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Über die Hälfte aller Menschen stirbt an einem dieser vier Faktoren (sie wären vermeidbar)



Er ist das Resultat der Arbeit von 3500 Wissenschaftlern aus mehr als 140 Ländern: Der Report mit dem Namen «Global Burden of Disease» ist eine der weltweit grössten Gesundheitsstudien und erscheint all zwei Jahre. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der neusten Ausgabe, die in der britischen Fachzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde:

4 Ursachen für über 28 Millionen Tote 

Mann Dick essen rauchen

Bild: shutterstock.com

Die Forscher sind alarmiert: Mehr als die Hälfte der weltweit 56 Millionen Todesfälle im Jahr 2017 gingen auf nur vier Faktoren zurück:

Alle vier Faktoren wären weitgehend vermeidbar – und gewannen im Vergleich zu 1990 an Bedeutung. Ausserdem habe sich die Zahl der Toten durch Konflikte und Terrorismus in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Weniger Menschen erkrankten und starben hingegen an verunreinigtem Wasser, schlechter Hygiene oder Luftverschmutzung in Häusern.

Die Lebenserwartung steigt, aber …

Die Lebenserwartung der Menschen steigt zwar im globalen Mittel, sie unterscheidet sich regional und je nach Geschlecht aber stark. 2015 geborene Mädchen hatten in 180 von 195 Ländern eine höhere Lebenserwartung als Buben. Sie liegt im weltweiten Schnitt bei 75,6 Jahren, bei Jungen hingegen bei 70,5 Jahren.

Zum Vergleich: In der Schweiz lag die Lebenserwartung im selben Jahr jeweils rund zehn Jahre höher – für Mädchen bei 85,5 Jahren und für Knaben bei 81,3 Jahren. Die Forscher weisen darauf hin, dass eine steigende Lebenserwartung eine bessere Gesundheitsversorgung erfordere.

Die Schweiz ist sehr gut versorgt

ARCHIVBILD ZUR EMPFEHLUNG DES BAG SICH GEGEN DIE GRIPPE ZU IMPFEN, AM DIENSTAG, 23. OKTOBER 2018 - A medical assistant gives a flu vaccination at the Arzthaus in Zurich, Switzerland, on January 30, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine Praxisassistentin verabreicht eine Grippeimpfung, aufgenommen am 30. Januar 2015 im Arzthaus in Zurich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die ärztliche Versorgung in der Schweiz ist ausgezeichnet. Bild: KEYSTONE

Was haben die Schweiz, Island und Kuba gemeinsam? Sie gehören zu den 15 Ländern der Welt mit dem meisten medizinischen Personal. Berücksichtigt wurde die Zahl der Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen im Vergleich zur Einwohnerzahl. Die Forscher bewerteten die Länder auf einer Skala von 0 bis 100 – in der Spitzengruppe, zu der die Schweiz gehört, erzielten 15 Staaten den Bestwert.

Aber fast die Hälfte der Länder kämpft

A fisherman stands amidst city trash brought in by the tide, as he prepares to launch his fishing boat, in the Akpakpa Dodomey neighborhood of Cotonou, Benin Thursday, Nov. 17 2011. Pope Benedict XVI says his pilgrimage to Benin this week is aimed at bolstering faith and hope in Africa. The 84-year-old pope arrives in Benin Friday for a three-day trip to the tiny west African nation. (AP Photo/Rebecca Blackwell)

Die ärztliche Versorgung in Benin ist miserabel. Bild: AP

Fast die Hälfte aller 195 untersuchten Länder hat mit einem Mangel an medizinischem Personal zu kämpfen. Hier standen im vergangenen Jahr weniger als zehn Ärzte und weniger als 30 Krankenschwestern und Hebammen pro 10'000 Einwohner zur Verfügung. Auf dem letzten Platz landete das westafrikanische Land Benin. Einen Rückschluss auf die Qualität der medizinischen Versorgung lasse die Studie mit Daten aus dem Jahr 2017 nicht zu, betonen die Autoren.

