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«Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert» – neue schwere Vorwürfe gegen Trump

19.05.17, 22:44 20.05.17, 15:31

Unmittelbar nach dem Abflug von US-Präsident Donald Trump zu seiner ersten Auslandsreise sind in US-Zeitungen neue schwere Vorwürfe gegen ihn laut geworden.

Bei einem Treffen mit Russlands Aussenminister Sergej Lawrow in der vergangenen Woche habe der US-Präsident erklärt, der Rauswurf von FBI-Chef James Comey habe Druck aus den Ermittlungen wegen der angeblichen Verstrickungen des Trump-Wahlkampflagers mit Russland genommen, berichtete die «New York Times».

«Er war verrückt, ein echter Spinner»

«Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert», sagte Trump der «New York Times» zufolge im Oval Office des Weissen Hauses zu Lawrow und dem russischen US-Botschafter Sergej Kislyak.

«Er war verrückt, ein echter Spinner», sagte Trump laut einer Aufzeichnung des Gesprächs, das der Zeitung vorgelesen wurde. «Ich habe wegen Russland einen grossen Druck verspürt. Der ist jetzt weg», sagte Trump demnach.

Die «Washington Post» veröffentlichte zeitgleich einen Bericht, wonach bei den Russland-Untersuchungen nun auch ein enger Mitarbeiter Trumps aus dem Weissen Haus als «Person von Interesse» betrachtet werde. (sda/dpa)

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  • rodolofo 20.05.2017 09:17
    Highlight Dabei wollte das "Orange Riesenmeerschweinchen" doch nur fressen und Mist produzieren!
    Und jetzt wird es ständig von aufdringlichen Medienleuten (den Feinden des Volkes!) geplagt mit unangenehmen Fragen, wie: "Warum hast Du diesen Comey gefeuert?"
    Antwort: "Weil ich das Orange Riesenmeerschweinchen bin! "Orange Riesenmeerschweinchen dürfen das!
    Wann lassen diese Medienleute endlich locker, so dass das Orange Riesenmeerschweinchen in Ruhe fressen und Mist produzieren kann, wie es seinem Wesen entspricht?
    Ich glaube, hier sollte der Tierschutz eingreifen!
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  • Butzdi 20.05.2017 08:17
    Highlight Höchst interessant wird es nun wenn DJT den Mittleren Osten und Italien besucht und mit höchsten Stellen des Islams, des Judentums und des Christentums redet. Offiziell um drei Weltreligionen zu vereinen.... man stelle sich vor...Trump und vereinen... Diese Woche wird wohl eine neue Masseinheit kreiert:
    '1 Trump = der kürzeste Weg zwischen 2 Fettnäpfchen'. Ich mache mir schon mal Popcorn.
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  • Grundi72 20.05.2017 07:42
    Highlight Was würde watson nur machen ohne Präsident Trump..? Man könnte keine medialen Vermutungen und ungesicherten Halbwahrheiten mehr abschreiben und als Möchtegern-Fakten verkaufen um Klicks zu generieren..

