Wissen
Videos

Was dieser Roboter mit einer Seegurke gemeinsam hat

Video: watson/Fabian Welsch

Was dieser Roboter mit einer Seegurke gemeinsam hat

30.01.2023, 20:1630.01.2023, 20:16

Einem Forschungsteam aus Hong Kong, China, ist es gelungen, einen Roboter zu entwickeln, der seine Form nach Belieben verändern kann. Der Roboter kann aus einer Art Gefängnis ausbrechen, Hindernisse überwinden und sogar – sofern er für den medizinischen Gebrauch zugelassen wird – Objekte aus dem menschlichen Körper entfernen:

Video: watson/Fabian Welsch

Der Schmelzpunkt machts möglich

Der Roboter besteht aus dem Metall Gallium, einem ungiftigen Stoff mit einem Schmelzpunkt von etwa 30 Grad Celsius. Alleine die menschliche Körpertemperatur bringt es beim Halten der Hand bereits zum Schmelzen.

Damit der Roboter im flüssigen Zustand manipuliert werden kann, versetzten die Forscher und Forscherinnen das Gallium mit magnetischen Partikeln, sodass eine Veränderung in einem Magnetfeld ebenfalls eine Veränderung der Form des Roboters herbeiführt.

Inspiration fand das Team in der Natur. Ähnlich wie der Roboter können beispielsweise Seegurken steuern, wie steif sie sind, um somit ihr eigenes Verletzungspotential zu verringern und ebenfalls können Oktopusse die Steifigkeit ihrer Fangarme beeinflussen, damit sie Objekte bewegen und sich tarnen können. (fwe)

Weitere Videos:

Diese Yacht soll übers Wasser fliegen – rate mal, wie viel sie kostet

Video: watson/Aya Baalbaki

Diese DJane zeigt dir, wie man eine Konfetti-Kanone NICHT verwenden sollte

Video: watson/lucas zollinger

Notstand in Auckland – schwere Überschwemmungen in Neuseelands grösster Stadt

Video: watson/lucas zollinger
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10
«Es ist mit längeren und stärker schwankenden Pollensaisons zu rechnen»
Hatschi, und das schon seit Monaten: Die Pollensaison zieht sich immer länger hin – und könnte durch den Klimawandel künftig noch unberechenbarer werden.
Frau Hartmann, viele Menschen berichten aktuell von besonders starken Pollenallergien. Ist dieses Jahr tatsächlich ein intensives Pollenjahr?
Ja, die aktuelle Pollensaison wird aufgrund von Rückmeldungen an der aha!infoline von vielen Betroffenen als stark wahrgenommen. Das ist plausibel: Die Saison startete früh, erste Haselpollen wurden in der Schweiz bereits im Dezember registriert. Mildes, trockenes Wetter begünstigte später den Pollenflug, kühlere Phasen bremsten ihn zeitweise.
Zur Story