      Highlight Highlight Ich verstehe Leute nicht, die sich freiwillig komplizierte, ineffiziente und wartungsintensive Technik, anschaffen wollen. Wem dient Wasserstoff genau? Dem Verbraucher, der vermeintlich nur 5 min zum tanken braucht oder dem Tankstellenbetreiber/Garagisten der sein Geschäftsmodell weiterführen möchte?
    • Shamara Yoshikawa 15.10.2019 08:20
      Highlight Highlight 100% Mit dir, auch was der Wirkungsgrad anbelangt, da dürfte dank "Gratis" Energie gewinnung durch Wind und Solar Energie ein doch weitaus höherer Wirkungsgrad da sein.
    • Ikarus 15.10.2019 08:28
      Highlight Highlight Doofe idee. Wer will dann schon strom 30min laden für 100km wenn er in 2-3 min den wasserstoff für 1000km tankt?

      Sobald die genannten probleme gelöst werden wird wasserstoff die ganze industrie umkrempeln, genau so wie es hier jetzt mal theoretisch aufgezeigt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gianini92 15.10.2019 07:47
    Highlight Highlight Interessantes Video zum Thema. Ich war auch lange im Team E-Auto...
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    • DerHans 15.10.2019 08:36
      Highlight Highlight Lesch in allen Ehren aber in diesem Video hat er total versagt. Weder laden alle E-Autos gleichzeitig noch mit einer Leistung von 400kw.
    • Gianini92 15.10.2019 08:49
      Highlight Highlight Er geht von einem Szenario aus bei welchem von 54 Mio. Autos (Stand Heute in Deutschland: 65 Mio kfz) nur 1 Mio. gleichzeitig laden würden. Wie er auf 350 kW kommt weiss ich auch nicht. Jedoch würde selbst bei 50kW die gesamte Leistung des heutigen deutschen Stromnetzes benötigt.
    • maylander 15.10.2019 08:56
      Highlight Highlight Sorry das ist nur pseudowissenschaftliches Gelaber.
      Elektroauto heisst noch lange nicht, dass es eine Lithiumbatterie sein muss. Die Batteriechemie kann für jedes Auto individuell gewählt werden.
      Die Primärenergie muss für jedes system erstmal da sein. Je effizienter desto weniger Primärenergie brauche ich.
      Autos stehen die allermeiste Zeit irgendwo herum. Sind sie zu dieser Zeit am Stromnetz muss man es nur noch schaffen, dass der Akku während eines Überschusses an Energie geladen wird. Dazu ist es halt nötig das Auto schon bei halbvollem Akku anzuschliessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 15.10.2019 07:44
    Highlight Highlight Um Wasserstoff zu Produzieren braucht man kein CO2.
    Bei der Elektrolyse geschieht folgende Reaktion 2*H2O--> 2H2+O2. Also aus Wasser entsteht Wasserstoff und Sauerstoff.


    Zusätzliches CO2 braucht man wenn man Methan oder Methanol herstellen wil,l was einfacher zu lagern und transportieren ist als Wasserstoff.
  • Alpha3 15.10.2019 07:39
    Highlight Highlight Rein chemisch kann CO2 nicht in Wasserstoff (H2) umgewandelt werden.
    Was mich interessieren würde und aus diesem Artikel nicht ganz genau hervorgeht: Geht es nur um die Speicherung oder auch um die Umwandlung, bei der Fortschritte erzielt wurden? Was sind die Wirkungsgrade?
  • DerHans 15.10.2019 07:39
    Highlight Highlight Ich kann dieses Wasserstoff Gedöns nicht mehr hören. Es ist der letzte verzweifelte Versuch die Leute weiter über den Tisch zuziehen und wie gewohnt kräftig abzukassieren. Jeder der will soll sich diese Technik zulegen, ich werde es bestimmt nie tun. Potenzielles Knallgas für Knallköpfe.
  • Bruuslii 15.10.2019 07:37
    Highlight Highlight aus
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung

