Wissen
TV

Kandidat blamiert sich bei «Wer wird Millionär?» bis auf die Knochen

Wo liegt der Äquator? WWM-Kandidat blamiert sich bei Geografie-Frage bis auf die Knochen

29.03.2022, 12:0229.03.2022, 13:02

Es war eine schwierige Runde für Günther Jauch. Fast alle seine Kandidatinnen und Kandidaten bei «Wer wird Millionär?» haben bereits früh zu kämpfen und verpulvern ihre Joker für vermeintlich einfache Fragen. So auch Winfried Strehle, genannt «Khit», aus München.

Hier lächelt der Kandidat bei "Wer wird Millionär?" noch.
Hier kann Winfried Strehle, genannt «Khit», noch lachen.Bild: RTL

Der 35-jährige Kundendienstmitarbeiter stolpert bereits fast bei der Fussball-Frage für 500 Euro. «Fussball ist nicht meins», sagt er. Der Kandidat ist irritiert, weil es den einfachen Doppelpass und lange Bälle doch tatsächlich gibt. Zum Glück hat er sogar zwei Fussballjoker auf der Telefonliste. «Das nervt mich jetzt ein bisschen», meint er und ruft dann trotzdem an. «Khit» kriegt zwar die richtige Antwort, doch ein guter Start sieht anders aus.

Noch schlimmer wird es dann bei der Frage für 16'000 Euro. Es geht darum, auf welchem Kontinent der Äquator die meisten Länder durchquert. «Da habe ich natürlich null Ahnung», sagt Strehle. Sport und Geografie seien seine Schwächen. Doch zuerst darfst du dich selbst an der Frageleiter probieren:

15 Fragen
Cover Image
Wer wird Millionär
Wie weit hättest du es gebracht?
Winfried Strehle nimmt mit viel Glück 16'000 Euro nach Hause. Und du?

Bei der Geografie-Frage zum Äquator nimmt der Kandidat den 50/50-Joker, es bleiben die Antwortmöglichkeiten Afrika und Europa. Was einem nun wie Schuppen von den Augen fallen sollte, führt bei Strehle nur zu noch mehr Verwirrung. Also will Jauch helfen und sie ziehen den Äquator durch ihren Körper. Gesucht sind Länder auf Höhe des Bauchnabels – Welcher Kontinent liegt da?

Wer wird Millionär? Kandidat blamiert sich.
So sah das ganze aus.Bild: RTL

«Könnte schon auch Europa sein», meint der Kandidat und löst damit wohl bei manchem Zuschauer ein Stöhnen aus. Seine Erklärung ist noch besser: «Europa ist ja wohltemperiert.» Und in Europa seien ja sowohl die Tage wie auch die Nächte länger. Jauch kann nur die Stirn runzeln. Und zwar so fest, dass der Kandidat von seinem Gedankenzug abspringt und doch noch die richtige Antwort «Afrika» wählt.

Günther Jauch runzelt bei "Wer wird Millionär?" die Stirn.
Dieses Stirnrunzeln verrät dem Kandidaten die richtige Antwort.Bild: RTL

So steht Khit ohne Joker vor der 16'000-Euro-Frage. Hier kann er drei der vier Antworten mehr oder weniger ausschliessen und zockt auf die richtige Antwort. Nun kann er ohne Konsequenzen zocken, denn er hat die Sicherheitsvariante gewählt und fällt maximal auf 16'000 Euro zurück.

Bei der Frage zur Vererbung von Blutgruppen steht er jedoch erneut auf dem Schlauch und wählt die falsche Antwort. Somit geht der Kundendienstmitarbeiter mit 16'000 Euro nach Hause. Er möchte damit seinen Film-Podcast finanzieren. (leo)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Hier doch noch ein paar Gewinner: Und zwar die der Oscars 2022
1 / 25
Die Oscars 2022 – die Gewinnerinnen und Gewinner
«Coda» war dreimal nominiert und hat dreimal gewonnen. Und der wichtigste Oscar ist auch dabei, nämlich jener für den besten Film.
quelle: keystone / chris pizzello
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wetten, du kannst ihn verstehen, obwohl du die Sprache nie vorher gehört hast
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Archäologen finden in Basel einzigartige mittelalterliche Heizung
Archäologen haben in Basel bei Umbauarbeiten eine fast vollständig erhaltene Warmluftheizung aus dem Mittelalter entdeckt. Der Fund auf dem Areal des ehemaligen Klosters Gnadental gilt als schweizweit einzigartig.
Die Heizungsanlage kam im Innenhof der früheren Gewerbeschule am Petersgraben 52 zum Vorschein, wie die Archäologische Bodenforschung des Präsidialdepartements am Mittwoch mitteilte. Sie befand sich unter den Mauern und Mörtelböden des ehemaligen mittelalterlichen Frauenklosters Gnadental und beheizte vermutlich den Speiseraum der Gemeinschaft.
Zur Story