Schweiz

USR III: «Dies könnte die späte Rache von Frau Widmer-Schlumpf sein»

Michael Hermann, einer der meistbeachteten Politikforscher der Schweiz, analysiert den derzeitig hastigen Schlagabtausch der Politiker um die USR III. Ein Gespräch über Glaubensfragen und die grausame Rache der Eveline Widmer-Schlumpf.

26.01.17, 08:21 27.01.17, 12:49

Herr Hermann, diese Woche kam Bewegung in den Abstimmungskampf um die USR III. Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf äusserte sich im «Blick» kritisch zur Vorlage. War das wirklich der «Gamechanger», als den er jetzt gehandelt wird? 
Michael He
rmann: Ob er das tatsächlich war, wissen wir erst im Nachhinein. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, dass je ein einzelnes Interview eine Abstimmungsdebatte derart stark geprägt hat. Insofern ist es sicher ein Gamechanger. Widmer-Schlumpf hat die Frage nach der «Ausbalanciertheit» der Vorlage ins Spiel gebracht und die Richtigkeit der Berechnungen des Bundesrats über die zu erwartenden Steuerausfälle empfindlich in Zweifel ziehen können. 

So liess sich Eveline Widmer-Schlumpf am Montag im Blick zitieren. bild: screenshot/blick

Ist es damit um die USR III geschehen? 
Nein, das ist noch nicht gelaufen. Die Gegenseite – mit Ueli Maurer an der Spitze, der am Mittwoch seinerseits viel Platz im «Blick» erhielt – hat gut gekontert. Er konnte Eveline Widmer-Schlumpf teilweise in Frage stellen, weil er ins Feld führte, dass sie selber hinter verschiedenen Massnahmen stand, die sie jetzt kritisiert. 

So schlug Ueli Maurer zurück: «Widmer-Schlumpf steht schon eine ganze Weile im Abseits», zitiert Blick am Dienstag.  

Trotzdem, Eveline Widmer-Schlumpf geniesst als langjährige Finanzministerin grosse Glaubwürdigkeit im Thema. 
Das stimmt. Glaubwürdig sind aber auch die Kantonsregierungen, die klar hinter der Vorlage stehen. Wenn die USR III allerdings abgelehnt wird, dann wird Widmer-Schlumpfs Interview in die Geschichte eingehen, als eines mit der grössten Tragweite seit jeher. Das dürfte dann eine Genugtuung für sie sein.

Politgeograf Michael Hermann. Bild: zvg

«Wenn die USR III tatsächlich abgelehnt wird, wird Widmer-Schlumpfs Interview in die Geschichte eingehen.»

Die späte Rache der Eveline Widmer-Schlumpf? 
Ja, dies könnte die späte Rache von Frau Widmer-Schlumpf sein. Man darf nicht vergessen, dass Widmer-Schlumpf nicht aus freien Stücken aus dem Bundesrat zurückgetreten ist, sondern weil sie vom seit den Wahlen dominierenden SVP-FDP-Block aus dem Amt gedrängt wurde.

Auch die Amtszeit hat ihr die Rechte nicht unbedingt gemütlich gemacht. 
Sie war auch immer eine starke Gegnerin – kompetent und ungewöhnlich dossierfest. Das musste 2008 auch Christoph Blocher erfahren, als er sich kurz nach seiner Abwahl als Bundesrat an ihr zu rächen versuchte mit seinem Totaleinsatz für die SVP-Initiative «Einbürgerungen vor das Volk». Er trat in der SRF-Sendung «Arena» gegen die neue Justizministerin an. Sie schlug ihn empfindlich. Die Initiative schiffte daraufhin ab, obwohl die SVP so viel Geld in die Kampagne steckte, wie noch nie bei einer Initiative.

Für die USR III muss sie das nicht, die Wirtschaftsverbände zahlen. Eine BAK-Basel-Studie im Auftrag von Economie Suisse prophezeit den Verlust von 200'000 Stellen und das aufgrund eines unrealistischen Worst-Case-Szenarios. Ist das okay in Abstimmungskämpfen? 
So hat Propaganda schon immer funktioniert. Problematischer ist, wenn Medien diese Propaganda einfach übernehmen. Ob es gute Propaganda ist, wage ich dennoch zu bezweifeln. Es ist so offensichtlich übertrieben, dass es der Glaubwürdigkeit schadet. Und Glaubwürdigkeit  ist das wichtigste Gut in diesem Abstimmungskampf.

Es scheint, als ginge es bei der USR III beinahe nur noch um eine Glaubensfrage. Verstehen kann die Vorlage ja kein Normalsterblicher. Wie soll man da als Stimmbürgerin entscheiden? 
Vertrauen gehört auch zur Demokratie. Tatsächlich müssen die Bürgerinnen und Bürger sich entscheiden, welcher Seite sie glauben wollen. Das Schöne in der Schweiz ist aber auch, dass Abstimmungen keine schwarz-weiss-Entscheide sind. Demokratie ist ein ständiger Prozess und es gibt immer Alternativen. 

