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Ist Gott die Liebe oder kämpft er nur gegen Allah?

2016 war ein schlechter Jahrgang, weil narzisstische Machthaber Gott die Position streitig machten.

31.12.16, 11:07 31.12.16, 15:17

Das Jahr 2016 war ein mieser Jahrgang. Ich will all die Kriege und Katastrophen nicht aufzählen, wir haben sie noch bestens in (schlechter) Erinnerung.

Bombenangriff auf Aleppo – Menschen auf der Flucht. Bild: Keystone

Es scheint fast so, als hätte sich der christliche Gott an den Menschen gerächt. Grund genug hätte er gehabt. Die rasche Säkularisierung in der westlichen Welt kratzt arg an seinem Nimbus.

Die Glocken der Kirchtürme, die hoch in den Himmel ragen, läuten zwar unvermindert laut, um die Menschen in den Gottesdienst zu rufen, doch sie verhallen zunehmend ungenutzt. Die übernächtigten Partygänger ärgern sich höchstens darüber, dass sie das laute Gebimmel aus dem Schlaf reist.

Tobt da allenfalls ein Streit unter Göttern? Oder ist es die Rache Allahs für die Kreuzzüge vor vielen hundert Jahren?

Ungemach erfährt der christliche Gott auch durch Allah, dessen Gläubige den Christen die irdischen Territorien streitig machen, sie verfolgen und nicht selten umbringen – im Namen ihres Gottes. Tobt allenfalls ein Streit unter Göttern? Oder ist es die Rache Allahs für die Kreuzzüge vor vielen hundert Jahren? Schliesslich hat Gott ein anderes Zeitverständnis als wir Menschen, wie uns die Bibel lehrt.

Dieser angeblich allmächtige Gott schaut auch tatenlos zu, wie Aleppo dem Erdboden gleichgemacht wird und Zivilisten umgebracht werden – nicht selten im Namen Allahs. Er lässt auch zu, dass rechtsradikale und populistische Parteien und Strömungen die politischen und kulturellen Errungenschaften der Neuzeit zerstören.

Krankhafter Machtdrang von Trump, Putin, Erdogan und Co.

Es scheint ihm auch egal zu sein, dass Egomanen und Narzissten wie Trump, Putin, Assad, Erdogan, Orban, Duterte und Co. in ihrem krankhaften Machtdrang seine Position streitig machen, weil sie sich in ihren Allmachtsphantasien als gottähnlich verstehen. Und sich leider auch so gebärden. So bestimmen immer mehr Psychopathen den Lauf der Welt – und nicht Gott.

Christen erklären diese Dekadenzerscheinungen mit dem Argument, Gott habe uns Menschen einen freien Willen gegeben. Das ist zynisch. Der freie Wille ist weitgehend den skrupellosen Machthabern vorbehalten.

Hungernde Kinder haben nur die Wahl, rasch oder langsam zu sterben.

Denn: Wo liegt der freie Wille der Bevölkerung von Aleppo und in anderen Kriegs- und Krisengebieten? Wo liegt der freie Wille von Kindern, die in Dürregebieten verhungern? Sie haben einzig die Wahl, nichts zu essen und rasch zu sterben. Oder die kümmerlichen Reste zu essen und langsam zu sterben.

Da ist weit und breit kein Gott. Und schon gar kein freier Wille.

Selbst wenn er uns damit ausgestattet hätte, müsste er sich die Frage gefallen lassen, weshalb er es getan hat. Er hätte doch voraussehen müssen, dass es damit ganz schief herauskommt mit uns, seinen Kindern.

Vielleicht müsste man Gott wieder einmal an seine eigenen Worte erinnern: «Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.» (1. Johannes 4,16).

Da von seiner Liebe in weiten Teilen der Welt wenig zu spüren ist, muss er sich nicht wundern, dass immer mehr Zweifel darüber aufkommen, ob es ihn denn überhaupt gibt. Oder ob er so beschaffen ist, wie ihn die Bibel darstellt.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
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254 Kommentare anzeigen
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  • Share 20.01.2017 20:09
    Highlight Ach, Herr Stamm, wie recht sie hatten. Das war ja eine Katastrophe.
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  • deleted_853913322 07.01.2017 20:15
    Highlight Alienus, Pasionaria, wenn das die aus Afrika und Kleinasien, und Asien eure gegenseitigen kulinarischen Plädoyer anhören, dann würden die echt neidisch werden, und sich fragen: "Ach hätten wir auch ein klein bisschen davon!" Wegen dem Wert von Rohstoffen, wie Kobalt, Chrom, Nickel, Titan, Kupfer, Platin, und Öl werden Territorial-kämpfe geführt, wo Kinder zu Weisen werden, weil die Eltern nicht das hergeben konnten, was gewünscht war. Der Lohn der Arbeiter in den Mienenwerken, ist der einer Schokoläden auf einer Tassenunterlage im Kaffeerestaurant als Tagesration.
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    • Alienus 08.01.2017 17:00
      Highlight Rony

      2. Versuch!

      Irgendwie kann sich eine sinninhaltliche Verbindung des altnordischen Pfannkuchens, vulgo „eggjakaka“ zu Ihrer Aufreihung von recht kruden und skurrilen Gedankensprüngen nicht so recht einstellen, obwohl bei der Verarbeitung der Metalle und Rohstoffe teils auch Pfannen und Tiegel eingesetzt werden.

      Erbitte zumindest um eine Eselsbrücke, damit ich vorm Abgang diese Kurve noch hinbekomme.
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    • deleted_853913322 08.01.2017 20:47
      Highlight Bei diesem Inhalt gibt es sicher bestimmt kein Stromnetz-Überbelastung die gefährlich werden könnte, aber man muss ja wissen welcher passender Transformator zum Gerät gehört, absonst funktioniert das Gerät nicht. Leider gibts in Syrien keine Teflonpfannen Spülbecken Wasserhähnen Kupferkabel für Strom+Telefon, ohne das niemand kochen kann. Die IS Anschläge in Europa beweisen doch, wie es dort mit Anschlägen vor sich geht,+wie Häuser zerstört werden, wo Kinder ihre Eltern verlieren+zu Vollweisen werden, wo von einem Augenblick zum andern den Ehepartner nicht mehr gibt.Finden sie das lustig!?
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    • Pasionaria 08.01.2017 21:35
      Highlight Alienus
      Cc Rony

      Null Ahnung, auch ich, was Rony meint.
      Aber troesten wir uns damit, dass sein (kommun.) Herz wahrscheinlich Gruende hat, die kein Verstand verstehen kann! Dies ist bei Ideologien ueblicherweise der Fall.
      Er hat es immerhin geschafft, unseren Frieden, Freude > Eierkuchen durcheinander zu quirlen.
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    • Alienus 09.01.2017 11:41
      Highlight Rony

      Was hat unser hermeneutisch-etymologischer Eierkuchen-Disput mit den von Ihnen beschriebenen Problemen der 3. Welt zu tun?

      Ihr beschriebener Zustand ist der, den der Karlchen Marx vor ca. 150 Jahren in Europa so treffend beschrieben hat.

      Da spielen unsere Eierkuchen keine Rolle! Oder doch???

      Nun, da sei die Frage erlaubt, warum Sie die hier genutzten Techniken einsetzen, welche aus Erdöl, Mineralien, Erzen und anderen Grundstoffen der beschriebenen Weltregionen stammen.

      Bei Ihrem nächsten Eintrag erwarte ich, dass Sie Beiträge mit einer ökologischen Brieftaube mir zustellen lassen!
      2 7 Melden
    • Pasionaria 09.01.2017 19:26
      Highlight Alienus - darán habe ich nicht einmal gedacht.
      Perfekt auf den P...... > Eierkuchen gebracht.
      Oder wie waer's mit einer oekologischen Drohne?

      Etwas muss man Rony trotzdem zugute halten -
      ausserhalb (!) seines Beitrages gibt es...... keinen Widerspruch.
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    • deleted_853913322 09.01.2017 21:24
      Highlight Philosophen vergessen oft, das essen wichtig ist, und nicht träumen von gebratene Tauben, die vom Himmel in den Mund fliegen. Hier im Westen sehen wir alles als so selbstverständlich an, doch wenn Russland plötzlich die hälfte aller Ölquellen besitzt, was dann, ... dann kann es uns sehr teuer werden. Wenn es uns gut gehen soll, dann müssen auch die Voraussetzungen stimmen, und das besteht aus dem nötigen Infrastruktur die durch Menschen und mit Menschen geschaffen werden. Um dort wieder ein stabileren Ort zu schaffen, braucht es dort ausgebildete Fachleute, mit nötigen Fachkenntnissen.
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    • deleted_853913322 10.01.2017 00:27
      Highlight Das mag sehr zu sehr menschenfreundlich sein und ideologisch wirken, aber das ist es nicht, denn auch wir sollten zu uns menschenfreundlich sein, und das geht nur, wenn wir unsere Ressourcen für auszubildenden Menschen durch unseren Fachleuten benutzen, um dann durchs schaffen ihren Infrastruktur in ihrer Heimat wieder zurückkehren können, insofern man es zulässt.
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    • Share 10.01.2017 20:31
      Highlight @the mighty triple
      Ich bin echt froh, wenn Fasnacht ist. Damit ihr euch wieder einmal an den Kupferkessel erinnert, der wahlweise aus heissem Rapsöl die dünnsten Eierfladen oder eine köstliche Mehlsuppe hergibt.
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    • Share 10.01.2017 20:36
      Highlight Ja, und da fällt mir gerade noch ein, dass wir denFasnachtkuechli Chnöiplätz sagen.
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  • Alienus 06.01.2017 18:17
    Highlight Pasionaria 0/00

    Es ist recht schwer, des Pudels, äh, Eierkuchens Kern zu finden.

    Bei wiki, dem Hausfrauenalmanach, endet es bei ca. 1959 (siehe dort). Aber der Sinninhalt scheint doch einiges älter zu sein. Denn bei D.W.Soltau (1745-1827) ist geschrieben:

    „wer allzu schnell steigt ueber sich,
    der felt gewiss bald unter sich,
    gleichwie ein eierkuchen.“

    Soll wohl meinen, dass man den gebotenem Zustand nicht immer sicher sein sollte. Es könnte sonst wie beim Eierkuchen sein, zunächst hoch gestiegen wie ein Soufflé und dann zusammensacken zum Krepp.

    Trau keinem, nicht mal nen Eierkuchen.
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    • Pasionaria 07.01.2017 07:03
      Highlight Vielen Dank, mein zuverlaessiges, wandelndes, blogisches, aliensisches Etymologie-Lexika!
      Deine Erklaerungen haben eine gewisse Logik:
      Friede, Freude und.... nicht zu sehr abheben.

      Leider hast Du mir mit Deinen Beispielen die Lust nach einem, wie man in der CH sagt > Prussien (Schweineohr hin oder her) geweckt. Und dies ist schwerlich mir abzugewoehnen.
      Sagt man wohl in den verschiedenen Sprachen:
      Engl.: peace, joy, eggcake
      Franz.: paix, joie, crepe/omelette
      Esp.: paz, alegría, tortita/tortilla
      Danke.
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    • deleted_853913322 07.01.2017 21:14
      Highlight In Restaurant Affenkasten in Aarau, hatte ich schon bessere Menü- Vorschläge gehört, die noch phantasiereicher waren, und sicher nächsten Morgen nichts mehr wusste, ausser es wird aufgeschrieben, und lasst es gut sein, Stammtischlektüre hat einen anderen Inhalt, aber es ist nicht langweilig.
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  • Alienus 06.01.2017 18:14
    Highlight 00/00

    Es scheint gewesen zu sein, dass man auch aufgeschlagenes Eiweiß untergemischt hat und so einen biskuitartigen „Kuchen“ bekommen wollte. Beim falschen Agieren (kalte Luft uam.) kommt automatisch der Zusammenbruch.

    Es wurde hierbei die restliche Wärme der Ofenplatte / Pfanne dafür verwendet. Schnell, einfach und preiswert.

    Vergleichbar der Historie der „Schweineohren / Prussien, Dessertpreussen“ als Produkt einer erfolgreichen thermischen und organischen Resteverwertung in den milit. mobilen Feldküchen.

    War in altnordischer Sprache (800-1300) als „eggjakaka“ bereits ein Begriff!
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  • Gummibär 04.01.2017 13:44
    Highlight Man darf ruhig alles glauben, was je über Gott geschrieben und gesagt wurde, vor allem seine Allmacht.
    Hat er, ohne es uns mitzuteilen, in seiner Allmacht beschlossen seine Existenz zu beenden ? Kein Mensch kann ihm seinen Willen aufzwingen zu bestehen wenn er nicht will. Hat er die Menschheit teilweise mit gesundem Urteilsvermögen, gutem Willen, Eigenverantwortung und Altruismus ausgerüstet bevor er sich aus der Gleichung eliminiert hat, können wir nur hoffen und glauben, dass wir als Empfänger dieser Gaben als Individuen etwas zum Wohl des Ganzen beitragen und mit jammern aufhören.
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  • GeorgOrwell 1984 04.01.2017 10:42
    Highlight Ich denke unsere gierige, materialbessessene und kapitalistische Gesellschaft kennt nur einen Gott und das ist Geld... Die "Schuld" "nur" auf die Extremisten wie Trump, Kim jong, Erdogan oder Putin zu schieben hilft zwar unser Gewissen zu beruhigen, ist jedoch meines Erachtens nicht zielführend... Jeder muss bei sich selber anfangen... Wenn wir das Beispiel mit den verhungernden Kinder nehmen: damit es einen Gleichgewicht gibt, müssen die, die mehr besitzen es den geben, die nichts bzw. weniger besitzen... wir hingegen, nehmen denen die wenig haben, auch das weg... traurig oder?
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    • Spooky 04.01.2017 22:02
      Highlight "...wir hingegen, nehmen denen die wenig haben, auch das weg..."

      Was redest du von "wir"? Ich nehme niemandem Geld weg.
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    • deleted_853913322 05.01.2017 07:13
      Highlight Man nenne Palmöl Plantagen, Kaffee Plantagen, Baumwolle Plantagen. Das alles sind Güter, bei denen die Arbeiter nur so viel Lohn erhalten, dass es für eine Mahlzeit nicht genügt. Die Rohstoffe aus den Entwicklungsländer, wie Gummibaum, werden in den westlichen Länder für Spielzeugen, Natel, Computer, und vieles mehr, als Zulage gebraucht, und um für unseren Luxus zu arbeiten, haben die Arbeiter in Drittweltländer keinen Lohn!
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    • Spooky 05.01.2017 19:54
      Highlight @Rony
      "...und um für unseren Luxus zu arbeiten..."

      Unseren Luxus? Also bei mir: von Luxus keine Spur. Alles prekär. So wie bei einer Million Schweizern.
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    • deleted_853913322 05.01.2017 22:58
      Highlight In Zimbabwe werden für europäische Unternehmer wirtschaftlich- ertragreiches Land, von den Besitzern der Bauernbetrieben enteignet. Für Bananen, Orangen, Kiwi und andern exotischen Früchten die wir essen, wird den Bewohnern durch die Enteignung die Existenzgrundlagen für ihr Leben genommen wird, da weder für Ackerbau noch Viehwirtschaft, keine Landflächen mehr zur Verfügung stehen.
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    • Spooky 06.01.2017 00:10
      Highlight @Rony
      Ich habe in der Schweiz auf dem Bau gekrampft und lebe heute mit dem Existenzminimum in der Schweiz. Du kannst nicht kommen und sagen, dass ich mit dieser Schweinerei in Zimbabwe irgendetwas zu tun habe.