Die Studie

Die Studie «Global Burden of Disease» wurde Anfang der Neunzigerjahre von der US-amerikanischen Harvard University, der Weltgesundheitsorganisation und der Weltbank ins Leben gerufen. Mittlerweile sind über 3500 Wissenschaftler aus mehr als 140 Ländern an dem Projekt beteiligt.

Der Fortschritt verlangsamt sich

Insgesamt bezeichnen die Forscher die globale Gesundheitsentwicklung als beunruhigend. Sie schreiben: «Die weltweiten Zahlen zeigen nicht nur eine besorgniserregende Verlangsamung des Fortschritts, der Blick auf die detaillierten Ergebnisse bringt auch exakt zutage, wie unausgewogen die Entwicklung ist.» Es bedürfe grosser internationaler Anstrengungen, um Gesundheitsrisiken in allen Teilen der Welt zu reduzieren und die medizinische Versorgung zu verbessern. (mlu/sda/dpa)

Ärzte transplantieren 21-Jähriger vollständiges Gesicht

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Video: srf/SDA SRF

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58
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 09.11.2018 17:22
    Highlight Highlight Eine bessere Gesundheitsversorgung heisst teurere Gesundheitskosten. Wollt ihr das wirklich ?
    0 1 Melden
    • Ritiker K. 10.11.2018 04:34
      Highlight Highlight Weltweit gesehen? Auf jeden Fall!
      2 0 Melden
  • Cédric Wermutstropfen 09.11.2018 14:57
    Highlight Highlight Wieso sollte es überhaupt erstrebenswert sein, sein Leben in die Länge zu ziehen? Am Schluss sind wir tot und dann ist es vollkommen egal, wie lange und gut wir gelebt haben. Das Leben ist eigentlich komplett sinnlos, wenn man so darüber sinniert. Unser Dasein hat genau gleich viel Sinn wie das Dasein eines Steines, nämlich überhaupt gar keinen.
    14 5 Melden
    • Ritiker K. 10.11.2018 09:54
      Highlight Highlight Na dann viel Spass beim Sprung von der Brücke.

      So wie das hier dargestellt wird, hat es gar keinen 'Sinn' auf die Welt zu kommen, da man ja sterben wird. Würde ich mal als 'Minimallogik' bezeichnen.

      Und überhaupt, ist 'Sinnhaftigkeit' das höchste Kriterium überhaupt? Hat ein Stein keinen 'Sinn' ? Nur weil wir keinen erkennen, bedeutet ja nicht, das es den nicht gibt. Ist 'Existenz' nicht bereits ein 'Sinn' ?

      Auf jeden Fall ist es von mir aus gesehen erstrebenswert, dass Menschen ein gesundes Leben mit eine medizinischen Versorgung haben.
      1 3 Melden
    • Cédric Wermutstropfen 10.11.2018 10:22
      Highlight Highlight „So wie das hier dargestellt wird, hat es gar keinen 'Sinn' auf die Welt zu kommen, da man ja sterben wird. Würde ich mal als 'Minimallogik' bezeichnen.“

      Genauso sehe ich das. Was nicht heisst, dass ich mein Leben nicht geniesse und es impliziert auch nicht, dass ich mich suizidieren will, aber es bedeutet, dass es im Endeffekt völlig egal wäre. Wir nehmen uns alle und alles was wir tun viel zu wichtig und Streiten uns über vermeintliche Sinnhafgigkeiten, die es schlicht nicht gibt.
      3 1 Melden
    • Ritiker K. 10.11.2018 10:57
      Highlight Highlight Kann ich absolut nachvollziehen C.W.

      Jedoch finde ich, solltest du deine Aussagen als deine Aussagen und Meinungen betachten und bezeichne und nicht so absolute Aussagen machen wie: "Wir nehmen uns alle und alles zu wichtig."

