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Proteste von Anhängern der Opposition gegen die Regierung in Pristina, Kosovo. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Kosovo-Schweizer: «Wir können nicht dauernd als Sozialamt unseres Landes einspringen»

Sechs von zehn jungen Kosovaren sind arbeitslos, das Gesundheitswesen liegt am Boden, die Korruption ist omnipräsent: Im Kosovo will eine neue Oppositionspartei aufräumen – auch mit Unterstützung von Kosovaren in der Schweiz. 

14.06.17, 10:46 14.06.17, 20:33

Njomza Gutaj findet deutliche Worte an die Adresse der bisherigen starken Männer des Kosovo: «Sie haben den Kosovo während des letzten Jahrzehnts völlig zugrunde gerichtet», findet die 33-Jährige, die neben dem Schweizer Pass auch die kosovarische Staatsbürgerschaft hat.

Mit dieser Meinung ist sie offensichtlich nicht allein: Grosse Verliererin bei den Wahlen im jüngsten Staat Europas vom letzten Sonntag war die bisher führende PDK. Sie ist die Partei der ehemaligen Kommandanten der kosovarischen Befreiungsarmee UÇK, Kadri Veseli und Hashim Thaçi, die heute als Parlaments- und Staatspräsident amtieren. Die PDK ging eine Verbindung mit den Parteien ihrer früheren Waffenbrüder Ramush Haradinaj und Fatmir Limaj ein. Die Parteien der Allianz verloren kombiniert über zehn Prozent der Stimmen.

Hashim Thaçi, Präsident des Kosovo und früherer Kommandant der kosovarischen Befreiungsarmee UÇK.  Bild: VALDRIN XHEMAJ/EPA/KEYSTONE

Über all diesen Politikern hängt der Verdacht, während des Kosovokriegs für Verbrechen an Angehörigen der serbischen Minderheit oder Albanern aus gegnerischen politischen Lagern verantwortlich zu sein. Gegen einige von ihnen wurde vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag Anklage erhoben. Verurteilt wurde keiner – auch weil wichtige Zeugen aus zweifelhaften Gründen ihre Aussagen zurückzogen oder unter ungeklärten Umständen starben.

Derweil leidet das Land unter einer Jugendarbeitslosigkeit von über 60 Prozent und hat nach Moldawien das zweittiefste Pro-Kopf-Einkommen Europas. Finanzielle Zuwendungen der Diaspora machen 17 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus oder 850 Millionen Euro – das entspricht der Hälfte des Staatsbudgets. Hinzu kommt ausufernde Korruption: Gemäss Transparency International liegt Kosovo auf dem 40. Rang von 50 europäischen und zentralasiatischen Ländern, was saubere Regierungs- und Geschäftsführung anbelangt.

Opposition stärkste Kraft in der Schweiz

Auch wegen dieser Faktoren ist die Oppositionspartei Vetëvendosje (Selbstbestimmung) die grosse Wahlsiegerin – sie verdoppelte ihren Stimmenanteil auf über 27 Prozent und ist nun die grösste Einzelpartei im Parlament. Das freut Njomza Gutaj. Sie ist Vorstandsmitglied der Schweizer Sektion von Vetëvendosje. Gemeinsam mit zahlreichen parteilosen Freiwilligen betrieb sie im Vorfeld der Wahlen einen Stand an der Zürcher Bahnhofstrasse, um Kosovaren für die Teilnahme an der Wahl zu mobilisieren.

Denkmal des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton in Pristina. An der Hauswand darüber ein Graffiti mit den Worten: «Keine Verhandlungen. Selbstbestimmung!» bild watson.ch

Das Registrierungsverfahren für im Ausland lebende Kosovaren ist dermassen aufwendig, dass bei den letzten Wahlen 2014 bloss knapp 3400 ihre Stimme abgeben – obwohl die kosovarische Diaspora schätzungsweise 700’000 Köpfe zählt, darunter etwa 100’000 in der Schweiz. Zusätzlich haben 70’000 Schweizer Wurzeln im Kosovo, aber keine kosovarische Staatsangehörigkeit.

Vetëvendosje holte schon bei den letzten Wahlen 2014 die meisten Stimmen in der Diaspora. Dieser Anteil sei jetzt nochmals massiv gewachsen, meint Njomza Gutaj: «Wir Kosovaren in der Schweiz sehen, wie die Qualität staatlicher Dienstleistungen aussehen könnte, wenn sich die Behörden wie hier als Auftragnehmer des Volks sehen.» Im Kosovo hingegen betrachteten die politischen Eliten den Staat als Selbstbedienungsladen: «Die korrupten Ex-Kommandanten glauben, der Kosovo sei ihr Privateigentum.»

Wie Jugoslawien zerbrach: Vom Ende des Kommunismus bis Kosovo

Dieser Meinung ist auch Osman Osmani. Der Gewerkschafter und ehemalige Schaffhauser SP-Kantonsrat kandidierte 2014 für Vetëvendosje fürs Parlament. Die Anliegen der Diaspora-Kosovaren seien der Regierung nichts wert. «Wir Diaspora-Kosovaren sind gerne bereit, für die Entwicklung des Kosovo unseren finanziellen Beitrag zu leisten, aber nicht für die Selbstbereicherung der korrupten Politiker sowie Kommandanten und ihrer Familienclans», findet der 60-Jährige.