      Wenn schon, dann fahre den Ausbeutern in Zimbabwe an den Karren, die ihre eigenen Leute bis aufs Blut ausbeuten.
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    • deleted_853913322 06.01.2017 01:04
      Highlight In Südafrika werden unteranderem im Bergbau, werden Rohmaterialien wie Chrom, Nickel, Titan, Kupfer, und Platin abgebaut. Firmen aus Europäische Länder, unteranderem auch aus der Schweiz, treiben da ihrem Reichtum ein, u. das nicht als Käufer, sondern als Unternehmern für den Export. Blutdiamanten aus Südafrika, werden für den Bergbau, ohne sichere Arbeitsbedingungen, Menschen zu lebensgefährlichen Arbeiten gezwungen. Unteranderem Gold und Silber. Der Lebensstandard entsprechend in der Schweiz, ist weniger als 15000 Fr. Jahreseinkommen, die Armutsgrenze. Das heisst: keine Steuern zahlen.
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  • Gummibär 03.01.2017 21:41
    Highlight Ich masse mir nicht an dem lieben Gott Charaktereigenschaften zuzuschreiben oder abzusprechen. Ebensowenig weiss ich ob er seinen ursprünglichen Plan , wie überliefert, gelegentlich anpasst. Es scheint, dass ihm die Dinosaurier nicht gefallen haben und er sie deshalb abgeschafft hat. Vielleicht stinken ihm die Gläubigen, die dauernd behaupten, sie wüssten über ihn und seinen Willen Bescheid, auch bald und er schafft sie ebenfalls ab. Wer weiss ob die übriggebliebenen Atheisten nicht eine bessere Weltordnung zustandebringen ?
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  • deleted_853913322 03.01.2017 09:33
    Highlight Christl. u. Islam Gottesstaat scheinen Blütezeit zu haben. Wenn unter christl. Gruppierungen gestalkt wird, nach dann prost, denn Glücklich ist das Volk, .. gratuliere Kleiner Schurke, denn keine Armeen dieser Welt kann Frieden bringen, auch nicht mit Oerlikon-Bührle Aktien.
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    • deleted_853913322 03.01.2017 12:47
      Highlight Freisein um jeden Preis, mit Parolen die sich in der Grammatik verrät. Mag die Schreibweise von Oxymora noch von Feindbild geprägt sein, sein Text ist nicht die eines früheren Beitrags.
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    • deleted_853913322 03.01.2017 14:34
      Highlight Die religiöse Umgangssprache, die Oxymora zu kennen scheint, hat ganz andere Bezeichnungen,- Namen,- und Begriffe, die mehr ein Gefasel ist, als mit dem eines Glaubens. Unter: "Die heilige Mafia," am 17.12.2016 12.00, und dem Beitrag aus: "Der Kampf des IZRS," 3.12.2016 20.09 haben einen ganz anderen Styl und im Schreiben, das mich zu Denken gibt.
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    • deleted_853913322 03.01.2017 17:16
      Highlight Bibeltexte mehrfach aufzustellen, ist die Sache eines fundamentalistischen Glaubens, die für Tumult im Begriff des> Zweischneidigen Schwert< ihre Überzeugung repräsentieren. Eigentlich sollte Oxymora nicht gegen sich schreiben, was aber oft tut, da kann ich mir nicht verwehren zu schreiben, dass er nicht der ist, als den er sich ausgibt.
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    • Rabbi Jussuf 03.01.2017 18:23
      Highlight Rony
      Bitte sei so lieb und trage deine Privatquerelen woanders aus, ja?

      Dann vielleicht noch verständlich geschrieben...
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    • deleted_853913322 03.01.2017 19:24
      Highlight Aus dem Bild, zum Thema: "Der Missbrauchte Glauben," das rechtfertigt das Schreiben schon, auch wenn es ausführlich wurde. Man darf sich äussern über den Inhalt anderer, besonders wenn der Text anderer anstössig ist.
      20 4 Melden
    • deleted_853913322 04.01.2017 13:47
      Highlight Oxymora, ich habe dich sämtliche Artikel aus dem Sektenblog nach ihren Beiträgen nachgeforscht, und erkenne das ihnen 4 religiöse Gruppierungen das Leben zerstört haben. Wenn ich das Puzzle zusammenlege wird mich bewusst, dass man sich gestalkt und ausgenommen hat. Was ihnen da eingeprägt wurde, sollten sie sich aussortieren, und das Gute von ihnen selbst beibehalten. Ihr Feindbild gegen alles was Kirche und Religion ist, scheint mir aus einem zerworfenes Puzzle zu sein, das an ihnen angerichtet wurde.
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    • Oxymora 04.01.2017 16:55
      Highlight Argumente überzeugen von der Wahrheit oder Falschheit von Behauptungen; egal aus welcher Ecke sie kommen.

      Ich bin so frei, hier Argumente einzuwerfen wie es mir gefällt.

      Die Argumente kann man abnicken oder überprüfen; das ist jedem freigestellt.

      Wenn Sie einen Text anstössig finden; können Sie dies mitteilen. In dem Sie z.B. schreiben:

      Der Text von XY ist wegen dem Gebrauch der Worte XY anstössig. Weil die Worte XY, ......

      Dann kann man darüber debattieren.

      Und recht herzlichen Dank für die Ferndiagnose zu meiner Psychohygiene.
      0 15 Melden
    • deleted_853913322 04.01.2017 18:00
      Highlight Oxymora, sie haben über Freikirchen geschrieben, in denen sie waren, und sich nicht bestätigt sahen. Verschiedentlich haben sie betont, dass Kirchen gleich welche, Abwechslungsweise gegeneinander ausgespielt haben. Einmal schimpften sie gegen die Reformierten, dann alsbald über die Katholiken, dann wahren sie einmal evangelisch und wieder katholisch. Was soll ich das?
      15 3 Melden
    • Don Sziggy 04.01.2017 19:24
      Highlight Also wenn ich so lese, was unser Freund Rony so schreibt, dann kriege ich Zweifel - an Ihm.
      3 5 Melden
    • Oxymora 04.01.2017 22:30
      Highlight Rony ich helfe Ihnen beim Gedanken ordnen.

      1.Ich habe nirgends geschrieben in welchen Freikirchen ich war

      2.Wenn sie auf watson besser fichieren würden, hätten Sie mit bekommen, dass ich fiskalisch 20.455% kath und 79.545% ref. bin

      3.Thema Feindbilder wie entstehen sie?

      Für die protestantische Seite ein (Bild unten inkl. Info zur Trägerschaft)

      Für die kath. z.B. auf watson nach Hounder suchen


      4.Ist es eine Zumutung, dass Religionen selbst bei ganz persönlichen Angelegenheiten von nicht Mitgliedern probieren ihre Ansprüche durch zu drücken.

      Siehe Sterbehilfe hier im Blog

      Ende der 600
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  • kleiner_Schurke 03.01.2017 01:43
    Highlight Und zum Schluss noch:
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    600
  • kleiner_Schurke 03.01.2017 01:39
    Highlight Man darf sie nicht aus den Augen lassen....
    21 3 Melden
    • deleted_853913322 03.01.2017 09:57
      Highlight Ehrlich ja, ob Talar oder Messgewand, so ist's: Wenn der böse Nachbar es nicht will, kann der bravste Bürger nicht in frieden leben.
      22 3 Melden
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  • adritschka 03.01.2017 01:35
    Highlight um auch noch was dazu gesagt zu haben zu der ganzen gottes-thematik
    19 1 Melden
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  • kleiner_Schurke 03.01.2017 01:18
    Highlight Religiöse Toleranz....
    24 2 Melden
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  • kleiner_Schurke 03.01.2017 01:18
    Highlight Das bringt es doch auf den Punkt
    24 2 Melden
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  • Oxymora 02.01.2017 23:56
    Highlight “ Der freie Wille ist weitgehend den skrupellosen Machthabern vorbehalten.“

    Keine Regel ohne Ausnahme.
    Ist der Machthaber Protestant so ist er der Prädestination (Vorherbestimmung) unterworfen.
    Er verdankt seine Position der Vorhersehung und der protestantische Gott übernimmt die Verantwortung für seine Schandtaten. Allerdings werden Protestanten vorwiegend mit unfreiem Willen geschöpft.

    Wär er beim katholisch Gott gewesen, dann hätt’s den freien Willen gegeben.
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    • deleted_853913322 03.01.2017 11:28
      Highlight Freisein umso mehr Verantwortung, aber um welchen Preis!? Natürlich tragen auch geistliche Führer ihre Verantwortung, doch wie man sich entscheidet, ist jedem vorenthalten, da kann der Pastor nichts dafür!
      21 4 Melden
    • deleted_853913322 06.01.2017 03:10
      Highlight Da scheint eine Bilderbuch Bibel seinen Platz einzunehmen, der Meinung mittelalterlichen geistlichen Säbelrasselns, seinen Soll einzubringen, die für künftige Mitgliederbeiträge eingefordert wird.
      8 0 Melden
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  • Share 02.01.2017 10:26
    Highlight Herr Stamm

    Ich hatte meinen Post schon am Abend von Sylvester fertig und so sehr ich Gott liebe, ja, Sie auch ein bisschen, mein Bauchgefühl rebellierte. Und, nein, das lag nicht an der Party, sondern am Umstand, dass dieser hier von Ihnen produzierte Fehlschluss die Entgleisungen erst produziert. Keiner dieser ach so mächtigen Marionetten beruft sich auf Gott. Das machen nur die Blindgänger. Warum tun Sie das?
    6 17 Melden
    • Share 02.01.2017 15:38
      Highlight Der letzte der das getan hatte, war Tschortsch Dubeliu. Das verhalf dem Yes We Can auf den Thron. Das erstarken einer globalen muslimischen Ideologie war aber schon gesprossen. Vielleicht könnte man das am Jahr des Luther endlich mal abarbeiten. Oder war das schon beim Henker und dem Richter gemacht worden? Wo sind die Professoren, wenn man sie braucht? Ausserdem, wenn es dann etwas zu kritisieren ist, wäre das die Inauguration, aber auch da wird nur der Trampel auf Gott schwören dürfen. So wahr mir Gott helfe, nun ja, so oder ähnlich.
      1 13 Melden
    • Share 02.01.2017 21:48
      Highlight Lieber Blizzard, zur Richtigstellung, ich habe das schwören auf die Bibel nicht erfunden. Also, beklag dich bei anderer Adresse.
      3 4 Melden
    • deleted_853913322 02.01.2017 22:05
      Highlight Ruhm und Ehre haben negative Folgen von überheblichen arroganten berauschenden Verblendung, die das wirkliche Reelle nicht mehr richtig wahrnehmen können. In solchen Rausch-Zustand werden Helden zu Herrschern, und Tyrannen, die Gesetzesordnungen brechen und reformieren, auf Kosten der allgemeinen Ordnungen für Recht und Sicherheit, zu Gunsten für Macht und Grössenwahn. Glauben und Macht hatten schon immer das gleiche Standbein, nämlich Geltungssucht und Gier nach Reichtum. Wo kann gerechtes Leben geschaffen werden, wenn Politik und Wissen das Monopol des Stärkeren bestimmen.
      17 2 Melden
    • Share 03.01.2017 17:44
      Highlight Kommt mir bekannt vor. Hast du das selbst geschrieben?
      1 6 Melden
    • deleted_853913322 03.01.2017 22:55
      Highlight Für einen Bücherfreak zu sein, fehlt mir das Geld. Meinungen lassen sich nicht kopieren, auch wenn das Verständnis fehlt, wie es geschrieben ist, und noch etwas hinein zu fügen wagt, und anders sich hinaus wünscht!
      13 1 Melden
    • Share 04.01.2017 14:58
      Highlight Also du meinst das so, wie es da steht und das ist deine eigene Kreation und nicht das wilde Aneinanderreihen von Philosophenzitaten. Ich hatte auf Freud, Nietzsche etc. getippt. Nun, sollte einer von uns beiden jemals gewählt werden, wäre die Freakshow doch ganz real. Wäre nun das Schwören auf die Verfassung das letzte Quäntchen zum Diktatorentum? Irrtümlicherweise, wie oben an Herrn Stamm gerichtet, würde die Logik von (Kinder) LOBEN und (Politiker) GELOBEN naheliegen. Wo passt jetzt das wirklich Reelle hin? Zur UN, die am gerechten Leben schaffen, schon länger.
      1 5 Melden
    • deleted_853913322 06.01.2017 03:23
      Highlight Eigentlich ist's so, zuerst die Erfahrung, dann die Kommunikation, und dann die richtige Entscheidung, bringt den richtigen Erfolg.
      9 0 Melden
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  • Raphfa 02.01.2017 01:15
    Highlight Gute Fragen von Hugo Stamm, aber seinen Aussagen zu den Psychopathen in der Politik möchte ich etwas entgegensetzen.

    Politiker sind immer mit der Macht verbunden, darum auch gerne narzistisch. Wenn wir ehrlich sind, neigen wir aber alle zum Egozentrismus. So schreibe ich jetzt tatsächlich etwas hier, mit dem eitlen Gedanken, dass ich damit etwas bewirken könnte.

    Massgeblich verantwortlich an den Massakern sind nicht die genannten Politiker, die Strippenzieher sitzen anderswo. Der westliche "Terror gegen Terror" in Afghanistan, Pakistan und Irak soll gegen 4 Mio Tote verursacht haben.


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  • Raphfa 02.01.2017 00:50
    Highlight Religiöse und Säkuläre werden die Beweggründe der anderen Gruppe nie verstehen können. Die Gläubigen können nicht begreifen, dass man Ihren "wahren" Gott nicht "spürt" oder für Andersgläubige ein anderer Weltenherrscher an dessen Stelle tritt.
    Ungläubigen fehlt dafür oft das Verständnis dafür, was Menschen zur Mystik zieht. Oder den Einblick in innere Abläufe, die dazu führen, dass man nicht von einer Weltanschauung lassen kann, die einem meist als Kind eingetrichtert wurde.

    So wäre es wichtig einen gemeinsamen Nenner zu finden: Einer ethischen Grundsatzerklärung, der alle zustimmen können?
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    • Maracuja 02.01.2017 17:58
      Highlight Raphfa: Einer ethischen Grundsatzerklärung, der alle zustimmen können?

      Die Bedingung, dass alle zustimmen können, dürfte kaum erfüllbar sein, denn leider gibt es auf diesem Planeten auch kompromislose Fanatiker. Für alle anderen existiert diese Grundsatzerklärung bereits: http://www.ohchr.org/EN/UDHR/Pages/Language.aspx?LangID=ger
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    • Raphfa 02.01.2017 19:33
      Highlight @Maracuja: Die Erklärung der Menschenrechte finde ich grundsätzlich gut. Die Ziele werden leider bei weitem nicht erreicht, weil der Nationalstaat und seine Organe als Handlanger der Mächtigen handeln. Nichtdestotrotz unterstütze ich diese Regeln und vor allem die Idee des evolutionären Humanismus.

      Das ganze ist aber zu lang für die "Fanatiker": Darum schlage ich folgendes ethische Ideal vor:

      Tu niemandem etwas an, was SIE, ER, ES nicht mag. Schade keinem Lebewesen oder der Natur.
      Lerne zu verzeihen, damit auch dir verziehen wird.

      Ich bitte um Verbesserungen, aber kurz soll es bleiben.
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  • lalala123 01.01.2017 12:38
    Highlight Gott hat einen Tag festgelegt, wo er sich zeigen wird. Und jeder wird erkennen müssen, dass es ihn gibt. Er wird dieses Elend beseitigen, dies hat er versprochen.

    Dass er all dies zulässt hat einen Grund. Wir Menschen wussten es immer besser, führ(t)en Kriege gegen uns selbst und möchten Macht und Geld. Wer leitet diese Gesellschaft? Es gibt auch eine Gegenpartei Gottes, die nicht mehr viel Zeit hat bis sein Urteil ausgesprochen wird.

    Wer sich mit Gottes Wort befasst hat, weiss wie er wirklich ist und dass er uns Menschen nicht leiden lassen will. Es ergibt alles einen Sinn.
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    • Don Sziggy 01.01.2017 13:13
      Highlight Schon wieder so einer……wenn das nicht weh tut.

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    • Pasionaria 01.01.2017 22:19
      Highlight Es ist allzu muehsam, wie meinem Vorblogger, auf alle Ihre Psalmen einzugehen, wir kennen diese indoktrinierte, abgeklatscht-sinnlose Leier unterdessen zur Genuege.
      Trotzdem eine Frage:
      Wie erklaeren Sie einem hungernden, leidenden Kind oder auch Erwachsenen "....... dass er uns Menschen nicht leiden lassen will."
      UAwg
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    • blaubar 01.01.2017 22:26
      Highlight Ja. Der Tag wurde aber sehr, sehr oft verschoben. Ähnlich dem Berliner Flughafen, dessen Fertigstellung ebenso ungewiss ist. Inzwischen darf man ein wenig Glauben.
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    • Anam.Cara 02.01.2017 00:45
      Highlight @Pasionaria: Ich versuche mal eine Antwort:
      "Du hungerst, weil zu viele Menschen gierig sind. Würden die Menschen genügend Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft ausleben, müsstest Du nicht hungern."
      Das System "Menschheit aus Sicht eines Gottes" dürfte etwas komplexer sein, als wir uns das gemeinhin vorstellen.
      Dazu fällt mir eine Stelle aus dem 2. Korintherbrief ein (im Zusammenhang mit einer "Spendenaktion"): "Gebt was ihr geben könnt. Jeder nachdem was er hat".
      Würde das gelebt, gäbe es weniger Armut und Leiden. Wir sind die Werkzeuge für den Aufbau einer besseren Welt.
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    • Pasionaria 02.01.2017 06:50
      Highlight An.Cara
      Mutig, muss man Dir zugestehen, eine Antwort dazu zu wagen.
      Theoretisch hast Du eigentlich recht, aber ob sie fuer einen Hungrigen, Leidenden angebracht ist, wuerde ich ueberzeugt verneinen.
      Es beginnt schon damit, dass der Hungernde, Leidende und eine satte A.C. schlecht miteinander sprechen koennen.

