Schweiz

Ist wirklich kein Sozi! Der SVP-Politiker Lukas Reimann. Bild: KEYSTONE

«Ich bin imfall kein Sozi» – wie Reimann und Blocher die Welt sehen

Die SVP Vorzeige-Männer Christoph Blocher und Lukas Reimann erklären mittels Video dem Volk die Welt, wie sie ihnen (nicht) gefällt. Diese besteht nämlich primär aus bösen, hausbesetzenden Linken und einer fiesen Lügenpresse. Im Toggenburg sei jedoch alles tiptop gelaufen. 

Publiziert: 27.10.16, 04:48 Aktualisiert: 27.10.16, 06:56
Helene Obrist
Helene Obrist

Lukas Reimann wehrt sich auf seinem Facebook-Profil gegen die «Vorwürfe» der Medien. Die Rundschau deckte auf, dass sich Reimann für den kosovarischen Rapper Besko einsetzt. Dieser steht kurz vor einer Ausschaffung. Reimann kritisierte, dass Besko die Schweiz verlassen musste und intervenierte laut Medienberichten sogar schriftlich beim Chef des Staatssekretariats für Migration

Auf diese Berichterstattung reagierte Reimann nun mit einem Facebook-Video. Warm angezogen hat er sich auf jeden Fall bereits. «Er sei kein Sozi» meint er und erklärt weiter «fragt doch die Journalisten selbst, die mich als solchen bezeichnen, woher sie denn diese blöden, gelogenen Tatsachen hätten!?»

Ja nicht jeden Müll den Medien glauben, gälled! Lukas Reimann statuiert ein Exempel auf Facebook.

Der Reimann hat aber noch Glück, wurde er nur als «Sozi» und nicht als «Linker» bezeichnet. Denn laut Alt-Bundesrat Christoph Blocher sind die nämlich die ganz schlimmen Gesetzesbrecher. Die besetzen illegal Häuser und machen viel Lärm und Sauordnung. Und einige davon sollen gar die erwachsenen Söhne der örtlichen Polizei sein...

Im Gegensatz dazu sind die Rechten stets ruhig und besonnen und gehen immer pünktlich und ohne Widerrede zu Bett! 

Anlass zu diesem Vergleich gab ihm das Rechtsextremenkonzert im Toggenburg, das vergangene Woche für Schlagzeilen sorgte.

Der nette Herr Blocher wollte ja eigentlich nur seine wohlverdienten Ferien in Mauritius geniessen, als ihm seine Frau (imfall mit dem neuen iPhone!) die Hiobsbotschaft überbrachte: 5000 Leute in Unterwasser feierten an einem Neonazi-Konzert.

Laut Blocher ist beim Konzert im Toggenburg «alles tiptop verlaufen» (ab 5:55min). Video: YouTube/TeleBlocher

Das Brimborium, das um das Konzert gemacht wurde, verstand er jedoch nicht. «Da verlief ja alles tiptop, niemand wurde zusammengeschlagen und kaputt gegangen ist ja auch nichts», meinte Blocher und fügt hinzu «Die Bewilligung hatten sie bis 2 Uhr und nach 2 Uhr waren dann alle schon weg und es gab keinerlei Lärmklagen.»

Na, zum Glück gehen Neonazi-Sympathisanten immer so ruhig und pünktlich ins Bett, sonst hätte ein Anlass mit 5000 Leuten, die gerade das bislang grösste Neonazi-Konzert der Schweiz feiern, noch für Aufsehen gesorgt!

Dann wäre ja jetzt alles geklärt. Besten Dank an die Herren Blocher und Reimann! Dann kommen jetzt zwei neue Regeln ins «SVP: Do's and Dont's»-Heftchen:

Regel Nummer 1:

Sich auf keinen Fall für Härtefälle bei Ausschaffungen einsetzten, du könntest ja noch als Sozi gelten!

