Sport kompakt

Neue Diszplin «Selfie schiessen»

Samsung will an der Eröffnungsfeier keinen Sportler mit einem iPhone sehen

Sportler schiessen Fotos von Wayne Gretzky, der die Fackel bei der Eröffnungsfeier der Spiele von Vancouver trug. Bild: AP

Wenn am Freitagabend in Sotschi die Olympischen Winterspiele 2014 eröffnet werden, dann werden tausende Sportler diesen Moment mit einem Selfie festhalten. Doch aufgepasst: IOC-Sponsor Samsung will nicht, dass in den Fernsehbildern zu sehen ist, wie ein Athlet Fotos oder Videos mit einem Konkurrenzprodukt macht.

Samsung schenkt deshalb jedem Sportler ein Smartphone. Im Gegenzug für das Galaxy Note 3 verlangen die Südkoreaner, dass bei der Verwendung eines iPhones das Apfel-Logo abgedeckt ist, damit das Smartphone nicht auf den den ersten Blick erkannt wird.

Samsung hat am Tag vor der Eröffnungsfeier die Forderung dementiert, sie hätten «keine solchen Massnahmen gefordert».  (ram/si)

Publiziert: 04.02.14, 17:54 Aktualisiert: 07.02.14, 16:40

Europa-League-Playoffs

Gladbach-Schweizer siegen auswärts gegen FK Sarajevo – Lyon blamiert sich in Rumänien

26.07.2014; Hamburg; Fussball Int. - Telekom Cup 2014 - FC Bayern Muenchen - Borussia Moenchengladbach; Trainer Lucien Favre (Gladbach) (Tim Groothuis/Witters/freshfocus)

Gladbach-Trainer Lucien Favre kann dem Rückspiel beruhigt entgegenblicken. Bild: Tim Groothuis/freshfocus

Borussia Mönchengladbach steht mit einem Bein in der Gruppenphase der Europa League. Das Team von Lucien Favre siegt im Playoff-Hinspiel auswärts gegen FK Sarajevo 3:2 (2:1).

Auch beim zweiten Sieg im zweiten Pflichtspiel avancierte Branimir Hrgota zum Matchwinner für Mönchengladbach. Der Schwede, der bereits beim 3:1 im Cup gegen Homburg zweimal getroffen hatte, schoss das 2:1 und das 3:2 für die Gäste im mit knapp 30'000 Zuschauern erstmals seit elf Jahren wieder ausverkauften Asim-Ferhatovic-Stadion in der bosnischen Hauptstadt. Das 1:0 für Mönchengladbach hatte nach elf Minuten André Hahn, der Neuzugang aus Augsburg, nach einer herrlichen Kombination erzielt. Den Angriff hatte Granit Xhaka eingeleitet.

Torhüter Yann Sommer, der zweite Schweizer Internationale beim Sechsten der letzten Bundesliga-Saison, zeigte einige gute Interventionen, machte beim 1:1 in der 26. Minute aber keine gute Figur. Nach einem Freistoss der Bosnier von der linken Seite kam der 25-Jährige beim Herauslaufen mit den Fäusten nicht an den Ball. Er sei geblockt worden und müsse den Treffer auf seine Kappe nehmen, sagte der ehemalige Basler im TV-Interview nach dem Spiel.

Von den Favoriten strauchelte Olympique Lyon. Der Ligue-1-Vertreter verlor zuhause gegen das rumänische Team Astra Giurgiu nach einer 1:0-Führung noch 1:2. Kehinde Fatai und Constantin Budescu mit einem verwandelten Foulpenalty sorgten mit ihren beiden Toren in der Schlussphase für die überraschende Wende im Stade Gerland. (dux/si)

Europa League, Playoffs

Sarajevo – Gladbach 2:3 (1:2)

Stjarnan – Inter Mailand 0:3 (0:1)

FC Astana – Villarreal 0:3 (0:1)

Limassol – Tottenham 1:2 (1:0)

Lyon – Astra Giurgiu 1:2 (1:0)

Real Sociedad – Krasnodar 1:0 (0:0)

Lokeren – Hull City 1:0 (0:0)

Publiziert: 21.08.14, 23:17

Super League

Verletzungs-Hammer für Sion: Goalie Vanins fällt wohl bis Weihnachten aus

Jose Mittaz, pretre et chanoine de l'hospice, droite, accueil les joueurs dont Andris Vanins, a la descente du car avant un repas avec les joueurs du FC Sion ce jeudi 21 aout 2014 au Col du Grand-Saint-Bernard. Le club de football du FC Sion va apporter son soutient a la refection de l'hospice du Grand-Saint-Bernard, en organisant une soiree de collecte de fonds le 25 octobre prochain. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Andris Vanins geht an Krücken und wird nächste Woche operiert. Bild: KEYSTONE

Der FC Sion muss womöglich für den Rest der Hinrunde auf Stammgoalie Andris Vanins verzichten. Der 34-jährige Lette muss sich einer Knieoperation unterziehen und fällt voraussichtlich bis Ende Jahr aus.