      "Wir sind die Werkzeuge für den Aufbau einer besseren Welt." - auch das ist theoretisch i.O.
      Wieso aber benutzt dieser 'Gott' die Glaeubigen nicht als dieses von Dir beschriebene Werkzeug sondern als Marionetten und bringt nicht Humanitaet fuer ALLE zustande?
      Wagst nochmals eine AW?

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    • Lügensperber 02.01.2017 09:35
      Highlight @Pasionaria Überlegen sie doch mal bis ins Detail was Sie unter Gott verstehen.
      Der Gott, der von den Menschen benutzt wird um Macht zu erlangen ist nicht der Gott, sondern das Werkzeug der Mächtigen.
      Gott mischt sich nicht ein, das hat er dem Menschen versprochen und daher gibt es keine Erklärung an das hungernde Kind.
      Sagen sie dem Kind ganz einfach, dass die Mitmenschen sein Elend verursachen.
      Sagen sie dem Kind, dass es Milliarden Menschen gibt, die wirklich nichts tun können, denn eine kleine Schicht spielt mit der Welt.
      Trotzdem gebe viele Un-mächtige etwas ab.
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    • deleted_853913322 02.01.2017 10:26
      Highlight Wären aller Menschen wie Gandhi, Schweitzer, dann wäre die Menschheit wohl etwas besser. Es braucht doch ein grosses Charisma um sich einmal wieder in einer Welt des Friedens zu bewegen. Ohne dies wird es nie ein friedfertiges Miteinander geben. Man solch sich nicht auf einem Gott verlassen, der ohne unser Zutun uns den Frieden bringen soll, sondern die Bereitschaft etwas anzustellen was den Frieden bringt, ohne Angst, wie der neben mir denken wird. Gandhi und auch andere, haben sich nicht auf die herkömmliche theologische Herrschaft verlassen, sondern haben es abgelehnt um neues zu schaffen.
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    • Anam.Cara 02.01.2017 14:35
      Highlight Ja, Pasionaria, ich versuche noch eine Antwort. Vorausgesetzt, dass man an die Existenz dieses christlichen Gottes glaubt, hat er das Neue Testament inspiriert. Dort findet sich eine Handlungsanweisung für die "Werkzeuge". Gerade die Konzepte Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Grosszügigkeit würden noch viel mehr Leid lindern können. Wenn ich versuche Gutes zu tun, dann fühle ich mich nicht als Marionette und ich tu das auch nicht für ein Ticket in den Himmel. Aber ich tue es, weil ich durch dieses Gedankengut geprägt wurde und weil ich es für richtig halte. Das kann man sicher auch ohne Bibel.
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    • deleted_853913322 02.01.2017 19:39
      Highlight Die Is meint auch mit ihrem Hlg. Schwert, oder für Christen mit dem zweischneidige Schwert die Welt zu verändern, und eine neue Ära unbekannten Ausmasses und Weltordnung zu schaffen, ist nicht menschlicher Natur, sondern von Gier und Macht. Manche tun es sich jetzt schon wie die IS, aber genau so schlimm mit Stalkern. Wie lange es noch braucht bis wir bei uns CS (christlichen Staat) ist eine Frage der Zeit. Jedenfalls die Ziele wurden schon gesetzt. Der sich berufen sieht an einer Organisation, >Ärzte ohne Grenzen< zum Lebensinhalt zu machen, ohne Ruhm und Ehre, der hat das richtige gewählt.
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    • Pasionaria 02.01.2017 19:45
      Highlight Anam.Cara
      Kann ich als Agnostikerin durchaus nachvollziehen. Behalten Sie Ihr Gedankengut bei, so wie Sie es schildern, geht auch fuer mich voellig in Ordnung.
      Passen Sie dabei nur auf, dass Sie das 'Werkzeug' handhaben und nicht umgekehrt.
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    • lalala123 03.01.2017 00:41
      Highlight Man sollte sich fragen, wer für diesen Elend auf dieser Welt verantwortlich ist. Ist es Gott oder die Menschen? Wir Menschen hätten genügend Geld, um die Armen zu ernähren, tun wir aber nicht. Wer führt Kriege? Gott oder wir Menschen? Wir sind das Problem. Wie haben uns unabhängig gemacht und denken alles besser zu wissen. Auch in diesem Punkt kommt wieder einer und kritisiert, wenn sich aber jeder für den nächsten interessieren würde, hätten wir das Paradies auf Erden, so wie vor 2000 Jahren gepredigt. Ich als nicht praktizierende Christin weiss, dass sich was ändern muss.So gehts nicht mehr
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    • Pasionaria 03.01.2017 05:54
      Highlight
      Anam.Cara
      Kann ich als Agnostikerin durchaus nachvollziehen. Behalten Sie Ihr Gedankengut bei, so wie Sie es schildern, geht auch fuer mich voellig in Ordnung.
      Passen Sie dabei nur auf, dass Sie das 'Werkzeug' handhaben und nicht umgekehrt, das Werkzeug > Sie.
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  • Franz0506 01.01.2017 10:57
    Highlight Es gibt nur einen Gott.
    Wie heisst es im 10. Gebote: Du sollst dir von Gott kein Bildnis machen.
    Aber das wird seit jeher missachtet und so basteln sich die Menschen ihren eigenen Gott, die einen rachsüchtigen Gott, einen kitschigen Gott, einen IS-Gott und daraus leiten sie dann Ihre üblen Taten ab.

    Trotzdem wünsche ich allen ein schönes neues Jahr und dass in diesem alle Atheisten den Weg zu ihrem wahren Schöpfer und Vater finden - und so nicht mehr in die Hand beissen, die sie füttert.
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    • Don Sziggy 01.01.2017 12:09
      Highlight Du bist wohl auf einem Ponyhof in Wolkenkuckucksheim zu Hause. Wünsch es Dir weiter, träum weiter, aber es nützt nichts. Da ist nichts, auch Dein Leben ist Zufall und nicht gewollt. Da ist kein Gott der Dich beobachtet und leitet und ev. später mit der Hölle bestraft. Ein Grund mehr, das Leben in vollen Zügen zu geniessen und nicht so viel Zeit mit diesem Gugus zu vergeuden. Das einzige das es zu beachten gilt ist: behandle die Menschen so, wie Du gerne behandelt werden möchtest, ausser -Du bist ein kranker Perverser.
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    • Lügensperber 02.01.2017 09:39
      Highlight @Don Sziggy Das einzige das es zu beachten gibt......

      Sie sagen es. Warum handeln sie nicht danach?
      Warum zeigen sie nicht mehr Respekt vor der Meinung anderer.

      Möchten sie, dass man ihren Kommentar einem kranken Perversen zuordnet??
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    • deleted_853913322 02.01.2017 10:43
      Highlight Das ist alles so theoretisch was 0506 schreibt. Einfach viele Vorschriften und wettern wie die Welt aussieht und wie es sein sollte, und wer die Schuld trägt, aber selbst die Hand anlegen will keiner, denn auf Selbstgenüge getan bleibt ihr sitzen.
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  • Bob Alexander 01.01.2017 09:16
    Highlight Wir Menschen führen Krieg gegen „Gott“. Es ist ein Krieg gegen uns selbst und unser Dasein. Der Krieg um totale Kontrolle + Macht ist so alt wie die Menschheit. Glauben Sie ruhig das die Welt vor Trump Putin Assad etc. eine andere war. Ich frage mich wo all die Humanisten waren bevor es zu all den Massenauswanderungen kam und den "Populisten" im Menschen weckte?! Mächtige Leute brauchten schon immer naive Leute die sie in ihrem Streben nach Macht + Kontrolle unterstützen. Befassen Sie sich mit dem Thema Zionismus, denn Sie zielen hier nur auf die Marionetten, nicht die wahren Psychopathen!
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    • Rabbi Jussuf 01.01.2017 10:23
      Highlight Was soll das??
      Wer macht eigentlich diese HIGHLIGHTs?
      Vielleicht sollte man denjenigen einmal anraten, richtig zu lesen und zu verstehen, WAS sie da genau "highlighten" !!!
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    • Maracuja 01.01.2017 10:57
      Highlight Schliesse mich der Kritik von Rabbi Jussuf an, es würde bereits genügen, den letzten Satz genau zu lesen, um zu verstehen in welcher Tradition er steht. http://Hl
      11 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.01.2017 11:26
      Highlight Ist ja beileibe nicht das erste Mal, dass solche Beiträge geHIGHLIGHTet werden...
      An die Verantwortlichen: Bitte mehr Sorgfalt damit!

      Ich würde es gerne sehen, wenn sich jemand von den Verantwortlichen dazu äussern würde.
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    • Daniel Huber 01.01.2017 11:33
      Highlight @Maracuja und Rabbi Jussuf: Ihr habt recht. Der letzte Satz wurde beim Freischalten vermutlich übersehen. Der Kommentar ist jetzt nicht mehr gehighlighted.
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    • Anam.Cara 01.01.2017 11:57
      Highlight In einem Punkt gebe ich Bob Alexander recht: der Machthunger ist so alt wie die Menschheit. Und Machtstreben von Einzelnen wird auch immer von einer mehr oder weniger grossen Gruppe von Menschen begleitet, die nicht hinterfragen und alles glauben, was ein Machtmensch ihnen sagt.
      Das ist aber keine Folge von Religionen, wie Herr Stamm durchblicken lässt. Der Zusammenhang besteht eher darin, dass sich unkritisch gelebte und einseitig ausgelegte Religionen prima eigenen, um Fanatismus zu schüren und damit Macht aufzubauen.
      8 4 Melden
    • Alienus 01.01.2017 13:57
      Highlight
      Fehlt noch, der Herr Alexander schreibt, man solle zwecks Erleuchtung und Erbauung die „Protokolle der Weisen von Zion“ lesen.
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    • Bob Alexander 02.01.2017 09:24
      Highlight @All Kriegt Euch wieder ein und seht einfach zu dass Ihr nicht so werdet wie die. Durchatmen und nochmal überlegen was ich denn so schlimmes gesagt habe. Es gibt religiöse Zionisten und nicht religiöse. Die Religiösen glauben von Gott ein Mandat bekommen zu haben. Sie legen ihre Religion so aus, wie es ihnen passt. Genauso wie der IS. Wir haben es auf beiden Seiten mit Fanatiker zu tun. Zionistische Einflüsse + Netzwerke sind eine Tatsache! Die religiösen sind Christen wie Juden die in ihrem Tora und Bibelwahnsinn im Grossraum Israel auf ihren Messias warten. Öl, Habgier ist nur das eine.
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    • Bob Alexander 02.01.2017 09:27
      Highlight @Jussuf Was genau stört dich am letzten Satz? Zionismus? Alan Posener (bekennender, nicht religiöser Zionist) sagt „Zionisten sind keine Freunde der Selbstbestimmung der Völker. Kulturell sind sie Kosmopoliten. Anhänger des Kapitalismus und des Freihandel.“ In seinem Buch „Imperium der Zukunft“ 2009 verbreitetet er seine Thesen „Europa wird das neue Imperium, aber seine Bürger wissen es noch nicht. Ob Europa will oder nicht - aus schierem Eigeninteresse wird es in der Welt von morgen imperial agieren müssen.“ Das römische Reich + British Empire waren für ihn gelungene Imperien. Hört, hört!
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    • Maracuja 02.01.2017 17:43
      Highlight @Bob Alexander

      Stellen Sie sich nicht dumm! An ihrem letzten Satz stört, die Art und Weise wie sie Zionisten dämonisieren, gemäss Ihrer Aussage "die wahren Psychopathen", die an den Fäden der sogenannten Marionetten ziehen. Eine der typischen Verschwörungstheorien wie sie Antisemiten gerne verbreiten. Alienus verweist klar auf den Ursprung dieser Hetze.
      5 0 Melden
    • Maracuja 02.01.2017 17:48
      Highlight @Bob Alexander: Alan Posener sagt „Zionisten sind keine Freunde der Selbstbestimmung der Völker. Kulturell sind sie Kosmopoliten. Anhänger des Kapitalismus und des Freihandel.“

      Wo schreibt Alan Posener denn das? Sucht man nach Quellen, findet man eine ganz andere Aussage:
      "Kulturell bin ich Kosmopolit, als Anhänger des Kapitalismus bin ich für den freien Austausch von Waren und Menschen, für Freihandel und Freizügigkeit, gegen Grenzen und Zölle. ... Wie kann ich mit dieser Einstellung Zionist sein?
      http://starke-meinungen.de/blog/2012/02/21/warum-ich-zionist-bin/
      5 0 Melden
    • Maracuja 02.01.2017 17:52
      Highlight @Bob Alexander: Hört, hört!

      Auf was sollen wir den hören? Etwa auf Ihre reichlich primitive Art ein Zitat von Posener zu verfälschen, um daraus absurde Schlüsse zu ziehen?
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    • Rabbi Jussuf 02.01.2017 18:29
      Highlight Eigentlich war der Fall auch ohne den letzten Satz schon klar.
      4 2 Melden
    • Pasionaria 02.01.2017 19:48
      Highlight Da hat Sie aber Maracuja auf dem falschen (rechten) Fuss erwischt!
      3 1 Melden
    • Alienus 02.01.2017 20:34
      Highlight Nun Herr Alexander, beantworten Sie doch folgende Fragen, denn diese Ungewissheit löst bei mir als einen Teil der Blinden doch tiefste Unsicherheit aus:

      Versteckt sich hinter „all den Massenauswanderungen“ etwa die Meinung betreffend einer „Umvolkung“?

      Wer sind die „wahren Psychopathen“?

      „Kriegt“ .. sind Sie deutscher/austriakischer Patriot?

      Verstecken Sie sich mit Ihrer Kritik der Zionisten hinter den Christen, dieser Sekte der Juden?

      Die Frage geht weiter, denn wenn "Öl, Habgier .. nur das eine“, was ist denn nun das andere?

      Was „hört, hört“ nur Ihr Ohr?

      Erbitte Erleuchtung!
      6 1 Melden
    • Bob Alexander 04.01.2017 10:06
      Highlight @Maracuja Ja wir lesen, interpretieren anders, ziehen andere Schlüsse. Wenn Sie Singular und Mehrzahl eine primitive Verfälschung bezeichnen, ja dann. Ich teile hier nur meine Sicht. Mir geht es nicht ums „recht haben wollen“. Im Moment wo man Verstrickungen in Krieg, Macht + Geld auseinander nimmt und auf Verantwortliche stösst hat man meistens ein Problem. Zionismus kann man keinem Land zuordnen, nur Individuen+Interessengruppen. Wer Macht über das Geld hat (das sind wenige) oder viel davon hat ist immer dazu verleitet seine Macht zu missbrauchen. Wer nur auf Putin&Co. schaut greift zu kurz!
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    • Bob Alexander 04.01.2017 10:12
      Highlight @All Ich lasse mich gerne des besseren belehren. Stamm zählt hier ein paar Staatsmänner auf und bezeichnet sie abrundend als Psychopathen. Damit seid ihr einverstanden. Ich nenne sie Marionetten weil ihre Macht von Anhänger, Unterstützer und Geld abhängig ist. Auch in der oberen Hälfte gibt es Leader und Follower. Ich bezeichne die Macht hinter den Staatsmänner als die „wahren“ Psychopathen weil es Leute sind, die sehr genau wissen was sie tun. Im Sinne der Ethik + Menschenrechte erinnere ich einfach daran dass hinter den Wurzeln unseres Geldsystem weder Trump, Putin, Assad noch Erdogan steht.
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    • Bob Alexander 04.01.2017 10:33
      Highlight @Alienus Das andere ist religiöser Fanatismus. Damit das klar ist: Es gibt keine jüdische Weltverschwörung. Ich seh schon in welche Ecke ihr mich drücken wollt. Zionismus kann man positiv oder negativ werten. Ich werte ihn als eher negativ + rücksichtslos. Ihr als etwas positives. Ist doch alles gut. In dieser Frage gehen wir auseinander. Wenn Iran, Palästina oder orthodoxe Juden von Zionisten oder einem zionistischen Regime sprechen (zu denen ich mich auch zähle, denn ich mag den Vorzeige Zionist Netanyahu nicht), dann ist es nicht das gleiche wie wenn ihr von Zionismus sprecht. Fine with me!
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    • Maracuja 04.01.2017 22:18
      Highlight @Bob A: Wenn Sie Singular und Mehrzahl eine primitive Verfälschung bezeichnen

      Teil 1: Jetzt machen Sie auch noch einen auf Opfer, dem man wegen einer simplen Verwechslung einen Strick dreht. Es geht aber um eine falsche logische Schlussfolgerung:

      A.P. sagt
      1. Kulturell bin ich Kosmopolit, als Anhänger des Kapitalismus bin ich für den freien Austausch von Waren und Menschen, für Freihandel und Freizügigkeit, gegen Grenzen und Zölle
      2. ich bin Zionist (sinngemäss)

      Wer aus Aussage 1 und 2 folgert, dass alle Zionisten Kosmopoliten, Anhänger des Kap. usw. sind, ist entweder dumm oder böswillig.
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    • Maracuja 04.01.2017 22:25
      Highlight @Bob A

      Zum Vergleich:

      Person X sagt
      1. ich bin für die EU, gegen Nationalstaaten, gegen Rechtspopulisten
      2. ich bin Schweizer

      Würden Sie daraus tatsächlich schlussfolgern, dass alle Schweizer für die EU, gegen Nationalstaaten und gegen Rechtspopulisten sind

      A.P. hat im übrigen die Aussage, er sei Zionist folgendermassen formuliert: "Wie kann ich mit dieser Einstellung Zionist sein", was deutlich zum Ausdruck bringt, dass seine Einstellungen (Kosmopolit usw.) eigentlich schlecht zu einem Zionisten passen. Ihre Behauptung A.P. Einstellung sei diejenige aller Zionisten ist schlicht blöd.
      2 1 Melden
    • Maracuja 04.01.2017 22:35
      Highlight @Bob A: Damit das klar ist: Es gibt keine jüdische Weltverschwörung. Ich seh schon in welche Ecke ihr mich drücken wollt.