      Das ist deine Meinung, OK - aber nur weil du keinen Sinn siehst, heisst das ja noch nicht, dass es keinen Sinn gibt oder andere keine Sinn sehen können.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jerry Cad 09.11.2018 13:35
    Highlight Highlight Was ich wirklich alarmierend finde, ist, dass es 2017 nur 57 Millionen Todesfälle gab. 57 Millionen auf 8 Milliarden finde ich verdammt wenig.

    Ich bin ja absolut für bessere medizinische Versorgung in den armen Länder, aber doch bin ich froh, dass es Tote gibt, besonders wenn es durch solche Reichtums-Krankheiten sind.

    Der Mensch soll sterben, sonst wirds irgendwann richtig ungesund.
    16 1 Melden
    • Ritiker K. 10.11.2018 09:59
      Highlight Highlight Auch überlegenswert:

      Würden wir weltweit mit Ressourcen bewusst, verantwortungsvoll und schonend umgehen, so hätte es auch genug für 12 Mia Menschen, ohne Verschmutzung und Ausbeutung.

      Der Ressourcenverbrauch eines vegetarischen Inders in seinem ganzen Leben ist um das x fache geringer als der eines durschnittlichen Westlers.

      Also: Bessere medizinische Versorgung weltweit und bessere Ressourcennutzung.
      1 2 Melden
  • swisskiss 09.11.2018 13:01
    Highlight Highlight Schön. Und was ist mit der anderen Hälfte? Die nicht aus Bewegungsmangel, Fehlernährung und masslosem "Drogenkonsum" hinweggerafft wird? Wenn ich saufe und rauche, fahre statt laufe, fastfoode statt mich gesund zu ernähren, ist es meine ganz persönliche Entscheidung, wie ich mit den Auswirkungen meines Lebensstil leben muss .

    Vielleicht mal den Fokus auf die Hälfte der Menschheit legen, die diese Wahl nicht haben und sich überlegen , wie man es erreichen kann, dass diese Menschen auch in die Situation kommen, selbstbestimmt über die eigene Gesundheitsschädigung entscheiden zu können
    9 2 Melden
  • Uli404 09.11.2018 12:45
    Highlight Highlight Wenn diese 4 Gründe vermieden werden, stirbt man eben an was anderem.
    23 5 Melden
  • Klaus0770 09.11.2018 12:29
    Highlight Highlight Da verdoppelt sich die Menschheit innert 50 Jahren und ihr macht euch Gedanken wie man die Sterblichkeit senken kann? Wenn es so weiter geht mit der Bevölkerungsexplosion muss sich bald niemand mehr Gedanken übers sterben machen! Die Menschen wird es wie den Dinosauriern gehen!
    22 6 Melden
  • Bobby_B 09.11.2018 12:22
    Highlight Highlight Weniger Probleme bei der AHV Finanzierung. 🤷
    7 2 Melden
  • lacroix 09.11.2018 12:09
    Highlight Highlight Zu dem Argument "irgendwann sterben wir eh alle": Für mich persönlich macht es einen grossen Unterschied ob ich vor meinem Tod schon 20 Jahre an einer Krankheit leide und OP's sowie Krankenhausaufenthalte hinter mich bringen muss (denke auch an KK Prämien) oder ob mein Herz irgendwann nicht mehr ganz mitmache.
    Punkto "akribisch darauf achten was man isst bzw. nicht das Leben geniessen" : Viel Spass bei hohen Blutzuckerwerten, Bluthochdruck und Übergewicht, ab dann muss man akribisch alles beachten und messen...
    Gesunder Lebensstil bedeutet nicht, alles zu berechnen und festzuhalten!
    5 7 Melden
  • lucandrea 09.11.2018 11:42
    Highlight Highlight Hoher Blutdruck, Rauchen, hohe Blutzuckerwerte, Übergewicht

    alle faktoren scheinen damit zu tun haben was man in seinen körper steckt. stichwort gesunde ernährung.
    scheint also als könnte man das beeinflussen. das rauchen ja sowieso.
    12 3 Melden
  • ThomasHiller 09.11.2018 11:40
    Highlight Highlight Irgendwann bekommen wir alle - natürlich nur in unserem eigensten Sinne und dem der Gesellschaft - einen höchstpersönlich auf die eigenen (reinen Gesundheits-)Bedürfnisse abgestimmten Ernährungsbrei, den wir zu - ebenfalls nach individuellen gesundheitlich abgestimmten - bestimmten Zeiten zu uns nehmen müssen.

