Schweiz

Überhalb Gerra Gambarogno ist ein Feuer ausgebrochen.  bild: twitter

Weiterer Waldbrand im Tessin

16.04.17, 00:57 16.04.17, 11:06

Im Tessin ist auf dem Monte Gambarogno ein Waldbrand ausgebrochen, in der Nähe von Ascona und Locarno. Wie Ticinonline berichtet, hat sich das Feuer gegen 18:30 Uhr entfacht. Die Gründe dafür sind noch unbekannt.

Die Feuerwehr von Gambarogno und Bellinzona standen mit zwei Helikoptern im Einsatz. Eine Palisade soll das Feuer über Nacht im Zaun halten, die Stelle wird beobachtet. Die Löschungsarbeiten sollen morgen früh um 7 Uhr fortgesetzt werden.

In den letzten Tagen war es bereits zu Bränden oberhalb Faido und Medeglia gekommen. Zurzeit ist die Trockenheit ein grosses Problem, es besteht ein Feuerverbot. (ehi)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1Kommentar anzeigen
1
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Baumi704 16.04.2017 16:52
    Highlight War gestern auf dem Monte Paglione wandern, das gestern Abend ausgelöste Feuer tut mir im Herzen weh ...wie meistens unterschätzen die Leute die Brandgefahr! Als ich auf dem abfallenden Wanderweg richtung Indemini unterwegs war, sind mir ein paar Jugendliche mit Kühlbox und Soundanlage engegengekommen - ich hoffe, die haben nicht zu sehr gefeiert und zum Beispiel mit einem Fertiggrill oder weggeworfener Kippe das Feuer ausgelöst!
    3 0 Melden
    600

Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, Helvetia!

Ich war in Flüchtlingscamps im Libanon, in Idomeni, in Athen, in der Schweiz – doch erst in Como wurde ich richtig wütend. Ich habe es satt. 

Ein rumpliger Zug, der Trenord, spuckt mich in Como aus und ich stehe mitten im Schlafzimmer von Dutzenden Menschen. Teenies, Kinder, Mädchen, Jungen, Frauen, Männer in Decken gehüllt auf dem harten Boden.

«Schlaf doch im Dreck», sagen wir zu ihnen. «Sorry, aber bei uns gibt's bestimmt keinen Platz für dich», schreien wir sie an. «Wir müssen auch selber gucken», rufen wir. «Geh doch zurück, wo du hergekommen bist.»

Würdest du das in das kindliche Gesicht von Senait sagen?

Die Schweiz tut das. …

Artikel lesen