Vanins zog sich die Verletzung am rechten Knie zu und wird am Montag operiert, wie «La Nouvelliste» berichtet. Noch ist die genaue Ausfallzeit des Letten, der seit sechs Jahren im Tor der Walliser steht, unbekannt. Sion-Präsident Christian Constantin geht jedoch von einer längeren Pause aus: «Seine Absenz könnte bis Weihnachten dauern», meinte er und schloss die Verpflichtung eines weiteren Goalies aus. «Dies ist die Chance für unsere Nummer 2, dem ehemaligen Schweizer U21-Internationalen Steven Deana.» (dux/si)

Publiziert: 21.08.14, 20:56 Aktualisiert: 21.08.14, 21:07

Champions Hockey League

Höchste Klatsche seit fast 20 Jahren: Der SCB wird in Tschechien mit 0:7 vom Eis gefegt – ZSC Lions und Servette siegen

Martin Pluess, Spieler des SC Bern schreitet zum Eisfeld, am Montag, 4. August 2014, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der SC Bern bekommt in Tschechien den Mund gestopft. Bild: KEYSTONE

Der erste Grosskampftag in der Champions League im Eishockey endete mit vielversprechenden Schweizer Leistungen. Die ZSC Lions und Servette starteten mit Siegen – Fribourg holt einen Punkt. Der SC Bern hingegen wurde in Tschechien überfahren.

Der SC Bern besass in der Startphase einige Chancen, in Führung zu gehen. Dann begann der 33-jährige Zbynek Irgl seine Show. Nach sieben Jahren in Russland kehrte er auf diese Saison in die Heimat zurück; im ersten Pflichtspiel für Trinec legte er in den ersten 21 Minuten die Assists zu den ersten drei Toren auf. 2007 ist Zbynek Irgl als Verstärkungsspieler für die Playoffs mit dem HC Davos Meister geworden (15 Spiele, 20 Skorerpunkte). Sehenswert war ausserdem das 4:0 in Unterzahl von Marek Troncinsky, der gleich vier Berner Akteure überlaufen konnte.

Aus Berner Sicht dürfte niemand bedauern, dass die geplante Live-Übertragung ins Wasser gefallen war. Seit fast 20 Jahren, seit einem 1:8 gegen den EV Zug am 18.11.1995, hat Bern nie mehr ein Pflichtspiel derart klar verloren. Der Teleclub konnte die Partie nicht übertragen, weil das gesamte Signal (Ton und Bild) nicht aus Tschechien ankam.

Viel erfreulicher gestalteten die übrigen Schweizer Teams den Auftakt: Die ZSC Lions dominierten Valerenga Oslo. Chris Baltisberger (1:0), Ryan Keller (2:1), Mark Bastl (3:1) und Sandro Zangger (4:1) erzielten die Tore zum 4:1-Sieg. Einen äusserst starken Auftritt legte auch Genf hin. Der Genève-Servette HC besiegte vor fast vollen Rängen Frölunda Göteborg mit 4:3. 

Immerhin einen Punkt holte Fribourg-Gottéron bei Djurgarden IF. Gottéron führte bis zur 42. Minute mit 3:1, kassierte danach innerhalb von neun Minuten drei Gegentore, ehe Joel Kwiatkowski (57.) doch noch ausglich. In der Verlängerung gelang Mikael Samuelsson das 5:4-Siegtor für die Stockholmer. (dux/si)

Publiziert: 21.08.14, 20:51 Aktualisiert: 21.08.14, 23:23

Tennis

Federer und Wawrinka können am US Open erst im Final aufeinander treffen

NEW YORK, NY - AUGUST 21: Roger Federer of Switzerland looks on during practice prior to the start of the 2014 U.S. Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on August 21, 2014 in New York City.  (Photo by Chris Trotman/Getty Images for USTA)

Roger Federer ist heiss auf seinen Auftritt am US Open. Bild: Getty Images North America

Der als Nummer 2 gesetzte Roger Federer trifft in der 1. Runde des am Montag beginnenden US Open auf den Australier Marinko Matosevic (ATP 77). Die Nummer 3 des Turniers, Stan Wawrinka, bekommt es mit dem Tschechen Jiri Vesely (ATP 76) zu tun. Die beiden Schweizer könnten erst im Final aufeinandertreffen. Der topgesetzte Novak Djokovic ist ein möglicher Halbfinal-Gegner Wawrinkas.

Lösbare Aufgaben erhielten auch die Schweizer Frauen: Belinda Bencic (WTA 59) spielt gegen Yanina Wickmayer (Be/WTA 64), Stefanie Vögele (WTA 67) gegen eine Qualifikantin, Timea Bacsinszky (WTA 78) gegen Kiki Bertens (Ho/WTA 84) und Romina Oprandi (WTA 157) gegen Daniela Hantuchova (Slk/WTA 36). (dux/si)

Publiziert: 21.08.14, 19:41
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