      Bei Ihnen ist es einfach eine zionistische Weltverschwörung, damit begeben Sie sich ganz von alleine in die Ecke der Anhänger der „Protokolle der Weisen von Zion“.

      Bob A: Zionismus kann man positiv oder negativ werten. Ich werte ihn als eher negativ + rücksichtslos. Ihr als etwas positives.

      Ich bewertete den Zionismus in meinen Antworten bisher überhaupt nicht, ich bewertete nur ihre falschen Aussagen über den Zionismus.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 05.01.2017 01:33
      Highlight Maracuja
      Was fuer Muehe Du Dir wieder einmal gibst, mit jemandem der wahrscheinlich Zionismus mit Zynismus verwechselt. Wobei mir letzterer lieber waere.
      Ziemlich wirr seine Ausfuehrungen.
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    • Maracuja 05.01.2017 20:55
      Highlight @Pasionaria

      Bin im Moment abends nach der Lohnarbeit an den PC "gefesselt" und korrigiere div. Arbeiten von Verwandten. Zum Glück bin ich nicht so talentiert wie Alienus und muss mich deshalb nur um die Rechtschreibung kümmern. Da bereitet es wenig Mühe, mal eine Pause einzulegen und aufzuzeigen, wie manche versuchen, alten Dreck in neuer Verpackung an den Mann zu bringen.
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    • Bob Alexander 06.01.2017 09:49
      Highlight @Maracuja Falsche Aussagen über Zionismus? Entweder haben Sie meine Beiträge nicht sorgfältig gelesen, sie nicht verstanden oder das Thema ist für Sie neu. Kosmopolitismus ist Weltbürgertum. Zionismus ist kein Staat wie die Schweiz, sondern eine Bewegung! Für die einen ist Zionismus das errichten einen jüdischen Staates, für die anderen ist es das Weltbürgertum (inkl. Einrichten einer Weltregierung oder glauben Sie eine Welt ohne Grenzen und Zölle braucht keine Struktur und Kontrollorgane?).
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    • Bob Alexander 06.01.2017 09:55
      Highlight @Pasionaria Sie reden gerade von sich selbst oder?! Zynismus zeichnet sich durch herabsetzenden, verletzenden Spott aus. Anti Position aus Prinzip. Haben Sie denn auch eine Meinung oder Beitrag zum Thema? Aber ja stimmt, soviel Aufruhr (und Interesse) wegen einem vereinzelten, wirren Spinner der das Reizwort Zionismus aussprach. Sie wissen dass das Wort Zynismus in der Umgangssprache negativ belegt ist?! Die beiden Begriffe passen gut zueinander @Maracuja Apropos: Sehen Sie soweit gehen wir auseinander: Für mich ist die EU alter Dreck in neuer Verpackung!
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    • Rabbi Jussuf 06.01.2017 13:04
      Highlight Bob der Verschwörungstheoretiker hat gesprochen. Howgh!
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    • Maracuja 06.01.2017 14:33
      Highlight @Bob Alexander: Für die einen ist Zionismus das errichten einen jüdischen Staates, für die anderen ist es das Weltbürgertum (inkl. Einrichten einer Weltregierung

      Für die Anhänger von faschistoiden Verschwörungstheorien geht es dabei um Weltherrschaft, für vernünftig denkende Menschen geht es um jüdischen Nationalismus, der früher auf die Errichtung und heute auf die Erhaltung von Israel abzielt. Mit jedem weiteren Beitrag bestätigen Sie nur aus welcher Ecke Ihre Ansichten stammen.
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    • Alienus 06.01.2017 17:21
      Highlight Alexander der Kleine 1/2

      Da @Maracuja ihren geistigen Knoten mit einem Filetiermesser fein zerlegt hat, werde ich hingegen eine grobe, dreckige Metzger-, Fleischer- oder Knochenhauer-Axt verwenden, um ihr äußerst dürftiges mentales Knötchen zu zerteilen.

      Leider haben Sie meine harmlosen Fragen nicht beantwortet und haben versucht, sich durch Schwurbeleien heraus zu winden. Malus.

      Wir wollen Sie in keine rechte Ecke drängen, aber Ihre Schalmeientöne kommen nun mal aus dem rechten Eck des dreckigen Populistenchores. Am rechten Trommelfell drücken Ihre Töne erkennbar an. Malus.
      3 0 Melden
    • Alienus 06.01.2017 17:25
      Highlight Bob der Demolition Man 2/2

      Den histor. Zionismus und die EU haben Sie offensichtlich nicht begriffen. Malus.

      Sie erwarten offensichtlich, dass man den isral. Päsi verteidigt. Tut hier keiner. Malus.

      Sie winden sich führungslos wie ein getretener Wurm durch diese Thematik. Malus.

      Sie haben eventuell mit dem Judentum ein gewisses Problem, trauen sich aber nicht dies offen zuzugeben. Drum hacken Sie augenscheinlich auf dem isral. Präsi herum. Malus.

      Fazit: Somit gibt’s bei Ihnen nur Malus.

      Nun, ich werte Sie als Malus.

      Bonus ist dieser Blog.

      Man wird es noch schreiben dürfen!!!
      3 0 Melden
    • Pasionaria 07.01.2017 06:42
      Highlight Bob A. oder Mr. Malus,
      Nun, bei mir entsteht Zynismus dann, wenn sich Menschlichkeit und Wahrheitsgehalt nicht die Waage halten.....

      Dass man Sie als Verschwoerungstheoretiker handelt, haben Sie sich mit Ihren allzu einfachen populistischen Erklaerungen selbst eingebrockt.
      Wer immer die Entwicklung der Welt nicht mag, oder ev. selbst in einer unfreundlichen Lebenslage schmort, kann mit Verschwoerungstheorien zwar keine Verbesserung erreichen, aber wenigstens, ohne allzuviel Denkkraft, die Schuldfrage abhaken.
      2 0 Melden
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  • deleted_520822696 01.01.2017 02:10
    Highlight 2017

    Wieder werden wir erbrechen
    kacken
    politisieren
    Gott und Götter ins Feld führen
    und uns aufraffen
    und neue Liebe schaffen
    wir alten und jungen Affen
    Das alles werden wir tun
    Und dann ist schon wieder
    2018
    Juhuii!
    3 6 Melden
    • Anam.Cara 01.01.2017 12:38
      Highlight 2017 (1/2:)

      Kalender wurden einst geschaffen,
      damit das Leben Zyklen kennt.
      Damit "Mensch" zwischen Essen, Schlafen
      nicht ziellos durch die Gegend rennt.

      Ein Jahreswechsel lädt uns ein,
      Über Vergang'nes nachzudenken.
      Über den Sinn in uns'rem "sein",
      und wie wir uns're Schritte lenken.

      Zudem können wir auch träumen.
      Von einem besseren neuen Jahr.
      Das sollten wir niemals versäumen,
      denn manche Träume werden wahr.
      5 1 Melden
    • Anam.Cara 01.01.2017 12:38
      Highlight 2017 (2/2):

      An Dreihundertfünfundsechzig Tagen
      sind wir Herr über unser Leben.
      Wir können hassen, jammern, klagen;
      oder auch lieben, lachen, geben.

      Ich wünsche Euch viel Zuversicht.
      Den Mut zu steuern, statt zu treiben.
      Möge bei Arbeit, Müh und Pflicht,
      die Freude immer bei Euch bleiben.
      3 0 Melden
    600
  • Pasionaria 31.12.2016 19:45
    Highlight Herr Stamm
    .....
    Ihnen und allen Bloggern einen guten Rutsch ins ungewisse 2017 mit hoffentlich weniger Katastrophen und Nationalegoismus!

    S'neue Jahr – wird's duester, wird's heiter?
    in 365 Tagen sind alle wir so viel gescheiter.
    Lasst's uns erst angehn und davon profitier’n,
    ohne Religion, dafuer mit Herz und mit Hirn!

    14 10 Melden
    • Alienus 31.12.2016 21:20
      Highlight Dito
      6 7 Melden
    • Pasionaria 01.01.2017 22:04
      Highlight Alienus
      Bist im neuen Jahr aber kurz und buendig drauf.
      Dito > ditto > dicere... - fertig Schluss....*

      Weisst Du, dass universelles Zustimmen eigentlich die hoeflichste Form der Ablehnung ist?

      *Sorry, das hat man davon, wenn Ali...., normalerweise vor Einfallsreichtum sprueht.

      1 2 Melden
    • Alienus 02.01.2017 08:57
      Highlight Pasionaria

      Bleibt mir auch nicht übrig.

      Da hat noch'n Bub eine Bachelor-Arbeit für Frankreich bis zum Jahresende machen müssen. Da sind die Atome und Moleküle der Zeit mit der Lupe zu suchen.

      Habe alle Grußkarten mit „dito“ im Original zurückgesendet. Bei den Internet-Grüßen hat man die Anreden in der Retoure getauscht. Nun treffen die ersten Beschwerden ein!

      Dito = Ebenso, ebenfalls, ist die Bestätigung des zuvor Genannten.

      Nix mit Schluss, wohl aber etwas Langeweile an Bord. Versuchen wir mit nem neuen Jahr.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 03.01.2017 05:49
      Highlight Alienus
      Ist dieser g'scheite, ambitionierte Bub derselbe mit den Robotniks? Oder bist Du nur so von intellektuellen Bub'n umgeben? Habt Ihr neue Erkenntnisse zu den Robots gewonnen? Waere noch interessant zu erfahren.
      Und wie steht es um die aufgeweckten Maedels in Deiner Umgebung?
      Stelle mir gut vor, wie Du Dich bereits auf die Master-Arbeiten freust?
      A propos > dito > weiss ich doch.
      Aber Nerven hast Du schon, Grusskarten damit zu retournieren. Alle? Und wenn Dir jemand schrieb:
      dass Gott  Dein 2017 mit Licht erhellt,
      damit Dir's, Alienus, richtig gefaellt!
      Auch dito?
      Ende der Beschwerde....
      1 0 Melden
    • Alienus 03.01.2017 08:51
      Highlight 1 M. / 8 B.

      8 B. > 7 stud. > 1 Relig.-Geschichte / Arabisch + 6 Technik!

      Mit Robots ist das so ne Geschichte. Denn beschäftigungssoziologisch wird man langfristig um eine Robotetsteuer und bedingungsloses Grundeinkommen nicht kommen! Sonst gibt’s Roboterstürme.

      Für jeden Mist werden R. entwickelt, wobei in den Mythen / Vorahnungen alle schlecht enden. Denn es gibt m. E. noch keine voll funktionierende Überwachung und Kontrolle dieser Dinger.

      Bin zwar Technikbegeistert aber nicht Technikblind. Vermutlich ist dieser Weg brisanter als die A-, H- und X-Bomben.

      Auf in die schöne neue Welt!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 03.01.2017 18:05
      Highlight Alienus
      Aha - Kunststueck fehlt Dir die Zeit fuer tief- und weniger sinnige Neujahrswuensche....
      Kein Wunder haben Sie Dich angepeilt > Relig. Geschichte > Technik
      Aber wie steht es mit dem Arabisch, hm?
      Test, was bedeutet حكمة oder حب oder سلام

      Ok, wie Du meinst: auf in die schoene neue Welt, wo mir jetzt schon wieder fuer viele Leute die Worte fehlen und fuer manche gar der Baseballschlaeger!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 05.01.2017 02:05
      Highlight Alienus
      in eigener Sache, sorry.
      Kannst Du mir den Ursprung des Ausdrucks:
      Friede, Freude, Eierkuchen eruieren?
      Vielen Dank, Dich zwischen Relig.Geschichte, Technik, Dottoressa, Westafrikan. Anbauprojekte (hoffentl. keine Monokulturen), Umweltschontechnik u.v.m., stoeren zu duerfen.
      0 0 Melden
    600
  • Pasionaria 31.12.2016 19:44
    Highlight Herr Stamm
    Mit Ihrer Analyse haben Sie einmal mehr den Nagel auf den Kopf getroffen, gar die Naegel auf die (fundamental-glaeubigen) Koepfe. Trotzdem werden es niemals genuegend Naegel sein, denn obwohl die benagelten Saeulen der Glaubenslehren ins Wanken geraten, sieht man sie kaum, total einzustuerzen. Zuerst wuerden die Glaeubigen (tun sie ja teilweise schon) durchdrehen. Viel zu viele Interessen stecken hueben wie drueben dahinter.
    Auch Ihre Zerlegung der aktuell regierenden (oh 'Gott') Egomanen und[Narzissten trifft total zu, desastroes aber wahr.
    Danke fuer Ihre unermuedliche Arbeit.

    11 14 Melden
    • Anam.Cara 01.01.2017 12:44
      Highlight @Pasionaria: was ist mit den nicht-fundamental-gläubigen Köpfen? Würdest Du die auch vernageln wollen?
      Warum sollten die Gläubigen (das schliesst ja die nicht-fundis ein) durchdrehen, wenn jemand an den Säulen ihrer Glaubenslehre rüttelt?
      Ein Interesse von vielen Gläubigen ist es, Trost zu finden in einer höheren Macht. Oder Ziele, die erstrebenswerter sind, als jene von Egomanen oder religionsvergewaltigender Extremisten.

      Friede sei mit Dir, Pasionaria.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 01.01.2017 22:53
      Highlight Anam.Cara
      Hab ich mich dermassen ungenau ausgedrueckt? Wuerde mir Leid tun.
      "Ein Interesse von vielen Gläubigen ist es, Trost zu finden......" - Das weiss ich, in dem Lande, in dem ich lebe nur zu genau. Niemals wuerde ich ihnen deren Glauben als ausreden wollen, geschweige denn...
      Das Nageln war sowieso - als Pazifistin - nur bildlich gemeint. Hast Du das nicht bemerkt?
      Ich respektiere moderate, kritikfaehige Glaeube ausserordentlich, siehe eine Maracuja. Es waere ein grosser Verlust fuer mich in diesem Blog, sie nicht mehr lesen zu koennen.

      Danke fuer Dein >  Pax tecum > auch mit Dir!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 02.01.2017 06:31
      Highlight Anam.Cara
      sorry, fuer die Schreibfehler - vielleicht gestern doch zuviel gefestet.

      2 0 Melden
    600
  • AMU 31.12.2016 19:28
    Highlight 1. Johannes 4.16 sind nicht die Worte Gottes, sondern die des Evangelisten Johannes.
    Wenn Gott - Jesus spricht, dann in ICH-Form. "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er sagt nicht ich bin ein Vertreter oder Prediger der Wahrheit sondern er sagt ich - bin die Wahrheit. »Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich« Matthäus 12.12. Klarer kann die Message nicht sein.
    14 16 Melden
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  • Rendel 31.12.2016 17:54
    Highlight Ich kann Herr Stamm schon zustimmen, wenn man auf die bekannten Gottesbilder zurückgreift und durch diese Götter, Verantwortung abgeben möchte. Ob es einen Gott gibt (unabhängig gesehen, also nicht aus der Religionsperspektive) , da hat Herr Stamm nichts zu bieten. Ich auch nicht. Darum bin ich Angnostikerin und nicht Atheistin.