    Bei der kryogenen Wasserstoffverflüssigung kommt es durch unvermeidbare thermische Isolationsverluste zum Verdampfen/Ausgasen Damit der Druck in den Behältern nicht zu hoch steigt, wird das Wasserstoffgas mittels eines Überdruckventils abgelassen. Kann dieses entstehende Wasserstoffgas nicht genutzt werden, entstehen erhebliche Verluste. Beispielsweise leert sich der halbvolle Flüssigwasserstofftank des BMW Hydrogen7 bei Nichtbenutzung in 9 Tagen.[1]
    • maylander 15.10.2019 08:38
      Highlight Highlight Wenn man aber den Wasserstoff nur für kurze Zeit braucht und zugleich einen hohen Verbrauch = hohe Verdampfungsrate hat eignet sich die kryogene Speicherung wieder. Für Flugzeuge wäre dies wohl die geeignteste Art. aber zuerst muss man genügend elektrische Energie haben.
  • Domino 15.10.2019 07:36
    Highlight Highlight Ich bin absolut pro Wasserstoff, habe aber ein weiteres Problem entdeckt:
    Ich fuhr vor wenigen Wochen hinter einem Wasserstoffauto durch den Schwarzwald Richtung Stuttgart. Als es den Berg rauf ging kam relativ viel Wasser aus dem Auto. Das könnte bei Minusgraden echt gefährlich werden, da dieses auf der Strasse gefriert.
    • Randreeh 15.10.2019 08:41
      Highlight Highlight bei einer normalen Verbrennung entsteht ungefähr ähnlich viel Wasserdampf, wie bei einer handelsüblichen Brenstoffzelle, stellt somit kein Problem dar
    • Auric 15.10.2019 13:43
      Highlight Highlight @Rand nur tropft der Auspuff nur kurz und später ist es heißer Dampf
  • Zeit_Genosse 15.10.2019 07:35
    Highlight Highlight Gut wenn an Alternativen weiter geforscht und entwickelt wird. Nur auf die Speicherung in Akku wird wohl nicht weltweit flächendeckend möglich sein. Auch wenn Gigafactorys wie Pilze aus dem Boden gestampft werden, wird es eng. Fürs Klima pressierts. Und darum auch auf Wasserstoff und Entwicklung der Kernenergie setzen.
  • Bruuslii 15.10.2019 07:34
    Highlight Highlight "Wasserstoff gewinnt man mittels einer Elektrolyse aus Wasser und CO2"

    in chemie nicht aufgepasst?

    es braucht nur wasser und strom.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserelektrolyse
    Benutzer Bild
    • Bruuslii 15.10.2019 08:47
      Highlight Highlight der obere teil wurde mittlerweile offensichtlich stillschweigend korrigiert.

      immer noch nicht korrigiert ist folgender absatz:

      "Billiger Strom plus CO2, das nicht aus fossilen Brennstoffen, sondern beispielsweise aus der Luft gewonnen wird, in Wasserstoff zu verwandeln,..."