Osman Osmani, Ex-SP-Kantonsrat aus Schaffhausen. bild: zvg

Die ehemaligen UÇK-Führer zehrten bis heute von ihren angeblichen Heldentaten im Befreiungskampf gegen die Serben. Die grossen Opfer, welche die Gastarbeiter während Jahrzehnten für die Freiheit Kosovos gebracht haben, würden hingegen ignoriert.

International umstritten

Vetëvendosje verspricht einen neuen, sauberen Politikstil und wirbt damit, sich endlich um die drängendsten Alltagsprobleme zu kümmern, statt in erster Linie Pfründe für die eigenen Anhänger zu verteilen. Beobachter glauben, dass die bisherige Regierungsführung in der Hauptstadt viele Wähler von der Partei überzeugen konnte.

In Pristina eroberte Vetëvendosje vor drei Jahren das Bürgermeisteramt und erreichte seither Verbesserungen bei der Wasserversorgung, im Schulwesen, der Effizienz der Verwaltung und im Kampf gegen illegales Bauen – ohne in grössere Korruptionsfälle verwickelt zu sein.

Mit Tränengas protestierten Abgeordnete von Vetëvendosje 2016 gegen die Präsidentenwahl. Bild: VALDRIN XHEMAJ/EPA/KEYSTONE

Mit ihrem sozialdemokratisch geprägten Programm kommt Vetëvendosje vor allem bei den Jungen gut an. International umstritten hingegen ist die Absicht der Partei, im Kosovo und Albanien ein Referendum über einen Zusammenschluss der beiden Staaten durchzuführen. Der Partei wird unterstellt, ein Grossalbanien erschaffen zu wollen. Wenn die Partei bei der Regierung verfassungswidriges Handeln witterte, legte sie das Parlament auch schon mal mit Tränengasgranaten lahm.

Osmani betont, kein Nationalist zu sein. Er setze sich lediglich für das Recht auf Selbstbestimmung ein: «Man kritisiert unsere Partei von Anfang an dafür, dass wir eine demokratische Willensäusserung von Albanern im Kosovo und Albanien über ihre eigene Zukunft fordern.»

Wie Osmani glaubt auch Gutaj, dass Vetëvendosje in erster Linie gewählt wurde, weil sie eine glaubwürdige Alternative zu den bisherigen Regierungsparteien sei – insbesondere für die Kosovaren in der Diaspora.

«Patriotismus macht nicht satt»

Das derzeitige ökonomische Modell, bei dem die Überweisungen der Diaspora der Bevölkerung des Kosovo über die völlig unzulänglichen staatlichen Leistungen hinweghelfen, sei nicht zukunftsträchtig, sagt Gutaj – und nennt ein Beispiel.

«Meine Cousine ist an Krebs erkrankt und braucht alle zwei Monate eine Spritze für 300 Euro.» Die Kosten dafür müsse sich die ganze Familie vom Mund absparen. «Natürlich habe ich dann ein schlechtes Gewissen, wenn ich in der Schweiz Jeans für 150 Franken kaufe.»

«Es kann einfach nicht sein, dass wir permanent quasi als Sozialversicherung des Landes einspringen müssen.»

Njomza Gutaj

Die Kosovaren in der Diaspora würden helfen, wo sie könnten: «Aber es kann einfach nicht sein, dass wir permanent quasi als Sozialversicherung des Landes einspringen müssen, bloss weil es den bisherigen Regierungen nicht gelungen ist, stabile Institutionen aufzubauen.» Stattdessen hätten sie die ausländischen Hilfsgelder seit der Nachkriegszeit lieber in die eigene Tasche als in die Entwicklung des Landes gesteckt.

Die Parteien der «korrupten Kommandanten» seien seit der Unabhängigkeit nicht willens gewesen, die grundlegendsten Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen – etwa ein funktionierendes Gesundheitswesen, ein gesichertes Einkommen und ein Schulsystem, das Perspektiven bietet. Jetzt reiche es nicht mehr, jeweils vor den Wahlen an die UÇK-Vergangenheit zu erinnern und Fahnen zu schwenken: «Patriotismus macht nicht satt.»