Regel Nummer 2:

Egal, wie gross dein Konzert ist, egal für welche Gesinnung du Geld sammelst, sei sie auch noch so fragwürdig und bedenklich, solange du um 2 Uhr ohne Lärm nachhause gehst, kann die Sause starten!

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
64 Kommentare anzeigen
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  • Yallix 28.10.2016 13:16
    Highlight Im analogen Zeitalter hiess es, Papier ist geduldig.
    Heute, im digitalen Zeitalter: Social Media ist geduldig - auch gegenüber verlogenen Heimatbesoffenen, deren Kopf so sehr nach rechts verdreht ist, dass aus ihrer Perspektive (alles ausser sie selbst) links ist.
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  • Fabio74 28.10.2016 09:03
    Highlight Regel 2 ist zu ergänzen: Gilt nur falls du nicht links bist, aus Herrliberger Sichtweise. Im Zweifel die Beratungshotline von Teleblocher anrufen
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  • Rim 27.10.2016 13:35
    Highlight Blocher und Reimann sind beides Berufslaferis. Niveaumässig ungefähr auf der Höhe des Rappers oder eines 20 jg. Pnoslers. (Grosse Worte, viel Wirres und kein Tiefgang. Für "Silvelies" und JSVPer, halt. Reimann in seiner Verwirrtheit will doch tatsächlich den Rechtsstaat ! verteidigenn;-) Sagt einer, der mit allen Kräften seine Basis von der DSI überzeugen wollte. (Rechtsstaat?) Lächerlich! Blochers "Gedankengut" kennen wir bestens. Es entspricht dem der Glatzen fast auf den Punkt. (Bloss deren Antisemitismus mag er nicht) Sonst selbes GG und Niveau. Erklärt auch seine "Analyse" so. basta!
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    • Ruedi89 27.10.2016 14:55
      Highlight Läck du mir...undifferenzierter als dein Kommentar gehts eigentlich nicht. Versuchs doch mal mit Argumenten, statt Beleidigungen und Pöbelmetaphern...
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    • phreko 27.10.2016 19:16
      Highlight @ruedi, ist das mit dem Rechtsstaat kein Argument?
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  • Der Rückbauer 27.10.2016 11:24
    Highlight Der Reimann ist kein SVPler, kein Sozi, er gehört der grossen Bewegung der politischen Wirbellosen an, welche kein Rückgrat haben, stottern und sich nach dem Winde richten. Ob man nun "rechts" oder "links" steht, solche Typen sind nie wählbar.
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  • Lowend 27.10.2016 11:18
    Highlight Reimann distanziert sich von dem Chaos, dass er selber angerichtet hat und versucht dabei seine Schuld zu verniedlichen, dass seine Politik solche Kollateralschäden hervorruft. Zudem klingt es auch sehr blöd, wenn ein SVPler sowohl national, als auch sozial ist.
    Bei Blocher haben wir die übliche Doppelzüngigkeit, denn im Gegensatz zur SP und den Grünen, die sich ganz klar von den Autonomen abgrenzen, schafft es die SVP nicht, sich von den Rechtsextremen zu distanzieren, denn Blocher weiss genau, dass er damit potentielle SVP Wähler vergraulen würde.
    Die SVP hat eindeutig ein Naziproblem!
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    • wololowarlord 28.10.2016 08:04
      Highlight Reimann ist ein sozial-nationalist... He-he-he
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  • Ruedi89 27.10.2016 11:10
    Highlight Meine Liebe Frau Obrist. Mir ist ja klar, die watson Redaktion hat ein Feinbild. Es ist die SVP und so kann diese Partei sowieso nichts recht machen. Ich habe für Nazis nun wirklich nichts übrig, weshalb aber diese kein Konzert veranstalten dürfen, erscheint mir schleierhaft. Dürfen ja die Linken auch. Auch da wird in Songs zu Gewalt aufgerufen... Wir haben in der Schweiz immer noch Versammlungsfreiheit, die ja die Linken nur zu gern für sich beanspruchen. Zudem sollen die Nazis doch am Konzert ihre Parolen gröhlen. Besser als auf der Strasse. Dort sind sie unter sich und stören niemanden.
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    • Electric Elephant 27.10.2016 11:56
      Highlight Tätää! Das ist also die Reaktion des Ich-hab-für-Nazis-nun-wirklich-nix-übrig-Ruedi zu einem der größten Neonazi-Konzerte der letzten Jahre in Westeuropa, wo hauptsächlich ausländische Neonazis ein Konzert zu Gunsten eines der wichtigsten NSU-Unterstüzer besuchten. Aber die NSU hat ja auch nur einige Leute ermordet... Und sie stören ja niemanden! Ich bin sprachlos ab so einem peinlichen Nazi-Verharmloser-Post! Aber solange Ruedi ja nix für Nazis übrig hat, ist ja gut! Autsch!
      45 7 Melden
    • Ruedi89 27.10.2016 13:13