«Den Befürwortern ist es erstaunlich gut gelungen, den Eindruck zu erwecken, es gäbe keine Alternative zu dieser Vorlage.»

Obwohl die Befürworter der USR III uns glauben machen wollen, die Schweiz würde untergehen, wenn wir die Steuervergünstigungen jetzt nicht durchwinken. 
Ja, den Befürwortern ist es erstaunlich gut gelungen, den Eindruck zu erwecken, es gäbe keine Alternative zu dieser Vorlage und die Sanktionen der EU und OECD würden schrecklich, wenn wir sie nicht jetzt sofort durchwinken. Widmer-Schlumpf hat nun allerdings geschickt aufgezeigt, dass ein Nein nur der Start für eine neu ausbalancierte Vorlage wäre.

Trotzdem, es scheint, als stünde die Welt Kopf: Die bürgerliche Politikerin Widmer-Schlumpf kritisiert die USR III, SP-Politikerin Eva Herzog verteidigt sie. 
Natürlich erhalten genau solche Figuren besonders viel Beachtung. Durch ihre Position erscheinen als besonders glaubwürdig und das ist bei dieser komplizierten Vorlage eben noch wichtiger als sonst.

Umfrage

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13,275 Votes zu: Was wirst du bei der USR III stimmen?

  • 12%Ja.
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83 Kommentare anzeigen
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  • Yallix 27.01.2017 19:59
    Highlight "Ja, dies könnte die späte Rache von Frau Widmer-Schlumpf sein."
    Dieser Satz sagt nichts über Frau Widmer-Schlumpf aus, aber ganz viel über jene, die das für möglich halten: Offensichtlich gilt jenen Kreisen nur noch Geltungs- und Rachsucht als primäre Triebfeder für politische Äusserungen und Handlungen.
    Dass man - und in diesem Fall möglicherweise auch Frau Widmer-Schlumpf - auch einmal über die persönliche Profitgier hinaus weiter denkt, scheint heute aber nicht mehr im Denkrepertoire jener Ego-Politiker zu liegen.
    0 0 Melden
    600
  • Töfflifahrer 26.01.2017 17:48
    Highlight Sie hat einfach aufgezeigt, dass das Parlament ihrer Klientel Vorteile verschafft, die wir normalen Steuerzahler sowohl finanzieren müssen und unter den Leistungskürzungen zu leiden haben.
    31 3 Melden
    600
  • Walter Sobchak 26.01.2017 15:32
    Highlight Frechheit dies der Frau Alt-Bundesrätin vorzuwerfen. Sie ist eine der integersten Politikerinnen der CH! Der Herr Hermann sollte sich gescheiter mal selber hinterfragen, mit all seinen Fehlprognosen.
    34 21 Melden
    • Kremsner Heinz 26.01.2017 23:24
      Highlight Merci für den Witz des Jahres studens
      1 5 Melden
    600
  • Maria Bitterli 26.01.2017 13:43
    Highlight Ich glaube nicht, dass Widmer-Schlumpf sich rächen wollte. Vielleicht ist sie sauer, weil ihr Mitreden nicht gefordert war. Wer das Interview gelesen hat, hat auch gemerkt, wie sie sich gewunden hat. Ueli und Eveline sind nicht verfeindet. Im Gegenteil. Möglich dass sich die beiden zusammengetan haben, um ein Bisschen mehr Pepp in die eher lahmen Diskussionen zu bringen. - Die Suppe ist jetzt aber versalzen...
    7 35 Melden
    600
  • AlteSchachtel 26.01.2017 13:23
    Highlight Dieser Titel irritiert mich. Hallo watson?
    Es ist nicht gleich alles Rache, was sich Herrliberg in den Weg stellt. Es kann auch ein Gewissenfrage und echtes Interesse am Wohl der Schweizer Bevölkerung sein.

    Sie distanziert sich von Aenderungen der USR III, die nach ihrer Amtszeit eingeführt wurden. Das ist nicht nur hoch anständig gegenüber dem Schweizer Mittelstand sondern wohl auch vorausschauend klug.
    Denn wenn die USRIII für das Volch in die Hose geht, wird die SVP die erste sein, welche behauptet EWS sei schuld, weil bei der Erarbeitung Finanzvorsteherin.
    53 8 Melden
    • u.s. 26.01.2017 14:49
      Highlight Ich sehe das auch so. Aber dieser Herr meinte wieder mal, er müsste etwas Fern-Psychodeuterei betreiben: "Michael Hermann, einer der meistbeachteten Politikforscher der Schweiz, analysiert den derzeitig hastigen Schlagabtausch der Politiker um die USR III." Aber seine Spekulation zu Widmer-Schlumpf ist einfach nur dumpf und plump. Wenn Widmer-Schlumpf was sagt, muss man sich nicht zweimal fragen, wie es gemeint sei. Die Sache ist ernst. Und die Abstimmung bald. Da geht es nicht einfach nur um ein paar persönliche Abrechnungen.
      17 3 Melden
    • R. Peter 26.01.2017 17:06
      Highlight Ganz schön sensibel wenns mal nicht die SVP trifft. Vergleichen Sie doch mal die Tonalität der Titel zu SVP Artikeln, da werden noch ganz andere Töne und Unterstullungen angeschlagen...
      5 11 Melden
    • u.s. 27.01.2017 11:32
      Highlight "...die Tonalität..." z.B. von Alt-Bundesrat Blocher spricht schon für sich. Die kann man direkt in den Titel setzen und ihn zitieren. Seine Gehässigkeiten und verbissenen Töne sind längstens bekannt. Dass man aber offenbar bei Widmer-Schlumpf wieder mal etwas den Charakter als mies darstellen will (z.B. Rächerin), ist typisch. Dass sie sich ernsthaft Sorgen macht, dass diese Vorlage Leute finanziell trifft, die nicht einfach auswandern können oder wollen, schon aus rein menschlichen Gründen nicht, auch finanziell nicht, interessiert so einen Hermann dann wohl eher weniger.
      4 1 Melden
    • R. Peter 27.01.2017 11:59
      Highlight Er unterstellt ihr nicht Rache, sondern zeiht die Möglichkeit in Betracht, weil sie sich nun gegen Bestandteile der Vorlage stellt, die sie selber vorgeschlagen hatte...

