Sport kompakt

Neue Diszplin «Selfie schiessen»

Samsung will an der Eröffnungsfeier keinen Sportler mit einem iPhone sehen

Sportler schiessen Fotos von Wayne Gretzky, der die Fackel bei der Eröffnungsfeier der Spiele von Vancouver trug. Bild: AP

Wenn am Freitagabend in Sotschi die Olympischen Winterspiele 2014 eröffnet werden, dann werden tausende Sportler diesen Moment mit einem Selfie festhalten. Doch aufgepasst: IOC-Sponsor Samsung will nicht, dass in den Fernsehbildern zu sehen ist, wie ein Athlet Fotos oder Videos mit einem Konkurrenzprodukt macht.

Samsung schenkt deshalb jedem Sportler ein Smartphone. Im Gegenzug für das Galaxy Note 3 verlangen die Südkoreaner, dass bei der Verwendung eines iPhones das Apfel-Logo abgedeckt ist, damit das Smartphone nicht auf den den ersten Blick erkannt wird.

Samsung hat am Tag vor der Eröffnungsfeier die Forderung dementiert, sie hätten «keine solchen Massnahmen gefordert».  (ram/si)

Publiziert: 04.02.14, 17:54 Aktualisiert: 07.02.14, 16:40

Challenge League

Überraschendes Wohlen als einziges Team noch ohne Punktverlust

Der FC Wohlen ist nach zwei Runden in der Challenge League als einziges Team noch ohne Punktverlust. Die Aargauer bezwingen im Montagsspiel zuhause Aufstiegsaspirant Servette 4:2. Der Sieg von Wohlen war verdient, fiel am Ende aber ein Treffer zu hoch aus. Sowohl beim 1:1, als ein Genfer Abwehrspieler vor dem Kopfballtreffer von Geissmann ausrutschte, als auch in der 65. Minute, als Wohlen nach einem weiteren Kopfballtor durch Rapp 2:1 in Führung lag, bekundeten die Aargauer Glück.

Die Mannschaft von Ciriaco Sforza führt damit nach zwei Runden überraschend die Tabelle an. Im letzten Jahr hatten die Aargauer noch in extremis den Abstieg in die 1. Liga verhindert. Für Servette und seinen neuen Trainer David Cooper war es nach dem Startsieg gegen Biel die erste Niederlage. (si)

Publiziert: 28.07.14, 22:14

Neuer Ausländer

ZSC Lions verpflichten Derek Smith 

Die ZSC Lions nehmen mit Derek Smith für die kommende Saison einen fünften Ausländer unter Vertrag. Der 29-jährige kanadische Verteidiger kommt von den Calgary Flames zum Schweizer Meister. 

Smith absolvierte mit den Calgary Flames in der vergangenen NHL-Saison 14 Spiele, wurde grösstenteils jedoch bei dessen Farmteam Abbotsford Heat in der AHL eingesetzt (33 Spiele). In der NHL spielte Smith auch schon für die Ottawa Senators. Insgesamt brachte es der grossgewachsene Abwehrspieler (188 cm/91 kg) auf 94 Spiele in der höchsten Liga Nordamerikas. 

Den grössten Teil seiner Karriere absolvierte der amerikanisch-kanadische Doppelbürger in der AHL bei den Binghamton Senators (124 Punkte in 278 Spielen). Mit diesen gewann er in der Saison 2010/2011 zusammen mit seinen künftigen Mitspielern Ryan Keller und Roman Wick den Calder Cup. (si) 

Publiziert: 28.07.14, 16:21 Aktualisiert: 28.07.14, 17:52

Er schoss einst 8 Tore in einem Spiel

Ex-Nationalspieler Fritz Naef gestorben

Laut dem Newsportal «TicinOnline» ist der ehemalige Schweizer Internationale Fritz Naef am Sonntag im Alter von 80 Jahren gestorben. Naef spielte unter anderem für Davos, Lausanne und Genève-Servette. Mit Lausanne und Servette war er sechsmal bester Torschütze der NLA.

Ausserdem hält er den NLA-Rekord für die meisten Tore in einem Spiel, als ihm am 21. Januar 1967 beim 12:3-Sieg von Genf-Servette gegen die Young Sprinters Neuenburg acht Treffer gelangen. Für die Nationalmannschaft bestritt Naef 51 Länderspiele (52 Tore), darunter die Olympischen Winterspiele 1956 in Cortina d'Ampezzo. (si) 

Publiziert: 28.07.14, 14:04

Nach skurriler Aussage

FIFA fordert Untersuchung nach Rassismus-Skandal in Italien 

Nach dem Rassismus-Eklat um FIGC-Präsidentschaftskandidat Carlo Tavecchio hat die FIFA vom italienischen Verband eine Untersuchung des Falls gefordert. 

Man habe den FIGC in einem Schreiben darum gebeten, notwendige Schritte einzuleiten, teilte der FIFA Weltverband Montag mit. Tavecchio, der für das Amt des Verbandspräsidenten in Italien kandidiert, hatte Ende vergangener Woche mit rassistischen Aussagen in der Debatte um ausländische Spieler in der Serie A für einen Skandal gesorgt. 

«England identifiziert die Spieler, wenn sie kommen, damit nur Profis spielen. Bei uns hingegen kann 'Opti Poba', der vorher Bananen gegessen hat, plötzlich Stammspieler bei Lazio werden», hatte der bisherige Präsident des Amateurliga-Verbandes am vergangenen Freitag gesagt. In Italien hatte die Aussage Empörung und heftige Reaktionen ausgelöst. Zuvor galt die Wahl des 71-Jährigen zum neuen FIGC-Präsidenten am 11. August fast schon als sicher. (si)

Publiziert: 28.07.14, 14:02
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