Schweiz

Abkühlen im Walensee: In der ersten Hälfte des Sommers wurden bereits 28 Tage mit Höchstwerten von über 25 Grad gemessen. Bild: KEYSTONE

Es bleibt warm – die Schweiz steuert auf einen Rekordsommer zu 

14.07.17, 13:38

Der Sommer 2017 ist auf gutem Weg, als einer der heissesten in die Geschichte einzugehen. Bereits zur Hälfte waren die Temperaturen vier Grad wärmer als im Durchschnitt. Und eine Kältephase ist nicht in Sicht.

Während im Mittelland in der gleichen Periode normalerweise 17 Sommertage gezählt werden, gab es in der ersten Sommerhälfte 2017 bereits 28 Tage mit Höchstwerten von mehr als 25 Grad, wie SRF Meteo am Freitag mitteilte. Noch heisser war es im Kanton Wallis: Sitten verzeichnete bisher schon 35 Sommertage – normal wären zu diesem Zeitpunkt 26.

Ausserdem wurden im Wallis bis Mitte Juli bereits an 17 Tagen Höchsttemperaturen von über 30 Grad gemessen. Der Durchschnitt liegt bei sieben Hitzetagen.

Generell war es in der ganzen Schweiz zudem deutlich sonniger als im Durchschnitt. So schien die Sonne in St.Gallen 80 Stunden länger als normalerweise in der ersten Sommerhälfte und auch Basel und Zürich konnten sich über 60 zusätzliche Sonnenstunden freuen.

Trotz heftigen Gewittern im Kanton Aargau und angrenzender Gebiete war die erste Sommerhälfte in weiten Teilen der Schweiz auch zu trocken. So gab es zum Beispiel in Basel einen Drittel weniger Niederschläge als normalerweise.

Nächste Woche bewegen wir wieder auf die 30-Grad-Grenze zu. screenshot: srf

Im Rennen um Platz zwei

Selbst wenn während der zweiten Hälfte des Sommers nur noch Durchschnittstemperaturen erreicht würden, wäre der Sommer im Vergleich zu anderen Jahren sehr heiss, sagte Felix Blumer von SRF Meteo auf Anfrage. Doch die Modelle für die nächsten 14 Tage bis zu einem Monat deuteten nicht auf eine markante Abkühlung hin.

Die Wahrscheinlichkeit sei deshalb gross, dass der Sommer 2017 temperaturmässig einen Spitzenplatz erreichen werde. Mit einem Überschuss von vier Grad würde er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem bisher zweitheissesten Sommer aus dem Jahr 2015 liefern.

Dass wie im Jahr 2006 auf einen sehr warmen Sommer ein kalter August folgen könnte, nimmt Blumer nicht an. Das sei ausser in diesem Jahr noch nie vorgekommen. Unerreicht bleibt der Hitzesommer 2003. Damals waren der Juni und die erste Julihälfte bereits 1,5 bis 2 Grad heisser als 2017 und darauf folgte dann noch ein Rekord-August. (sda)

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  • Gelöschter Benutzer 14.07.2017 20:35
    Highlight Fossile Brennstoffe.. da muss man doch lauthals loslachen! Die Fördermenge beträgt 92 Millionen Barrel pro Tag und gefördert wird seit 1965. Diese Mengen sind doch wohl kaum mit fossilen Überresten in Feldern unter der Erde zu rechtfertigen. Informiert euch mal zu dem Thema😉 diese Felder versiegen einfach nicht!
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  • Gelöschter Benutzer 14.07.2017 20:35
    Highlight Unsere Erde besteht reich an Methan und Kohlenstoff im Erdinneren. Diesen kamen nicht wie lange vermutet von exogen durch Meteoriten zur Erde. Im Erdinneren bildet sich dadurch das Erdgas und das Erdöl. Unsere Erde ist dynamisch und nicht ein statischer Gesteinsball. Gerade hat auch die NASA auf dem Mond Titan Methanseen bestätigt sowie Kohlenstoffe, der Grundbaustein des Lebens.

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  • Maya Eldorado 14.07.2017 15:38
    Highlight Was mir bei der Hitze zu schaffen macht, ist die hohe Luftfeuxchtigkeit dieses Jahr.
    Im Super-Rekordsommer 2003 war die Luftfeuchtigkeit im allgemeinen sehr niedrig.
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  • Fidelius 14.07.2017 15:35
    Highlight Interessant, Global Warming Jünger inklusive Main Stream Medien lassen wohl keine Gelegenheit aus, diese Message gebetsmühlenartig jedes Jahr aufs Neue zum Besten zu geben. Als ob wir das Klima steuern könnten. Aber leider scheint die Hirnwäsche immer noch zu wirken.
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    • Gelöschter Benutzer 14.07.2017 15:46
      Highlight Die Gehirnwäsche mit dem CO2 wird schön weiterlaufen. Genauso wie dass das Öl endlicher fossiler Brennstoff ist..
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    • Raembe 14.07.2017 16:19
      Highlight Was läuft den mit Euch falsch??

      Der künstliche Treibhauseffekt und die dadurch entstehende Erderwärmung lässt sich locker nachweisen.
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    • Olaf! 14.07.2017 16:37
      Highlight "Öl endlicher fossiler Brennstoff..." Wie genau stellst du dir denn eine unendliche Ölquelle vor? Denn die gibts ja anscheinend wenn das Öl kein endlicher fossiler Brennstoff ist. smh
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    • winglet55 14.07.2017 16:55
      Highlight @ Clu81, die Global Warming Verneiner machen ihren Part ebenso Gebetsmühlenartig. Nur, Sie werden den Kollaps nicht mehr erleben, aber ganz sicher ihre Enkel! Vielleicht sollten Sie sich darüber mal Gedanken machen. Ich persönlich bin 62 Jahre alt, also kann mich das eigentlich nicht kümmern. Aber ich finde schon das man den Planeten der nächsten Generationen in einem bestmöglichen Zustand weitergeben soll.
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    • Dr. Zoidberg 14.07.2017 17:14
      Highlight @sirgareth

      öl ist kein endlicher, fossiler brennstoff? was denn dann? gottes pipi? ausserirdische liefern das öl in area 51 und die amis vergraben es dann?

      hast du da neue erkenntnisse, die du mit uns teilen möchtest? oder hast du die ironietags vergessen?

      @clu81

      ahnungslosigkeit und reduzierte auffassungsgabe ersetzen immer noch keine wissenschaft. schön, dass das immer wieder so eindrucksvoll bewiesen wird.
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    • Gelöschter Benutzer 14.07.2017 18:58
      Highlight Bitte informiert euch genauer dazu. Alle auch die ausgeschöpften Ölquellen geben nach wie vor immer noch unglaublich viel Öl her. Das ist kein Witz! Fossile Brennstoffe glaubt ihr immer noch den Scheiss?? Das Öl wird im Erdinneren gebildet. Und durch die Hitze und Druck in die äußeren Schichten des Erdmantels gedrängt.
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    • Olaf! 15.07.2017 11:47
      Highlight mhhh und das Erdinnere erzeugt wie genau uneidlich viel Masse und Energie?
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    • Gelöschter Benutzer 16.07.2017 15:14
      Highlight Komplex.. Quantenfeldtheorie! Der Erdkern erzeugt Masse durch die Neutrinobestrahlung der Sonne. Die Erde expandiert also und die Tage werden länger.
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