      Die Titel, welche der SVP böses unterstellen, sind selbstverständlich nicht gerechtfertigter, weil Sie es für die Realität halten. Es gibt natürlich jeweils Indizien, die gibts hier aber auch.

      Dennoch wird EWS Rache als Möglichkeit unterstellt ("Dies KÖNNTE die späte Rache von FRAU Widmer-Schlumpf sein"), der SVP jeweils als Tatsache ("Der Racheengel der SVP steht vor Gericht: Die Methoden von «Weltwoche»-Vize Philipp Gut").
      0 0 Melden
    • u.s. 27.01.2017 14:34
      Highlight "weil sie sich nun gegen Bestandteile der Vorlage stellt, die sie selber vorgeschlagen hatte..." Aber nicht ohne entsprechende Gegenfinanzierungen, die den Namen verdienen. Und zu den wilden Spekulationen von Hermann und Konsorten mag ich ganz einfach nicht mehr weiter diskutieren.
      0 0 Melden
    • R. Peter 27.01.2017 16:25
      Highlight Dann können wirs auch gerne sein lassen. Ich ohnehin einig mit Ihnen, dass der Titel unnötig negative Emotionen zu wecken versucht. Ich wünsche mir die selbe Kritik aber auch wenns nicht EWS trifft (siehe Beispiel im letzten Kommentar). Nur wirds dann leider oft sehr voreingenommen und einseitig beurteilt...

      Schönes Wochenende.
      0 0 Melden
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  • u.s. 26.01.2017 13:15
    Highlight Das ist keine Rache. Widmer-Schlumpf war schon immer eine leidenschaftliche Sachpolitikerin. Und vor allem geht es bei der Vorlage quasi auch noch um ihr jahrelanges Kernthema. Es ist eher wie ein Ex-Fussballer, der sich zu den neusten Entwicklungen äussert.
    52 9 Melden
    • R. Peter 26.01.2017 17:07
      Highlight Warum kritisiert sie dann heute Bestandteile der Reform, die sie in der Vernehmlassung nich selber vorgeschlagen hat?
      4 13 Melden
    • R. Peter 26.01.2017 17:40
      Highlight Gemäss NZZ:

      Den von ihr kritisierten Eigenkapitalzinsabzug hatte sie in der Vernehmlassungsvorlage selber vorgeschlagen. Bei der Verabschiedung der bundesrätlichen Botschaft ans Parlament war der Zinsabzug zwar zugunsten der Abschaffung der Emissionsabgabe auf dem Eigenkapital herausgefallen, doch Widmer-Schlumpf hatte damals angedeutet, dass ihr diese Prioritätenordnung nicht unbedingt am Herzen liege. Das Parlament hat in der Folge die Sache gekehrt, einen begrenzten Eigenkapitalzinsabzug ins Paket gesetzt und dafür das Dossier Emissionsabgabe ausgeklammert.
      9 1 Melden
    • R. Peter 26.01.2017 17:41
      Highlight ... Die EU-Kommission hat überdies jüngst einen Eigenkapitalzinsabzug für die ganze EU vorgeschlagen.
      7 1 Melden
    • u.s. 27.01.2017 11:24
      Highlight Die Darstellung in der NZZ ist nicht brauchbar. EWS hat sich stets für eine Gegenfinanzierung eingesetzt, die den Namen verdient. Am Schluss blieb nichts mehr davon übrig. Im Gegenteil, man hat noch unnötige Finanztricks reingebaut.
      1 2 Melden
    • R. Peter 27.01.2017 11:50
      Highlight Was an der Darstellung der NZZ stimmt denn nicht?
      3 0 Melden
    600
  • Herbert Anneler 26.01.2017 13:10
    Highlight "Späte Rache von EWS" - solch dummes Geplapper. EWS hätte ihr Amt nie durchgestanden, hätte sie sich in solche einfältige, kräftezehrende Niederungen herabgelassen. Das ist die Welt der testosterongesteuerten Machos von Herrliberg über Washington nach Moskau. Troublemaker allesamt, derweil EWS die Troubleshooterin war und mit der UBS-Rettung unser Land aus der grössten Gefahr seit Weltkrieg II gerettet hat.
    50 8 Melden
    • R. Peter 26.01.2017 17:10
      Highlight Und den Grossbanken in der Folge eine de facto Staatsgarantie geschenkt hat... Island hat seine Banken unter internationalem Protest konkurs gehen lassen und steht heute wirtschaftlich wieder gut aufgestellt da. Die parasitärre Finanzindustrie musste aber stark Fdern lassen und die verantwortlichen CEOs wurden zur Rechenschaft gezogen und wanderten vereinzelt ins Gefängnis.
      11 2 Melden
    • isii 26.01.2017 20:20
      Highlight Man kann wohl eine isländische Bank nicht wirklich mit einer UBS vergleichen...
      1 1 Melden
    600
  • Scott 26.01.2017 13:06
    Highlight Das Foto von Frau Schlumpf stammt sicher aus dem SVP-Archiv von Watson.
    18 2 Melden
    600
  • Scaros_2 26.01.2017 11:53
    Highlight Wir bekammen diese Woche von unserem CEO und CFO ein Mail in dem sie auf die USR III aufmerksam machten und ein Ja wünschten.