    What a Journalismus..
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    • meglo 20.05.2017 08:55
      Highlight Gott sei Dank gibt es 'Grundi72', der immer genau
      weiss, was echter Journalismus ist.
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    • I like boobs 20.05.2017 12:10
      Highlight ja.. watson steht seit längerem "unter Beobachtung" und zwar hinter den Kulissen. Watson schreibt ausschliesslich im Auftrag. Blunschi weiss..
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  • walsi 20.05.2017 07:11
    Highlight Jetzt werden aus vorgelesenen, angeblichen Gesprächsprotokollen schon Fakten. Das hat mir Journalismus nur noch sehr wenig zu tun, aber sehr viel mit Hetze.
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    • meglo 20.05.2017 09:00
      Highlight Natürlich ist dieses Vorgehen nur 'Hetze', wenn es sich gegen Vertreter der Rechten richtet. Wenn Trump via Twitter seine politischen Gegner verleumdet, ist dies selbstverständlich völlig in Ordnung.
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    • walsi 20.05.2017 09:43
      Highlight @megio: Nein, ist es nicht. Nur weil ich diese Art von Journalismus verurteile bin ich nicht automatisch ein Trump Supporter. Dieses Denken in Lagern und alles nur noch in schwarz und weiss sehen hat wesentlich zu den aktuellen Problemen auf der Welt geführt. Wie hat Bush gesagt: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns! Das ist einfach nur Blödsinn!!!!
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  • seventhinkingsteps 20.05.2017 03:30
    Highlight Die Person of Interest soll angeblich Jared Kushner sein
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  • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 01:30
    Highlight Putin hat ja überwogen ein Transkript des Gespräches zu veröffentlichen, wär schon krass wenn das jetzt von ihm stammt. Und für die Leute die an WAPO zweifeln: Einfach mal die Rolle von WAPO in der Watergate-Affäre nachschauen, und bis jetzt war die Zeitung auch in Sachen Trump sehr zuverlässig.
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  • Sapere Aude 19.05.2017 23:59
    Highlight Ob nun alle Vorwürfe gegen Trump stimmen ist an diesem Punkt eigentlich egal. Mit seinem Verhalten hat er sich so viele Feinde geschaffen, die bis zum äussersten gehen werden um ihn aus den Amt zu jagen, dass er kaum noch zum regieren kommen wird, weil er ständig Brände zu löschen hat. Mit seiner Taktik ist er vielleicht Präsident geworden. Im Amt halten wird er sich so aber nicht. Wer sich sowohl mit den Journalisten, als auch der Justiz, der Opposition und sogar der eigenen Partei anlegt, schaufelt unweigerlich sein eigenes Grab.
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    • TheCloud 20.05.2017 07:19
      Highlight Die Republikaner, die beide Häuser beherrschen, werden gar nichts unternehmen, solange der nützliche Idiot Steuern der Superreichen senkt, Obamacare abschafft, Minderheiten unterdrückt etc.
      Läuft doch alles wunderbar nach Plan für die GOP.
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    • rodolofo 20.05.2017 09:30
      Highlight TheCloud
      Das sehe ich auch so.
      Die Rechts-Rechtsextrem-Allianz in den USA funktioniert, weil im Kontrast zu den Punks der Trump-Regierung die Republikaner geradezu liebenswürdig gemässigt erscheinen.
      Ausserdem mobilisiert die Teaparty-Bewegung anarchistischen Oppositions-Geist, obwohl sie der eigentliche intellektuelle Kern der Staatsmacht ist!
      Das alles erinnert mich irgendwie an Ungarn und natürlich an Brexit-Britannien.
      Ich sehe dagegen zur Zeit nur ein Erfolgsrezept: Das Spiegel-Modell der Schweizerischen Sozialdemokratie, mit einem Marxistisch-Militanten JUSO-Kern, der für Aufregung sorgt
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    • Unicron 20.05.2017 09:32
      Highlight Nächstes Jahr sind Senatswahlen... Wenn die Republikaner sich nicht darum scheren was das Volk will, bekommen sie da ihre Quittung.
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  • EvilBetty 19.05.2017 23:51
    Highlight «... vorgelesen wurde ...» sounds legit, momoll
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  • John Smith (2) 19.05.2017 23:42
    Highlight Wie war das doch noch mal mit der eisernen journalistischen Regel von mindestens 2 unabhängigen, überprüfbaren Quellen? Hier haben wir ein (1) unüberprüfbares anonymes "Informationsleck", aber alle Zeitungen vermelden es wie eine gesicherte Tatsache.
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    • John_Doe 20.05.2017 03:21
      Highlight Gemäss NYT haben sie zwei Quellen: "The White House document that contained Mr. Trump’s comments was based on notes taken from inside the Oval Office and has been circulated as the official account of the meeting. One official read quotations to The Times, and a second official confirmed the broad outlines of the discussion.