Das erste Heimspiel des Kosovo findet auf fremdem Boden statt

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  • Einstein56 14.06.2017 20:33
    Highlight Ist der Kosovo nicht der Garten Eden? Auf jeden Fall wird er immer so geschildert? An wem liegt es, dass das nicht zutrifft? Logisch: Die Bösen in Europa und den USA sind schuld. Und deshalb sollen sie auch zahlen. Lebenslänglich. Damit der Staatspräsident, der seine Millionen mit Organhandel während des Krieges gemacht hat, sein hart verdientes Geld selber ausgeben kann.
    18 15 Melden
    600
  • kurt koch 14.06.2017 13:18
    Highlight Ich bin dafür das der kosovo als kanton in die schweiz aufgenommen wird. 1 wir hätten weniger Ausländer in der Schweiz 2.wir müssen ins keine gedanken machen das die besten fussballer plötzlich für den kosovo spielen.3 die nato hat eine grosse flugzeugbasis im kosovo so könnten wir die neu beschafung von kampfflugzeugen lösen 4. Im Tesin ist mir ein rustico zu teuer im kosovo könnte ich mir das meisten
    84 32 Melden
    • pachnota 14.06.2017 17:16
      Highlight Das wir auf einen Schaleg ev. ein paar 100000 IV Rentner mehr hätten, scheint sie nicht zu kümmern.
      Unter diesen "Bedingungen" könnten Sie sich dann, nirgendwo mehr ein "Ferienhäschen" leisten, sonder müssten mehr, und zu weniger Lohn arbeiten.
      14 13 Melden
    • pachnota 14.06.2017 17:22
      Highlight Überigens, der Kosovo ist fussballerisch unter jeder Kanone.
      (Machen sie sich mal schlau).
      Die guten Füssballer, kommen von der guten Ausbildung, die es in der Schweiz für "no money" gibt.
      15 9 Melden
    • SemperFi 15.06.2017 08:19
      Highlight @pachnota: #Humorkännsch
      7 4 Melden
    • Mikki 28.07.2017 11:25
      Highlight @kurt koch: ein rustico im kosovo? Waren sie schon mal da unten?
      2 0 Melden
    600
  • Genital Motors 14.06.2017 12:44
    Highlight hauptsache sie generieren gute Fussballer für später...in der schweiz ;)
    9 30 Melden
    • wololowarlord 14.06.2017 19:22
      Highlight Ja, das ist bestimmt das wichtigste...
      4 0 Melden
    • Genital Motors 14.06.2017 22:21
      Highlight Ja 100%
      1 0 Melden
    600
  • Dingsda 14.06.2017 12:32
    Highlight Man hätte halt die Serben nicht vom Kosovo vertreiben sollen. Dann wäre dieser Flecken auf dem Balkan zivilisiert geblieben und der Westen hätte einen haufen Geld gespart. Man kann glaube ich das Projekt Kosovo als gescheitert ansehen, da ja sowieso eigentlich immer nur "Grossalbanien" das Ziel war.
    Wieso bringt Watson eigentlich keine Berichte über die Spannungen in Mazedonien? Auch da wollen sich die Albaner abspalten.
    62 58 Melden
    • ElAlbanese 15.06.2017 19:56
      Highlight Zivilisiert?
      Wer hat innerhalb 10 Jahren drei Kriege auf dem Balkan (vs. Kroatien, vs. Bosnien -> Srebrenica und vs. Kosovo) angefangen und vorallem Zivilisten, auf barbarische Art und Weise, umgebracht?
      Wenn das Ihre Definition von "zivilisiert" ist, dann Gute Nacht^^
      Die Serben sind der Grund warum der Balkan als Pulverfass bezeichnet wird,

      Bevor es Blitze hagelt, einfach auf google und "Kriege im Balken, 90er Jahre" eingeben, dann erhalten Sie noch mehr Infos😊

      5 11 Melden
    • ElAlbanese 15.06.2017 20:07
      Highlight Teil2

      Wir wollen uns nicht von Mazedonien abspalten, sondern lediglich die gleichen Rechte wie die Mazedonier auf unserem Boden.
      Demokratische Wahlen haben stattgefunden in Mazedonien, die Albaner gewinnen, Gruevski hetzt nationalistische Schlägertrupps auf die albanischen Politiker. Ebenfalls sind diese Infos mit Video im WWW auffindbar.
      Ich könnte hier noch sehr vieles Schreiben, aber als Antwort auf Ihren nicht wirklich korrekten Kommentar genügt das.
      Wir wurden genug unterdrückt von euch Slaven.
      Ich hoffe für den Balkan, dass wir es auch Mal aus Krise schaffen.
      5 10 Melden
    • Mikki 28.07.2017 11:36
      Highlight Immer dieses blabla von wegen rechte!?!?? Was ihr wollt ist grossalbanien genau das was ihr serbien immer vorgeworfen habt!! Ihr die kroaten und bosnier habt keine zivilsten umgebracht?? Ihr habt nur alte und unschuldige umgebracht weil ihr keine ahnung von kriegsführung habt!!! Und was läuft in den bosnischen dörfern heutzutage?? Überall die bärtigen lieben die niemanden was antun würden....
      2 2 Melden
    • ElAlbanese 28.07.2017 15:30
      Highlight "Grossalbanien".. Serbisches Propagandawort. Der Kosovo hat und wird immer den Albanern gehören.
      Hör auf rum zu heulen, IHR habt doch alle Kriege auf dem Balkan in den 90ern angefangen und bestialische Gräueltaten begangen!!

      Es gibt kein Grossalbanien, sondern nur ein Albanien, welches auch der Kosovo angehört!

      Jetzt geniess ich meine Ferien in Kosovo, Albanien:)
      1 2 Melden
    • Mikki 28.07.2017 19:08
      Highlight Schöne ferien sind anders😂😂😂
      2 1 Melden
    • ElAlbanese 29.07.2017 20:10
      Highlight Dann google doch mal den albanischen Stränden und du wirst sehen:)
      Saranda Top 10 der schönsten Strände in Europa;)
      1 2 Melden
    600
  • Abel Emini 14.06.2017 12:28
    Highlight Bin zwar kein Staatsbürger des Kosovo, sondern Albaner aus der Umgebung, würde aber jederzeit die Vetevendosje wählen und mache auch aktiv mit für die Bewegung. Die einzige Alterantive für unser Volk ist die Wiedervereinigung unserer Siedlungsgebiete, die Korruption zu bekämpfen, die Wirtschaft zu stärken und die albanische Kultur/Diaspora weltweit zu pflegen. In diesem Sinn schliesse ich mich dem Motto der VV an #mitHerz
    56 70 Melden
    • Radesch 14.06.2017 13:32
      Highlight Du scheinst nicht viel Ahnung vom Kosovo zu haben, oder?