    Glauben, ganz allgemein (nicht religiös) halt ich für eine nützliche Fähigkeit, und diese Fähigkeit nimmt leider manchmal seltsame Formen an.
    12 4 Melden
    • Sophia 01.01.2017 17:52
      Highlight Wir alle glauben, das geht gar nicht anders, weil wir ja gar nicht in der Lage sind, alles nachzuprüfen. Das hat nichts mit Gott zu tun. Religionen sind aber Separationen von Menschen, die sich den Vorteil des ewigen Lebens verdienen möchten. Das ist der Kern der Sache. Dass das Streben mit allerlei Brimborium und Moral und Gerechtigkeit usw. "aufgefüllt" wird, hat lediglich zeremonielle Gründe. Ohne Zauber kommt der Mensch nicht aus, auch ich nicht. Ich versuche aber ein einigermassen gerechtes Leben zu führen ohne mich über andere zu stellen. Bin auch Agnostikerin. Atheistin war zu lange!
      3 0 Melden
    600
  • Sophia 31.12.2016 17:33
    Highlight In allen Kriegen wurde im Namen der Götter gekämpft. Welcher Gott ist der stärkere ist, meiner oder deiner! Im Krieg um Troia waren die Götter entscheidend, nicht die Menschen, die waren von den Göttern ferngelenkt. Der christliche Gott ist auch einem Krieg zu verdanken, nämlich mit dem des Feldherrn Konstantin, der sah, dass sein Heer einen machtvollen Gott als deus ex machina brauchte. (Schlacht an der Milvischen Brücke 312.) Hauptgott im Reich wurde immer der, in dessen Namen gesiegt wurde. Für unser Abendland hätte es auch Zeus oder Jupiter sein können. Gottesfurcht machte Mut!
    6 14 Melden
    • deleted_520822696 31.12.2016 18:14
      Highlight Sophia, was ist nur mit Dir los. kleine Amazone? Gegen wen willst Du in den Krieg ziehen? Und bye the way... Gottesfurcht machte nicht Mut, sondern blöd.
      5 8 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 18:57
      Highlight Ja, mit wagen Versprechungen von einem jenseitigen Paradies, in das nur brave Sektenmitglieder Zutritt erhalten, welche den ganzen Hindernis-Parcour für KandidatInnen von Gottes Dreamteam absolviert haben, lassen sich auch heute noch Dumpfbacken motivieren.
      Wie sagt der Walliser?
      "Vergelt's Gott!"
      Aber die meisten modernen Gläubigen praktizieren ihre Religion wohl so, wie man seine Kleider trägt: Ohne sich dabei viel mehr zu denken, als dass sie einem ganz gut gefallen.
      Die Religionen sind Teil unserer Kulturen.
      Es geht auch ohne, und zwar OHNE Probleme.
      Ausschlafen am Sonntag ist auch schön.
      1 0 Melden
    600
  • Stachanowist 31.12.2016 17:24
    Highlight Wieder mal einer der Artikel dieses Blogs, in dem die Theodizee-Frage nur oberflächlich und polemisch behandelt wird. Wer sich genauer darüber informieren möchte - voilà:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee
    17 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 20:00
      Highlight Die Theodizee existiert doch nur für jemanden, der an die Existenz eines (allmächtigen) Gottes glaubt. Für alle anderen ist das Problem irrelevant.
      14 4 Melden
    • deleted_500787973 31.12.2016 21:46
      Highlight Wieso? Auch wenn ich nicht an die Existenz eines allmächtigen Gottes glaube kann diese Frage relevant und einer Diskussion würdig sein.
      6 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 22:54
      Highlight rosehip
      Vielleicht solltest du mal nachlesen, wie das Problem zustande kommt.
      Ohne Gott gibt es das ganz einfach nicht, also gibt es auch nichts zu diskutieren - höchstens um die Inexistenz eines Gottes zu belegen.
      6 3 Melden
    • Spooky 31.12.2016 23:47
      Highlight Ich bin auch der Meinung von rosehip. Die Frage nach der Ungerechtigkeit (des Leidens und so) kann auch unabhängig von der Existenz eines Gottes gestellt werden.

      Die Hindus zum Beispiel glauben zwar an Götter, aber nicht daran, dass diese allmächtig sind. Die Hindus beantworten die Frage des Leidens des Individuums mit dem Karma, dem Gesetz des Handelns. Für die Hindus ist Karma die einzige logische Erklärung für die Ungerechtigkeit auf der Welt. Aber letztendlich sagen die Hindus: die Götter sind ohnmächtig, sie können nichts dafür (ungefähr so).
      8 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.01.2017 10:14
      Highlight Wie gesagt, nachlesen und nachdenken, bevor man sich äussert. Es ist doch klipp und klar im Wort selber schon angelegt: Theo=Gott, díkē=Gerechtigkeit. Das ha tnichts mit Karma zu tun, sondern spezifisch mit einem allmächtigen und gütigen Gott und nichts anderes.
      Abgesehen davon kommt doch der Begriff der Gerechtigkeit überhaupt nicht auf, wenn nicht gegenüber einer personalen Macht.
      6 2 Melden
    • Sophia 01.01.2017 10:29
      Highlight Stachanowist@ Die Theodizee-Problematik ist doch Mittelalter und längst ad Akta gelegt. Niemand kann Gott beweisen, also auch nichts, was von ihm ausginge. Damit beschäftigt sich der Stamm nicht, weil er diese Thematik für obsolet hält.
      4 6 Melden
    • Oxymora 01.01.2017 14:39
      Highlight An der Theodizee zeigt sich, dass für Gott alles möglich ist, ausser einen guten Grund zu liefern an ihn zu glauben.

      Die Theodizee-Problematik ist obsolent, aber die Folgen sind aktuell.

      Die Existenz des lieben Gottes wenigstens durch Übel und Leid zu beweisen, zeigt doch; dass da nicht einmal Fundamente wackeln können – da gar nicht vorhanden. Zum statischen Ausgleich können Religionen mit den realen Mächten partizipieren, was ihnen Halt verleiht.

      Gerät der Machthaber in Konflikte, so hilft Ihm der Günstling.

      So ist selbst Theodizee funktionell mit Machtfragen und Konflikten verbunden.
      6 9 Melden
    • Sophia 01.01.2017 16:55
      Highlight Wow, oximora, da schreibts du aber ein schönes Gewusel. "Für Gott ist alles möglich, ausser einen guten Grund zu liefern usw. Fundamente wackeln, die nicht vorhanden?"
      Tut mir leid, ich kann diesem Geschwafel leider nichts Erhellendes entnehmen. Ich bin aber bereit zu glauben (sic), dass du sowohl Gott als auch eine Theodizee, vielleicht sogar so ein bisschen Logos des Johannes gebrauchen könntest.
      1 2 Melden
    • Spooky 01.01.2017 17:12
      Highlight @Rabbi Jussuf
      "Theo=Gott, díkē=Gerechtigkeit."
      Wenn du den Begriff oberpingelig in seine Bestandteile zerlegst, dann hast du schon recht.
      Aber Theodizee ist die Frage nach der Ungerechtigkeit. Und man kann auch in eine gottlosen Welt fragen, wie die Ungerechtigkeit in die Welt gekommen ist. Um diese Frage zu stellen, braucht es überhaupt keinen Gott. Der christlliche Gott ist sowieso ein veralteter Begriff und hat heute an sich keine Bedeutung mehr und sollte darum eigentlich so schnell wie möglich abgeschafft werden. Okay, das ist Wunschdenken.
      0 0 Melden
    • Sophia 01.01.2017 17:24
      Highlight Mit einem Rabbi kann ich es nicht aufnehmen, da diese sich ja immer auf Gott beziehen, also wissen, was Gott ist oder bewirkt und so a priori allen anderen überlegen sind. Lieber Rabbi, Gerechtigkeit kann nicht von Gott kommen, weil es den ja gar geben kann. Gerechtigkeit braucht ergo keinen gütigen und liebenden Gott. Wenn sich in mir alles sträubt, wenn ich an den Holocaust denke oder an das, was im Westjordanland oder Aleppo geschieht, dann weiss ich, dass das Unrecht ist. Gerechtigkeit ist eine grundlegende Charaktereigenschaft, die dem Menschen ganz ohne Religion anerzogen werden kann.
      0 0 Melden
    • Sophia 01.01.2017 17:34
      Highlight Gerade gelesen: Schweres Verbrechen in Istambul mit 39 Toten. Unschuldige Menschen wurden ermordet, die am fröhlichen Feiern waren.
      Ich möchte je nichts vorwegnehmen, aber das geschah sicher wieder im vollen Vertrauen auf einen gerechten Gott! Man kann jedes moralische Gesetz biegen und drehen, ebenso kann der Mensch sich aber auch jeden passenden Gott schaffen, lieber Rabbi.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.01.2017 18:31
      Highlight Spooky
      Was Theodizee ist, ist ausnahmsweise im religiösen Kontext genau definiert. Lies doch erst Mal bei wiki, um was es da geht. Du kannst doch nicht einfach Begriffe nehmen und sie mit anderem Inhalt füllen. Damit kann man kein Gespräch führen. Das wäre etwa so, wie wenn ich sage, dass ich jetzt Käse esse, aber eine Cervelat meine.

      Sophia: Absolut einverstanden!
      1 0 Melden
    • Spooky 01.01.2017 18:50
      Highlight @Rabbi Jussuf
      Ich versuche es anders. Angenommen, es gibt keinen Gott. Damit ist aber die Ungerechtigkeit, das Leiden und das Böse nicht aus der Welt geschafft, und es ist sehr wohl erlaubt, nach dem Ursprung dieser drei Kalamitäten zu fragen, ohne Gott zu bemühen. Die Antworten werden dann einfach anders ausfallen. Ein Astrophysiker wird zum Beispiel erklären, das Leiden auf dem Planeten Erde habe seinen Ursprung im Schwarzen Loch in der Mitte der Milchstrasse.
      3 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.01.2017 20:01
      Highlight Spooky
      Wenn es keinen Gott gibt, gibt es auch keine THEOdizee.
      Ein Astrophysiker käme gar nicht auf die Idee Leiden erklären zu wollen, von "Bösem" ganz zu schweigen.
      3 1 Melden
    • Spooky 01.01.2017 21:13
      Highlight Rabbi Jussuf
      Eine Theodizee gibt es (in deinem Sinne) ohne Gott nicht, aber die Frage der Ungerechtigkeit und die Frage nach dem Ursprung des Leidens bleibt bestehen. Gott hin oder her.

      Die Moral ist nicht abhängig vom Glauben an einen Gott.
      5 1 Melden
    • Maracuja 01.01.2017 22:32
      Highlight @Spooky: aber die Frage der Ungerechtigkeit und die Frage nach dem Ursprung des Leidens bleibt bestehen.

      Atheisten/Skeptiker ziehen die Karte Theodizee doch nicht, weil sie mit Anhängern monotheistischer Religionen über Ursprung von Leiden/Ungerechtigkeit diskutieren wollen, sondern weil sie wissen, dass man Gläubige damit in unlösbare Widersprüche verwickeln kann.
      3 0 Melden
    • Spooky 01.01.2017 23:14
      Highlight @Maracuja

      "....sondern weil sie wissen, dass man Gläubige damit in unlösbare Widersprüche verwickeln kann."

      Nein, das glaube ich nicht.

      Gläubige kümmern sich nicht um unlösbare Widersprüche. Gläubige glauben.

      Aber ich will und darf keinem Gläubigen seinen Glauben nehmen. Der persönliche Glaube ist für einen Menschen lebenswichtig. Ich bin Hindu. Hindus dürfen nicht missionieren. Für Hindus gibt es im Prinzip nur einen einzigen Gott. Aber weil es nur EINEN Gott gibt, ist dieser Gott in allen Religionen der gleiche Gott.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.01.2017 10:06
      Highlight Spooky
      Aha, daher also die Tendenz zur Ausweitung von Themen bis ins Bedeutungslose.
      Wenn es für dich nur einen Gott gibt, dann ist das dein Glaube - ganz gleich, ob das andere anders sehen, oder es der Realität widerspricht. Darauf ist keine Diskussion möglich.
      Die Theodizee ist übrigens ein eher innerreligöses Problem der Christen, weniger dass die Atheisten das immer wieder ins Spiel bringen. (Ich wenigstens nicht) Das kommt aus der teilweise philosophischen Tradition des Christentums.
      1 0 Melden
    • Share 02.01.2017 10:08
      Highlight Da scheint die Orientierung doch ein bisschen abhanden gekommen zu sein. Ich finde das Beispiel des zitierten Johannes sehr erbaulich. Bleiben wir also bei der Liebe. Kennt ihr auch solche, denen du jeden Tag sagen musst, ich liebe dich und die das noch bewiesen haben wollen? Das fängt dann bei den Blumen an und geht direkt über zum Tesla und zur Villa. Und trotzdem, kennt ihr irgendjemand, der dann der Liebe abschwört? Da sage ich mir lieber: ob Glücksmarie oder Pechmarie, hauptsache mir die Bluemarie.
      1 2 Melden
    • Spooky 02.01.2017 16:52
      Highlight Rabbi, mit mir ist eine Diskussion schon möglich. Bei den Hindus gibt es kein Credo, man muss also kein Glaubensbekenntnis ablegen. Es gibt auch keine Taufe. Und es gibt kein Dogma. Hinduismus ist nicht organisiert. Es gibt nur unzählige Sekten, die gleichberechtigt sind. Und dass es im Hinduismus im Prinzip nur einen einzigen Gott gibt, das habe ich irgendwo in den Veden gelesen. Aber das würde irgendein anderer Hindu oder eine der Sekten wahrscheinlich vehement bestreiten ;-)
      0 0 Melden
    • Maracuja 02.01.2017 17:12
      Highlight @Rabbi Jussuf: ich wenigstens nicht

      Ich habe auch nicht dich gemeint. Hugo Stamm kommt jedoch immer mal wieder darauf zurück. Finde ich ok, nur habe ich in den Kommentaren dazu schon lange nichts mehr gelesen, dass neu/originell wäre.
      0 0 Melden
    • Share 02.01.2017 21:46
      Highlight Ihr liest euch wie ein Altherren Klub, die sich gegenseitig zuprosten. Im Elfenbeinturm. Super.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.01.2017 23:00
      Highlight Maracuja
      Kein Wunder, die Frage ist auch schon ziemlich in die Jahre gekommen.
      0 0 Melden
    • Spooky 03.01.2017 12:22
      Highlight @ Share
      "Ich finde das Beispiel des zitierten Johannes sehr erbaulich. Bleiben wir also bei der Liebe."

      Das tönt ja wie beim Altpfarrerclub.

      Prost! ;-)
      2 0 Melden
    600
  • Saraina 31.12.2016 16:33
    Highlight Wenn man Gott halt als liebenden aber ziemlich menschenähnlichen Vater wahrnimmt, kann man schon mal verzweifeln und sich schmollend an die KESB wenden, wenn er nicht einfach aufräumt was die Menschen gerade wieder verkackt haben. Oder weil das Leben kein Ponyhof ist.

    Aber vielleicht ist auch nur diese Definition von Religion total bescheuert, Herr Stamm?
    12 24 Melden
    • deleted_520822696 31.12.2016 17:29
      Highlight Welche Definition von Religion, liebe Saraina, ist NICHT total bescheuert? Welche...
      22 8 Melden
    • deleted_520822696 01.01.2017 01:57
      Highlight Liebe Blitzer: WELCHE?
      14 0 Melden
    600
  • Beasty 31.12.2016 16:27
    Highlight Es gibt ihn nicht. Und wir unbedeutenden Menschen schlachten uns gegenseitig ab, anstatt die kurze Zeit von durchschntitlich 80 Jahren positiv im Sinne aller zu nutzen. Danach geht das Licht aus. Thats it. Keine Party im Himmel. All die Kriege sind umsonst. Wir sind frustrierend unwichtig. Wer das mal kapiert und aktzeptiert hat, der/die lebt recht frei, ehrlich und geniessend.
    42 9 Melden
    • deleted_520822696 31.12.2016 17:25
      Highlight "Wir sind frustrierend unwichtig." Beasty

      Eigentlich bin ich mit Dir vollends einig. Aber warum frustrierend unwichtig? Meine Kinder sind mir wichtig und meine Frau. Tatarbeefsteak im Kühlschrank. Watson's News. Ein Bier. Und hey, dass der Zug pünktlich kommt. Wir mögen unwichtig sein. Aber Frust darüber ist noch unwichtiger. Happy new year.
      10 1 Melden
    • Spooky 31.12.2016 20:47
      Highlight Tatar? Wäh...!!! 😷
      3 2 Melden
    • deleted_520822696 01.01.2017 02:49
      Highlight Du Rind-Hasser!
      2 1 Melden
    600
  • deleted_520822696 31.12.2016 16:03
    Highlight "Ist Gott die Liebe oder kämpft er nur gegen Allah?"