    Alkohol, Eiscreme, Kaffee gibt's dann nicht mehr, Rauchen ohnehin nicht.

    Die meisten Sportarten - vor allem Fußball, Squash, Klettern, Fallschrimspringen - werden verboten -> zu gefährlich!

    Das Wort "Mensch" wird dann durch "Drohne" ersetzt, und die hat nur noch zu funktionieren.
    8 8 Melden
  • Langobarde 09.11.2018 11:07
    Highlight Highlight Meine ganze Familie leidet unter Bluthochdruck, darunter hats Dicke, Dünne, Vegis, Fleischesser, Sportler. vermeidbar??? (Blödes Wort im Titel)
    18 6 Melden
    • lacroix 09.11.2018 12:05
      Highlight Highlight bis zu einem gewissen Grad müsste wohl stehen. Denn es kann auch erblich bedingt sein.
      13 0 Melden
  • Faktensindböse 09.11.2018 10:19
    Highlight Highlight Äh ja an irgendetwas muss man schliesslich sterben?
    9 5 Melden
  • dmark 09.11.2018 10:13
    Highlight Highlight Hoher Blutdruck, Rauchen, hohe Blutzuckerwerte, Übergewicht...?

    Sehen wir es doch mal so - Hätten unsere Eltern verhütet, dann würde sich diese ganze Problematik erst gar nicht stellen und man wäre schon viel früher gestorben.

    So, who cares?
    19 4 Melden
  • DomKi 09.11.2018 10:02
    Highlight Highlight Eigentlich Paranoid: zum einen reden wir von Überbevölkerung, zum andern wollen wir "natürliche" Todesfälle verdmeiden...
    20 2 Melden
  • Barracuda 09.11.2018 09:01
    Highlight Highlight Man kann das Leben auch damit verschwenden, indem man nur mit "länger leben" beschäftigt ist: Verzicht auf Genuss, sich einschränken, den Körper protokollieren mit lächerlichen Apps und Tracker, etc.
    19 4 Melden
    • HLeon 09.11.2018 12:39
      Highlight Highlight Genuss definiert jeder Mensch anders. Bewusst leben kann sehr genussvoll und befriedigend sein.
      5 1 Melden
  • Raphael Stein 09.11.2018 08:32
    Highlight Highlight Hauptursache ist die Geburt. Das war schon immer so.
    69 1 Melden
  • Ms. Song 09.11.2018 08:32
    Highlight Highlight Das Sterben ist nicht vermeidbar. Die Menschen hier jammern auf sehr hohem Niveau. In einer Gselleschaft, in der es kaum mehr Kindersterblichkeit gibt und die Menschen idR das Pensionsalter erreichen. Noch zur Mitte des letzten Jahrhunderts war dies nicht so selbstverständlich, wie heute. 4 Geschwister meiner Urgrossmutter starben an Unterernährung und Krankheiten. Das war damals noch normal (in der Schweiz).
    49 1 Melden
  • Curly Turkey 09.11.2018 07:56
    Highlight Highlight Derzeit leben 7,63 Milliarden Menschen auf der Erde. 2050 werden es voraussichtlich 9,7 Milliarden sein. Überspitzt betrachtet: Vielleicht ist es ganz gut, wenn ab und zu einer von uns wegen eines «vermeidbaren Faktors» (merkwürdiger Begriff, aber von Watson im Titel gebraucht) stirbt.
    49 3 Melden
  • Moelal 09.11.2018 07:39
    Highlight Highlight Was einige Kommentierer vergessen ist, dass diese vermeidbaren Faktoren für ein verfrühtes Versterben auch Faktoren sind, die unsere Gesundheitskosten massiv in die Höhe treiben. Insofern ist es nicht einfach nur „ist ja mein Problem..“, „...möchte eh nicht sooooo alt werden...“ sondern auch ein Problem für uns alle.
    25 37 Melden
    • Ms. Song 09.11.2018 10:17
      Highlight Highlight Das stimmt. Der menschliche Organismus wird jedoch immer der Alterung und Krankheit unterworfen sein. Je älter der Organismus wird, desto anfälliger für Krankheiten wird er. Gesundheitskosten wird es immer geben. Früher litten die Menschen unter anderen Krankheiten und in Zukunft wird sich das wieder verändern. Der Mensch strebt nach der Auslöschung von Krankheiten, aber das wird niemals eintreten. Die Natur funktioniert ganz einfach nicht so.
      11 1 Melden
    • Klaus0770 09.11.2018 12:32
      Highlight Highlight @Moelal
      Menschen die früh versterben kosten weit weniger als all die alten Menschen die in Altenheimen oder Demenzkliniken leben!
      11 2 Melden
    • karl_e 09.11.2018 12:39
      Highlight Highlight @Moelal: Meinst Du, die Kosten von Alzheimer oder eines anderen Dahinsiechens im Pflegeheim seien geringer als diejenigen eines zügigen Herzinfarkts oder eines Lungenkrebses? LOL. Den Kosten des "verfrühten" Sterbens musst du den Gewinn für AHV und PK gegenüber stellen, auch wenn das ziemlich zynisch tönen mag.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 09.11.2018 07:31
    Highlight Highlight Naja, wieder mal so eine Marketing-Strategie der Pharma-Riesen.