      Es gibt im Kosovo nicht nur Albaner, sondern auch Serben, Türken, Goraner, ...

      Nein, eine Vereinigung mit Albanien würde keinerlei positive Wirkung für Kosovo erzielen. Allenfalls könnte dann die albanische Mehrheit den anderen Gruppierungen den Marsch blasen.

      Ich denke, es ist besser, wenn die beiden Staaten getrennt bleiben. Kein neues Gebiet für Albanien sorry ;).
      42 15 Melden
    • InfinityLoop 14.06.2017 16:00
      Highlight Gehört die Schweiz auch zu den Siedlungsgebieten?War nicht in den 90ern schon mal so etwas auf dem Balkan?In der heutigen Zeit angesichts dem Wunsch zur EU beizutreten ziemlich komisch,nicht?
      13 10 Melden
    600
  • Bonzino 14.06.2017 12:22
    Highlight Eine Opposition gehört in das Land, gegen das opponiert wird.
    Die Schweiz ist eine politische Grube geworden, aus der sich verschiedene Gruppierungen zu ihrem Heimatland äussern, aber nicht den Mut aufbringen, selbst dahin zu fahren. Dies ist mit den Türken so, wie nun mit den Kosovaren. In der Schweiz ist dem öffentlichen Auftreten und Protesten dieser Gruppen, einen Riegel vor zu schieben.
    157 86 Melden
    • Hussain Bolt 14.06.2017 12:49
      Highlight Danke, wenn Kosovoschweizer Politik für Kosovo machen wollen sollten sie zurückkehren und nicht dieses Land um Fremde Interessen durchzusetzen die uns nicht betreffen. Wenn ihr euer Land liebt geht zurück. Mich nervt es das die CH zu einem Rückzugsraum für politische Agitation für fremde Länder wird.
      49 36 Melden
    • Barracuda 14.06.2017 13:35
      Highlight Finde das auch heuchlerisch. Wenn alle auswandern, ihr Land im Stich lassen und dann aus der Ferne mit weisen Ratschlägen daherkommen, nützt das der angeblich so grossartigen Heimat nichts. Verlogener sind nur noch die Leute, die hier mit ihrem penetranten Pseudo-Patriotismus bei jeder (un-)passenden Gelegenheit voller Stolz auf ihre Herkunft aufmerksam machen, aber ihrer Heimat den Rücken gekehrt haben.
      51 25 Melden
    • phreko 14.06.2017 13:39
      Highlight Wofür in die Türkei gehen?Um längere Zeit "Ferien" im Gefängnis zu machen?
      17 7 Melden
    • Neversober 14.06.2017 14:37
      Highlight und wieso?
      7 8 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 14.06.2017 18:21
      Highlight Ich bin eher stolz darauf, dass die Schweiz auch anderen einen politischen und demokratischen Rückzugsort bieten können. Das spricht ja schliesslich für uns und schadet uns nicht.
      Dass es für viele Expats einfacher ist sich hier zu organisieren, wo sie nicht am Existenzminimum leben müssen, scheint einfach nur logisch. Die Parole"geht doch zurück, wenns euch da so gefällt" ist sowieso auf so vielen Ebenen Quatsch.
      15 6 Melden
    • _PP_ 15.06.2017 13:09
      Highlight Ich bin stolz darauf, dass die Schweiz auch einen Rückzugsort für Vertriebene bietet. Das macht uns als Gesellschaft stärker und hilft obendrein noch denen, die Hilfe benötigen.

      Aber jetzt mal Klartext: aus der bequemen und sicheren Schweizer-Perspektive ist es sehr einfach zu sagen "geht doch zurück in euer Land, wenn ihr die Probleme dort bekämpfen wollt". In der Türkei bspw., wo politischer Widerstand mit Gefängnis, Folter und Tod geahndet wird, ist es nicht so einfach, gegen die Probleme anzugehen. Das muss euch doch bewusst sein.
      3 3 Melden
    600
  • Pisti 14.06.2017 12:20
    Highlight Die Schweiz soll endlich, die Truppen im Kosovo abziehen. Kann ja nicht sein, dass wir dort korrupte Polutiker schützen. Oder sonst sollen die Kosovaren hier diese Einsätze bezahlen, mit einer Zusatzsteuer.
    123 74 Melden
    • Ruffy 14.06.2017 12:52
      Highlight Dieser Einsatz ist das Sinnvollste das unser Militär seit langem leistet. Du has offenbar keinen blassen Schimmer von den gegebenheiten vor Ort oder was die Schweizer dort bewirken konnten.

      Stabilität die dieser Einsatz bringt ist der einzige Boden auf welchem positive Veränderungen wie z. B. diese Oposition wachsen können.
      47 10 Melden
    • Rockabilly 14.06.2017 13:47
      Highlight Korruption gibt es überall auf der Welt. Nur die Einen wissen besser wie man es versteckt als die Anderen. Allein schon die Tatsache dass solche Truppen da sind und genau wissen was da abläuft und es tolerieren sagt schon vieles aus.
      8 8 Melden
    • Radesch 14.06.2017 13:53
      Highlight Truppen abziehen halte ich für sinnvoll (vielleicht nach und nach?...)

