Sport kompakt

Neue Diszplin «Selfie schiessen»

Samsung will an der Eröffnungsfeier keinen Sportler mit einem iPhone sehen

Sportler schiessen Fotos von Wayne Gretzky, der die Fackel bei der Eröffnungsfeier der Spiele von Vancouver trug. Bild: AP

Wenn am Freitagabend in Sotschi die Olympischen Winterspiele 2014 eröffnet werden, dann werden tausende Sportler diesen Moment mit einem Selfie festhalten. Doch aufgepasst: IOC-Sponsor Samsung will nicht, dass in den Fernsehbildern zu sehen ist, wie ein Athlet Fotos oder Videos mit einem Konkurrenzprodukt macht.

Samsung schenkt deshalb jedem Sportler ein Smartphone. Im Gegenzug für das Galaxy Note 3 verlangen die Südkoreaner, dass bei der Verwendung eines iPhones das Apfel-Logo abgedeckt ist, damit das Smartphone nicht auf den den ersten Blick erkannt wird.

Samsung hat am Tag vor der Eröffnungsfeier die Forderung dementiert, sie hätten «keine solchen Massnahmen gefordert».  (ram/si)

Publiziert: 04.02.14, 17:54 Aktualisiert: 07.02.14, 16:40

Tiger Woods fällt immer tiefer: Unterirdische Runde auch am British Open 

An einem weiteren grossen Golfturnier findet Tiger Woods nicht aus seiner Formbaisse heraus. Am 144. British Open in St. Andrews beginnt der Superstar mit einer miserablen Runde von 76 Schlägen.

Als Woods seine Auftaktrunde am dritten Majorturnier des Jahres beendet hatte, waren zahlreiche Golfer noch nicht einmal gestartet. Es stand jedoch bereits fest, dass der 14-fache Majorturnier-Gewinner den ersten Tag im «Home of Golf» an der schottischen Ostküste im hintersten Teil des Klassements beenden würde.

Ein nachdenklicher Woods am British Open. Bild: LEE SMITH/REUTERS

Obwohl die Spielbedingungen - Sonne, wenig Wind - gerade für die früh Startenden vorteilhaft waren, fand sich Tiger Woods wie schon zuletzt am US Open im Juni überhaupt nicht zurecht. Schon an den ersten zwei Löchern verlor er je einen Schlag. Insgesamt liess er sich fünf Bogeys (Schlagverluste) und nur gerade ein Birdie notieren.

Woods wird sich am Freitag gewaltig steigern müssen, wenn er bei seiner 19. Teilnahme am ältesten Turnier der Welt nicht zum zweiten Mal den Cut für die beiden Finalrunden verpassen will. Ans Aufgeben denkt er nicht. «Ich hoffe, dass die Bedingungen schwer werden, dann kann ich kämpfen und nach vorne kommen», sagte der strauchelnde Ausnahmekönner nach der Runde, die ihm nur den 139. Platz unter den 156 Spielern einbrachte.

Ganz anders lief es dem derzeitigen Übergolfer Jordan Spieth. Der erst 21-jährige Texaner, der in St. Andrews auch das dritte von bislang drei Majors in diesem Jahr gewinnen will, spielte sieben Birdies bei nur zwei Schlagverlusten. Er konnte sich damit wie gewünscht in der Spitzengruppe etablieren, nur zwei Schläge hinter dem allein führenden amerikanischen Longhitter Dustin Johnson. (si)

Die erfolgreichsten Athleten von 22 Sportarten

Publiziert: 17.07.15, 07:12 Aktualisiert: 17.07.15, 09:35

Der deutsche Torhüter beim 1:0 durch die Österreicher. Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

Finnland-Goalie Rinne stellt WM-Rekord auf – Frankreich im Elend

Finnland - Weissrussland 3:2 n.P.

Bild: Getty Images Europe

Nach zwei Dritteln stand es immer noch 0:0 – nach 60 Minuten 2:2. Dank dem Sieg im Penaltyschiessen haben sich die Finnen für die Achtelfinals qualifiziert. Der finnische Keeper Pekka Rinne realisierte dabei einen WM-Rekord. Der Goalie der Nashville Predators blieb über 227 Minuten ungeschlagen. Weissrussland kann mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen ebenfalls den Viertelfinal erreichen. 

Deutschland - Österreich 2:3 n.P.