    Das ganze war aber gar plump. So wurde einfach nur dramatisiert und das übliche populistische ohne Fakten präsentiert. Jobs in Gefahr, etc.

    Aber was genau es für unsere Firma mit 12'000 Mitarbeiter bedeutet konnte ich nicht erahnen. Müssen wir mehr steuern zahlen als Unternehmen oder was genau? Nix. Gar nix.

    Daher wird auch Nein gestimmt.
    57 9 Melden
    • Majoras Maske 26.01.2017 12:21
      Highlight Bei meiner Ex-Firma kamen jeweils auch E-Mails vom CEO, dass man doch bitte für dïe Personenfreizügigkeit stimmen soll. Der Tenor war aber immer, dass man das als Anmassung verstand, weil es plump und aussagsschwch formuliert war. Und eigentlich ist es auch recht anmassend, seinen Mitarbeitern zu erklären, wie sie stimmen sollen. Wenn man klar aufzeigt, weshalb etwas echte negative Auswirkungen haben könnte, dann darf man daräuf aufmerksam machen, aber sicher nicht so plumpe E-Mails mit fehlenden Begründungen.
      45 1 Melden
    • Maria Bitterli 26.01.2017 13:40
      Highlight Scaros 2
      Jetzt bist du aber ein Held. Du darfst dich meinen. Sollte dein Arbeitgeber dann aber die Konsequenzen ziehen, darfst du nicht weinen.
      9 38 Melden
    • Scaros_2 26.01.2017 14:24
      Highlight Ouuu jetzt zittere ich aber.
      28 2 Melden
    • GhettoLeif 26.01.2017 14:45
      Highlight @Maria Bitterli:

      Du drischst jetzt aber komplett auf den Falschen ein.

      Vielmehr gehört hier aufgeschrien, weil nun auch noch der Arbeitgeber einem vorkauen will, wie man abstimmen soll. Und das natürlich voll unvoreingenommen.

      Geht's noch?
      14 3 Melden
    • Lichtblau 26.01.2017 21:38
      Highlight Ich bin eigentlich mit Scaros einverstanden. Ausser mit seinem an anderer Stelle beschriebenen Geschäftstenu. Jetzt ist es Zeit, das braune T-Shirt zu entsorgen und mit einem weissen oder blauen zu ersetzen :-).
      2 0 Melden
    • Maria Bitterli 27.01.2017 00:24
      Highlight Ja, GhettoLeif, es geht noch. Was glaubst du, wie lange schon Arbeitgeber ihren Arbeitnehmenden vorzuschreiben versuchen, was sie zu Abstimmungen, welche die Wirtschaft be-treffen, sagen dürfen? - Das hat nicht erst mit USR III angefangen. Das ist schon seit Jahrzehnten so.
      Darum habe ich diesen Kommentar so wie er da steht geschrieben.
      0 3 Melden
    600
  • Thinktank 26.01.2017 10:54
    Highlight Von ganz Rechts nach ganz Links gerutscht. Man fragt sich, was diese Frau nicht noch alles tun würde, um ihre Ziele zu erreichen.
    29 138 Melden
    • Walter Sahli 26.01.2017 11:25
      Highlight Weisst Du überhaupt, was Du schreibst, wenn Du "ganz rechts" und "ganz links" tippst?
      72 12 Melden
    • Benot 26.01.2017 11:36
      Highlight ????
      Seit wann ist man "ganz links", wenn man gegen die USR-III ist? Das ist natürlich totaler Quatsch.

      Wer am meisten gegen diese Vorlage sein sollte, ist der Mittelstand. Alles Linke?