      Das aber hiesige Kosovaren bezahlen sollten, ist nicht sonderlich logisch bzw. mit unserem Recht vereinbar.
      22 3 Melden
    • Saraina 14.06.2017 15:30
      Highlight Wir schützen nicht korrupte Politiker, sondern Minderheiten. Das ist durchaus in unserem eigenen Interesse, den ohne diesen Schutz wäre der Zustrom bedrohter Roma grösser, und sie könnten nicht zurückgeschickt werden.
      23 7 Melden
    600
  • MergimMuzzafer 14.06.2017 12:19
    Highlight Naja vielleicht ist ja nicht immer die Politik an allem Schuld, sonder auch ein total zurückgebliebenes Gesellschaftsmodell. Solange Frauen nicht arbeiten sollen, Familien richtige Clans sind (Ehrenmord und co.) und nicht alle die gleichen Rechte haben, wird sich noch lange nichts ändern.
    199 32 Melden
    • ElAlbanese 14.06.2017 13:07
      Highlight Frauen nicht arbeiten?
      Geh mal in die Läden und schau welchem Geschlecht du dort mehr begegnest..

      Bitte, labber keinen Müll, wenn du keine Ahnung haat^^
      21 32 Melden
    • Rockabilly 14.06.2017 13:11
      Highlight Ist Ihre Quelle möglicherweise ein Horrorbuch gewesen? Kosovarin haben auch im Kosovo höhere Positionen, sogar war vor paar Jahren die Präsidentin des Kosovo eine Frau. Vielleicht haben Sie sich auch geographisch bei der Karte verirrt...
      28 11 Melden
    600
  • Fabio Kunger 14.06.2017 12:15
    Highlight Die Kosovo Elite, vorallem UCK Mitglieder sehen den Kosovo als ihr Eigentum. Genau so ist es! Die werden ihre Macht nicht hergeben. Ich wünsche den jungen Politiker viel Kraft und Ausdauer die alt eingesessenen im Balkankrieg stehengebliebenen Elite loszuwerden.
    121 3 Melden
    • Rockabilly 14.06.2017 13:13
      Highlight Langsam aber sicher verlieren sie ihre Macht. Bald ist es nicht mehr so einfach möglich, dass verstorbene Verwandte und Bekannte für sie wählen können. Die alte Generation die diese Parteien unterstützt stirbt aus, die junge Generation wird immer grösser und will was verändern. Ab der nächsten Wahl ist dann Schluss mit den "Warlords".
      20 1 Melden
    600
  • freundeskreismelona 14.06.2017 12:07
    Highlight Es gibt nichts was zu Grunde gerichtet werden kann, da es vor dem Krieg gar nichts mehr gab. Keine Arbeit und nur Armut
    38 16 Melden
    • Brummbaer76 14.06.2017 13:22
      Highlight Vor dem Krieg gab es einiges mehr als Heute. Vorallem Arbeit.
      11 8 Melden
    • freundeskreismelona 15.06.2017 06:41
      Highlight Vielleicht für die serbische Minderheit, weil in den 90 er Jahren es nicht mal mehr staatliche albanische Schuleb gab. Die Schüler wurden in Häuser unterrichtet und die Lehrer von der Diaspora bezahlt. Es ist einfach alles schlecht zu reden als sich seiner eigenen Verantwortung bewusst zu werden.
      3 2 Melden
    600
  • Robercik 14.06.2017 12:04
    Highlight 20 Jahre nach der Bombardierungen ist Kosovo ein Land mit keiner Zukunft, Paradies für Drogen- und Menschen- Händler. Zur gleichen Zeit ist Serbien immer näher von UE und immer mehr Rechtsstaat. Daraus lässt sich schlussfolgern
    46 70 Melden
    • Rockabilly 14.06.2017 13:15
      Highlight Interessant ist die Entwicklung des Drogen- und Menschenhandel mit dem Einzug der Nato Truppen. Kosovo ist klein, da sollte es kein Problem sein mit stationierten Soldaten der stärksten Länder der Welt sowas schnell zu bekämpfen. Aber die traurige Wahrheit ist, dass diese Soldate oder sonstige ausländische Institutionen zu den grössten Puffgängern und Drogenkonsumenten im Kosovo gehören...
      22 2 Melden
    • Radesch 14.06.2017 13:21
      Highlight Kosovo ist erst seit dem Jahr 2008 ein offizieller Staat und wird noch immer nicht von allen UNO Mitgliedern anerkannt... Die Schweiz war vor 80 Jahren auch noch arm... Lass uns sehen, was die Zeit bringt.
      20 10 Melden
    • Lezzelentius 14.06.2017 13:40
      Highlight ...dass du wenig Ahnung hast von den Umständen im Balkan.
      8 12 Melden
    • Ardi_Bacardi 14.06.2017 13:50
      Highlight was schlussfolgern...
      3 6 Melden
    • Saraina 14.06.2017 15:33
      Highlight Die Kosovaren haben immerhin nicht das Blut eines Genozid an ihren Händen kleben. Und ob es in Serbien immer so rechtsstaatlich zu und her geht, wage ich zu bezweifeln. Die Nähe zur EU könnte man auch mit einem Umgang mit Flüchtlingen zeigen, der nicht gegen die Menschenrechte verstösst...
      24 23 Melden
    • Robercik 14.06.2017 17:49
      Highlight @Saraina lustig was Sie hier einmischen wollen. Ja, hat UCK sicher kein Blut auf seinen Händen. Egal, geht es nicht um wer der gute ist und wer der böse. Es geht um wer grosse Unterstützung von UN/US/Saudi hat, und kann sowieso nicht seines Land organisieren (Kosovo). Und wer gegen allen langsam eigene Ziele erreicht. Gruss
      6 5 Melden
    • Mikki 28.07.2017 11:45
      Highlight @seraina: nicht das blut des genozids aber das blut des organ und heroinhandels haben die lieben kosovaren an ihren händen kleben! Kannst dir ja mal vor augen führen was schlimmer ist!! Wieviel menschen sterben jährlich an heroin???
      1 1 Melden
    600
  • Niko (1) 14.06.2017 11:54
    Highlight Vielleicht kommt mal die Idee auf das, dass Experiment Kosovo gescheitert ist. Und es mal zeit wird zur Normalität zurückzukehren
    48 63 Melden
    • Amanaparts 14.06.2017 12:48
      Highlight Was wäre den diese Normalität?
      19 5 Melden
    • Radesch 14.06.2017 13:18
      Highlight Was soll das heissen? Kosovo wieder in Serbien integrieren?