      Highlight Ich habe nicht gesagt, dass ich das eine gute Sache finde. Ich sage, wenn man in einem Land freiheitliche Werte wie die Versammlungfreiheit hat, dann gilt diese nicht nur dann, wenn sich Personen versammeln die eine, einem selbst genehme Weltanschauung haben, sondern eben auch dann, wenn sich braunes Pack versammelt. Die Linken haben auch Veranstaltungen für Frau Stauffacher oder Herrn Camenisch abgehalten. Die Kurden versammeln sich für die PKK etc. Alles unschön. Alle haben das Recht dazu. Wie gesagt, lieber sie gröhlen ihre Parolen unter sich als auf dem Bundesplatz.
      8 25 Melden
    • Electric Elephant 27.10.2016 14:51
      Highlight Aha... Dir geht es um Freiheitsrechte in der Schweiz! Na dann! Warum nur habe ich das Gefühl, dass Du dich nicht mit selber Vehemenz dafür aussprechen würdest, wenn es keine Rechten wären? Wenn statt dem braunen Pöbel z.B. 5000 vornehmlich ausländische Dschihadisten in der Schweiz ein Konzert durchführen würden, dessen Erlös zu Gunsten eines Unterstützers (im Fall Wohlleben ev. sogar Mitglied) einer Terrorzelle gehen, welche mehrere Morde verübt hat, würdest Du Dich da auch so ins Zeug legen? Ich habe da gewisse Zweifel...
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    • Ruedi89 27.10.2016 15:58
      Highlight Es ist es so lang wie breit, wer sich bei uns versammelt und ein Konzert oder sonst was durchführt. Folgende Punkte müssen erfüllt sein: 1. Die Sicherheit für Teilnehmer und Bevölkerung muss gewährleistet sein.
      2. Es muss gewaltfrei bleiben.
      Natürlich darf die Sache nicht von einer in der Schweiz verbotenen Organisation durchgeführt werden (z.B. IZRS also OK, IS nicht). Wenn dann am Anlass Straftaten verübt werden, haben wir entsprechende Behörden, die diese ahnden müssen. Diese Punkte sehe ich im Fall von Unterwasser erfüllt. Ob Straftaten verübt wurden weiss ich nicht. Ist Sache der Polizei.
      3 18 Melden
    • Yallix 28.10.2016 13:21
      Highlight (2/2) Die Auffassung, Meinungsfreiheit sei aufgrund - materieller - Wirkungslosigkeit grundsätzlich zu schützen, passt zwar perfekt in unsere Zeit, wo der Durchschnitt seine geistigen Fähigkeiten auf materielle Messbarkeit reduziert hat - aber zur Bewältigung des komplexen menschlichen Lebens und Strebens reicht dies trotzdem nicht aus.
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    • Yallix 28.10.2016 13:22
      Highlight (1/2) Parolengrölende Nazis unter sich stören niemanden?
      Wer dieser Auffassung ist, sollte sich dringend einmal Gedanken zu den Zusammenhängen zwischen Ideen, Motivationen und Handlungen machen.
      Literaturtipp:
      Heinz Heckhausens "Motivation und Handeln"
      Internet: Heckhausens "Rubikonmodell der Handlungsphasen"
      2 1 Melden
    • Ruedi89 28.10.2016 14:22
      Highlight @Yallix: Sehr interessant dein Post. Ich sehe das Extremismus Problem schon. Ich bin einfach der Meinung, dass a) wir als Gesellschaft nicht mit Methoden gegen Extremisten vorgehen sollen, die sonst von Extremisten gelebt wird, nämlich Exekutive und Legislative Repression. Begehen sie Straftaten, ist es Sache der Gerichte, die Personen zu verurteilen. b) Die Meinungsfreiheit ist doch eines unserer höchsten Güter. Denkverbote hatten und haben immer nur in Diktaturen Hochkonjunktur. Es gehört zu unserer freien Gesellschaft dass es auch Extremisten aller Art gibt. Der Preis der Freiheit. Leider!
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  • Raphael Stein 27.10.2016 10:50
    Highlight In Mauritius gibt es so einfache Hüsli.... schön. Man sieht nicht auf das Meer, sonst sieht man ja ins Hüsli rein.
    Sehr schön das. Dann gleich noch mal im Toggenburg reinschauen, alles klar dort, liegt ja nicht am Meer, also kann an da nicht reinschauen. Mich gruselt...
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    • CASSIO 28.10.2016 06:19
      Highlight Weisst Du, weshalb es ihm auf Mauritius gefällt? Weil's da an allen Wänden Hakenkreuze hat (ok, krass übertrieben, aber ein bisschen wahr ist's schon).
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  • Denverclan 27.10.2016 10:47
    Highlight Es gibt Menschen die sich einfach zu wichtig nehmen und ständig die Öffentlichkeit suchen und finden.
    Gute Menschen werden alle in den gleichen Topf geschmissen, obwohl es da riesige Unterschiede gibt.
    Ich bin unendlich dankbar, dass es Menschen gibt die sich ohne die Öffentlichkeit zu suchen tagtäglich für ihre Mitmenschen einsetzen und nicht den Hauch eines Profitdenkens besitzen. Es gibt Menschen die entziehen dir deine Energie, Lebensfreude, Lebenslust und das Vertrauen in die Gerechtigkeit. Zum Glück sind da aber auch wunderbare Wesen die dir unendlich gut tun und das gewichtet mehr.

