Wirtschaft
Schweiz

Mercedes will Logistikzentrum in Wetzikon schliessen

Mercedes will Logistikzentrum in Wetzikon schliessen – rund 60 Stellen betroffen

Der deutsche Autobauer Mercedes-Benz plant einen Abbau in der Schweiz: Das Logistikzentrum in Wetzikon im Kanton Zürich soll per Ende Januar 2027 schliessen. Betroffen wären mehr als 60 Mitarbeitende.
17.03.2026, 18:1717.03.2026, 21:23

Grund dafür sind laut einer Mitteilung vom Dienstag veränderte Marktbedingungen und der technologische Wandel in der Autobranche. Diese machten eine Konsolidierung des europaweiten Logistiknetzwerks nötig. Künftig sollen Schweizer Servicepartner und Grosskunden vom nahegelegenen Logistikzentrum im süddeutschen Reutlingen aus mit Ersatzteilen beliefert werden.

Von der geplanten Schliessung wären rund 60 Mitarbeitende betroffen. Sie wurden heute persönlich über die Absicht informiert. Das Unternehmen habe ein Konsultationsverfahren eingeleitet.

Mercedes-Benz betont, dass im Falle einer Schliessung ein Sozialplan greifen würde. Dieser sieht unter anderem Abfindungen, Möglichkeiten zur Frühpensionierung, Outplacement-Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche vor.

Ein kleiner Teil der Aufgaben könne zudem an den Standort Schlieren oder ins europäische Ausland verlagert werden. Ein endgültiger Beschluss zur Schliessung steht noch aus. (hkl/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11
«Wenn vieles gleichzeitig schief geht, könnte es zum grossen Crash kommen»
Martin Wolf ist Mitherausgeber und Chef-Kommentator der einflussreichen «Financial Times». Mit watson sprach er am St. Gallen Symposium über die grossen Herausforderungen der globalen Wirtschaft – und zeigte sich dabei überraschend optimistisch.
Sie sagten zu Beginn des Jahres, Sie machen sich mehr Sorgen um die Politik als um die Wirtschaft. Seither ist einiges passiert, wir haben eine Energiekrise, es drohen Lieferkettenunterbrüche und die Inflation ist zurück. Würden Sie das heute immer noch so sagen?
Martin Wolf:
Zu dieser Frage habe ich zwei Antworten. Die erste: Es handelt sich hier nicht um eine ökonomische Krise im eigentlichen Sinne, vielmehr ist es das Spiegelbild einer politischen Krise.
Zur Story