      Da bin ich gespannt, was sie meinen.
      25 5 Melden
    • Lezzelentius 14.06.2017 13:35
      Highlight Und wie sähe Normalität in deinen Augen aus?
      16 3 Melden
    • Niko (1) 14.06.2017 15:33
      Highlight Also zu meinem Gedankengang ich finde das die sogenannte Republik Kosovo keine Zukunft hat, von sogenannten Warlords geführt und von bitterem Nationalismus gefüttert besteht keine Hoffnung für Normalität. Das Experiment eine neue Ordnung auf dem Balkan zu schaffen ist gescheitert. Letztliche Versuche UNESCO Mitglied zu werden zeigt eigentlich genau auf was in diesem "Land" funktioniert nämlich nur eine "Anti-Serbien" Polemik. Eine Optimale Lösung habe ich auch nicht doch wäre meines erachten eine Reintegration mit Serbien + hohe Autonomie Rechte die einf. Lösung ruhe in den Balkan zu bringen
      12 25 Melden
    • Amanaparts 14.06.2017 16:26
      Highlight Renitegration + hohe Autonomie? Da haben wir Kosovaren aber noch ein Wörtchen mitzureden. Wir wollen keine Autonomie unter einem faschistischen Regime, dass uns Jahrzente lang wie Menschen zweiter Klasse behandelt hat ohne Rechte auf eine eigene Sprache, Kultur, Schulbildung und Positionen in öffentlichen Ämtern. Selbst unter den heutigen Umständen, geht es uns 20x besser als unter serbischer Diktatur. Das Experiment auf dem Balkan Ordung zu schaffen ist gescheitert, weil Serbien immer noch gleich destruktiv ist wie früher und seine imperealistischen ambitionen nicht aufgibt.
      13 5 Melden
    • albano-schweizer 14.06.2017 17:00
      Highlight Wenn Intergation und/oder Reintergation, dann zu erst die inneralbansiche Integration... In der EU irgendwan auch gegenseitige Intergation der AlbanerInnen und SerbInnen... Serbien und ex-Jugoslavien hat die Chance verpasst in den letzten 100 Jahren die Albaner ganzes Kosova als Gleichberechtigt in ihren Gebilden zu intergieren. Noch im Jahr 1981, wo die ganze albanische Bevölkerung in jugoslavischen Föderation eine gleichberechtigte albanische Republik, wie die andere Teilrepubliken waren, massenhaft und demonstrativ
      GLEICHSTELLUNG forderten, war dies möglich. Jetzt ist entgültig vorbei..
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    • Lezzelentius 14.06.2017 17:55
      Highlight Schön relativiert, Niko, angemerkt dass ich den Name bewusst mitnehme. Wusste ja jeder, was Normalität für dich bedeutet, aber immerhin hast du dir Mühe gemacht die geistreiche Idee hübsch zu verpacken. 'Experiment' in seiner Konnotation mal aussen vor.

      Meines Erachtens ist dein Erachten scheiße, da wäre es noch sinniger dass sich Kosovo Albanien integriert.
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    • Niko (1) 15.06.2017 09:02
      Highlight Nein ich bin nicht aus Serbien wie vermutet, ich bin nur ein rationaler, Realpolitiker aus der Schweiz. Sie sollten endlich Ihre Rose Brille absetzen. Es gibt einen Albanien und das reicht. Und bitte kommen Sie mir nicht mit Unterdrückung dies Polemik lassen Sie besser zuhause. Wir wissen alle das Yugoslavian das einzige Land war das Sie nach dem 2Wk auf nahm und Schulen so wie Āmter auf Albansich bereitstellte.
      Oder meinten Sie die pogrome gegen die Serben mit den etlichen angezündeten UNESCO Denkmälern die sie so lieben ? ;)
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    • Amanaparts 15.06.2017 10:39
      Highlight Ob du Serbe bist oder nocht spielt keine Rolle. Der Ursprung deiner Aussagen lässt sich aber klar verfolgen. Albaner als "Immigranten" im Kosovo, Pogrome gegen Serben, unterstellung der Unfähigkeit ein Land zu Administrieren. Quasi ein Volk das beherrscht oder ausgerottetwerden MUSS.

      SANU Memorandum 82' https://de.m.wikipedia.org/wiki/SANU-Memorandum

      Vladan Dordevic https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vladan_Đorđević

      Was du erzählst hat nichts mit pragmatischer realpolitik zu tun sondern sind angelernte mantras aus nationalistischen Phamplets.