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  • Hoppdebäse 27.10.2016 09:56
    Highlight
    Da kam sie wieder einmal zum Vorsch(w)ein, die Anständigkeit von Blocher!
    Nach dem Neonazi-Konzert im Toggenburg, meinte Chr. B.: "anständige Versammlung" mit - auch wenn sie eine andere Gewinnung hätten - "anständigen Typen".
    Quelle: NZZ am Sonntag, 23.10.2016, S. 11
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  • zenbuddha 27.10.2016 09:44
    Highlight Ja genau, liebe Helene, eine Gesinnung kann zwar bedenklich, sogar vollkommen blöd, asozial, menschenverachtend und vollkommen idiotisch sein, aber es ist halt nur eine Gesinnung. Strafbares Verhalten muss objektiv greifbar und für alle gleich definiert sein. Dies ist eine Errungenschaft der aufklärerischen Entwicklung, welche sich im Moment schon wieder zurück entwickelt. In diesem Sinne ist es eben relevant, ob man die gesetzlichen Vorgaben eingehalten hat oder nicht. Die vereinfachte Einteilung in gut und böse, "rechts" und "links" geht mir auch auf die Nerven. Aber auf beiden Seiten.
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    • Lowend 27.10.2016 11:35
      Highlight Sie finden es also OK, dass Thüringer Nazis hier Gelder generieren, mit denen Mörder wie das NSU-Trio unterstützt werden und dabei gleichzeitig neue Leute anwerben, indem sich die Nazis durch Hass und Hetze von den demokratischen Parteien abgrenzen, denn dass ist der eigentliche Skandal an dieser Toggenburger Naziparty!
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  • philosophund 27.10.2016 09:40
    Highlight Ich lege Blocher nahe, die eigenen Sympathien zum Glatzenvolk beim nächsten Nazi-Symposium mit einem Bühnenauftritt zu unterstreichen. Creepy Clowns scheinen derweil wirklich Auftrieb zu erhalten.
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  • FrancoL 27.10.2016 09:29
    Highlight Rebmanns Reaktion und Begründungsversuche sind sehr naiv und zeigen dass die grosse Linie aber auch beim ihm vorgeht und nur im Einzelfall zum stottern kommt, aber immer hin im Einzelfall.