      insgesamt ist der artikel von daher unbrauchbar. wenn es um methanisierung ginge, könnte man darüber schreiben. hier wurde einfach mal ein artikel ohne (sach-)verstand herausgeballert.
      ich bin absolut für grüne energien und e-mobilität. mit solchen schlecht recherchierten artikeln befeuert man aber eher die gegner.
    • FrancoL 15.10.2019 09:39
      Highlight Highlight Danke Bruusli; mit etwas Recherche im Netz liesse sich ein Artikel schrieben, der den Titel "Artikel" verdient, so schafft man nur ein Durcheilender und befeuert jeden der skeptisch gegenüber alternativ Energien ist.
  • 14yannick 15.10.2019 07:24
    Highlight Highlight Das ganze Konzept ist nicht neu. BCP hat dies schon vor beinahe 10 Jahre. Es ist aber glaube ich beim Prototypen geblieben. Jetzt forschen sie nach einer neuen Batterie.
    https://www.belenoscleanpower.com/history/
  • roger_dodger 15.10.2019 07:23
    Highlight Highlight Entweder habe ich in Chemie (als Chemielaborant) nicht aufgepasst aber ein Satz im Text ergibt wenig Sinn. "CO2 in Wasserstoff zu verwandeln"? In CO2 gibts nun mal keinen Wasserstoff, nur Kohlenstoff und Sauerstoff. Glaube ein bisschen Wasser wäre da noch hilfreich um Wasserstoff zu gewinnen.
  • Toerpe Zwerg 15.10.2019 07:20
    Highlight Highlight Anstelle des ganzen Brimboriums können Sie auch eine Grossbatterie und eine Steckdose montieren ... Wirkungsgrad 10 mal besser.
    • Shlomo 15.10.2019 07:44
      Highlight Highlight Nein. Der Wirkungsgrad eine Elektroautos gegenüber einem Wasserstoffauto ist erst ab weit über 100‘000 km besser. Ab diesem alter mustern die meisten Schweizer ihr Auto schon wieder aus.
    • HansDampf_CH 15.10.2019 07:45
      Highlight Highlight Ich bin mal einer Meinung mit Toerpe 👍
    • Lienat 15.10.2019 07:55
      Highlight Highlight Diese Grossbatterie musst Du aber sofort patentieren lassen: Heutiger Wirkungsgrad Strom-Wasserstoff-Strom etwa 20...40% (ohne Abwärmenutzung). Deine Batterie hat also über 200% Wirkungsgrad. Potz, potz 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 15.10.2019 07:12
    Highlight Highlight Und das amerikanisch NREL stellt fest:

    https://www.nrel.gov/docs/fy13osti/56412.pdf

    Das allerhöchsten wirklich grosse Tankstellen eine Zukunft haben, weil die dank der blöden economy of scale die Kosten (für Sicherheitstechnik etc..) pro produzierter Einheit kleiner werden.
    Deswegen baut Electric-Jesus auch Gigafactorys.

    Also was die private H2 Technik im Keller angeht... ich hab da so meine Zweifel.

    Und was die tolle Peak-Power Grafik angeht... nun wenn am Weihnachtsabend die Kerzen brennen weil der Strom ausgefallen ist (dunkel, Schneefall, -10 °C) dann bringt und nur Bandenergie was.
    • papperlapapp 15.10.2019 10:30
      Highlight Highlight Exakt, genau das hab ich auch gedacht. So was von Statistik Verdreher, PR mit Peak Leistungen zu fahren ist schon fast kriminell. Wer so argumentiert sollte als erster vom Netz genommen werden wenns eng wird 😂
    • Rabbi Jussuf 15.10.2019 10:42
      Highlight Highlight Die Grafik finde ich auch so toll. Sieht schön aus, alle Probleme gelöst und das nur mit vielen schönen bunten Farben!