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  • Beri_sha_24a 14.06.2017 11:27
    Highlight Die Regierung wurde bisher von der liberalen LDK geführt, welche die Korruption in einigen Bereichen eindämmen konnte. PDK+Thaci sind ein Krebsgeschwür, bei welcher Roche gerne mal die neuesten Medis ausprobieren könnte. Jedoch muss man auch sagen, dass vieles auch an der Bevölkerung selbst liegt. Die Bildungslücke ist enorm. Dies merkt man auch an der Diaspora in der CH. Man hat die besten Bedingungen, von Bildung bis Sozialwesen, und trotzdem sind ca. 30% hier dumme Hitzköpfe. In den letzte Jahren haben sich die Kosovaren zwar enorm verbessert, da ist aber noch sehr viel Luft nach oben.
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    • redeye70 14.06.2017 17:29
      Highlight Meine ersten Begegnungen mit Kosovaren waren negativ geprägt. Viel zu viele ungebildete Nationalisten, unartikuliert und unanständig. Doch heute begegne ich immer mehr Kosovaren, die Bildung erfahren haben, sich ausdrücken können und zu ihrer alten Heimat eine gesunde patriotische aber auch kritische Haltung haben. Sympathische Menschen, die man gerne um sich hat. Ihr seid die Zukunft des Balkans, damit ziehe ich alle Völker des ehemaligen Jugoslawien mit ein. Es braucht intelligente Lösungen, gute Kompromisse und Vernunft. Es führt kein anderer Weg zu einer guten Zukunft.
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  • Hussain Bolt 14.06.2017 11:14
    Highlight Kann auch nicht sein das die Schweiz Soldaten im Ausland haben wie im Kosovo. Sollen andere da Soldaten stellen

    Immerhin dient der Kosovo als schlechtes Beispiel wenn man kriminellen Warlords die Macht geben will und sich die christliche Bevölkerungsstruktur in eine islamische verwandelt. Da sieht man was mit dem Land passiert es wird vor die Hunde regiert. Plus sind dort islamische Extremisten tätig ohne das etwas getan wird. Die mehreren tausend Albaner auf Seiten des IS sagen eine Menge aus.
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    • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 14.06.2017 11:40
      Highlight Mehrere Tausend? Hahahaha Ohne das etwas getan wird? Hahahaha

      Wir Albaner springen vor Glück über diese Islamisten, es ist eine grosse Ehre für uns. Denn schliesslich schätzen wir es dass wir 500 Jahre lang von den Türken besetzt waren und nur nur ca. 200 Jahre gegen diese Inavasion gekämpft haben, während Nachbarsvölker kollaboriert haben.

      *ACHTUNG enthält groben Sarkasmus*
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    • Beri_sha_24a 14.06.2017 11:43
      Highlight Dies ist so verherrend falsch, dass ich gar nicht näher darauf eingehen möchte.
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    • Rockabilly 14.06.2017 12:00
      Highlight Ich kann diese Meinung nicht bestätigen. Als christ. Kosovoalbaner haben die Katholiken im Kosovo einen guten Ruf. Auch werden die Christen nicht zum Islam gezwungen sondern es gibt sogar eher das Phänomen, dass Muslime zum Christentum konvertieren. Die Kathedrale in Prishtina hatte mehrheitlich muslimische Spender.
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    • JaneDoe 14.06.2017 12:04
      Highlight Woher hast du die Info, dass mehrere Tausend Albaner auf der Seite der IS sind?
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    • Abel Emini 14.06.2017 12:30
      Highlight Hast du Fakten für deine "mehrere" Tausend Albaner die sich angeblich der IS angeschlossen hätten?!

      Nur ein gemeinsamer albanischer Staat unter Vetevendosje kann dem Extremismus Einhalt gebieten, damit meine ich nicht nur den islamischen sondern auch den serbisch-orthodoxen Extremismus und Faschismus gegen alles albanische, seien es Moslems, Christen oder Atheisten.
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    • Pisti 14.06.2017 12:39
      Highlight Falsch? Dj Terror hat absolut recht, aus keinem Land Europas reisen prozentual gesehen mehr Menschen zum IS als aus dem Kosovo. Im Kosovo gibt es auch unzählige Ausbildungs-Camps vom IS. Haben die Leute bereits vergessen, wem sie die Unabhänigkeit zu verdanken haben? Der UCK sicher nicht.
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    • Hussain Bolt 14.06.2017 12:44
      Highlight https://www.google.ch/amp/amp.dw.com/de/kosovo-brutst%25C3%25A4tte-des-islamismus/a-36893448

      Hier der Kosovo wird dazu missbraucht. Weil nichts dagegen getan wird. Türkische und Saudische Finanziers sind im Kosovo tätig. Ausserdem sagte mir ein Albaner das beim IS etwa 2000 Albaner seien. Ich habe aber nirgendwo gesagt das ihr allgemein islamistisch seid nur das der Islamismus ein Problem darstellt.
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    • Amanaparts 14.06.2017 12:50
      Highlight Als Christ und Kosovar muss ich sagen, dass ich selten so einen Stuss gelesen habe
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    • Radesch 14.06.2017 13:17
      Highlight @Rockabilly

      In Kosovo und Bosnien sieht man sogar Moschee und Kirche neben-/beieinander. Verschiedene Religionen nebeneinander funktionieren also prima, wenn die Leute sich darauf einlassen.