    Bedenklich finde ich Christoph Blocher! Betrachten Sie einmal seine Mimik seine bewusste Vereinfachung und Verniedlichung der ganzen Geschichte. Dieser Mann ist heute noch x mal gefährlicher als jeder junge SVPler. Dieses unterschwellige Gedankengut sollte heute eigentliche Geschichte sein. Es ist an der Zeit diesem alten Mann keine Beachtung mehr zu schenken.
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    • CASSIO 28.10.2016 06:21
      Highlight Danke Franco. Dem ist nichts mehr beizufügen.
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  • m:k: 27.10.2016 09:28
    Highlight Dann hat Blocher bestimmt auch kein Problem damit, wenn sich im Toggenburg 6000 IS-Anhänger zu einem gemütlichen Sit-in treffen. Solange die Gebete um die abgemachte Zeit wieder verstummen.
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  • Ruffy 27.10.2016 09:13
    Highlight Nein natürlich ist Reimann kein Sozi, er ist einfach das, was die SVP seit jeher darstellt, Doppelmoral und Klientelpolitik.
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  • yoh 27.10.2016 09:12
    Highlight Das "Schimpfwort" Sozi (wie übrigens auch Gutmensch) wird fast ausschliesslich aus bürgerlicher Seite benutzt.

    Darf man also annehmen, dass sie alle asoziale Schlechtmenschen sind?
    53 11 Melden
    • E7#9 27.10.2016 10:07
      Highlight Sozi ist kein Schimpfwort. Gutmensch in der genauen Definition ist nichts Gutes, im Gegensatz zu einem guten Menschen.