    Lieber Hugo Stamm
    Manchmal komme ich bei Ihnen nicht so ganz draus. Dafür mag ich Sie eigentlich, weil Sie regen zum Nachdenken an. Eine extreme Muslimin sagte mir unlängst: "Alle Gläubigen sind Muslime, wir haben den einen Gott: Allah." Sie aber trennen nun den christlichen Gott und stellen ihm Allah gegenüber, wie zwei Partygänger, die um die selbe Blondine buhlen. Ich finde das einen coolen Ansatz. So ein Kampf der Titanen. Aber die Griechen haben das damals viel schneller schon vorweggenommen. Da tummelten sich die Götter im Himmel.
    12 6 Melden
    • Thrasher 31.12.2016 20:03
      Highlight Wenn man den verschiedenen Abrahamischen Religionen Glauben kann sind, sind doch der christliche Gott, somit auch der jüdische und Allah ein und die selbe Gestalt. Der Unterschied liegt in den Propheten. Im Islam wird auch Jesus Christus erwähnt, doch ist Mohamed der letzte Prophet gewesen.
      6 0 Melden
    600
  • Dong 31.12.2016 14:33
    Highlight Ehrlich gesagt, mich erinnert diese Kolumne inzwischen schon an Erich von Däniken, einfach genau umgekehrt.
    Der Denkfehlern ist m. E., dass Herr Stamm die Religionen nicht auch als Kulturen versteht, denn als solches waren und sind sie sehr erfolgreich und haben der Welt viel Fortschritt gebracht, und ich sag das als Atheist.
    Frohes neues Jahr Euch allen!
    25 9 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 15:47
      Highlight Und ich weiss auch noch etwas unkultiviertes:
      DIE Linken!
      5 20 Melden
    • Herbert Anneler 31.12.2016 17:17
      Highlight Ach rodolofo, heute schon so früh zu viel getankt? Jahwe war der erste Linke. Er hat sich nicht mit den Mächtigen, sondern den Schwachen verbündet: Er fragte den Mörder, Kain: "Wo ist Abel?" Wenn du es als unkultiviert betrachtest, im Namen des Schwachen den Mörder zur Rede zu stellen, dann bist Du bei den Rechten schon besser aufgehoben - in Darwins Naturreich des Rechts des Stärkeren. Bedenke, dass es in diesem Reich letztlich nur einen einzigen Sieger gibt - der Rest sind alles Verlierer. Bist du sicher, dass du dieser Sieger sein wirst? Es gibt Millionen andere, die das von sich glauben...
      11 6 Melden
    • deleted_520822696 31.12.2016 17:31
      Highlight Rodolfo: Du bist mir ja gerade der Rechte, gegen die Linken zu zünden. Echt jetzt ;-)

      Happy new year und einen lustige Zeit.
      6 0 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 17:57
      Highlight @ no name
      Zum Humor gehört auch: Sich selber auf die Schippe nehmen!
      In dem Sinne ebenfalls Happy New Year!
      Und mach möglichst viel Lärm!
      Denn ab morgen gilt wieder die Nachtruhe und das Monopol auf Ruhestörungen für die Kirche und für den motorisierten Verkehr,
      5 2 Melden
    • deleted_520822696 31.12.2016 18:23
      Highlight Peace und Blüämli
      2 1 Melden
    • Pasionaria 31.12.2016 23:02
      Highlight Wie bitte, gerne wuerde ich von Ihnen Beispiele dieses relig. bedingten Fortschrittes erfahren?
      Mir kommt dabei eher human-defizitaere sakrale Verblendung und kultur-reaktionaere, sowie sozial-schaedliche Indoktrination, aber auch die
      Verhinderung von Forschung, sowie die Foerderung von Intoleranz und der Bereitschaft zur Unterdrueckung Andersglaeubigen, in den Sinn. Nicht zu denken an die Verbreitung lebensfeindl. Moralvorstellungen (Koerperfeindl.) oder die gewaltsame Missionierung, relig. motivierter Terrorismus u.v.m. - haette man nicht nur 600 Anschlaege.
      Nun sind sie wieder dran.





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    • Sophia 02.01.2017 15:34
      Highlight Ja, das soll uns der Dong mal näher erklären! Religionen als Kulturen und daraus Erfolg. Hört sich sehr gebildet an!
      Wenn ich mir die Geschichte so anschaue, dann waren Kulturen und Religionen immer nur fortschrittshemmend.
      Meint er die Kirchen selbst? Ja, da gibt es einige sehr erfolgreiche, die Scientologen und die katholische Kirche. Aber tragen die irgendetwas zum Fortschritt bei?
      0 0 Melden
    • Pasionaria 02.01.2017 19:53
      Highlight Ding Dong - wo sind Sie?
      Wir warten immer noch auf Ihre Beispiele dieses religioesen Fortschrittes??
      0 0 Melden
    • Pasionaria 03.01.2017 05:28
      Highlight Mr. Ding Dong
      Bitte antworten, siehe oben 31.12. um 23.02h.
      Oder sind Sie auch einer deren, die, wenn es ungemuetlich d.h. keine Argumente mehr gibt, den Schwanz einziehen?
      0 0 Melden
    600
  • deleted_520822696 31.12.2016 14:28
    Highlight
    2 5 Melden
    • deleted_520822696 31.12.2016 16:18
      Highlight Warum liebt eigentlich niemand ausser ich dieses grandiose Album?
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 20:05
      Highlight Weil das hier niemanden interessiert und rein gar nichts mit dem Thema zu tun hat.
      Der Blitz ist darum von mir.
      5 0 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 10:11
      Highlight Ist das der neue Marlboro-Man?
      2 0 Melden
    600
  • Zeit_Genosse 31.12.2016 14:18
    Highlight Guter Input Herr Stamm. Da kauen einige daran.

    Gott mit den Religionen war eine gut gemeinte Idee, die in die Hose ging. Die einen halten an Schriften fest, versuchen sie zu verstehen und leiten ihre eigenen Wahrheiten ab. Die anderen haben sich losgesagt, sind damit aber irgendwie auch nicht glücklich. So haben wir Potenzial auch 2017 darüber zu debattieren, oder zu streiten wie das die halbe Welt tut. Doch ein Vorsatz könnte uns leiten. Bleiben wir respektvoll, freundlich und doch bestimmt dabei.
    13 11 Melden
    600
  • Patamat 31.12.2016 14:16
    Highlight Herr Stamm versucht gleichzeitig zu beweisen, dass Gott nicht existiert und dass er aber auch verantwortlich ist für das Leid auf dieser Welt. Was will er uns damit sagen? Dass er irgendwie doch an Gott (in welcher Form auch immer) glaubt, dieser aber böse sei? Oder dass die "Machthaber" so etwas wie Halbgötter sind (sie haben als einzige einen freien Willen). Oder ist die Widersprüchlichkeit des Textes eine Analogie zur Widersprüchlichkeit der Religionen? Was ist seine Alternative, wenn er selbst nicht an einen freien Willen der Menschen glaubt? Der Text lässt (zu) viele Fragen offen.
    37 16 Melden
    • Sophia 31.12.2016 16:57
      Highlight Wie hätte er auch in einem einzigen Artikel alles nach deinen Wünschen beschreiben und beantworten sollen. Ist doch auch schön für dich, da hast noch Zeit, Muse und auch die Gedankenfreiheit, dir selbst etwas auszudenken. Oder brauchst du Hilfe und Vorgekautes auf diesem Gebiet?
      4 5 Melden
    • lilie 31.12.2016 22:14
      Highlight @Patamat: Danke für diese sehr treffende Beschreibung. Ich bin mit genau den gleichen Fragezeichen zurückgeblieben.
      5 2 Melden
    600
  • lilie 31.12.2016 13:47
    Highlight Herr Stamm sagt also, dass es weder einen Gott noch einen freien Willen gibt.

    Dann können die ganzen Psychopathen nichts für ihre Schandtaten? Und alles, was bachab geht, ist niemandes Schuld - aber dummerweise kann auch niemand was dagegen machen?

    Wenn Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, dann haben wir auch ein Stückchen seiner Macht erhalten. Wir können damit Gutes oder Schlechtes tun.

    Und wenn es keinen Gott gibt, dann bringt es nichts, darüber zu jammern, dass er die Gräueltaten auf der Erde nicht verhindert.

    Denn die tun ja immer noch die Menschen und nicht irgendein Gott.
    30 13 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 15:57
      Highlight Nein, darum geht es nicht, wenn wir die Vorstellungen des Freien Willens anzweifeln!
      Es geht darum, sich von der "Schuldfrage" als Teil einer einer "moralinsauren Empörungskultur der Selbstgerechten" zu lösen, weil diese erstens nichts an den Dingen ändert und zweitens, weil sie den Blick auf Tatsachen und Vorgänge verstellt, die alle von uns betreffen können, sobald wir in entsprechende Umstände hinein geraten.
      Wenn wir Verhältnisse in eine bestimmte Richtung verändern wollen, müssen wir uns zuerst mit wissenschaftlicher Neugierde dafür interessieren, wie es zu diesen Verhältnissen kommt.
      8 1 Melden
    • Sophia 31.12.2016 17:10
      Highlight Erzähl mal einem Moslem, Gott habe die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen! Und schon sind wir mitten im Dilemma. Im Islam darf sich Gott nach der Schöfpung nicht mal ausruhen, das hat ein Gott nicht nötig, meint Mohammed. Hand abhacken und dergleichen ginge dann auch nicht, damit ändert man ja den Menschen ab. Und Gottes Ebenbild verhüllen mit Burka oder so, ist das Ordnung?
      Versteh mich recht, Der Mensch ein Abbild Gottes ist nur in der christlich, jüdischen Welt eine Vorstellung, daraus kann man nun gar nichts ableiten. Ist aber ein sehr schöner Gedanke, das sage ich als Atheistin!
      10 2 Melden
    • lilie 31.12.2016 17:11
      Highlight @rodolofo: Sicher. Aber wozu sollten wir Umstände erforschen, wenn wir keinen freien Willen haben, Schlüsse aus den Erkenntnissen zu ziehen und unser Verhalten zu ändern?

      Nebenbei, dass wir uns ohne freien Willen gar nicht dazu entschliessen können, uns irgendwelchen Dingen zuzuwenden...

      Natürlich können Umstände uns unter Druck setzen, Handlungsspielräume eingrenzen, Möglichkeiten nehmen. Aber gerade dann ist es wichtig, sich der noch bestehenden Freiheiten bewusst zu werden und sie zu nutzen.
      7 0 Melden
    • lilie 31.12.2016 17:43
      Highlight @Sophia: Herr Stamm bezieht sich ausschliesslich auf den christlichen Gott, meist in einer evangelikalen-fundamentalistischen Auslegung. Also habe ich das auch getan.

      Ich bin Agnostikerin - ich halte es für unerheblich, ob es einen Gott gibt oder nicht. Matchentscheidend ist für mich das, was der Mensch tut.

      Es gibt Menschen, die ihre bösen Taten durch ihre Vorstellung eines Gottes rechtfertigen. Andere benutzen die Vorstellung eines Gottes, um selber vollkommener zu werden.

      Man kann aber auch Gutes (oder Schlechtes) tun, ohne an einen Gott zu glauben.
      7 0 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 17:45
      Highlight @ lilie
      Wer sagt Dir denn, dass wir uns aus freien Stücken wissenschaftlich betätigen?
      Vielleicht ist das unser evolutionärer Trieb, der ständig auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und Experimenten sein muss, wie eine Kuh ständig auf der Suche nach Kräutern und Gräsern ist?
      So oder so. Wir erforschen jedenfalls.
      Und unsere neuen Kreationen und Lebensformen bringen uns einerseits weiter, und andererseits...
      Die Moral-freie Sichtweise akzeptiert den "Willen Gottes", aber ohne zu werten.
      Der Willen Gottes zeigt sich also einfach in dem, was tatsächlich geschieht.
      Nicht mehr und nicht weniger.
      5 3 Melden
    • Sophia 01.01.2017 10:08
      Highlight Liebe Illi, als Agnostikerin sollte dich diese These vom "Freien Willen" doch völlig kalt lassen, das ist Gnostik-Weisheit und nichts Wissenschaftliches. Der Stamm redet von Gott im Allgemeinem nicht nur vom christlichen Gott!
      "Ungemach erfährt der christliche Gott auch durch Allah, dessen Gläubige ...." Zit. Stamm! Ich bezweifle wie rodolfo auch den "Freien Willen" des Menschen, leite daraus aber keine Unverantwortlichkeit für das eigene Tun ab, was du als gesetzmässige Folge daraus ansiehst. Wir müssen vernünftig handeln, nicht moralisch! Die Menschenrechte sind vernüftig, nicht moralisch!
      2 4 Melden
    • Anam.Cara 02.01.2017 00:12
      Highlight @Sophia: Ich finde schon, dass wir alle moralisch handeln. Moral ist eine gewachsene Übereinkunft über die Art wie wir uns in der jeweiligen Kultur verhalten sollen.
      Daher würde ich die Menschenrechte sogar als Pfeiler der Moral unserer Kultur bezeichnen.
      "Vernünftiges Handeln" ist m.E. ebenfalls eine Konvention unserer Kultur.
      Ich will nicht klugscheissen. Aber die Verwendung des Begriffs hat mich auf die Idee gebracht, dass Du möglicherweise eher "dogmatisch" meinst. Allerdings gibt es offenbar auch in der Wissenschaft Dogmas.
      Für die Menschen wünsche ich mir vor allem "freies Denken".
      2 0 Melden
    • lilie 02.01.2017 08:23
      Highlight @Sophia: Ach so, wenn Herr Stamm schreibt (Zitat) "der christliche Gott", dann meint er nicht den christlichen Gott?! Kein Wunder verstehe ich seine Artikel nicht... 😒

      @rodolofo und Sophia: Selbst wenn es keinen freien Willen gibt, ist es besser, einen solchen anzunehmen, weil es sonst Spastis gibt, die sich alle Freiheiten herausnehmen und behaupten, sie könnten eben nicht anders. Man kann alles entschuldigen, wenn man nicht für seine Taten verantwortlich ist.

      Besonders förderlich scheint mir das aber nicht zu sein.
      2 0 Melden
    • Sophia 02.01.2017 15:54
      Highlight Liebe Lilie, ich habe lediglich geschrieben, "nicht nur" den christlichen Gott! Natürlich meint er auch den christlichen! Hast du Probleme mit dem Lesen??
      Ja und die "Spastis" die gibt es heute und immerdar, und was die so reden ist auch belanglos, denn wie anam.cara schreibt, gibt es eine Übereinkunft in jedem Kulturkreis, die Normen setzt. Was sich der "Spasti" auch immer ausdenken mag, er muss die Norm akzeptieren, freier Wille hin oder her. Um das geht es gar nicht, es geht darum, dass der Mensch natürlich handelt, aber nicht frei. Das ist aber ein weites Feld...
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    • rodolofo 02.01.2017 16:03
      Highlight @ lilie
      Mit 600 Zeichen ist es schwierig, das wirklich zu vertiefen.
      Darum verweise ich auf folgendes Buch:
      Michael Schmidt-Salomon: Jenseits von Gut und Böse. Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind. Pendo Verlag, München-Zürich (2009). ISBN 3866122128
      Ich habe den Philosophen erstmals in einer Sternstunde Philosophie an einem Sonntag morgen gesehen und war sofort Feuer und Flamme für seine Ideen!
      Als ich sein Buch las, fühlte ich mich darin sehr zu Hause.
      Aber Dir erginge es wahrscheinlich anders.
      Du kannst solche Übereinstimmungen nicht willentlich erzwingen... ;)
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    600
  • Concertino 31.12.2016 13:47
    Highlight Alle Götter und Religionen auf dieser Welt wurden von Menschen erschaffen. Egal, welchen Namen wir ihnen in der westlichen Welt, in Arabien, Afrika oder Asien geben. Wenn ein Gott die Erde erschaffen hat, dann für alle Lebewesen, die sich darauf befinden. Und ganz sicher ohne Unterschied auf welchem Flecken dieser Erde sie geboren sind.

    Dass Menschen Kriege führen und das meist gegen unmittelbare Nachbarn, das lehrt uns die Geschichte.