      Aber Weihnachten nur mit Kerzchen ist doch nicht zu verachten.
  • Yippie 15.10.2019 07:10
    Highlight Highlight Gratuliere Sie sind schon wieder in die Wasserstoff-Falle getappt. 1. Die Verluste bei der Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und wieder zurück bzw. der Wirkungsgrad bei der Verbrennung bleiben auch mit dieser Lösung tief
    2. Weshalb sollte jeder bei sich den Strom zu Wasserstoff umwandeln? Viel zu viel Graue Energie. Unser Stromnetz lässt zentrale Lösungen zu die viel effizienter sind.
    3. Bei kleinen Fahrzeugen bietet das Elektroauto einfach mehr Vorteile als ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug. Erst bei grösseren Fahrzeugen wird Wasserstoff interessant
    • Shlomo 15.10.2019 07:26
      Highlight Highlight Und wie willsst du die Energie die durch Sonnenkolektoren erzeut wird speichern? Evtl. Den Ziggerschlitz stauen oder gleich das Wallis?
      Die Lösung lautet Power-to-Gas und hier ist Waaerstoff ein Teil davon.
    • Lienat 15.10.2019 07:47
      Highlight Highlight 1. Na ja, durch die Verbrennung fossiler Energieträger nutzen wir seit über 100 Jahren einen endlichen und wervollen Rohstoff mit miserablem Wirkungsgrad. Dann kann es bei nachhaltig gewonnener Energie auch nicht so schlimm sein. Ausserdem lässt sich in stationären Anwendungen viel der Abwärme nutzen (Gebäudeheizung), was die Energiebilanz kräftig aufpoliert.
      2. Stromnetz und zentrale Lösungen sind der Grund, dass der Endkunde für die Energie ein vielfaches deren Gestehungskosten berappen muss. Dezentral dürfte bald günstiger werden.
      3. Ok, einverstanden
    • 7immi 15.10.2019 07:50
      Highlight Highlight @yippie
      Dafür kann man Wasserstoff sehr lange lagern. Für Länder ohne Berge sehr wichtig. Da ist dann der Wirkungsgrad sekundär. MAN ES forscht ziemlich aktiv in diese Richtung. Nur den Wirkungsgrad zu betrachten bringt nicht viel, man muss alle Vor- und Nachteile in die Waagschale legen, diese sind ausserdem Anwendungsabhängig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quamo 15.10.2019 07:08
    Highlight Highlight "Billiger Strom plus CO2, das nicht aus fossilen Brennstoffen, sondern beispielsweise aus der Luft gewonnen wird, in Wasserstoff zu verwandeln, ist daher eine prima Sache,"

    Bitte korrigiert diesen Abschnitt :)
  • Auric 15.10.2019 07:06
    Highlight Highlight Und die hier

    https://h2stationmaps.com/costs-and-financing

    reden von Tankstellenkosten je nach Modell von

    2 Millionen $ wenn pro Tag 180 kg H2 getankt werden soll wenn das H2 als Druckgas geliefert wird
    2.8 Millionen $ wenn 350 kg pro Tag flüssig angeliefert wird und 3.2 Millionen $ wenn 120 kg H2 pro Tag an Ort und Stelle produziert werden soll.
  • Walter Sahli 15.10.2019 07:02
    Highlight Highlight Ich würde eher auf die Batterien zur Speicherung von Strom setzen, als den Fokus schon wieder auf ein work-around zu legen.
    • in den < Bergen > 15.10.2019 07:22
      Highlight Highlight und die Welt und Rohstoffe :(
  • Auric 15.10.2019 07:02
    Highlight Highlight Tja und zum Tanken muss dann noch ein 700-800 Bar Kompressor in der Garage stehen?
    • roger_dodger 15.10.2019 07:17
      Highlight Highlight Nein, da es nicht gasförmig sondern als Hydrid gespeichert wird.
    • Bruuslii 15.10.2019 07:29
      Highlight Highlight und zum lagern muss der tank daiernd gekühlt werden...
    • kobL 15.10.2019 09:52
      Highlight Highlight @roger_dodger: Und wie kriegst du das Hydrid ins Auto?
  • Auric 15.10.2019 07:01
    Highlight Highlight ganz was neues! obwohl die Deutschen u-Boote haben seit Jahren Metallhydrit Speicher, Mercedes hat 1975 ein Fahrzeug mit Metallhydrit Speicher auf der IAA gezeigt.