      Gutmensch = Jemand der sich gut darstellen möchte
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    • Ruedi89 27.10.2016 11:32
      Highlight Lächerlich... Als bürgerlicher Mensch muss man sich von Links, schon bei ganz harmlosen Positionen, als Brauner beschimpfen lassen. Man kriegt für alles die Moralkeule um die Ohren gehauen etc. und dann so empfindlich für die bösen Worte "Sozi" (eine Abkürzung für Sozialdemokrat Anm. des Ruedi) oder Gutmensch... Aber ja, wenn zwei dasselbe tun ist es halt nicht dasselbe.
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    • E7#9 27.10.2016 15:53
      Highlight Aha... Blitze. Bei welcher Aussage seid ihr nicht einverstanden? Ist ein ehrlicher "Sozi" etwas schlechtes, geht es eher um die Definition des Kampfbegriffes "Gutmensch" oder ist es einfach ok, wenn jemand eine Haltung vertritt, nur damit er gut dasteht.
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    • Electric Elephant 27.10.2016 18:59
      Highlight @E7#9: Ob es daran liegt, dass es ziemlich peinlich ist, wenn einer der das Wort Gutmensch soviel benutzt wie Du offenbar keine Ahnung hat, was es bedeutet? Und dann noch von der "genauen Definition" des Wortes schreiben... Definition laut Duden: "[naiver] Mensch, der sich in einer als unkritisch, übertrieben, nervtötend o. ä. empfundenen Weise im Sinne der Political Correctness verhält, sich für die Political Correctness einsetzt." Das was Du meinst, ist ein Selbstdarsteller - und das ist dann eher einer wie Du mit deinen wiederholt peinlichen, tendenziösen Posts!
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    • E7#9 28.10.2016 00:04
      Highlight Elefant: Ok, auf Wiki steht folgendes: "...diesen wird aus Sicht der Kritisierenden ein übertriebener, nach äußerer Anerkennung heischender Wunsch des „Gut-sein“-Wollens in Verbindung mit einem moralisierenden und missionierenden Verhalten und einer dogmatischen, absoluten, andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten unterstellt." Gut, geben wir der Definition des Dudens recht. Dein angriffiger Post auf meine einfache Frage lässt jedoch vermuten, dass Wiki's Definition sehr wohl genau auf dich zugrifft. Bleib mal easy, du moralisierst genau auf die auf Wiki beschriebene Art.
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    • E7#9 28.10.2016 00:10
      Highlight Übrigens: Wann habe ich diesen Begriff schon mal gebraucht (geschweige denn wiederholt) oder jemandem unterstellt? Was ist? Habe ich einen Nerv getroffen, dass du dich gleich derart angesprochen fühlst?
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    • Ruedi89 28.10.2016 09:04
      Highlight E7: Sorry, habe leider mit 24 deutlich mehr Blitze als du erhalten :-) Definition hin oder her. Hihi. Offensichtlich bin ich einfach ein Schlechtmensch.
      3 3 Melden
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  • Bits_and_More 27.10.2016 08:37
    Highlight Reine Spekulation: Reimann hat allenfalls ein sehr persönliches Interesse am Fall Blesko. Blesko wurde vom kürzlich verstorbenen Marc Horisberger, einem persönlichen Freund von Reimann, unterstützt. Nun ist es plötzlich nicht mehr ein krimineller, anonymer Ausländer welcher ausgeschafft werden soll, sondern ein Mensch mit einer Geschichte. Dann sieht die Welt plötzlich nicht mehr nur schwarz und weiss aus.
    Reimann hat, abgesehen vom Ausländerthema, zum Teil auch ganz gute Vorstösse im Parlament. Nur leider unterstützen ihn gefühlte 90% seiner Anhängerschaft nur wegen seiner Ausländerpolitik.
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  • banda69 27.10.2016 08:34
    Highlight Reimanns Aussage ist überraschend und macht Sinn.

    Blochers Aussage bestätigt seine positive Einstellung gegenüber Rechtsradikalen und Nazis. Sehr befremdlich.
    50 10 Melden
    • LeChef 27.10.2016 09:32
      Highlight Findest du? Was er sagt ist doch objektiv richtig.
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    • banda69 27.10.2016 10:05
      Highlight @LeChef - Du bist auch befremdlich.
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    • LeChef 27.10.2016 11:56
      Highlight Ich versuche ja nur deine Aussage zu verstehen ;) Ist es denn befremdlich, eine objektiv korrekte Tatsache auszusprechen? Interpretation habe ich keine geliefert. Ich rechtfertige ja auch in keinster Weise Nazis. Und Blocher hat das definitiv auch nicht getan.
      2 5 Melden
    • LeChef 27.10.2016 11:58
      Highlight Ich finde einfach, man sollte fair miteinander umgehen, und nicht Leuten Sachen in den Mund legen, die sie nicht gesagt haben,
      2 4 Melden
    • banda69 27.10.2016 12:46
      Highlight @lechef - Die Gewalttaten der Nazis in Deutschland sind erdrückend und steigen von Jahr zu Jahr. Von den Verbrechen der Nazis in den Kriegen ganz zu schweigen.

      Blocher erteilt den Nazis eine Letitimation.