    Es braucht eine gute medizinische Versorgung damit die gestiegene Lebenserwartung gleich hoch bleibt oder zunimmt (Gruss an die KK-Prämie).

    Es braucht grosse Anstrengung damit medizinische unterversorgte Länder besser versorgt werden können.

    Damit sind wohl die sauteuren Ärzte gemeint, die mit Kistenweise teuren Medikamenten eingeflogen werden.

    Ich habe nichts gegen Fortschritt und schon gar nichts dahegen wenn benachteiligten Ländern geholfen wird. ABER macht doch einfach die Medikamente günstiger???
    22 8 Melden
  • wolge 09.11.2018 07:29
    Highlight Highlight Was wäre das Ergebnis wenn diese Faktoren vermieden würden? Eine noch grössere Überbevölkerung...
    21 2 Melden
  • Skeptischer Optimist 09.11.2018 07:18
    Highlight Highlight Vermeidbar? Da steigt mir gleich der Blutdruck.

    Die Zivilisationskrankheiten sind alles Resultate der Mechanismen unserer bewusst gewählten Konsumgesellschaft und nicht individueller Mängel.
    181 17 Melden
    • Slavoj Žižek 09.11.2018 07:55
      Highlight Highlight Bewusst gewählt? Gibts denn Alternativen?
      9 11 Melden
    • Skeptischer Optimist 09.11.2018 10:28
      Highlight Highlight Tritt hier Angela Merkel unter dem Pseudonym Slavoj Žižek auf?
      8 3 Melden
  • luckyrene 09.11.2018 07:08
    Highlight Highlight Da es die Pest und ähnliches nicht mehr gibt bin ich Raucher geworden und übernehme dadurch Verantwortung für meine gesunden Mitmenschen. so könne diese alt werden und mein einbezahltes Geld verbrauchen. ob gesund leben oder nicht ist doch ,,einfach,, eine Entscheidung. Ich möchte eh nicht sooo alt werden.
    76 18 Melden
    • Eric Lang 09.11.2018 07:53
      Highlight Highlight Tja, hat mein Vater als starker Raucher auch immer gesagt.
      Als dann Lungenkrebs diagnostiziert wurde, wollte er plötzlich doch weiter leben.
      Das Ende war ziemlich übel.
      44 5 Melden
    • Triumvir 09.11.2018 07:58
      Highlight Highlight Danke nett von dir 👍
      8 0 Melden
    • Lami23 09.11.2018 22:21
      Highlight Highlight Alt kannst du trotzdem werden. Hast einfach Atemnot nach drei Schritten und wirst jeden Winter wieder mol mit Lungenentzündung eine runde im Spital drehen.
      2 0 Melden
  • Dä_Dröggo 09.11.2018 06:56
    Highlight Highlight Bin gerade in Deutschland zu Besuch und muss sagen;

    Wenn ich mich mit 70 Jahren so behandeln lassen müsste wie die Alten dort, würde ich lieber früher sterben.

