Schweiz

Im Rahmen der viertägigen Jugendsession debattieren 200 Jungpolitiker im Bundeshaus in Bern. Bild: KEYSTONE

Radikalisierung, Drogen, Waffen: 200 Jugendliche debattieren im Bundeshaus 

10.11.16, 10:52 10.11.16, 17:17

Das Bundeshaus ist ab dem heutigen Donnerstag wieder fest in der Hand der Jugend. Im Rahmen der viertägigen Jugendsession debattieren 200 Jungpolitiker über Themen wie die Radikalisierung von Jugendlichen, Drogenpolitik, Waffenexporte und Organspende.

Dieses Jahr sei ein besonderes für die Jugendsession, schreibt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) in einer Mitteilung. Die Jugendsession feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Am Samstag steht deshalb eine Reihe von Jubiläumsveranstaltungen auf dem Programm.

Eine Ausstellung erinnert an die 25-jährige Geschichte und an einem Fest stossen ehemalige und aktuelle Teilnehmende der Jugendsession auf das Jubiläum an. Im Zentrum stehen aber die Diskussionen in Gruppen, die mit der Verabschiedung der Petitionen enden.

Zum Programm gehören auch eine Rede von Michael Möller, UNO-Generaldirektor in Genf, und die Verleihung des Prix Jeunesse an eine politische Persönlichkeit.

An der 25. Jugendsession nehmen 200 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 21 Jahren teil. Organisiert wird sie von Freiwilligen und einem Projektteam der SAJV. Das Bundesamt für Sozialversicherungen und weitere Partner unterstützen das Treffen finanziell. (whr/sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Tränengas im Rat und viele Schweizer Stimmen – so ticken Kosovos neue Hoffnungsträger

Die Oppositionspartei «Vetëvendosje» (Selbstbestimmung) will nach ihrem Wahlsieg im Juni mit der Korruption im Kosovo aufräumen. Doch in der Vergangenheit griff auch sie zu umstrittenen Mitteln – wie Tränengas im Parlament. Ihr Chef erklärt, weshalb die Welt keine Angst vor seiner Partei haben muss.

Die Partei Vetëvendosje gilt als Hoffnung der kosovarischen Jugend. Überdurchschnittlich viele Kosovaren in der Schweiz haben der Partei bei den Wahlen im Juni ihre Stimme gegeben. Im Wahlkampf warb sie mit Slogans wie «Mit Dieben ist kein Staat zu machen!», im Parlament versprühte sie aber auch schon Tränengas. watson hat in Pristina mit dem Parteichef Visar Ymeri gesprochen. 

Herr Ymeri, Ihre Partei hat unter den Kosovaren in der Schweiz überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Wie …

Artikel lesen