      Sie nennen sich im Nick "Thinktank", aber Ihr Kommentar zeigt, dass sie in politischen Themen ein absoluter Ignorant sind.
      70 8 Melden
    • meine senf 26.01.2017 11:53
      Highlight Für die Herrliberg-Sekte ist ja alles "links", was der Meinung oder den persönlichen Interessen ihres Gurus wiederspricht.

      Auch manche der FDP(!) sind gegen die USR 3. Aber was soll's, das sind sicher auch alles Linksextremisten.
      70 10 Melden
    • FrancoL 26.01.2017 14:48
      Highlight EWS ganz links? oh da haben wir nicht einmal mehr das Links/Rechts im Griff, jetzt ist der Tank wirklich leer der linke und der rechte Tank und das Think hat sich auch verabschiedet.
      EWS ist immer noch eine stramm bürgerlich denkende und handelnde Frau!
      15 2 Melden
    • Firefly 26.01.2017 17:24
      Highlight Du machst deinem Namen jeweils alle Ehre. Momol.
      3 1 Melden
    600
  • Der Rückbauer 26.01.2017 10:43
    Highlight USR III folgt genau dem neoliberalen Konzept, welches die Unterschiede in der Vermögens- und damit Machtverteilung in den vergangenen Jahren so gross werden liess. Das Argument "wenn ihr nicht ja stimmt, geht's bergab" (werdet Ihr arbeitslos...das ist ja die Drohung) mag ich schon gar nicht mehr hören. Liberale Politik ist gut, neoliberale nicht.
    101 11 Melden
    600
  • banda69 26.01.2017 10:40
    Highlight Danke Eveline!

    @watson - Das Bild ist grenzwärtig.
    67 17 Melden
    600
  • Der Rückbauer 26.01.2017 10:30
    Highlight Darf ich die titelverantwortliche Frau Roth und Herrn Hermann darauf aufmerksam machen, dass auch Christian Wanner, FDP, ex Präsident der Konferenz der Finanzdirektoren FDK, die Meinung von EWS teilt. An wem hat sich denn Herr Wanner zu rächen?
    90 6 Melden
    • Majoras Maske 26.01.2017 10:59
      Highlight Dazu kommt, dass die Befürworter schon erwähnt haben, dass die Vorlage ursprünglich von Widmer-Schlump kommt (vermutlich um der Kritik entgegen zu wirken, dass die SVP/FDP sie zu sehr geprägt haben). Daher hat Frau Widmer-Schlumpf jedes Recht der Welt klar zu stellen, dass sie nicht hinter der Vorlage steht.
      58 8 Melden
    600
  • Lügensperber 26.01.2017 10:23
    Highlight Frau Schlumpf hat recht und es ist nicht, wie versucht wird uns glauben zu machen eine späte Rache. Dies ist absolut lächerlich.
    Als verantwortliche Bundesrätin war sie an der Ausgangslage beteiligt und ich finde es stark, dass sie sich von der Verwässerten und überlagerten USR lll distanziert. Was Blochi kann, kann Schlumpfi noch lang.

    W a t s o n Pfui für das Bild von E. W.S So lenkt man Emotionen.

    Leute die Geier sitzen in den Startlöchern.

    Schaut mal die Nachrichten an, welche Grossfirmen in der Schweiz einkaufen.

    J&J kauft Actelion eine Pharma!!?? Warum nur?
    71 8 Melden
    • Rafaela Roth 26.01.2017 10:28
      Highlight @Lügensperber: Ich fand das Bild super!?
      9 45 Melden
    • Lügensperber 26.01.2017 10:45
      Highlight Es kommt darauf an was damit ausgesagt bezweckt werden soll.

      Ich selber kann das Bild nicht so empfinden.

      Kann nur sagen wie ich es empfand und zwar:

      - das ist nicht EWS wie sie ist
      - EWS wird für mich negativ besetzt
      - häufig werden vor allem Frauen so abgebildet
      - es verbindet ein mir sympathisches Gesicht
      und sympathischer Mensch mit dem Wort Rache (zwar in Frageform). Also muss das Bild dem Wort angepasst werden.

      So empfand ich das Bild.
      34 3 Melden
    • Rafaela Roth 26.01.2017 10:52
      Highlight Ich mag den direkten, selbstsicheren Blick.
      8 30 Melden
    • Lügensperber 26.01.2017 10:59
      Highlight ...... da stimme ich ihnen zu.
      8 3 Melden
    600
  • Benot 26.01.2017 10:16
    Highlight Die USR-III ist wiedermal ein schönes Beispiel dafür, wie das "freie direktdemokratische Stimmvolk" passend gemacht wird.

    Wenn jemand aus der Reihe tanzt, kann man in allen "freien Medien" beobachten, wie das "korrigiert" wird, wie z.B. in diesem Artikel: Widmer-Schlumpf geht es demnach gar nicht um die USR-III, sondern nur um persönliche Rache... Aha.