    Damit Kriege erst gar nicht entstehen bedarf es einer inneren Einstellung, das simple SchwarzWeiss Denken abzulehnen und andere Lebewesen zu respektieren.
    11 4 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 17:19
      Highlight Wir müssten zum instinktiven, gefühlten Wissen unserer Urahnen zurück finden, die damals in Namibia lebten und die sich als Teil der Natur erlebten!
      Erst der menschliche Geist brachte es fertig, eine künstliche Trennung zwischen sich, der Natur und dem Kosmos zu denken!
      Denn als die Menschen sahen, wie mächtig ihre Gedanken waren, begannen sie damit, solche Gedanken systematisch für Zauberkunststücklein zu verwenden, in denen sie Realitäten erschufen, vorher es vorher nicht gegeben hatte!
      Doch die Menschen wurden von diesen Gedanken versklavt!
      Sie wurden zu Marionetten von "Fake News".
      2 3 Melden
    • Sophia 01.01.2017 10:23
      Highlight Völlig deiner Meinung, Con. nur werden eben die Götter zum Kriegführen (miss-)gebraucht. Studien belegen, dass Gläubige besser kämpfen. Sogar die ungläubigen Nazis brauchten die Feldprediger! Würden wir uns an die verfassten und von fast allen Völkern der Erde anerkannten Menschenrechte halten, könnte es Kriege nicht geben. Mir zeigt die Realität, dass es der Mensch weniger weit brachte, als die Fauna und Flora, wo es weder Gier noch Geiz noch Ideologien und Machtgelüste gibt und schon gar keine Denkmähler,-also Denken über den Tot hinaus...
      2 3 Melden
    600
  • Petrarca 31.12.2016 13:44
    Highlight Mit Stamms Logik lässt sich auch beweisen, dass es das Gute nicht gibt, dass keine Menschlichkeit und kein Mitgefühl existiert etc. Denn wenn es Gott nicht gibt, dann haben wir Menschen Aleppo und alles Elend selbst zu verantworten. Nicht Gott hat also versagt, sondern wir. Wenn es sowas wie Menschlickeit gibt, wie konnten wir dann aber zB Aleppo zulassen?
    25 9 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 14:08
      Highlight Das würde dann beweisen, dass auch Unmenschlickeit und Mitgefühllosigkeit etc. existiert.

      Es beweist nicht, dass es keine Menschlichkeit und kein Mitgefühl geben kann.
      6 0 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 15:27
      Highlight Ja WIR! Nicht DAS Böse von irgendwoher, das DEM Lieben Gott ins Handwerk pfuscht, sondern WIR!
      Und wir können uns auch nicht rausreden, dass wir ja nur Waffen produziert und gefertigt hätten, während ANDERE geschossen und gebombt hätten, oder dass, wenn wir nicht produziert und geliefert hätten, ANDERE produziert und geliefert hätten!
      Und wir können auch nicht bestreiten, dass WIR sehr viel Öl beziehen aus dieser Region, dickes, klebriges, stinkiges Öl, das vom Segen zum Fluch geworden ist...
      WIR ALLE hängen da mit drin, ob wir wollen, oder nicht!
      Und wir sind ein (winziger) Teil von "Gott".
      12 2 Melden
    • amRhein 01.01.2017 16:04
      Highlight @Petrarca: Es wäre vielmehr höchste Zeit, dass man endlich aufhört sich auf übersinnliche Vorstellungen zu berufen, die aus irgendwelchen Gründen notwendig sein sollen, Gutes (oder sonst etwas) zu tun. Götter sind absurde Vorstellungen, die nicht notwendig sind, um menschlich (oder wie auch immer) handeln zu können/wollen.

      Für «Menschlichkeit und Mitgefühl» braucht es weder Götter noch religiöse Vorstellungen. Und nur weil Menschlichkeit hie und da mit Füssen getreten wird, bedeutet dies nicht, dass die Menschlichkeit grundsätzlich in Frage gestellt ist.
      6 0 Melden
    • Petrarca 01.01.2017 19:23
      Highlight amRhein: 1. Hat sich mein Kommentar auf Stamms Logik in seiner Argumentation bezogen (nur weil Religion hie und da mit Füssen getreten wird ...). 2. Siehe Punkt 1.
      0 1 Melden
    • amRhein 01.01.2017 20:54
      Highlight Verzeih, ich verstehe dich nicht.

      Was ist Stamms Logik? Wie lässt sich mit Stamms Logik erklären oder gar beweisen, dass z.B. weder Menschlichkeit noch Mitgefühl existieren?
      1 0 Melden
    • Petrarca 01.01.2017 21:07
      Highlight Stamms Logik: Wenn es einen Gott geben würde, so würde er all das Elend (bspw Syrien) nicht zulassen. Diese Logik auf Menschlichkeit oder "das Gute im Menschen" angewandt: Gäbe es sowas wie Menschlichkeit, würden wir Syrien nicht zulassen... Natürlich ist das verkürzt, aber darum geht es ja. Stamms Argument geht nicht wirklich auf.
      0 2 Melden
    • amRhein 01.01.2017 22:52
      Highlight Du meinst die unsägliche Vorstellung, dass dieser Gott gleichzeitig allmächtig und gut sein soll und es trotzdem Übel in dieser Welt gibt? Dies ist doch nicht seine Vorstellung, sondern das Dilemma der entsprechenden Anhänger. Er zeigt auf, wie zynisch diese Vorstellung ist.

      Wir Menschen sind doch weder allmächtig noch handeln wir immer gut. Noch behauptet er so wie du, «wir Menschen [hätten] […] *alles* Elend selbst zu verantworten». Das stimmt so sicher nicht. Menschlichkeit hat mit religiösen Vorstellung nichts zu tun. Vielleicht umgekehrt.
      4 0 Melden
    • Petrarca 02.01.2017 05:54
      Highlight Ich behaupte gar nicht. Ich nehme nur seine Argumentationsweise, verwende sie für ein anderes Beispiel und zeige so, wie absurd dieses Argument ist. Das Dilemma existiert nämlich nicht, sondern wird denentsprechenden Anhängern unterstellt. Das weiss, wer sich etwas sachlicher mit der Thematik befasst. Aber wir werden uns hier wohl kaum einig, darum: Ein gutes 2017!
      0 3 Melden
    • amRhein 02.01.2017 12:58
      Highlight Dein «anderes Beispiel» ist kläglich gescheitert, weil Menschen nicht allmächtig sind und ihre Machtbereiche, wenn, dann nur lokal beschränkt bleiben. Und weil Menschlichkeit nicht von Göttern abhängt.

      Ich lass mir Menschlichkeit nicht madig machen, weil es Tyrannen auf dieser Welt gibt. Schon gar nicht von nichtexistenten Göttern, in deren Namen Menschen schon so viel Leid erfahren mussten. Das Dilemma existiert tatsächlich so wenig wie die Götter. Im Gegensatz zu den absurden religiösen Vorstellungen ist z.B. das Mitgefühl ganz real. Dir wünsche ich auch ein gutes 2017.
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 02.01.2017 14:51
      Highlight Gott ist Gut und Allwissend und Allmächtig; Es gibt Leid => Eines der Attribute von Gott muss verworfen werden.

      Menschen sind nicht allwissend und allmächtig; Es gibt Leid => Es lässt sich keine Aussage zur Gutheit der Menschen ableiten.

      Ich muss also meine erste Aussage wiederrufen. Es kann mit diesem Argument auch sein, dass alle total Gut sind, wenn man alles Leid auf Unwissenheit oder Machtlosigkeit abschieben kann.
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    600
  • Angelo C. 31.12.2016 13:28
    Highlight Im grossen Ganzen gesehen nicht übel, dieses Resümee...

    Wobei mir substanziell der letzte Satz weitaus am Besten gefällt, denn darin liegt das eigentliche Fragezeichen, zumal Viele wissen (sollten), dass der Gott der Weltreligionen keineswegs der Weisheit letzter Schluss sein muss. Er lautet denn auch :

    "Oder ob er so beschaffen ist, wie ihn die Bibel darstellt."

    Wobei man "Bibel" auch durchaus mit dem Wort Weltreligionen ersetzen könnte.
    17 4 Melden
    • Saraina 31.12.2016 16:38
      Highlight Die Weltreligionen haben aber deutlich verschiedene Ansichten. So kennt der Buddhismus z.B. gar keinen Gottesbegriff.
      7 3 Melden
    • Angelo C. 31.12.2016 17:45
      Highlight @Saraina

      Der Buddhismus ist in letzter Konsequenz keine eigentliche Weltreligion, er kommt ohne Gottesbegriff aus, wie du richtig sagst. Da er vielmehr als Lebensphilosophie bewertet werden kann, bezieht sich meine obige Aussage auch nicht auf ihn.

      Ich denke eh, dass man sich Gott nicht zwingend als eine in alle Lebensbereiche aktiv eingreifende Substanz, als "lieben Gott" oder den Menschen gar (in biblischem Sinne) als Abbild Gottes verstehen muss. Es gäbe ganz andere, mit der Naturwissenschaft nicht kollidierende Erklärungsversuche, aber es würde zu weit führen, dies hier anzuschneiden.
      10 0 Melden
    600
  • Alienus 31.12.2016 13:23
    Highlight Ach, die liebe Margot war wohl wieder auf einer theologischen Trunkenheitsfahrt.

    „Liebet eure Feinde“, der Spruch hat einen Sinn, wenn man berücksichtigt, dass damit eigentlich der innerjüdische Streit bezüglich des Eingottheit (Jahwe vs. Naturgottheiten) und der territorialen Streitigkeiten gemeint sein dürfte.

    Die Feinde waren aus den 12 Stämmen Judas gemeint, die man „lieben“ solle (somit eigenes Blut), hingegen man die Gegner, Eindringlinge oder Fremde ( die aus den heutigen Gebieten Ägypten, Syrien, Irak, Persien und Türkei) töten kann.

    Nun, eine Realtheologie.
    12 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 13:58
      Highlight Von Gott besoffen.
      3 2 Melden
    • Maracuja 31.12.2016 15:00
      Highlight Dass Jesus mit dem Gebot "Liebet eure Feinde" ausschliesslich Feinde aus den 12 Stämmen Judas meinte, halte ich für fragwürdig. Schliesslich soll sich seine Geschichte in einem von den Römern besetzten Land abgespielt haben. Eine andere Form der Realtheologie also. Ihre Behauptung, dass im Judentum galt, dass Fremde (Fremd entspricht nicht simpel Feind) einfach getötet werden durften, widerspricht hingegen klar Leviticus 19:34: Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.
      10 1 Melden
    • Alienus 31.12.2016 18:26
      Highlight Maracuja

      Auch im AT gibt’s dies Geschmuse.
      Siehe im 3. Buch Moses,19.18.

      Hier befindet man sich nicht in der Römerzeit sondern Anfangs-Mitte des 1. JT vor Chr. Da legen Sie aber falsch aus, denn es wurde nicht behauptet, man könne Fremde töten, weil sie fremd sind.

      Es geht darum, dass sich Juden untereinander schonen, damit in diesem kleinen Volk nicht das Blut der Auserwählten fliest. Aber fremde Eindringlinge sind nun keine Juden und können offensichtlich getötet werden.

      Man lege die o.g. Zitierung eng aus.

      Auch in der indogerm. Sprache ist fremd, wild zumindest eigentlich feindlich.
      3 1 Melden
    600
  • Lügensperber 31.12.2016 13:22
    Highlight Wenn es ihn gibt den Gott der Christen so ist es ihm bestimmt nicht egal was alles abläuft.

    Der Regenbogen ist das Zeichen von Gott mit Noha, dass er die Menschen und alle Lebewesen nie mehr vernichten würde. Nachzulesen in
    https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/gen9.html

    Hören wir auf zu stampfen und zu plärren, wir Menschen haben vieles selber in der Hand.
    Wenn einer aber meint das Recht zu haben zu töten, zu erniedrigen, zu vernichten und auszubeuten so ist er falsch gewickelt.
    Jesus ist als Symbolfigur sehr klar in seinen Äusserungen gewesen.
    9 13 Melden
    600
  • Granini 31.12.2016 13:20
    Highlight Herr Stamm seine Arbeit ist nutzlos. Wenn es Gott nicht gibt, bekämpft er das nichts.
    Wenn es ihn gibt ist sein K(r)ampf aussichtslos.
    Herr Stamm, es ist ihr Wille was Sie tun? Oder werden Sie vom System gesteuert?
    Sie stiften Verwirrung wenn Sie Allah und Gott als Rivalen darstellen. Sie sind ein und derselbe. Ich bin überzeugt, dass JHW (mein Güte, den gibts ja auch noch) keinen Gefallen am Weltgeschehen hat. Wie auch schon Piaget erkannt hat: Der Mensch ist für seine Entwicklung und sein Tun selber verantwortlich. Wir sehn: Wissenschaft und Bibel sind sich einig!
    15 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 14:16
      Highlight Was, wenn es Gott nur in deiner Vorstellung gibt und Herr Stamm diese beinflussen kann?
      7 2 Melden
    • Aged 31.12.2016 14:45
      Highlight @granini: das ist jetzt aber ganz wirr, für mich.
      4 3 Melden
    600
  • Herbert Anneler 31.12.2016 13:15
    Highlight Dasjenige göttliche Wesen, das ich meine, wird auch Hugo Stamm dereinst in die Arme nehmen und ihm danken, dass er sich so sehr mit ihm beschäftigt hat. Aber er wird ihm sagen, dass die grössten Verbrechen der Menschheitsgeschichte durch diejenigen begangen wurden, die sich von ihm explizit losgesagt haben: Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot. Er wird ihm sagen, dass er für zu viele Jahre im Nahen und Mittlerrn Osten machtlos war gegenüber den Göttern Mammon, Big Oil und Big Weapon. Er wird aber mit uns ins Gericht gehen, weil wir die Prüfung nicht bestanden haben: unsere Herzen und Grenzen waren zu.
    8 17 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 15:17
      Highlight Warum weisst Du so sicher, dass es ein "Er" sein wird?
      Mir wäre eine "Sie" eigentlich lieber.
      Aber wenn Du von "Ihm" träumst, dann wird das schon seine Gründe haben...
      Die Art, wie die Leute über Gott sprechen, sagt mehr aus über sie selber, als über Gott.
      Denn was Gott ist, kann niemand von uns erfassen, auch Bibel-Leser befinden sich -Biblisch gesprochen- bei diesem Thema noch in der Krabbelgruppe.
      5 6 Melden
    • Share 31.12.2016 16:22
      Highlight @ Anneli
      Beim Gericht hat der Herr Stamm wohl die besseren Karten - der hat wenigstens nachgehakt: Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.» (1. Johannes 4,16). Was er ihm gerne um die Ohren hauen möchte.
      7 0 Melden
    • Oxymora 31.12.2016 21:41
      Highlight Herbert Anneler

      kennen Sie ein paar Gemälde von Adolf Hitler?

      Göttliche Wesen aus der christlichen Mythologie haben den Führer sehr inspiriert.

      Beispiel: Ölgemälde / Maria mit Jesus / Adolf Hitler
      3 7 Melden
    • Herbert Anneler 01.01.2017 11:35
      Highlight @ Oxymora: Ja genau! Mythologie und nicht Glauben; wirres Auserwähltsein-Geschwafel, gepaart mit Germanentum und Herrenmenschen-Spinnereien und natürlich auch jede Menge Erlösungsgebrabbel, aber eben eine Verballhornung des Glaubens und nicht dieser selber. Bitte genau auseinander halten zwischen Glauben und politischer Religion.
      2 7 Melden
    • Oxymora 01.01.2017 16:12
      Highlight Herbert Anneler
      Im Gegensatz zu Josef Stalin habe ich kein Priesterseminar besucht, meine religiöse Kenntnis ist nicht so riesig.
      Offenbaren Sie mir doch welches göttliche Wesen Sie meinen.
      Wie kann ich sonst Ihren Glauben von politischer Religion unterscheiden, wenn Sie nicht darüber informieren.


