Sport kompakt

Neue Diszplin «Selfie schiessen»

Samsung will an der Eröffnungsfeier keinen Sportler mit einem iPhone sehen

Sportler schiessen Fotos von Wayne Gretzky, der die Fackel bei der Eröffnungsfeier der Spiele von Vancouver trug. Bild: AP

Wenn am Freitagabend in Sotschi die Olympischen Winterspiele 2014 eröffnet werden, dann werden tausende Sportler diesen Moment mit einem Selfie festhalten. Doch aufgepasst: IOC-Sponsor Samsung will nicht, dass in den Fernsehbildern zu sehen ist, wie ein Athlet Fotos oder Videos mit einem Konkurrenzprodukt macht.

Samsung schenkt deshalb jedem Sportler ein Smartphone. Im Gegenzug für das Galaxy Note 3 verlangen die Südkoreaner, dass bei der Verwendung eines iPhones das Apfel-Logo abgedeckt ist, damit das Smartphone nicht auf den den ersten Blick erkannt wird.

Samsung hat am Tag vor der Eröffnungsfeier die Forderung dementiert, sie hätten «keine solchen Massnahmen gefordert».  (ram/si)

Publiziert: 04.02.14, 17:54 Aktualisiert: 07.02.14, 16:40

Partnertausch

Martina Hingis spannt im Doppel von Indian Wells mit dem indischen Publikumsliebling Sania Mirza zusammen

Martina Hingis wird beim Turnier in Indian Wells nächste Woche das Doppel zusammen mit der Inderin Sania Mirza (28) bestreiten. Nach den enttäuschenden Resultaten in diesem Jahr an der Seite der Italienerin Flavia Pennetta entschied sich die 34-jährige Ostschweizerin für das Turnier in Kalifornien zum Partnerwechsel. «Wie es dann weitergeht, hängt von den Resultaten ab», wird Hingis im «Tages-Anzeiger» zitiert.

Mirza ist in der Doppel-Weltrangliste die Nummer 5, Hingis die Nummer 7. Die laufende Saison begann die in Indien äusserst populäre Spielerin im Duo mit der Taiwanerin Hsieh Su-Wei. Die Resultate entsprachen aber nicht den Erwartungen. Wie Hingis spielt auch Mirza, die ehemalige Nummer 27 der Einzel-Weltrangliste, nur noch im Doppel. (dux/si)

Publiziert: 03.03.15, 10:26

NHL

Roman Josi zieht für einmal einen schlechten Tag ein und verliert mit Nashville zum dritten Mal in Folge

Der Anfang vom Ende für Josis Nashville Predators. Marc Staal bringt die New York Rangers mit 1:0 in Führung. nhl.com

Kein guter Abend für Roman Josi. Der Berner kassiert mit den Nashville Predators zum ersten Mal in dieser Saison drei Spiele in Serie eine Niederlage. Das bislang beste NHL-Team unterliegt den New York Rangers 1:4.

Nashville rennt bereits früh einem Rückstand hinterher. Marc Staal bringt das Heimteam bereits nach sieben Minuten in Führung. Die weiteren Torschützen für die Rangers sind Chris Kreider, Dominic Moore und Rick Nash. Der ehemaliger Lockout-Spieler des HC Davos trifft kurz vor Schluss ins leere Tor. Zwischenzeitlich verkürzt Matt Cullen (36.) für die Predators auf 1:2.

Roman Josi zieht für einmal einen schlechten Abend ein. Der Berner erhält mit Verteidigungspartner Shea Weber zwar erneut am meisten Eiszeit seines Teams, er steht jedoch gleich bei zwei Gegentoren auf dem Eis. Ein rabenschwarzer Abend zieht auch Weber ein, der die Partie mit einer Minus-4-Bilanz beendet.

Trotz der erneuten Niederlage ist Nashville mit 41 Saisonsiegen weiterhin das statistisch beste Team der Liga. Denn auch Montreal, der erste Verfolger der Predators, erleidet eine Niederlage. Die formstarken Canadiens unterliegen den San Jose Sharks 0:4. Für das Team des Winterthurers Mirco Müller ist es der erste Heimsieg nach zuletzt acht Pleiten vor eigenem Publikum. Nachdem Müller zuletzt sechs Spiele überzählig gewesen ist, gewährt Sharks-Coach Todd McLellan dem 19-jährigen Verteidiger dieses Mal 18:33 Minuten Eiszeit. (dux/si)

Publiziert: 03.03.15, 07:40 Aktualisiert: 03.03.15, 09:13

Von Calgary nach Vancouver

Dritter Schweizer zu den Vancouver Canucks: Bärtschi wird Teamkollege von Weber und Sbisa

Verlässt die Calgary Flames: Sven Bärtschi. Bild: AP The Canadian Press

Sven Bärtschi (22) kann einen neuen Anlauf Richtung NHL nehmen. Der Flügelstürmer wird von den Calgary Flames für ein Zweitrunden-Draftrecht den Vancouver Canucks überlassen.

In Vancouver wird der Langenthaler damit die Schweizer Fraktion mit den Verteidigern Luca Sbisa und Yannick Weber verstärken. Bei Calgary hatte Sven Bärtschi unter dem früheren ZSC-Meistertrainer Bob Hartley seit geraumer Zeit nur noch wenig bis gar keine Eiszeit mehr erhalten. In 15 NHL-Saisonspielen brachte es Sven Bärtschi immerhin auf vier Assists.

Ansonsten spielte Bärtschi in der laufenden Saison in der AHL für die Adirondack Flames (8 Tore und 21 Punkte in 34 Spielen). Er dürfte auch in der Organisation der Canucks zunächst in deren AHL-Farmteam (Utica Comets) beginnen. Am Freitag waren diese beiden Teams zuletzt in der AHL aufeinander getroffen. Bärtschi erzielte dabei zwei Assists zum 4:0-Auswärtssieg für die Flames.

Sven Bärtschi war 2011 als Overall-Nummer 13 in der ersten Runde von Calgary gedraftet worden. Er vermochte die Erwartungen nach einem famosen Einstand (drei Tore in den ersten vier Spielen) dann nicht zu erfüllen, wurde teilweise auch von Verletzungen zurückgeworfen. Bärtschi kam auf 66 NHL-Spiele für die Flames (8 Tore/20 Assists). (si/cma)

Publiziert: 02.03.15, 23:14 Aktualisiert: 03.03.15, 09:15

Kein Platz in der Löw-Truppe

GC-Spieler Alexander Merkel entscheidet sich für die kasachische Nationalmannschaft

GC-Spieler Alexander Merkel wird in Zukunft für die kasachische Nationalmannschaft auflaufen.  Bild: Nick Soland/freshfocus

Der 23-jährige Deutsche Alexander Merkel von den Grasshoppers, der zurzeit von Udinese ausgeliehen ist, läuft künftig für das Nationalteam Kasachstans auf.

Der in Kasachstan geborene Mittelfeldspieler kam 1998 mit seiner Familie nach Deutschland und wechselte im Alter von 16 Jahren von der Jugendabteilung des VfB Stuttgart nach Italien zur AC Milan.

Über die Stationen Genoa, Udinese und Watford gelangte er im letzten Sommer in die Schweiz zu GC. Unter Michael Skibbe war Merkel aber meistens nur Ersatz oder figurierte wie zuletzt unter dem neuen Trainer Pierluigi Tami gar nicht im Aufgebot. (si/cma)

Publiziert: 02.03.15, 16:02