    Und dann den Satz über Ueli Maurer:
    "Er konnte insbesondere aufzeigen, dass Eveline Widmer-Schlumpf teilweise in Frage stellt, weil er ins Feld führte, dass sie selber hinter verschiedenen Massnahmen stand, die sie jetzt kritisiert."
    ??????
    62 3 Melden
    600
  • m:k: 26.01.2017 10:10
    Highlight Ich vertraue auf die Einschätzung von Widmer-Schlumpf. Schade, dass sie die gesamte Amtsdauer immer so fertig gemacht wurde. Sie war äusserst kompetent und wenn die SVP nicht einen auf Kindergarten gemacht hätte, dann hätten sie eine der besten Bundesrätinnen in ihren Reihen gehabt.
    Zum Artikel: Das Interview war spannend und ich finde watson hätte es nicht nötig, Suggestivfragen zu stellen nur um einen reisserischen Titel zu haben...
    75 11 Melden
    600
  • Platinum 26.01.2017 09:56
    Highlight Neutrale Frage: Stimmt es, dass Widmer-Schlumpf hinter gewissen Punkten der USR III stand, die sie heute kritisiert? Das wäre ja nicht besonders glaubwürdig.
    15 45 Melden
    • herschweizer 26.01.2017 10:26
      Highlight Sepplis... Gewisse Dinge ändern sich im Laufe der Zeit in der Weltgeschichte Weltpolitik und der ganzen Weltfinanzwirtschaft. Aber nur zu wählt weiter SVP .. Weitsicht und Kombinatorik ist nicht gefragt wenn das Volch einen Willen hat... Igitt... willkommen in der Diktatur der Idioten.
      31 14 Melden
    • JoeyOnewood 26.01.2017 11:54
      Highlight @Platinum: Nein, hauptsächlich kritisiert sie die vom Parlament hinzugefügte Pakete, wie die zinsbereinigte Gewinnsteuer. Die war im Vorschlag des BR nicht enthalten sonder wurde vom bürgerlichen Parlament hinzugefügt.
      34 3 Melden
    • Platinum 26.01.2017 12:31
      Highlight Danke @Joey für die Antwort. Eine Antwort auf die Frage habe ich gesucht, nicht die Erkenntnis, dass ich anscheinend ein SVP-Wähler bin . :-)
      15 2 Melden
    • JoeyOnewood 26.01.2017 14:00
      Highlight Kann natürlich sein, dass EWS diese Pakete BR-intern beführwortet hat, aber da der BR ein Kollegial-Gremium ist und gemeinsam entscheidet, ist das schwierig nachzuprüfen. Blocher und Maurer vergessen das ab und zu gerne...
      11 2 Melden
    • Majoras Maske 26.01.2017 15:08
      Highlight Soweit ich weiss hatte die Vorlage von Widmer-Schlumpf vor allem doch auch noch eine Gegenfinanzierung (neue Kapitalgewinnsteuer um die Reform für den Mittelstand kostennetral zu halten), welche nach den Wahlen gestrichen wurde, oder nicht?
      5 0 Melden
    600
  • Ass 26.01.2017 09:49
    Highlight Ich bin überfordert! Ich dachte die SVP lasse sich vom Ausland nichts vorschreiben. Warum wollen sie nun kuscheln? Was ist mit dem Volkswillen?
    82 2 Melden
    600
  • Denk nach 26.01.2017 09:38
    Highlight Ich finde den Hinweis bezüglich einer neu auszuarbeitenden und auszubalancierenden Vorlage bei einer Ablehnung wichtig. Grundsätzlich werden wir wie beim Bankgeheimnis früher oder später einlenken, die Frage ist nur wie.
    31 2 Melden
    600
  • amore 26.01.2017 09:29
    Highlight Gut, dass sich auch kluge Köpfe, die nicht so geldgierig sind, zur Abstimmung äussern.
    Nach dem NEIN kann der BR dann seine ursprüngliche Vorlage neu auflegen.
    Und: Herr BR Maurer, wie Sie bei einem NEIN mit einem Millionensparprogramm drohen ist nicht redlich. Sie sind jetzt Bundesrat und nicht mehr nur SVP-Hinauspauker.
    63 7 Melden
    600
  • N. Y. P. 26.01.2017 08:59
    Highlight Frau Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, wir danken Ihnen !

    Wenn Sie sich äussern, lässt das sofort aufhorchen. Viele Unentschlossene könnten Sie jetzt zu einem NEIN bewegt haben.
    Die Parteisoldaten von Christoph wissen genau, dass diese Wortmeldung der Gamechanger gewesen sein könnte. Deshalb lamentieren sie, dass es schlechter Stil (die SVP sagt das !) sei, wenn sich eine Alt Bundesrätin zu aktuellen Themen äussert.
    Nun denn, ich bin jetzt einiges zuversichtlicher.
    57 7 Melden
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  • Majoras Maske 26.01.2017 08:57
    Highlight Ich rechne es ihr hoch an sich geäussert zu haben und dieses Trauerspiel nicht mitzutragen. Die Drohgebärden der Befürworter bezüglich Jobs sind dermassen unrealistisch wie auch ihr Argument wegen der OECD. Diese hat ja selbst gesagt, dass die Schweiz Zeit für eine Neuauflage hat (da ja neue Steuerschlupflöcher via USR3 eingeführt werden sollen, wäre sie vermutlich zufriedener, wenn diese gleich wegfallen würden). Es darf einfach nicht sein, dass sich das Volk mit der "Steuervorlage plus Schweizerkreuz" dermassen über den Tisch ziehen lässt.