    Faktor egal.
    63 4 Melden
    • Herbsli69 09.11.2018 07:40
      Highlight Highlight Details bitte
      4 0 Melden
    • Flötist 09.11.2018 07:46
      Highlight Highlight Hast du ein Beispiel?
      7 0 Melden
    • ThomasHiller 09.11.2018 10:15
      Highlight Highlight Meinst du die Alten, die nur noch zusammensitzen und sich gegenseitig ihre Krankheiten aufzählen und bei jedem Zipperlein zum Arzt rennen?

      Besser ist da der Hausarzt meiner Mutter: "Sie sind über 65. Wenn morgens nicht irgendetwas weh tut, dann sind sie tot."
      9 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 09.11.2018 06:53
    Highlight Highlight Wirklich alarmiert müssten die Forscher sein, wenn die Menschen nicht mehr sterben würden. Nur wer nicht lebt, kann auch nicht sterben.
    53 3 Melden
  • Siciliano 09.11.2018 05:58
    Highlight Highlight Meine Güte, an irgend etwas muss der Mensch ja irgendwann mal schlussendlich sterben. Ich habe lieber mein Leben gelebt, wie als 100-jähriger voll dement in einem Altersheim zu sterben. Horror!
    244 33 Melden
    • HLeon 09.11.2018 11:22
      Highlight Highlight Das heisst im Umkehrschluss, dass Menschen, die nicht rauchen, sich bewusst ernähren und selten bis nie Alkohol trinken, ihr Leben nicht gelebt haben?
      4 4 Melden
    • Toni.Stark 09.11.2018 11:22
      Highlight Highlight Es hindert Sie niemand daran.
      4 1 Melden
    • don duende 09.11.2018 13:44
      Highlight Highlight demenz ist leider ein faktor der auch bei ungesunder wie auch gesunder lebensführung auftreten kann.
      3 0 Melden
  • YvesM 09.11.2018 05:35
    Highlight Highlight Auf der Liste fehlt noch Selfies.
    278 17 Melden
    • don duende 09.11.2018 05:42
      Highlight Highlight oder youtube-challenges...
      34 3 Melden
    • saukaibli 09.11.2018 07:24
      Highlight Highlight Das gehötr dann zur Kategorie "Natürliche Selektion". Auf Darwinawards.com gibt's dafür sicher bald eine eigene Rubrik.
      12 0 Melden
    • G. 09.11.2018 15:43
      Highlight Highlight SMS schreiben während des Autofahrens ^^
      3 0 Melden

Du denkst, ein Hirnschlag trifft nur alte Menschen? Du denkst falsch

Lara Widmer erlitt als 17-Jährige einen Hirnschlag. Mit monatelangen Therapien und einem starken Willen kämpfte sich die junge Frau zurück ins Leben.

Sie lag am Boden des Badezimmers, reagierte auf nichts mehr und weinte. Eigentlich wollte die damals 17-jährige Lara Widmer aus Kriegstetten vor rund zwei Jahren mit ihrer Freundin auf der Aare Boot fahren.

Als Lara nicht auftauchte, machte sich ihr Bruder Xeno auf die Suche. Nachdem er sie im Bad gefunden hatte, benachrichtigte er sofort die Eltern. Zwei Stunden später überführte man Lara ins Stroke Center des Inselspitals Bern. Diagnose: Hirnschlag.

Den Vorfall hatte niemand erwartet. Zum …

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