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Diese Zahnärztin hätte bei «Wer wird Millionär?» mehr gewinnen müssen

Diese Zahnärztin hätte bei «Wer wird Millionär?» eigentlich 125'000 Euro gewinnen müssen

22.02.2022, 10:4524.02.2022, 08:04

Es war wieder Montag und dann läuft auf RTL traditionell die Sendung mit Günther Jauch als Quizmaster. Diese Woche durfte Anna Kunde auf den heissen Stuhl. Die Zahnärztin befindet sich gerade im Elternschaftsurlaub und nutzt die Zeit, um ihr finanzielles Polster etwas aufzubessern.

Dabei vergisst sie als beflissene Zahnmedizinerin nicht, darauf aufmerksam zu machen, dass wir alle jeden Tag Zahnseide benutzen sollten. Und wer es noch nicht weiss: Kinderzahnpasta sollte nur von Kindern verwendet werden, weil sie für Erwachsene zu wenig Fluor enthält. Noch nicht genug gelernt? Dann probier dich mal an ihrer Frageleiter:

12 Fragen
Cover Image
Wie weit hättest du es bei «Wer wird Millionär?» geschafft?
Anna Kunde nimmt 64'000 Euro nach Hause. Und du?

Kunde braucht erst bei 8000 Euro erstmals einen Joker. Dabei hätte sie die Antwort gewusst. Günther Jauch tadelt sie dafür auch gleich: «In diesem Falle macht ein 50/50-Joker einfach keinen Sinn.» Die weiteren Joker spart sie sich aber jeweils für die richtigen Fragen auf.

Wer wird Millionär? auf RTL: Anna Kunde nimmt gegenüber von Günther Jauch Platz und schafft es ausgerechnet mit der Märchenfrage auf 64'000 Euro Gewinn.
Hier ist Anna Kunde noch guter Dinge.Bild: rtl

Das Publikum hilft ihr beim Weltrekord von Cristiano Ronaldo weiter und der liebenswürdige St-Pauli-Fan, den sie als «coolen Dude» bezeichnet, kann ihr bei der Märchenfrage weiterhelfen. Nun steht die Kandidatin mit dem Telefonjoker bewaffnet vor dieser Frage:

125'000 Euro: Wer oder was stand Pate für das E in den von Leuchtmitteln bekannte Abkürzungen wie E14 oder E27?
An dieser Umfrage haben insgesamt 16892 Personen teilgenommen

Ihre erste Reaktion: «Wir wissen ja, dass Edison mit Elektrizität zu tun hatte.» Sie könnte sich gut vorstellen, dass das die richtige Antwort ist. «Ich habe aber keinen blassen Schimmer», gesteht die Zahnärztin ein. Auch was ihre Telefon-Joker angeht, ist sie eher pessimistisch. Sie ruft aber dennoch ihren Mann an. «Damit wir jemanden zur Verantwortung ziehen können», witzelt Jauch.

Auch ihr Mann hat keine Ahnung, wofür dieses verflixte «E» denn steht. Deshalb fragt sie kurzerhand noch nach dem Wohlbefinden ihres Kindes und legt dann auf. Damit geht Kunde mit 64'000 Euro nach Hause. Dabei wäre ihr erster Verdacht absolut richtig gewesen, das «E» steht für «Edison».

Das Geld verwendet die Familie entweder für einen Roadtrip durch die USA oder für einen Schauspielkurs. Oder für beides. (leo)

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«Junges Blut, spar dein Gut» – so wurde den Schweizern das Sparen beigebracht
«Junges Blut, spar dein Gut, Armut im Alter wehe tut». Was als relativ unsanfte Verhaltensempfehlung daherkommt, war ein Spruch auf einer Karte, die Schulkinder 1946 zum Sparen motivieren sollte. Aber auch die Erwachsenen wurden in der Schweiz mit verschiedenen Mitteln zur Bildung von Rücklagen angehalten.
Bis weit ins 20. Jahrhundert musste man sich für Notlagen weitgehend selbst wappnen. Substantielle, externe Hilfe gab es kaum. Deshalb schien es ratsam, insbesondere die weniger begüterte Bevölkerung zum Sparen zu animieren. Gemeinnützige Institutionen gründeten ab 1800 kleine, regionale Sparkassen, um «bei der ärmern Klasse den Sinn für Arbeitsamkeit und Sparsamkeit zu wecken, und ihr das Mittel an die Hand zu geben, den sauer verdienten Sparpfennig mit Sicherheit aufzubewahren und zinstragend zu machen», wie es 1840 in den Statuten der Ersparniskasse des Kantons Zug heisst.
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