      Es gibt keine Legitimation für Nazis.
      Es gibt keine Legitimation für ein Nazi-Konzert. Auch nicht, wenn es schadlos vonstatten ging.
      14 1 Melden
    • CASSIO 28.10.2016 06:26
      Highlight @lechef. Im Zusammenhang mit Nazis kann und darf man nicht nur "A" sagen, man MUSS auch "B" sagen. Genauso verhält es sich auch auf der linksextremen Seite.
      1 0 Melden
    • Ruedi89 28.10.2016 09:10
      Highlight Lechef hat doch Recht. Blocher legitimiert nichts. Er sagt nur, dass nichts passiert ist. Objektiv korrekt.
      Ob Straftaten begangen wurden, ist/wäre Sache unserer Behörden (Polizei/Staatsanwaltschaft). Wenn ja, müssen diese geahndet werden (z.B. Fremdenhetze/Rassismus etc.).
      Aber nur die Tatsache, dass sich dieses braune Gesindel trifft, so gruusig ein solcher Event auch ist, ist nicht verboten. Versammlungsfreiheit heisst, dass alle sich versammeln dürfen, nicht nur Menschen mit einer Gesinnung die uns gefällt.
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  • #TeamVoigt 27.10.2016 08:33
    Highlight Da setzt der Reimann ansatzweise (bei diesem Rapper) gesunden Menschenverstand ein und muss sich dafür rechtfertigen... Moll - lässig diese Sünnelipartei.
    48 10 Melden
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  • Stipps 27.10.2016 08:12
    Highlight Sind links revolutionäre Gesinnungen besser?! Auch wenn dabei Geschirr und Menschen zu Bruch gehen? Auch ohne Auflistung von Mao, Lenin, Stalin, Pol Pot etc.?! Interessant.
    25 79 Melden
    • panaap 27.10.2016 09:08
      Highlight Whatabutismus at its best.

      41 14 Melden
    • knight 27.10.2016 09:15
      Highlight Kenne keine Linksextreme welche Mao oder Stalin feiern ^^ Lenin ja, aber Lenin ist auch Toll :)
      30 13 Melden
    • Thomas_v_Meier 27.10.2016 09:37
      Highlight Hach wie langweilig. Wenn man Neonazis doof findet ist man automatisch im linken revolutionären Block...