    Und ein Zitat von hier: https://www.hzwei.info/blog/2017/08/09/metallhydridspeicher-und-reversible-hochtemperaturzelle/
    "Zur Wiederfreisetzung des Wasserstoffs muss theoretisch eine gleich große Menge an Wärme zugeführt werden, wie sie bei der Einspeicherung frei wird. Somit kann die Wasserstoffaus- und -einspeicherung gleichzeitig für die Wärmeein- und -ausspeicherung genutzt werden. Also im Sommer kühlen und im Winter heizen ;-)
    • Auric 15.10.2019 17:20
      Highlight Highlight Den Speicher natürlich im Sommer kühlen wenn H2 dank der PV Anlage anfällt, und im Winter wenn man heizen muss muss der H2 Speicher vorher geheizt werden damit es das H2 wieder rausrückt. irgend wie pervers...
      ein paar Zeilen mehr an schreibfläche wäre hier bei watson auch nicht schlecht...
  • HansDampf_CH 15.10.2019 06:55
    Highlight Highlight Anstatt nur pro propaganda zu verbreiten... Was sind die wirkubgsgrade beim umwandeln, was ist der Verlust beim speichern und welche materialien werden verwendet...
    • Shamara Yoshikawa 15.10.2019 08:17
      Highlight Highlight Son Akku ist nunmals ned soo supersauber wie Metallschwamm plus Wind/Sonnen/Wasserstoff Energie.
  • HansDampf_CH 15.10.2019 06:52
    Highlight Highlight Wäre es nicht sinnvoller den strom direkt in batterien zu speichern, anstatt mit verlust umzuformen?
    • Heinzbond 15.10.2019 07:07
      Highlight Highlight Weil Batterien a teuer, b teuer und c teuer sind. Ach und Laptop oder teslabatterien in Reihe geschaltet um einen haushalt bei windstille und in der Nacht zu versorgen ist einfach zu teuer...
    • versy 15.10.2019 07:10
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Wasserstoff in Ehren, aber ich glaube zuerst kommen effizientere und grössere Batterien, dann kann sich die Wasserstofftechnik weiter etablieren.
      Heute sind Batterien mit 13kwh der grösste Kostenträger einer EFH Solaranalge.
    • Räuber&Liebhaber 15.10.2019 07:14
      Highlight Highlight Leider haben die heutigen Batterien ein schlechtes Kosten/Nutzen Verhältnis. Zudem können sie zu wenig speichern um die künftigen Probleme in den Griff zu kriegen. Und deshalb wird sich das Elektroauto auch langfristig nicht durchsetzten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 15.10.2019 06:40
    Highlight Highlight "Es sind grosse Laster nötig, die den Treibstoff mit eine grossen Behälter herankarren" Eine dicken Huhn?

    Die Entwicklung tönt vielversprechend. Für die Umwelt wäre es super und für Europa wäre es der geostrategisch feuchte Traum, mehr Energieautarkie erreichen zu können. Und wenn zukünftig mit VHTR oder Kernfusion direkt Prozesswärme für die Erzeugung von Wasserstoff gewonnen werden kann, verfügt die Menschheit plötzlich über viel mehr saubere, viel billigere Energie.
    Aber bis wann können wir auch wirklich mit dem Einsatz dieser Technologien rechnen?

Dieser Reaktor produziert Treibstoff aus Licht und Luft – und steht in Zürich

Forschenden der ETH Zürich ist eine bedeutende Weltpremiere gelungen: Sie haben eine Technologie entwickelt, die aus Sonnenlicht und Luft CO2-neutrale Treibstoffe herstellt. Die Solar-Raffinerie funktioniert bereits unter Realbedingungen.

Klimaneutrales Benzin, Diesel oder Kerosin aus Luft und Licht - was in Zeiten der Klimadiskussion wie ein Menschheitstraum klingt, ist an der ETH Realität. Am Donnerstag präsentierten die ETH-Forscher in Zürich erstmals weltweit die gesamte thermochemische Prozesskette zur Herstellung der solaren Treibstoffe unter realen Bedingungen.

Die neue solare Mini-Raffinerie steht auf dem Dach des ETH-Maschinenlaboratoriums im Zentrum von Zürich. Die Anlage stellt aktuell Methan her - einen Deziliter am …

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