      Sean Spicer, the White House press secretary, did not dispute the account."
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  • M@tt Di11on 19.05.2017 23:39
    Highlight Was für eine Schande. Es gab Zeiten, da waren die USA das gelobte Land. Inzwischen ist es die grosse Lachnummer und die Ausbildungsstätte von hirnlosen Egomanen.
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    • pondering 20.05.2017 07:35
      Highlight Haha Die USA also gelobte Land , hat nur existiert für due , die dadran geglaubt haben. USA Propaganda durch Medien, Filme und NATO hat es fast geschaft ihre faule "Demokratie " vor der Welt zu verstecken.
      Was Trump bis jetzt wirklich geschafft hat ist, der Beweis von dem gar nicht so mysteriösen Deep State zu liefern.
      Beamte und Lobby Gruppen in allen Schichten des Staatsapparats sind eine unheimliche von USA Bürgern nicht-ewählte Macht, ein Monster schlimmer als Kommunismus.
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  • Gelöschter Benutzer 19.05.2017 23:15
    Highlight Ihr verliert euch ja ziemlich in krude Verschwörungstheorien.
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  • Kommenta(to)r 19.05.2017 23:02
    Highlight Am Schluss reist er zu Putin und beantragt dort politisches Asyl... Bei diesem Dummkopf würde mich nichts überraschen.

    Putin hat ihn immer mehr an seinen Kronjuwelen und kann bald immer fester zudrücken.

    Eigentlich kann ihn nur noch ein grosser und explosiver Nebenschauplatz "retten".. ein neuer Krieg oder so.
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    • Hussain Bolt 19.05.2017 23:20
      Highlight Es sind bis jetzt nur Vorwürfe gekommen von den Medien ohne glasklare Beweise. Vorwürfe sind keine Fakten vorallem kommen diese Vorwürfe gegenüber Trumps Team aus ähnlichen Quellen die Falschnachrichten über den Irak und ihren angeblichen Massenvernichtungswaffen berichteten um den Krieg zu rechtfertigenund wie wir wissen hatte der Irak solche nicht bessesen. Und nein es war kein Versehen der Medien damals den sogar Int Inspektoren konnten nichts herausfinden.
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    • Juliet Bravo 20.05.2017 07:23
      Highlight Nein, die Quelle bei der Massenvernichtungswaffen-Story war die Regierung GW Bush.
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    • walsi 20.05.2017 10:04
      Highlight @Juliet: Bushs Regierung hatte diese Info von den Geheimdiensten. Das sind heute die Selben wie damals. Regierungen kommen und gehen, die Geheimdienstler beiben.
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  • Radiochopf 19.05.2017 22:59
    Highlight Ich hoffe, mit diesen schweren Vorwürfe wird er endlich entmachtet..den wie jeder weiss, sind ja schwere Vorwürfe gleich bedeutend wie klare Beweise, also könnte es ja jetzt schnell vorbei sein.. und es wäre doch zu schön, wenn die Medien endlich wieder über Fakten und wirklich wichtige Themen auf dieser Welt berichten müsste ...
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    • äti 20.05.2017 00:05
      Highlight ... du meinst die Hillary eMails. Ja klar, du bist der einzige der alle 600'000 (?) gelesen und zu Fakten zusammengefasst hast. Seit Monaten (!) wartet man auf das Unermessliche oder .........
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    • beaetel 20.05.2017 00:23
      Highlight Die Medien machten ihn zum Präsidenten, weil er am meisten Klicks generierte ...
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    • rodolofo 20.05.2017 09:37
      Highlight @ beaetel
      Nicht die Medien machten Trump zum Präsidenten, sondern diejenigen, die glauben, dass einer, der täglich in den Medien erscheint, unbedingt auch noch Präsident sein müsse...
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