      Ist dein Weltbild echt so eingeengt das man in einem solchen Artikel extra erwähnen muss das der Autor auch die extrem linken nicht gut findet? Ernsthaft?
      46 9 Melden
    • äti 27.10.2016 09:45
      Highlight @stipps: ich brauch einen Kaffee. Was wollten Sie sagen, genau?
      30 7 Melden
    • Bits_and_More 27.10.2016 10:16
      Highlight Nur weil es Menschen gibt, welche kommunistische Diktatoren wie Stalin verherrlichen, rechtfertigt dies noch lange nicht die Verherrlichung von nationalsozialistischen oder faschistischen Diktatoren.
      Oder vereinfacht: "Aber dä Samuel hät i de Pause au mit Dräck uf d Chindergärtner gworfe, den dörf ich das ja auch mache"
      23 5 Melden
    • Electric Elephant 27.10.2016 11:20
      Highlight @Bits and more: Eigentlich gehe ich mit Dir einig. Allerdings frage auch ich mich, wer denn diese Leute sein sollen, welche Stalin verherrlichen? Die gabs vielleicht Mal - aber ich denke, heute muss man sogar unter Linksextremen sehr lange suchen, um jemanden zu finden, der Stalin gut findet... M.M. nach sind diese ominösen Stalin-Verherrlicher bei uns ein Märchen, das offenbar durch ständiges Wiederholen durch die rechten whatsaboutism-Poster populär wurde... Mag sein, dass dies vor ein paar Jahrzehnten bei uns mal anders war, aber heute? Stalin-Fans? Wo denn? Klärt mich auf...
      15 3 Melden
    • Stipps 27.10.2016 22:01
      Highlight Richtig erkannt, der Artikel ist extrem überflüssig. Was interessiert mich eine private Party, ebenso wenig interessiert mich der schwarze Block oder Aufbau ... mit dem Unterschied, dass die ihre totalitären Forderungen mit Schaden untermauern.
      2 6 Melden
    • Electric Elephant 27.10.2016 22:07
      Highlight Wenn Dich schon nicht interessiert, dann lass am Besten Deine dümmlichen whatsaboutism-Posts auch sein! Danke!
      5 3 Melden
    • Stipps 27.10.2016 22:22
      Highlight Ah, jetzt kommt der Anglizismus und das Intelligenzmerkmal - sehr einleuchtend! Macht dich natürlich überragend. Übrigens zum Iosiv Dzhugashvili: egal wo ihr intern die Grenze zieht, ihr steht in den Fußstapfen des Sozialismus und da gibts einiges um sich zu schämen - treted also nicht dauernd als Moralapostel auf.
      1 7 Melden
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  • dracului 27.10.2016 08:11
    Highlight Es ist eine Beleidigung für den grossen Inser Maler, Albert Anker, dass er als Kulisse herhalten muss für das Na(r)zi-Geschwätz vom ehemaligen SVP-Führer.
    63 17 Melden
    • dä dingsbums 27.10.2016 09:36
      Highlight ehemalig?
      25 3 Melden
    600
  • Predator1997 27.10.2016 07:38
    Highlight leben und leben lassen.
    7 27 Melden
    600
  • Phippe 27.10.2016 07:30
    Highlight Wohooo so much ironie😂😂💪🏼
    13 2 Melden
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  • Bruno Wüthrich 27.10.2016 07:19
    Highlight Lieber Herr Reimann: Doch, Sie sind ein Sozi. Ein feuerzündroter Sozi! Sie wissen es nur nicht. Doch jeder, der sich für jemand einsetzt, von dem er überzeugt ist, dass der ungerecht behandelt wird, ist ein Sozi. Sie brauchen eine Begründung? Bitte sehr: Sehen Sie, ein Sozi, der einen kennt, setzt sich für diesen einen ein. Ihr Problem: Sie kennen bisher nur einen. Doch wer sich für einen einsetzt, setzt sich auch für mehrere oder viele ein, wenn er mehrere oder viele kennt. Doch ein Sozi zu sein ist nicht davon abhängig, wie viele man kennt, sondern wie man die behandelt, die man kennt.
    46 8 Melden
    • falco 27.10.2016 10:18
      Highlight Heisst das, Bruno Wüthrich, dass Sie jedem SVPler jegliche Empathie absprechen? So wie es linke Rechte gibt, gibt es auch rechte Linke. Politisch gesehen.
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  • falco 27.10.2016 07:06
    Highlight Wer weiss, vielleicht hat Reimann doch einen weichen Kern. Und es macht wirklich keinen Sinn, einen jungen Kriminellen mit viel finanziellem Aufwand 5 Jahre durch alle Institutionen zu schicken, um ihn anschliessend auszuweisen. Allerdings ist Besko noch jung und er sollte die Ausweisung als Chance sehen: bleibt er im Kosovo sauber, dann hat er ja die Möglichkeit, wieder in die Schweiz zurück zu kehren. Immerhin hat Reimann gezeigt, dass man seine Meinung auch ändern kann.
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    • supermario1 27.10.2016 08:56
      Highlight Hahahaha, weichen Kern... vergiss es:). ...“meinung“ ändern zu einem Kernthema... ?? Nein, das machen eigentlich nur populisten...
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    • falco 27.10.2016 09:40
      Highlight supermario: Ich mutmasse nur. Was glaubst denn du, welches Reimanns wirkliche Beweggründe sind?
      Im übrigen haben schon viele Parlamentarier zum "Kernthema" Atomenergie ihre Meinung geändert.
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