Sport kompakt

Neue Diszplin «Selfie schiessen»

Samsung will an der Eröffnungsfeier keinen Sportler mit einem iPhone sehen

Sportler schiessen Fotos von Wayne Gretzky, der die Fackel bei der Eröffnungsfeier der Spiele von Vancouver trug. Bild: AP

Wenn am Freitagabend in Sotschi die Olympischen Winterspiele 2014 eröffnet werden, dann werden tausende Sportler diesen Moment mit einem Selfie festhalten. Doch aufgepasst: IOC-Sponsor Samsung will nicht, dass in den Fernsehbildern zu sehen ist, wie ein Athlet Fotos oder Videos mit einem Konkurrenzprodukt macht.

Samsung schenkt deshalb jedem Sportler ein Smartphone. Im Gegenzug für das Galaxy Note 3 verlangen die Südkoreaner, dass bei der Verwendung eines iPhones das Apfel-Logo abgedeckt ist, damit das Smartphone nicht auf den den ersten Blick erkannt wird.

Samsung hat am Tag vor der Eröffnungsfeier die Forderung dementiert, sie hätten «keine solchen Massnahmen gefordert».  (ram/si)

Publiziert: 04.02.14, 17:54 Aktualisiert: 07.02.14, 16:40

4:1-Sieg auf der Breite

Winterthur gewinnt turbulentes Derby in Schaffhausen

Bengondo: Tor geschossen, verletzt ausgeschieden. Bild: Claudia Minder/freshfocus

Der FC Winterthur etabliert sich im Spitzenfeld der Challenge League. Auswärts vor 2867 Zuschauern siegten die Zürcher im Duell gegen den langjährigen Rivalen Schaffhausen mit 4:1. In der Tabelle liegen sie vier Punkte hinter Leader Wohlen auf Rang 2.

Der FCW wendete dabei die Partie, denn die Platzherren gingen kurz nach der Pause durch Cristian Miani in Führung (47. Min.). Doch diese währte nicht lange: Gianluca D'Angelo (53.) und Joao Paiva (55.) trafen umgehend für Winterthur. Den Schaffhausern bot sich die Chance auf den Ausgleich, als Paulo Menezes im Strafraum Faruk Gül fällte. Doch Igor Tadic setzte den fälligen Penalty neben das Tor (73.).

Wenig später entschied Patrick Bengondo die Partie mit seinem 3:1 (78.), doch den Schlusspfiff erlebte der Stürmer nicht mehr auf dem Platz. Bertrand Ndzomo streckte Bengondo nieder, als er im Zweikampf mit einem Fallrückzieher zu klären versuchte und dabei den Winterthurer Angreifer am Kopf traf. Ndzomo sah Rot, Bengondo wurde zur Behandlung in die Kabine getragen.

Das letzte Tor des Spiels schoss D'Angelo in der 95. Minute. Vorangegangen war eine Slapstick-Einlage des Schaffhauser Keepers Raphael Mollet, der den Ball beim Jonglieren nach einem Rückpass an seinen Gegner verlor. (ram)

Publiziert: 01.09.14, 21:46

Nicht wie Bruder Granit

Taulant Xhaka spielt für die albanische Nati

Bild: Claudia Minder/freshfocus

Doppelbürger Taulant Xhaka hat ein Aufgebot des albanischen Fussballverbandes erhalten, welchem er laut der Basler «Tageswoche» auch Folge leistet. Gelangt der ältere Bruder des Schweizer Nationalspielers Granit Xhaka im EM-Qualifikationsspiel gegen Portugal zum Einsatz, ist er künftig nicht mehr für die Schweiz spielberechtigt. «Es ist kein Entscheid gegen die Schweiz», sagt der Spieler des FC Basel im «Blick». Die Konkurrenz in der Nati sei auf seiner Position einfach zu gross.

Dem 23-jährigen Taulant Xhaka gelang der Durchbruch erst später als seinem talentierten Bruder, der mittlerweile bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga spielt. Via GC gelangte Taulant Xhaka zurück zum FCB, wo er im Mittelfeld regelmässig zu Einsätzen gelangt. Mit Amir Abrashi (GC), Shkelzen Gashi (Basel) oder Armando Sadiku (FC Zürich) spielen bereits andere Spieler mit Schweizer Pass für Albanien. (ram)

Publiziert: 01.09.14, 18:54 Aktualisiert: 01.09.14, 22:02

Wirtschaftlich Top

Trotz Playout: SCB mit über 100'000 Franken Gewinn

Treue SCB-Fangemeinde: Bis anhin wurden knapp 13'000 Saisonkarten abgesetzt.  Bild: KEYSTONE

Trotz der verpassten Qualifikation für die Playoffs hat der SC Bern auch in der vergangenen Saison erfolgreich gewirtschaftet. An der Generalversammlung von heute präsentierte die SCB Eishockey AG den Aktionären einen Jahresgewinn von rund 112'800 Franken.

Vor allen Abschreibungen, Zinsen und Steuern weist die Erfolgsrechnung gar ein Plus von 1,5 Millionen Franken auf. Im Vergleich zum Vorjahr, als der SCB seinen 13. Meistertitel gefeiert hatte, sank der Umsatz um 1,6 auf 24,6 Millionen Franken (ohne Gastronomie). Dies ist primär auf die tieferen Personalkosten zurückzuführen. Die Spieler mussten wegen des sportlichen Misserfolgs Lohnkürzungen von 15 Prozent hinnehmen. «Die Saison kostete uns finanziell weniger als imagemässig», so CEO Marc Lüthi.

Auf die in gut einer Woche beginnende Saison investierte der SCB auch in zusätzliche Spieler. «Wir haben den finanziellen Rahmen für den Umbau der Mannschaft gesprochen», sagte VR-Präsident Walter Born dazu. Der Vorverkauf läuft gut, erneut steuert der SCB der Marke von 13'000 Saisonkarten entgegen. Bei dieser Anzahl wird der Abo-Verkauf jeweils gestoppt. (si)

Publiziert: 01.09.14, 14:19

Challenge League

Chris Malonga wieder in Lausanne

Kehrt in die Schweiz zurück: Chris Malonga (r.) Bild: MIGUEL VIDAL/REUTERS

Chris Malonga kehrt zum Challenge-League-Verein Lausanne-Sport zurück. Der kongolesische Mittelfeldspieler, der 2012/13 für die Waadtländer in der Super League in 30 Spielen 8 Tore erzielt hatte, bleibt vorerst bis Ende Saison. 

Zuletzt stand der 27-jährige Afrikaner beim portugiesischen Europa-League-Teilnehmer Vitoria Guimarães unter Vertrag. (si) 

Publiziert: 01.09.14, 10:40
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