Der Österreicher Rafael Rotter jubelt nach dem 1:2 Bild: FILIP SINGER/EPA/KEYSTONE

Dieses Spiel nützte eigentlich nur den Schweizern: Deutschland hat schon alle Spiele hinter sich und kann die Nati darum nicht mehr einholen. Die Österreicher und die Deutschen sind somit aus dem Turnier ausgeschieden. 

Slowenien - Dänemark 1:0

Bild: LASZLO BALOGH/REUTERS

Dank diesem Sieg holen sich die Slowenen die ersten Punkte an dieser WM. Bereits im ersten Drittel schoss Pance das entscheidende Tor. Nach dieser Niederlage ist auch Dänemark ausgeschieden – bei Slowenien war das schon vor dem Spiel Fakt. 

Schweden - Frankreich 4:2

Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

Nach zwei Dritteln stand es noch 2:2 – in den letzten 20 Minuten drehten die Schweden aber nochmals auf und schossen Frankreich mit zwei weiteren Toren ins Elend. Schweden bleibt qualifiziert, Frankreich bleibt ausgeschieden. 

(jas)

Publiziert: 11.05.15, 22:50 Aktualisiert: 12.05.15, 08:10

Die Luganesi feiern das Tor zum 1:0 durch Patrick Rossini Bild: TI-PRESS

Lugano entthront Servette und schielt Richtung Aufstieg

Servette verlor beim 0:2 in Lugano erstmals seit letztem November wieder und musste die Spitze in der Challenge League an die Tessiner abgeben.

Seit einem 0:1 am 29. November in Wil war Servette in 14 Spielen nie mehr als Verlierer vom Platz gegangen. Trainer Kevin Cooper hatte es offensichtlich bestens verstanden, die finanziellen Wirren von seinen Spielern, die den April-Lohn noch nicht erhalten haben, fernzuhalten. Am Montagabend in Lugano waren die Genfer jedoch völlig chancenlos und erarbeiteten sich in 90 Minuten keine einzige echte Torchance. Der FC Lugano, der für den Fall des Aufstiegs die Lizenz für die Super League erhalten hat, übernahm mit dem Sieg vier Runden vor Schluss wieder die Tabellenspitze – mit einem Punkt Vorsprung vor Servette.

Das Spitzenspiel lockte 5321 Zuschauer ins Stadion Bild: TI-PRESS

Die Bianconeri zeigten sich vor der Saison-Rekordkulisse von 5321 Zuschauern um Klassen besser als vor Wochenfrist, als sie beim abstiegsgefährdeten Le Mont 2:3 verloren hatten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde erzielte FCZ-Leihgabe Patrick Rossini mit seinem sechsten Treffer seit der Winterpause die Führung. In der 67. Minute stellte Mattia Bottani den Sieg schon fast sicher, als er von einem Abpraller bei Servettes Goalie Jérémy Frick profitierte. Für den 22-jährigen Torhüter war es die erste Niederlage im Servette-Dress. Der Schweizer ist eigentlich dritter Torhüter bei Olympique Lyon, wurde aber auf die Rückrunde hin an den Verein ausgeliehen, bei dem er gross geworden war.

Diese hätte durchaus noch höher ausfallen können. Die Squadra von Trainer Livio Bordoli vergab durch Sabbatini (17.), Guarini (38.), Malvino (45./Pfostenschuss) und Bottani (53.) eine ganze Reihe weiterer hochklassiger Torchancen. Zudem hätten sich die Genfer kurz vor der Pause nach einem Gerangel im Strafraum auch über einen Penaltypfiff nicht beklagen dürfen. Allerdings hatten sie auch Pech, dass sie bereits in der ersten Hälfte mit Johan Vonlanthen und Ousmane Doumbia zwei Spieler durch Verletzungen verloren. (jas/si)

Zweisatzsieg gegen Pliskova: Bacsinszky in Rom problemlos in der 2. Runde

Timea Bacsinszky befindet sich blendender Form. Bild: EPA/ANSA

Timea Bacsinszky schaffte beim WTA-Premier-Turnier in Rom locker den Einzug in die zweite Runde.

Die 25-jährige Waadtländerin bezwang zum Auftakt des Sandplatz-Turniers die Weltnummer 12 Karolina Pliskova (Tsch) 6:4, 6:0. Bacsinszky musste nur ein Break eingestehen, nahm ihrer tschechischen Kontrahentin aber gleich fünfmal den Aufschlag ab. Nach 1:16 Stunden verwertete die Weltnummer 24 den ersten Matchball. (si)