    Gestern habe ich "Nein" gestimmt.
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  • roterriese 26.01.2017 08:57
    Highlight Damit offenbart sich einmal mehr, dass Schlumpf ein Marionette der Linken ist und war.
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  • rodolofo 26.01.2017 08:32
    Highlight Eines wissen wir mit Bestimmtheit, weil wir das irgendwie spüren:
    Eveline Widmer-Schlumpf ist ÄUSSERST KOMPETENT!
    Das heisst, wenn Sie etwas sagt, dann hat das Hand und Fuss! Da ist eine Berglerin, die weiss, wie etwas Wetterfest gebaut werden muss!
    Danke Eveline, für Deine wichtige Unterstützung im (aussichtslosen) Kampf gegen die geldgierigen Abzocker und Blutsauger, die noch nicht genug haben von der Schwarzwälder-Torte, von der sie sich weiter reinstopfen, was sie kriegen können, während sie für die Anderen nur noch einige Krümel übrig lassen...
    Du bist die "Schweizerin des Jahrzehnts"!
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    • Amboss 26.01.2017 09:56
      Highlight Bestimmt war Frau Widmer-Schlumpf eine kompetente, gute Bundesrätin. Im EJPD ein bisschen weniger, im EFD war sie wirklich gut.

      Aber ist sie wirklich "äusserst kompetent"?
      Ist sie wirklich besser als zB Ueli Maurer?
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    • Calvin WatsOn 26.01.2017 09:59
      Highlight Guter Kommentar. Danke.
      Warum aussichtslos? Ein bisschen mehr Optimismus, Bitte.
      Könnte gut sein, dass die Vorlage Schiffbruch erleidet. Vielleicht sogar sintflutartig, hoffe es zumindest. :)
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    • User01 26.01.2017 10:02
      Highlight Jetzt habe ich Lust auf Schwarzwäldertorte, danke... 😒
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    • Majoras Maske 26.01.2017 11:10
      Highlight Wenn die USR3 durchfällt, können wir uns ja alle ein Stück Schwarzwäldertorte gönnen. :)

      Übrigens könnte es schon sein, dass sie abgelehnt wird. Hab mal geschaut, wie Kommentare auf 20 Min, Tagi, Blick, SRF und NZZ ausfallen und die Kommentare sind dort alle gleich ablehnend wie auf Watson (ausser NZZ ein wenig ausgeglichener).

      Die grösste Gefahr sind wohl Leute, die sich nicht damit beschäftigen und nur das patriotische "Steuervorlage"-Plakat sehen oder im Abstimmungsbüchlein nur bis "Abschaffung der Steuerprivilegien" lesen. Oder natürlich echte Beführworter.
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    • rodolofo 26.01.2017 21:48
      Highlight @ Schön, dass Ihr so zuversichtlich seid!
      Aber mit dem Zweck-Optimismus versuche ich, weitere Enttäuschungen zu vermeiden.
      In den Letzten Abstimmungen wurden wir schon so oft von der Mehrheit abgewatscht, dass ich mir schon richtig Christlich vorkomme, obwohl ich doch eigentlich von Christlicher Leid-Kultur nicht viel halte...
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    • Majoras Maske 27.01.2017 11:21
      Highlight Weil ich ja geschaut habe, wie die Kommentare auf anderen Seiten so deutlich gegen die USR3 ausfallen, ist mir aufgefallen, dass die wenigen Pro-Kommentare immer genau gleich sind, also vermutlich gefakt.
      Schon recht peinlich wenn man die gekauften Kommentare schon erkennt, weil sich ansonsten alle gegen die USR3 aussprechen... Ist aber natürlich nicht repräsentativ, sondern nur ein Indiz. ;)
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    • Majoras Maske 27.01.2017 11:23
      Highlight Der folgende Text steht genau so mit ver. Absendern unter vers. News-Einträgen:

      "Ein klares JA zur Steuerreform USR III! Ich möchte auch in Zukunft attraktive Arbeitgeber in der Schweiz, einen starken Forschungsstandort und ein florierendes Gewerbe als Lieferant für die grösseren Firmen. KMU profitieren am meisten. Es profitieren alle darum sind ja auch alle Parteien dafür, ausser der Linken. Diese Reform ist dringend notwendig, denn die ersten Firmen sind bereits nach Holland abgezogen wegen der Rechtsunsicherheit. Ich möchte den Wohlstand in der Schweiz behalten und stimme klar JA."
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    • rodolofo 27.01.2017 11:42
      Highlight @ Majoras Maske
      Danke für die Recherche im "Feindesland"!
      Ich meinte weiter oben natürlich "Zweck-Pessimismus".
      Jetzt machen vielleicht noch viele die revolutionäre Faust im Sack. Aber am Ende werden sie doch wieder den Reichen und Super-Reichen mit ihrer Hochglanz-Propaganda auf den Leim kriechen...
      Das ist ja schliesslich seit ca. 100 Jahren (und wahrscheinlich 500 Jahren) das Erfolgsrezept der Schweiz!
      ...
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    • rodolofo 27.01.2017 11:46
      Highlight ...
      Die Welt kann aus den Fugen geraten, aber wir im Heidi-Land haben es schön putzig und gemütlich, führen unsere Kühe auf die Weide und holen sie abends zurück in den Stall, machen Käse und Schokolade und lassen einen Juchz entweichen, der von den Felswänden wiederhallt...
      Und manchmal kommen Deutsche Touristen ins Dorf, weil Fräulein Klara einen Kuraufenthalt verschrieben wurde. Und dann bringen sie noch einen Sack mit Geld mit, das der böse Deutsche Räuberstaat den Rottenmeiers abluchsen will!
      Das verwahrt der Alpöhi dann sicher versteckt in einer schweren Truhe, unter dem Heu.
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    • Majoras Maske 27.01.2017 11:53
      Highlight Ich bin schon nicht naiv und weiss schon, dass es ein Kampf gegen die Windmühlen ist. :(

