Schweiz

Yay, es geht los: Viele Skigebiete starten am Wochenende in die Saison

Am Wochenende können Schneehungrige an diversen Orten in die Wintersportsaison starten. Weil es weiterhin schneit, ist die Lawinengefahr jedoch relativ hoch.

11.11.16, 09:11 11.11.16, 13:27

So werden beispielsweise im Skigebiet Flumsberg im Kanton St.Gallen die Gondelbahn Tannenboden–Maschgenkamm und die Sesselbahn Arve–Maschgenkamm offen sein, wie die dortigen Bergbahnen mitteilten.

Mützen auf – es geht los! Bild: KEYSTONE

Auch im Kanton Graubünden kann man sich die Skier oder das Snowboard anschnallen. So zum Beispiel im Skigebiet Arosa-Lenzerheide, wie seiner Website zu entnehmen ist. Dort werden die mittlere Piste, die Hörnli Traverse sowie die Zufahrt zur Talstation der Sesselbahn Hörnli befahrbar sein. Talabfahrten seien jedoch noch nicht möglich. Auch das Skigebiet Laax startet gemäss Website in die Vorsaison. Dort wird die Piste Crap Sogn Gion–Plaun offen sein.

Im Wallis werden in Saas-Fee rund 30 von 100 Pisten-Kilometern sowie der Freestyle-Park und die Snowcross-Anlage befahrbar sein, und im Skigebiet Matterhorn Ski Paradise sind ab Samstag zu den 21 Kilometern, die ganzjährig befahrbar sind, weitere 9 Kilometer in Zermatt und 8,5 Kilometer in Cervinia offen, wie das Skigebiet mitteilte.

Andere Skigebiete folgen später

Ebenfalls auf den Berg lädt das Skigebiet Engelberg-Titlis im Kanton Obwalden, wo vorerst die Piste Stand-Trübsee für die Wintersportler bereit ist. Gemäss Auskunft der Bergbahnen wird das Skigebiet nach den Revisionsarbeiten ab dem 19. November durchgehend offen sein. Weiter sind gemäss Schweiz Tourismus Pisten in den Skigebieten Glacier 3000 VD, Diavolezza GB und Verbier VS geöffnet.

Andere Skigebiete wie Gemsstock in der Skiarena Andermatt-Sedrun UR/GB, Davos-Klosters GB oder Elsigen-Metsch im Berner Oberland werden voraussichtlich am darauffolgenden Wochenende in die Skisaison starten.

Hohe Lawinengefahr wegen Neuschnee

Das Wetter scheint beim frühen Saisonstart teilweise mitzumachen. Bis am Samstagmorgen ist es grösstenteils stark bewölkt, sodass verbreitet Schnee bis in tiefe Lagen fällt, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) auf seiner Website schreibt.

Im Skigebiet Flumserberge wird es auch am Samstagmorgen noch bewölkt sein, ansonsten erwartet das SLF einen sonnigen Wochenendbeginn. Ab dem Mittag klart der Himmel auch über der Ostschweiz auf.

Gemäss Auskunft von MeteoNews sollen entlang der Alpen 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee fallen. Das SLF warnt vor der relativ hohen Lawinengefahr. Insbesondere wer sich neben die Pisten begeben will, solle sich vorab über die Gefahr informieren. (sda)

So schön war es in der Schweiz, als es noch schneereiche Winter gab

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
4Alle Kommentare anzeigen
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • R.P. 11.11.2016 16:41
    Highlight Mmmmh...das Skigebiet Meiringen-Hasliberg habt ihr völlig vergessen. Es öffnet ebenfalls am 19. November :)
    0 0 Melden
  • w'ever 11.11.2016 09:50
    Highlight leider öffnen die meisten oben erwähnten gebiete nur für das wochenende.
    6 0 Melden
  • sanmiguel 11.11.2016 09:48
    Highlight Meine SKA Kappe habe ich immer noch. Und trage sie selbstverständlich. Leider kann ich mein Pirmin Zurbriggen Rivella Stirnbi nicht mehr finde...
    13 2 Melden
  • wasylon 11.11.2016 09:22
    Highlight Geil die SKA Kappe. Das langlebigste und kultiste Werbegeschenk ever🙂
    10 1 Melden

Die Bergler jubeln: Airbnb wird zum grössten Hotel der Schweizer Alpen

In Top-Destinationen bietet die Online-Plattform inzwischen die meisten Betten an. Airbnb wächst in den Bergen schneller als in den Städten. Die Bergler freuen sich über den Boom, während die Städter über Airbnb schnöden.

Es begann mit einer Luftmatratze und einem Frühstück: Airbedandbreakfast. So hiess die US-Firma Airbnb bei ihrer Gründung. Sie ging 2008 als Couchsurfing-Plattform online: Studenten konnten sich eine Übernachtung auf einem Sofa oder eben auf einer Luftmatratze organisieren. Inzwischen wurde sie zum globalen Marktplatz für Wohnungsvermietungen. In Basel und Zürich kritisieren Hoteliers, Mieterverbände und Politiker, Airbnb verdränge einheimische Mieter und konkurrenziere Hotels. New York …

Artikel lesen