      Nicht das Kosovo und Bosnien keine anderen Probleme hätten. Diese sind aber nicht der Religion geschuldet.
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    • Brummbaer76 14.06.2017 13:44
      Highlight Der Kosovo wurde ca. zur gleichen Zeit Muslimisch wie Albanien, teile Mazedoniens und teile Bosniens.
      Auf dem Balkan gingen die Hauptagressionen nicht von der Muslimischen Minderheit aus. Klar auch sie haben sich nicht mit ruhm bekleckert. Aber was sogenannte Christen gemacht haben, ist wahrlich nicht Christlich.
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    • Brummbaer76 14.06.2017 13:46
      Highlight Die "Zivil" Bevölkerung interessiert die Religion nicht wirklich.
      Bsp. zwar aus Bosnien. Wird im Kosovo nicht viel anders sein.
      Da wurden mit Geldern aus Dubai und Saudi-Arabien Moschen gebaut.
      Ausage eines Bosniers, Beten kann ich auch Zuhause. Die hätten besser Arbeitsplätze mit dem Geld geschaffen, das bringt uns mehr. Moschen hätten wir schon genug gehabt aber keine Arbeit.
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    • TJ Müller 14.06.2017 20:31
      Highlight @ DJ Terror:
      Lies zuerst mal deine Quelle:
      "Seit 2012 sind 316 von ihnen ausgereist, um sich dem [...] IS anzuschließen".
      Und google nebenbei mal "Betteridges Law", welches besagt, dass eine Headline im Titel immer mit Nein beantwortet werden kann. Der Titel deines Artikels lautet Kosovo - Brutstätte des Islamismus?
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  • Lezzelentius 14.06.2017 11:13
    Highlight Einseitiger Bericht wenn man bedenkt, dass die Partei sehr links populistisch ist und welche Reden geschwungen und Behauptungen aufgestellt worden sind von deren Oberen.
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  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 14.06.2017 11:04
    Highlight Die Zeit ist gekommen, dass Leute, welche nicht mal Krieg waren (sich mit fremden Federn schmücken) seit 18 Jahren in politischen Ämtern sind und diese auch mit Gift und Galle verteidigen, abzusetzen. Nichts als Korruption und Misswirtschaft habt ihr errichtet. Von wegen Patriotismus, vor den USA/EU den Bückling für ALLES machen, nur um die Position zu behalten. USA duldet diese Heinis. Der oberste von allen wird auch mal schuldig gesprochen. Jaja Herr Thaçi hast dein Ziel erreicht: Präsident. Nun krümmst du keinen Finger mehr. Hauptsache Immunität.

    Gratuliere an das Wahlergebnis von VV!
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    • Abel Emini 14.06.2017 12:32
      Highlight Die EU und USA haben jahrelang die "korrupte" Elite des Landes unterstützt und finanziell ausgestattet. Soviele Millionen gingen ins Land und nichts kam beim Volk an.

      Die Privatisierungen müssen gestoppt und rückgängig gemacht werden. Ich hoffe auf eine grosse Zusammenarbeit zwischen der Diaspora und der Vetevendosje!
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  • Biggie Smalls 14.06.2017 11:02
    Highlight natürlich wurde die opposition (levizja vetvendosje) von der eu untersrückt, weil man lieber ehemalige uqk-kommandaten in der regierung hat und auf "stabilität" hofft, als dass man demokratische werte unterstützt
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    • Abel Emini 14.06.2017 12:32
      Highlight Die Vetevendosje wurde nicht ernst genommen weil sie nicht einfach Still ist wenn es um Korruption, Kriminalität und Slawisierung albanischer Siedlungsgebiete geht!
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  • Radesch 14.06.2017 10:57
    Highlight Es ist wichtig, dass der Kosovo langsam in eine Stabile Phase kommt. Man bedenke, dass Kosovo ein sehr junges Land ist und auch innen- wie aussenpolitisch noch Anspannungen bestehen.

    Ich hoffe, dass das Land meiner Eltern eines Tages genauso schön wird wie die Schweiz. Mein Land wird allerdings die Schweiz bleiben.
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    • Calvin WatsNon 14.06.2017 11:30
      Highlight 🤗 das hast du schön gesagt, und du dich als Teil dieses Landes siehst👍🏻👍🏻
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    • Radesch 14.06.2017 11:59
      Highlight Naja, mein Lebensmittelpunkt ist in der Schweiz 🇨🇭 und meine Heimat ist dort, wo mein Leben stattfindet.

      Ich schätze aber auch meine "Zweitkultur" bzw. die meiner Eltern aus dem Kosovo 🇽🇰.

      Ich arbeite in der Schweiz, wohne in der Schweiz, freue mich über Schweizer Tugenden und rege mich auch teilweise über diese auf. Also alles gsnz normal eigentlich 😅

      Ich engagiere mich sogar parteipolitisch. Also besser hätte die Integration nich klappen können. 😂
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    • Spielverderber 14.06.2017 12:25
      Highlight Sehr schön gesagt. Meine Frau ist Ungarin und wartet seit 1989 auf ein "besseres" Ungarn. Bis heute vergeblich. Auf dem Land gehts noch immer rückwärts und alte Leute fanden den Kommunismus besser, wie was sie heute erleben. Für BudapesterInnen ist das Umland uninteressant, kostet nur und soll blos ungebildete Leute beinhalten, heisst es. Kosovo wird wohl ein Zentralstaat werden und somit Korruption anziehen. Was sonst. Wenn es schon i.d. Schweiz Korruption gibt, wie denn im Kosowo nicht...
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