      Bild: Stalins Priesterseminar Tiflis
      1 7 Melden
    • Share 01.01.2017 20:34
      Highlight Irgendwie ein Thema fuer das Kapitel über die Geschichte, die die Prophezeiung schlägt. Die Bedrohung aus dem sogenannten Osten war fuer die Katholiken seit den Schriften von der Ordensschwester in Fatima quasi greifbar. Die Frage lautet also, wussten die Faschisten davon und wann haben sie diese Angst instrumentalisiert? Bereits vor hundert Jahren, als beschlossen wurde mit der scheibchenweise Veröffentlichung einen solchen Untergang zu skizzieren? Und ist das der Grund, dass der Vatikan dem Mystizismus und Spiritismus ablehnend, so denke ich doch, gegenüber sieht?
      1 1 Melden
    600
  • rodolofo 31.12.2016 13:07
    Highlight Bravo Hugo!
    Ich selber könnte "es" kaum besser formulieren, obwohl ich kurz davor bin, das Level eines "Beleuchteten" zu erreichen!
    Kurze Ergänzung:
    "Machtmenschen" wollen sich immer mit dem Einflussreichsten und Reichsten verbünden, sowohl lokal als auch international.
    Also kriechen sie dem Lokalfürsten in den Arsch.
    Und wenn sie hören, dass da oben "Gott der Allmächtige" thront und Heerscharen von Engeln kommandiert, dann wollen sie natürlich sofort mit von der Partie sein!
    Das Lachhafte an diesem "Weg an die Macht" ist halt einfach, dass er daraus besteht, ständig den Bückling zu machen...
    8 14 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 31.12.2016 12:32
    Highlight Was von frommer Seite als Antwort auf ihren Artikel kommen wird: Gott schafft das Gute, das Böse kommt, wegen des freien Willens, vom Menschen. Kann ein religiöses Weltbild derart simpel, ja dämlich sein? Ja es kann leider und es das reicht wohl auch für den eher mit bescheidenem IQ ausgestatteten Fischlichristen. Natürlich gibt es auch schlaue Christen und die hatten mehr als 2000 Jahre Zeit sich rhetorische und argumentatorische Tricks zu überlegen wie man jeden noch so offensichtlichen Fakt, dass ihr Gott nicht existiert, verdrehen kann.
    28 12 Melden
    • Anam.Cara 02.01.2017 00:26
      Highlight @kleiner Schurke: ich finde es immer toll, wenn Menschen mit anderer Meinung als eher dumm bezeichnet werden.
      Warum ist es so offensichtlich, dass mein Gott nicht existiert? Ich kann nicht beweisen, dass es ihn gibt. Aber kannst Du das Gegenteil beweisen?
      Ich brauche keine rhetorischen Tricks um Fakten zu verdrehen. Als selbständig denkender Mensch kann ich entscheiden ob ich jammern und hetzen will, oder ob ich lieber lache und Wertschätzung zeige.
      Das Problem sind nicht die Götter oder die Religionen. Das Problem sind die Menschen, die einem Anführer blind hinterher rennen.
      1 3 Melden
    • kleiner_Schurke 02.01.2017 07:20
      Highlight Wenn du es toll findest. Super!
      1 1 Melden
    600
  • Rabbi Jussuf 31.12.2016 11:50
    Highlight Naja, wenn man auf dem Gott ist LiebeTrip ist, dann kommt sowas raus:
    "Jesus hat eine Herausforderung hinterlassen: Liebet eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!", sagte Käßmann der "Bild am Sonntag". "Für Terroristen, die meinen, dass Menschen im Namen Gottes töten dürfen, ist das die größte Provokation. Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen."
    (Margot Käßmann im SpiegelOnline 27.3.16)
    Scheint auch nicht wirklich zu funktionieren.
    13 5 Melden
    • Too Scoop 31.12.2016 12:43
      Highlight Mit dem Gegenteil ist man genau so erfolgreich. Es ist in jeglicher Hinsicht statisch.
      6 1 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 13:18
      Highlight Für mich macht die Aufforderung "Liebe Deinen Feind!" auch nur dann Sinn, wenn ich mir vorstelle, dass es sich bei den Angesprochenen um Masochisten, oder Lebensmüde handelt.
      Aber im Allgemeinen wird jedes natürliche Lebewesen auf Gewalt und Lieblosigkeit mit Gegengewalt oder Flucht reagieren!
      Ein wehrloses Kind wird sich innerlich zurückziehen und psychische Störungen entwickeln.
      Ein Muskelprotz wird rhetorisch fragen: "Wotsch eis at Frässi?!"
      Aber da die Bibel -wie alle Medien- Effekt hascherisch und spektakulär geschrieben ist, verstehe ich den Spruch mehr im Sinne von "Verständnis haben".
      2 3 Melden
    600
  • Rigel 31.12.2016 11:48
    Highlight Mein lieber Mann, Hugo Stamm. Das war eines vom feinsten, was ich je zu diesem Thema gelesen habe. Guter Mann!
    23 29 Melden
    600
  • AdiB 31.12.2016 11:40
    Highlight Allah oder gott, es ist das selbe. Das arabische wort für gott ist allah. Arabische kopten und christen sagen auch allah. Es gibt keinen christlichen, muslimischen oder jüdischen gott. Da wird immer vom selben geredet.
    Eher machen die menschen für sich ihren eigenen gott, wie er ihnen passt.
    36 8 Melden
    • TheMan 31.12.2016 11:46
      Highlight Frag mal einen Ararabischen Christ, ob Allah der Moslems= Allah Christen/Juden ist. Er würde nein sagen. Den Allah hat andere Wesenszüge als Jahwe. Allah würde seine Anhänger verraten. Gott nie. Allah ist Listig. In der Bibel ist der Teufel Listig.
      13 41 Melden
    • Raphael Bühlmann 31.12.2016 12:20
      Highlight Die katholische Kirche lehrt klipp und klar, dass Menschen jüdischen Glaubens, ChristInnen und MuslimInnen an den gleichen Gott glauben. Dass u. a. islamophobe Evangelikale das anders sehen, überrascht mich hingegen nicht.
      30 4 Melden
    • AdiB 31.12.2016 12:24
      Highlight Mit mir haben arabische kopten zusammen gearbeitet und sie kennen auf arabisch, weil die arabische gramatik die es schon vor dem islam gab, kein anderes wort für gott als allah. Jahwe ist hebräisch und ist dem arabischem so nah wie latein an italienisch.
      Setz dich erstmal mit den verschiedenen sprachen richtig auseinander bitte. Du denkst das im nahenosten alle gleich reden. Iraner reden auch kein arabisch z.bsp. du würdest dich noch wundern wieviele kulturen dort auf engem raum aufeinander treffen.
      24 0 Melden
    • AdiB 31.12.2016 12:29
      Highlight @theman allah ist nicht listig. Im koran gibts kein hintertürchen. Es ist alles strickt vorgesagt. Der listige in den religionen ist ist der falsche prophet der kommen wird, die zionisten sehen in ihm den wahren erlöser. Die bibel und der koran warnen vor ihm. Dafür müsstest du dich mit den büchern befassen. Aber ich finde es amüsant wie gläubige christen auf die zionistischen spielchen reinfallen und am schluss noch dem falschen folgen werden und sich sogar gegen jesus erheben werden.
      9 7 Melden
    • Too Scoop 31.12.2016 12:46
      Highlight Man muss klar unterscheiden, dass die Herkunft der Worte, nicht gleichzusetzen ist mit der Meinung und Bedeutung. Es ist nicht das selbe.
      6 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 13:12
      Highlight Too Scoop
      Genau!
      Sokrates spricht auch von Gott, aber meint entweder Zeus oder Apollon.
      Das islamische Allah hat rein gar nichts mit dem christlichen Allah zu tun, auch wenn das von allen Seiten behauptet wird.
      2 11 Melden
    • TheMan 31.12.2016 13:15
      Highlight AdiB Koran: Und sie schmiedeten eine List, und Allah schmiedete eine List; und Allah ist der beste Listenschmied. [3:54]. Listig=Makara. Makara wird in der Bibel mit der Schlange bei Adam und Eva in verbindung gebracht. Die Schlange ist, in der Offenbarung der Teufel. Den auch die Schlange ist Makara oder Listig. 1.Mose 3 Vers 1. 1 Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte....
      1 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 13:18
      Highlight AdiB
      Da kennt einer den Koran nicht! Natürlich ist Allah listenreich - so stehts jedenfalls in dem Buch drin.
      Im NT wird vor falschen Propheten gewarnt, richtig, das bezieht sich aber auf die damalige Zeit. Müsste man halt wissen, gell.
      Und der jüdische Messias ist sicher nicht listig, denn der soll erst dann kommen, wenn sich alle Juden an ihre religiösen Gesetze gehalten haben.
      Müsste man halt auch wissen - von wegen zionistischer Spielchen...
      8 3 Melden
    • AdiB 31.12.2016 16:16
      Highlight Es bezieht sich nicht auf die damalige zeit. Es bezieht sich auf das was kommen wird. Das wiessen die zionisten. Er verspricht ihnen ein land wo nur sie untereinander leben eine perfekte welt nur für sie. Jesus kamm noch nicht um uns von ihm zu erlösen. Ich sage ja bewusst zionisten da ja nicht jeder jude zionist und nicht jeder zionist jude ist. Das muss man klar stellen. Denn auch unter muslimen (königliche familien) gibts zionisten. Obwohl ihm koran steht man sollte in mekkah nicht bis zum himmel bauen, bauten die bin ladens und sauds einen riesen turm genau vor der moschee.
      2 2 Melden
    • AdiB 31.12.2016 16:21
      Highlight @theman wenn allah so listig ist ubd du ihn mit der schlange gleichsetzdt, wieso sehe ich in gewiessen kirchen immerwieder die schlange um jesus und dem kreuz? Und die leute betten zu dem. Wieso ist in der luzerner hofkirche das auge ra's oder das allsehende auge weit über jesus und dem kreuz? Dieses auge ist blasphemie. Wenn jemand listig ist, dann ist es der vatikan. Der uns merkmale antiker götter als teil jesus verkaufen möchte.
      1 1 Melden
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  • Too Scoop 31.12.2016 11:31
    Highlight Wieso bekämpft man etwas, was es nicht geben soll? Jeder Mensch glaubt, an was ist irrelevant. Irgendwie paranoid, wie man sich durch etwas, was es nicht geben soll bedroht fühlt. Ein Atheist, welcher Angst vor Gott hat wehrt sich vergebens, denn er kann sein Bestehen, in diesem Fall, nicht läugnen. Ein: "Es gibt ihn vielleicht, ist keine Möglichkeit". Schlussendlich sind es Machthaber, Armeen, Politiker, Wirtschaftsmächte (Öl-u. Lebensmittelkonzerne etc.) usw. und keine göttlichen Figuren, welche unsere Welt zerbersten.
    15 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 13:45
      Highlight > Jeder Mensch glaubt

      Diese Behauptung ist falsch.

      Wer verschiedene metaphysische Ansichten gegenander abwägt, schlechte (unktitisierbare) aussortiert und die nicht so schlechten nicht als Wahrheit, sondern als aktuell besser als andere, aber sicher falsche Erklärung ansieht, der glaubt nicht, sondern ist skeptisch.

      Der Satz 'ich glaube nicht an Gott', sagt explizit, dass jemand 'nicht glaubt'.

      Es gibt 'schlechte' Metaphysik (und darum kann man die 'bekämpfen'), dazu gehört z.B. die umkehr der Beweislast bei der Gottesfrage.
      5 1 Melden
    • Too Scoop 31.12.2016 17:04
      Highlight Glauben hat nicht nur etwas im spirituellen/religiösen Bereich zu suchen. Sie glauben zbsp. an sich selber, Sie glauben an eine bessere Zukunft etc.
      4 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 17:41
      Highlight Die Behauptung 'Jeder Mensch glaubt, an was ist irrelevant.' zielt also nicht darauf ab, dass alle Menschen im religiösen Sinn glauben?

      Ich habe Vertrauen in meine praktischen Fähigkeiten. Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Wenn ich sage 'ich glaube x' heisst das immer, dass 'x' nach meiner Einschätzung realistisch und wahrscheinlich, aber absolut nicht sicher ist. Es bedeutet sozusagen das Gegenteil vom religiösen Glauben.
      5 0 Melden
    600
  • TheMan 31.12.2016 11:25
    Highlight Oh Grosser Sektenchef Stamm. Wieder zeigen Sie uns, Ihr unwissen. Den was der Mensch macht, kommt nicht von Gott. Der Mensch und sein Freier Willen ist daran Schuld. Aber das von Ihnen nichts neues kommt. War ja klar. Sie klingen das Jahr ohne Wissen über Religion ab und gehen ins Neue ohne. Sie eErinnern mich an Uriella. Kleine Frage: Sind sie auch vom Pferd gestürzt? Den Sie kommenlmir so Verwirrt rüber. Oder Schürren Sie mit Unwissen, Hass gegen Religionen?
    21 50 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 11:45
      Highlight TheMan ist nicht nur auf den Kopf gefallen, er hat auch noch einen Sprung in der Platte und es kommt immer dieselbe Litanei.
      35 8 Melden
    • TheMan 31.12.2016 11:54
      Highlight Rabbi sorry nö. Mindestens geb ich mich, nicht als etwas aus, was ich nicht bin. Nein ich geb mich weder als falscher Rabbi aus. Noch als Selbsternnannter Sektenexperte, der an Grössenwahnsinn leider und seine eigen Sekte Gründet inkl Anhänger. Ich stehe mit beiden Beinen auf dem Boden, weiss viel über das Christentum/Judentum/Islam. Gebe aber aus diesem Grund sicher nicht, den Selbsternannten Titel Sektenexperte. Somit auf den Kopf gefallen und eine Sprung in der Platt haben Sie und die Stammesjünger. Den Sie glauben an Jemand, der keine Ahnung von Religion hat.
      11 24 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 12:07
      Highlight Wenn du sagst, Stamm hätte keine Ahnung von Religion, dann heisst das, dass du dir anmasst, etwas von Religion zu verstehen. Du gibst dich also als etwas aus, was du nicht bist.
      Denn von Religion hast du wirklich nicht die geringste Ahnung!

      Dass dem so ist, sieht wohl jeder Leser hier auf den ersten Blick.
      26 12 Melden
    • TheMan 31.12.2016 12:15
      Highlight Rabbi falsch. A. Ich geb mich nicht als Rabbi aus und bin es nicht. B. Bin ich kein Sektenexperte, aber weiss die sachen, weil ich a. Selber in die Kirche ging. B. Einen Verwandten habe, der den Koran Studiert hat und das im Iran. Aber vom Glauben abkam. Sprich ich kenne diese Glaubensrichtungen. Aber ich Masse mir, aus diesen Gründen nicht an, zu sagen ich sei ein Sektenexperte. Und das ich etwas von Religion verstehe, sieht man daran, das ich sage: Gott ist nicht an den Sachen, welche die Menschheit macht, Schuld. Nein der Mensch hat einen Freien Willen. Und ist an den Kriegen usw Schuld.
      10 20 Melden
    • Datsyuk * 31.12.2016 12:32
      Highlight TheMan, worauf hat Gott denn Einfluss deiner Meinung nach?
      7 3 Melden
    • AdiB 31.12.2016 12:36
      Highlight Hahaha..den koran im iran studiert. Rabbi hat schon recht wenn er sagt das du von religion keine ahnung hast. Den dann wüstest du was für einen islam iraner leben.
      16 4 Melden
    • Too Scoop 31.12.2016 12:42
      Highlight Ich sehe es genau so. Die Verantwortung liegt beim Menschen und nicht bei einer religiösen Schrift etc. Es ist also sehr einfach gegen dieses Schema zu kämpfen. Gewinnen wird man nie, denn der Mensch wird sich weiter so verhalten. Dementsprechend sind die Bemühungen überflüssig und absurd. Oder überhaupt einem Gott die Schuld an "Schlimmem" zu geben ist völlig verstörend.
      10 4 Melden
    • TheMan 31.12.2016 12:52
      Highlight @AdiB wie gesagt, die Schuld an Krieg von sich weisen und jemand anderem die Schuld geben. Ist ziemlich einfach. Doch bei jedem Krieg in der Menschheit, ist der Mensch alleine Schuld. Der Mensch hat einen eignen Willen. Er kann entscheiden, wohin sein Leben führt. Ob er einen Krieg führen möchte oder nicht. Und Krieg heisst nicht unbedingt Krieg zwischen Länder. Streit ist auch "Krieg" Gott/Allah oder irgendwem die Schuld zu geben, ist zu einfach. Und falsch der Rabbi hat kein Recht. Den der Rabbi versteht wie Stamm nichts von Religion.
      5 14 Melden
    • kleiner_Schurke 31.12.2016 13:20
      Highlight OK The Man

      Kannst du mir die zentralen Aussagen des Christentums in wenigen Sätzen zusammenfassen? Du bist ja Experte und steht mit beiden Beinen fest am Boden. Also:
      6 0 Melden
    • Lügensperber 31.12.2016 13:35
      Highlight @TheMan, @Too Scoop

      Leider wird an unserer Misere immer der Andere schuld sein.
      Nun ist es auch noch Gott, an den diejenigen Menschen nicht mal glauben oder ihn in Frage stellen.
      10 1 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 10:34
      Highlight Die Frage nach den Schuldigen führt nur in eine Sackgasse, bzw. einen Hinterhalt.
      Viel wichtiger sind die Fragen nach den URSACHEN!
      Muster-Frage:
      "Warum lenken einige ganz wenige Lebensmüde und/oder geistig verwirrte Verkehrsteilnehmer ihr Fahrzeug ganz bewusst auf die Gegenfahrbahn, gegen eine Mauer, in einen Abgrund, oder mitten in eine Menschenmenge hinein, während doch im Normalfall eine überwältigend hohe Anzahl der Verkehrsteilnehmer versucht, möglichst unbeschädigt von A nach B zu kommen (und das in 99.99% der Fälle auch schafft)?
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Die Beschneidung von Knaben ist kein Männlichkeitsritual, sondern ein Verbrechen

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