      Vielleicht sollte es auch so etwas wie Operation Libero gegen den Neoliberalismus geben, weil OL richtet sich ja nur gegen fremdenfeindliches Gedankengut, aber befürwortet den Neoliberalismus. Schon einfach nur als Informationsquelle und zum Schutz, das neoliberale Lösungen nicht getarnt durchkommen oder man sogar die SP als neoliberal beschimpft. :(
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  • MaxHeiri 26.01.2017 08:32
    Highlight Man muss der SVP recht geben , dass Widmer-Schlumpf nie im Leben eine echte SVP Bundesrätin war. Vielleicht nicht einmal eine Büegerliche.
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    • soischeshald 26.01.2017 08:53
      Highlight Wenn ich daraus schlussfolgern darf, dass sie kompetent war und nicht nur den Meinungsmachern der Goldküstenfaktion hinterhergedackelt ist, dann ja.
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    • paddyh 26.01.2017 09:00
      Highlight Ja genau. Sie war ein Sozialistin, gäll?
      Bitte vergesst doch endlich dieses Märchen vom linken Parlament. Es gibt vielleicht noch etwa 20 echte Linke, der Rest ist ziemlich homogen. Natürlich bis au die paar Ausreisser am rechten Rand.
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    • zsalizäme 26.01.2017 09:07
      Highlight Na und?
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    • JoeyOnewood 26.01.2017 09:12
      Highlight Weil sie gegen die USR III ist? Bullshit - warum kann man nicht konservativ sein, und trotzdem Vorlage bekämpfen, die am Schluss die Gemeinden in finanzielle Schieflage bringt? Wie man bei den Gegnern und Beführwortern schön sieht, ist das nicht umbedingt eine Frage der Parteizugehörigkeit, sondern der Position.
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    • amore 26.01.2017 09:21
      Highlight Ich dachte immer, die SVP sei eine Volkspartei. In einer Volkspartei haben doch alle Meinungen Platz.
      Ja, die SVP ist aus Ihrer Sicht halt nur eine Volchpartei.
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    • Gelöschter Benutzer 26.01.2017 09:45
      Highlight Widmer-Schlumpf war viel zu kompetent, um eine «echte» SVP-Bundesrätin zu sein!
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    • Phipsli 26.01.2017 09:57
      Highlight Ja so sind sie die SVPler sobald jemand nicht haargenau mitmarschiert wird das Messer in den Rücken gesteckt... so von wegen halber Bundesrat.. etc. etc....
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    • Asmodeus 26.01.2017 09:58
      Highlight Ist das jetzt als Kompliment oder als Beleidigung gemeint? :)
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    • Posersalami 26.01.2017 10:03
      Highlight Das Parlament in der Schweiz war NOCH NIE links, es gab IMMER eine bürgerlich Mehrheit. Darum ist auch jede Kritik der bürgerlichen an der Arbeit des Parlaments nichtig, da es stehts ihre Politik war.
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    • Lowend 26.01.2017 10:38
      Highlight Es ist immer schwer zu verstehen, wenn ansonsten vernünftige Leute, sich für die Bürgerlichen, oder gar für die reaktionäre SVP einsetzen.
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    • AlteSchachtel 26.01.2017 13:31
      Highlight @MaxHeiri:
      Angehörige der Familie Schlumpf waren schon sehr geachtete Bündner SVP-Bundesräte, bevor dieser grossindustrielle Trotzkopf aus Herrliberg die einstige Bauern- und Gewerbepartei in einen rechtspopulistischen Milliardärs-Club verwandelte.
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    • Iko5566 26.01.2017 13:59
      Highlight Die meiste Zeit war sie ja auch BDP Bundesrätin. Daher irgendwie logisch, dass sie keine SVP Bundesrätin war. Die wollten sie ja nicht.
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  • herschweizer 26.01.2017 08:31
    Highlight Schlumpf ist ein Profi und nicht auf den Kopf gefallen. Aus ist man in dem Alter nicht mehr empfänglich für finanzielle Versuchungen.... Ein Hoch auf Schlumpf
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